Geht es nach den aktuellen Gerüchten, könnte schon bald ein chinesischer Staatsfonds bei der Daimler AG einsteigen – und Anteile um die 4-10 Prozent übernehmen.

Geht es nach der staatlichen chinesischen Zeitung „People´s Daily“, könnte in Kürze wohl ein nächster Großaktionär bei der Daimler AG in Stuttgart einsteigen – so will angeblich der Staatsfonds China Investment Cooperation (CIC) vier bis zehn Prozent der Daimler-Anteile übernehmen, die wohl einen Marktwert von 1.8 bis 4.5 Milliarden Euro hätten. Ein Kommentierung des Fonds selbst gab es bislang jedoch nicht.

Im Jahre 2011 hatte es zuletzt Spekulationen um einen Einstieg von CIC gegen. Im Oktober 2012 hatte der Staatsfonds Aabar aus Abu Dhabi seine verbliebenen Stimmrechtsanteile abgestoßen und hält nur noch indirekt Zugriffsrechte auf die Papiere der Daimler AG.

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Aktuellist Kuwait größter Investor – mit 7,6 Prozent direktem Anteilsbesitz. Renault und Nissan besitzen jeweils 1,54 Prozent, den größten Anteil halten institutionelle Investoren mit insgesamt 68,8 Prozent. Private Aktionäre sind bislang mit 20,5 Prozent beteiligt.

Bild: Daimler AG

12 Kommentare
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Hansilein
8 Jahre zuvor

Die FAZ im Web publiziert heute eine Meinung, die ich schon seit 2 Jahren vertrete. Nicht nur es Nobbili musste weg, ebenso es Dieterlein. Was habe die Geld verbrannt. Für ein paar Euro, die sie angeblich versenkt haben soll, muss die Timoschenko in Haft. Dieterlein sei froh, dass du hier lebst. 20 Jahre wären dir sicher. Aber er wird sicher schon einen Beratervertrag bei Mao und seinen Nachfolgern haben. Übrigens werden nicht nur die MB Taxis in den gelben Farbtopf gesteckt, sondern demnächst alle MB PKW. Verbilligt die Produktion.

Jonathan
8 Jahre zuvor

und jetzt fängt es an. Mit Mercedes geht es wie man sieht bergab und bald werden sie komplett vom Chinesen übernommen, wenn es so weiter geht.

Ich würde schnell etwas tun und einige Leute ersetzten: Zetsche, Weber und vorallem Gordon Wagener…

Dominic
8 Jahre zuvor

Geht´s noch?

MB baut die besten Auto seit Jahren!
Audi und BMW können da schon lange nicht mithalten!
Ist nur keinem aufgefallen!

Und das Design vom Wagener ist SUPER!

Trotzdem bin ich der Meinung, dass mehr Leute in den Vorstand und in die Führungsebenen könnten, die sich mehr mit dem Automobil und der Tradition der Marke identifizieren können.

Jonathan
8 Jahre zuvor

„MB baut die besten Auto seit Jahren!
Audi und BMW können da schon lange nicht mithalten!
Ist nur keinem aufgefallen!

Und das Design vom Wagener ist SUPER!“

Musste selten so schmunzeln 🙂

KF
8 Jahre zuvor

Daimler bewegt sich absolut in die richtige Richtung.
Nur die Prozesse gehören überarbeitet und ein paar Führungskräfte entmachtet. Dann wäre der Laden schneller und konsequenter in seinen Entscheidungen.

Einen Großaktionär braucht Daimler dringend. Dass die Chinesen und Inder da nicht schlecht sein müssen, kann man z.B. schön an Volvo, Jaguar und Land Rover sehen. Seitdem die nicht mehr zu Ford gehören, blühen sie richtig auf.

Roter Baron
8 Jahre zuvor

@KF und wer müsste nochmehr darunter leiden!! Die Belegschaft wir haben schon genügend Seldstmorde 🙁

Rama
8 Jahre zuvor

Sorry aber habe ich da was falsche verstanden?? Herr Dr. Zetsche mag so manches verantworten im Unternehmen MB( wohl auch nicht immer zum verständnis aller)aber in einem Aktienunternehmen entscheiden immer noch andere, wenn Sie in in einem Unternehmen einsteigen wollen,und zum andern herrscht soweit ich informiert bin, auch im Hause MB die Gewaltenteilung, will sagen, Herr Dr. Zetsche untersteht wohl dem Aufsichtsrat und dem Vorstand im Hause.
Und Herr Wagner, finde ich macht seine Sache hervorragend,(persönlich finde ich sein Design sehr ansprechend), noch nie hat ein Auto wie die neue A-Klasse soviel Kunden,(mopf E-Klasse) aber auch Denkanreize und Diskussionen ausgelösst. Ganz im Gegensatz zu andern Herstellern und Ihrem Design, die wie ich finde(subjektiv) risikolos, langweilig durch Ihre sich immerwiederkehrendes Aussehen.
Gruß
Rama

Roter Baron
8 Jahre zuvor

@RAMA das unterschreibe ich. Nur Höher, Schneller, Weiter es sind immernoch Menschen die da arbeiten und zum Glück nicht nur Maschinen.

mehrzehdes
8 Jahre zuvor

tradition muß im museum bleiben. mercedes muß sich mehr nach den märkten ausrichten, um zu überleben. finanziell scheint es schwierig zu sein, die investitionen für die zukunft zu stemmen, wenn man nicht potente geldgeber gewinnt. insofern sind pensionsfonds von ländern, die eine echte perspektive als markt von mercedes sind, sehr willkommen, weil damit quasi ein staatsinteresse an der prosperität der marke verbunden ist. kuwait hatte in dem sinne nicht geholfen. dafür ist der markt zu klein.

dr. z und co müssen sowieso gehen. mit und ohne chinesen. schlafmützen.

Rama
8 Jahre zuvor

@mehrzehdes, wie war das noch mit der Sau und der Eiche?
Gruß
Rama

Roter Baron
8 Jahre zuvor

@ ihr beide 😉 ich denke auch Europa ist kein Markt mehr. USA, China und Russland geben das Design vor.