Das aus “brumm brumm” bald “summ summ” wird, ist bei smart nichts Neues – und genau damit wirbt der Kleinwagenhersteller aktuell auch im Web und Radio. “Jetzt die letzten Benziner sichern” – so smart aktuell auf seiner  eigenen Webseite – und gibt als letztes Datum für die Wahl eines Verbrennermodells den 31.03.2019 an.

“Bevor man nichts mehr von uns hört”

Das Auslaufszenario für die Verbrennungsmotoren in den Kleinwagen-Varianten von smart – vom coupé, cabriolet sowie auch für die viersitzige smart-Variante – ist demnach scheinbar gesetzt.

Während man bereits zum 31.05.2018 den Produktionsauslauf der BRABUS-Varianten von smart vollzog,  folgt  nun im Frühjahr 2019 die letzte Bestellmöglichkeit eines Verbrennungsmotors von smart. Für die maximal mögliche Frist einer “built-to-order” Bestellung gingen wir bislang von ca. Ende Februar 2019 aus, wo jetzt auf alle Fälle noch bis mindestens 31. März 2019 frei bestellt werden kann.

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Auf Rückfrage von uns bei smart hieß es vor kurzem noch, dass man uns ein genaues Datum aktuell nicht bestätigen möchte.  Wir selbst gingen bislang mit Ende Mai 2019 von einer letzte Verbrenner-Modell Produktion im smart Werk Hambach aus – auch gab es durch die smart-Pressesprecherin keine Bestätigung.

Euro 6 c Zulassungsende in Sicht

Für smart selbst ist die letzte Frist jedoch grundsätzlich gesetzlich gesetzt: spätestens am 31. August 2019 kann spätestens ein Fahrzeug mit Euro 6c Norm erstzugelassen werden (NEFZ-Modelle mit Ausnahmegenehmigung, bzw. normales Zulassungsende für WLTP Euro 6c Fahrzeuge). Mit einer ggf. erteilten Ausnahmegenehmigung seitens des Kraftfahrbundesamtes für Verbrenner nach WLTP Euro 6c kann die Zulassung bis maximal 13.12.2019 erfolgen.

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Bilder: smart /  Ausschnitte: MBpassion.de

19 Kommentare
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Zwieback
3 Jahre zuvor

Kann man denn nächstes Jahr mit einer Mopf des Smarts rechnen? Ich bin ja grundsätzlich interessiert an einem Elektro-Smart, aber auf die Halogenfunseln möchte ich verzichten. Darum hoffe ich, dass eine Mopf diesen Umstand beseitigt.

Reply to  Zwieback
3 Jahre zuvor

@Zwieback
Ja im 2. Halbjahr 2019 kommt die Mopf beim smart

Heinz Gundelmann
Reply to  Philipp Deppe
3 Jahre zuvor

Der Abschied von den Benziner ist leider der erste Schritt vom kompletten Wegfall des smarts, denn auch dem EQ werden trotz der Modellpflegen in den Jahren 2021/22 die neuen EuroNCAP Regeln zum Verhängnis. Und das, obwohl der smart EQ aus Daimler-Sicht DIE Antwort auf die städtischen Probleme (wenig Parkraum, viele Abgase und Lärm) darstellt.

Hans
Reply to  Heinz Gundelmann
3 Jahre zuvor

Habe ich jetzt mehrmals in verschwinden Foren gelesen.
Entweder steckt ein Troll dahinter, oder es ist wirklich was dran.
Gibt’s dazu Quellen? Google spuckt zu neuen Regeln nicht so viel aus, bzw. welche der Smart nicht schaffen sollte.

Tobi 4matic
3 Jahre zuvor

Es hört sich für mich ein bisschen so an, als sei es eine Warnung an alle, wenn nur noch E-Smarts gebaut werden. “Jetzt noch einen Bezinger sichern, bevor es nur noch Elektro gibt.”
So positiv wird der E-Smart da nicht dargestellt.
Ich finde einen E-Smart allerdings durchaus ok, da er hauptsächlich auf Kurzstrecken und in der Stadt bewegt wird.

tony
3 Jahre zuvor

grauenhaft.

Josef
3 Jahre zuvor

Völlig durchgedreht

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AMG Power
3 Jahre zuvor

Hat jemand zwecks der Mopf genauere Informationen? Da hörst und sieht nichts!

Smartie
3 Jahre zuvor

Ich halte es für die völlig falsche Entscheidung Smart nur noch als Elektro anzubieten. Bzw der Wechsel ist zu voreilig. Als reine Elekromarke glaube ich nicht an Smart. Dazu sind heute die Preise auch einfach noch zu hoch.

Sehr viele Fortwo Kunden sind Lieferdienste z.b kleine Läden oder Gaststätten (Pizza,Döner, usw). Die kaufen garantiert, aus betriebswirtschaftlicher Sicht, keinen teuren Elektrosmart. Warum sollten die das Doppelte zahlen, wenn es preiswertere Mitbewerber mit Ottomotor und 6d-temp gibt? Selbst die Betriebskosten machen das nicht weg, groß ist dieser Unterschied nicht. Diese Kunden sind unwiderruflich verloren. Ich glaube nicht das Smart das überleben wird. Leider Gottes

Sternfahrer
3 Jahre zuvor

Es gibt auch Smartfahrer, die ihren Smart als Erstfahrzeug verwenden, so wie ich z.B über 54000 Km/Jahr. Es wird immer so getan, als ob ein Smart nie die Stadtgrenze verlässt. Finde den 453 einfach genial, ein riesen Fortschritt zum 451 und ein problemloser Wegbegleiter. Ob ich mein Fahrprofil mit dem EQ auch schaffe?

Frank S.
3 Jahre zuvor

Kann mich den Vor Rednern nur anschliessen.

In unserem Betrieb nutzen wir – seit 1998 – begeistert derzeit 5 Smart cabrios 451 und 453 Benziner. Über die Jahre haben wir rd 50 Smart gekauft. Einer davon war erst gestern von Stuttgart nach München unterwegs, und fährt heute nach Darmstadt. Klar sind die Smart vorrangig unsere City Hopper in Stuttgart, aber eben auch uneingeschränkt tauglich, und werden auch eingesetzt für Strecken von 250 km hin und wieder retour. Das wird dann mit den Elektro Smart künftig unmöglich sein. Und ja, damit sind wir als Geschäftskunde für Smart verloren. Ich sehe schwarz für die künftigen Stückzahlen, und für die Marke, deren grosser Fan ich und wir sind. M.E. die falsche politische Entscheidung, den Benziner zuerst einzustellen, bevor der Elektro auf streckentaugliche Reichweite kommt, oder auch nur vernünftig auf Strecke geladen werden kann, mangels verfügbarer Infrastruktur.

PS: wir nutzen in Stuttgart auch den Elektro Car2Go, der ist spitze, keine Frage, aber eben als Elektro kein Erstauto tauglich.

David
3 Jahre zuvor

Bei diesem Margenschwachen Auto ist eben eine weiterentwicklung der Benziner nicht wirtschaftlich. Die gegenwärtigen Benziner sind dafür bekannt, das sie nicht sonderlich sparsam sind, was u.a, daran liegt, dass Direkteinspritzung oder spezielle Twinscrollturbolader, Partikelfilter, Abgasnachbehandlung etc, einfach zu teuer sind. Deshalb gibts schon lange keinen Diesel-Smart mehr.
Warum müssen die Kisten soviel Reichweite haben ? Wenn man es braucht, nimmt man eben ein anderes Auto. Der Akku und dessen Kapazität machen den EQ eben teuer.
Aber auch hier wird es fortschritt geben.

Markus
3 Jahre zuvor

Es ist richtig und konsequent den Stadtwagen Smart nur noch als E Auto anzubieten. Jeder der immer noch das „hohe Lied der Verbrennungsmotoren“ singt, hat wohl immer noch nicht kapiert, das wir in unseren Städten ein Emissionsproblem haben. Und das wird in den nächsten Jahren auch nicht besser werden, lasst euch doch nichts erzählen. Der Verkehr nimmt immer mehr zu und nicht ab.
Und ein Ende des Smart sehe ich auf absehbare Zeit nicht, ganz im Gegenteil.

tony
3 Jahre zuvor

unsere städte haben kein emissionsproblem. wenn du mal die bildzeitung zur seite legen und die tagesthemen ausschalten würdest wüsstest du das.
dieser ganze abgaswahn ist viel nur sicherlich eines nicht. zu unserem wohle.

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Christian G.
3 Jahre zuvor

Tut mir leid, aber was für eine Art Werbestrategie ist das denn? Kauft besser noch den Benziner, denn bald wird es nur noch die Elektro-Smarts geben? Das finde ich irgendwie irritierend und ärgerlich. So macht es nicht den Eindruck, als sei man von seinen Produkten oder gar dem Umweltschutz überzeugt, sondern wirkt eher so, als müsste man notgedrungen nun mal auf die Produktion von Elektroautos umsteigen weil es der Zeitgeist so verlangt.

xemchen
3 Jahre zuvor

nach meinem dritten smart wird es dann gewesen sein:….Auch unser Smart steht in der Tiefgarage. Erst auf der letzten Eigentümerversammlung haben wir uns gegen eine Nachrüstung mit verbraucherbezogenen Steckdosen entschieden. soll ich wirklich öffentlich laden? never! Ich fahre Smart damit ich möglichst nah am Ziel parken kann.

Bis eine Nachrüstung in den TGs der Großstädte erfolgt ist, wird es den Smart E nich mehr geben befürchte ich…. sehr sehr schade..Doch vermutlich bin ich gehfaule da high Heels tragende Großstädterin eh nicht die primäre Zielgruppe……..

Elmaro
3 Jahre zuvor

Das ist Schwachsinn pur !
Wenn das mit dem “Nur noch Elrektro” kommt, dann wird aus brumm brumm erst kurz summ summ und dann ist totenstille da es dann bald Smart nicht mehr geben wird !
Das ist eine total falsche Entscheidung und zudem an die gesamte Bevölkerung ein grauenhaftes Zeichen !
Das ist eine typisch deutsche und völlig übertriebene Reaktion auf viel dummes Gerede was über die Presse verteilt wird.

Georg Haupenthal
3 Jahre zuvor

Diese von Lobbyisten ausgerufene Elektromobilität ist doch ein zweischneidiges Schwert. Der Auspuff wurde doch nur verlegt oder es bleibt eine strahlende Zukunft mit Atommüll übrig. Ich persöhnlich finde diese Entscheidung, nur noch Fahrzeuge mit Stecker zu verkaufen, total falsch. Der Markt mit Hybridfahrzeugen ist eine lohnende Geschäftsidee und Toyota zeigt uns wo der Hase läuft. Gerade in Innenstädten bei Stop und Go Verkehr hat sich solch eine Technik sehr bewährt, siehe Paris.
Es wäre sinnvoll wenn diese dicken SUV die meistens 2,8to oder mehr wiegen mit einem Arsch besetzt sind und den Menschen mit extrem geschönten Abgaswerten die Luft zum Atmen nehmen, einfach draußen bleiben dürften.
Meine Frau und ich werden unsere 451 und 453 solange fahren bis der TüV uns scheidet. Ein Stecker – Smart kommt nicht in frage. (ca. 10000 EUR Mehrpreis, Akkumiete und 39 Euro-Cent für ein KW Energie rechnen sich nicht )

segoii
3 Jahre zuvor

Das wird ein Flop und die Verkaufszahlen von Smart werden einbrechen. Diese linksgrüne E-Auto-Propaganda wird allmählich unerträglich. Kaum jemand hat Bock in der Stadt permanent nach Ladesäulen zu suchen und dann ewig dort rumzugammeln bis die Karre endlich vollgeladen ist. Bei der Reichweite des Smarts wird man sehr oft an Ladesäulen warten müssen. Denn am Straßenrand der städtischen Mietwohnung können die meisten nicht laden.
Dann die vielen Lade- und Bezahlstandards. Das ist doch ein Witz Leute. Lasst uns mit diesem Mist endlich in Ruhe. Oder beweist, dass die Technik wirklich zukunftstauglich ist und baut etwas, das dem Verbrenner Paroli bieten kann. Ich warte seit fast 10 Jahren auf den revolutionären, neuen Akku, der den LiIon Akku ablösen wird. Bislang ist außer viel Gelaber nix bei rumgekommen.