Europas führender free-floating Carsharing-Anbieter SHARE NOW hat sein Geschäftsmodell im vergangenen Jahr gestärkt und strategisch weiter ausgebaut, trotz tiefer Einschnitte durch die Auswirkungen der Pandemie und nach dem Rückzug aus den USA und Kanada im Frühjahr 2020. Das Gemeinschaftsunternehmen der BMW Group und Daimler AG konnte 410.000 neue Kundinnen und Kunden für sich gewinnen. Den größten Zuwachs an Registrierungen verzeichnete SHARE NOW in Frankfurt (17 Prozent), dicht gefolgt von Berlin und dem Geschäftsgebiet Rheinland (beide 14 Prozent).

„Das Jahr 2020 war herausfordernd für SHARE NOW und hat uns gleichzeitig in unseren Aktivitäten bestärkt. Allen Widerständen zum Trotz konnten wir 410.000 neue Registrierungen verzeichnen und unsere Flotte europaweit besser auslasten“, sagt Olivier Reppert, CEO von SHARE NOW. „Noch viel wichtiger: Wir haben uns als zuverlässige und sichere Mobilitätsoption für unsere Kundinnen und Kunden in ganz Europa bewiesen.”

Mehr Elektrofahrten und längere Mietdauer
Im vergangenen Jahr mieteten die drei Millionen SHARE NOW Kundinnen und Kunden knapp 18 Millionen Mal eines der rund 11.000 verfügbaren Fahrzeuge. Mehr als 23 Prozent aller Fahrten legten die Nutzerinnen und Nutzer elektrisch und damit lokal emissionsfrei zurück. Das entspricht einer Steigerung um 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die durchschnittliche Dauer einer Miete stieg im gleichen Zeitraum um 63 Prozent und liegt nun bei 53 Minuten. Zurückzuführen ist dieser Zuwachs insbesondere auf die konsequente Weiterentwicklung und Nutzung des Langzeit-Carsharing-Angebots – also Mieten mit einer Länge von mindestens einem Tag.

Anzeige:

Langzeitmieten: Verdreifachung der vermieteten Tage
Das Angebot der Langzeitmieten ist mittlerweile an allen 16 Standorten und für eine Dauer von bis zu 30 Tagen nutzbar. Kundinnen und Kunden können ihr gewünschtes Fahrzeug entweder spontan vom Straßenrand anmieten oder bis zu 45 Tage im Voraus kostenfrei buchen und Abholort und -zeit bequem per App festlegen. Dass diese Flexibilität gut ankommt, zeigt sich in den Zahlen: Verglichen mit dem Vorjahr konnte SHARE NOW die Anzahl der vermieteten Tage verdreifachen. „Mit unserer Kombination von Kurz- und Langzeitmieten decken wir nahezu alle Anwendungsfälle der Autonutzung ab und bieten unseren Kundinnen und Kunden damit die volle Flexibilität – ohne sich an ein Auto binden zu müssen”, so Olivier Reppert.

Ausblick 2021
Im neuen Jahr 2021 will SHARE NOW an die positive Entwicklung aus 2020 anknüpfen. Ein Eckpfeiler wird dabei die Erweiterung der europäischen Flotte um Modelle verschiedener Hersteller sein. Den Auftakt machte im vergangenen Oktober der Fiat 500, der bereits in Berlin, Frankfurt, München und dem Rheinland (Düsseldorf und Köln) zum Einsatz kommt.

„Auch in 2021 denken wir nicht an Stillstand. Wir verfolgen unseren eingeschlagenen Weg und richten unser Geschäft konsequent auf nachhaltiges Wachstum aus”, so Olivier Reppert. „Unsere Überzeugung bei SHARE NOW ist es, mehr zu teilen und weniger zu besitzen, um Städte für die Bewohnerinnen und Bewohner lebenswerter und Mobilität weiterhin so individuell und flexibel wie möglich zu gestalten.”

Quelle: Daimler AG