Mercedes hat mit Apple Music eine Partnerschaft geschlossen, um die vollständige Integration von Apple Music in den Mercedes me-Dienst „Online-Musik“ und das Infotainmentsystem MBUX zu ermöglichen. 

MBUX macht das Hören von Apple Music in Mercedes-Benz Fahrzeugen zu einem einfachen, benutzerfreundlichen Erlebnis. Nach der Verknüpfung eines Mercedes me Accounts mit dem Fahrzeug haben Apple Music-Abonnenten Zugriff auf mehr als 75 Millionen Songs, Tausende von redaktionell kuratierten Playlists und eine tägliche Auswahl der besten Musikexperten der Welt, einschließlich aller Künstler und Moderatoren, die über die globalen Live-Stream-Radiosender Apple Music 1, Apple Music Hits und Apple Music Country senden. Mit dem MBUX Sprachassistenten kann der Fahrer über die Lenkradbedienung oder direkt auf dem Display via „Hey Mercedes“ Songs, Alben, Playlists oder Radiosender anfordern.

Wir nutzen die Möglichkeiten der Digitalisierung durch Over-the-Air-Updates, um die Zeit, die unsere Kunden in ihrem Mercedes verbringen, so unterhaltsam und emotional wie möglich zu gestalten. Die Integration von Online-Musik-Streaming bietet dem Kunden einen digitalen Zugang zu seinem persönlichen Musikgenuss. Mit Apple Music haben wir nun einen weiteren Service nativ integriert, der perfekt in das Online-Musikportfolio von Mercedes-Benz passt“, so Sajjad Khan, Vorstandsmitglied der Mercedes-Benz AG und CTO.

Diese Integration wird für neue C-Klasse und S-Klasse Besitzer mit dem Produktionsstart in diesem Monat und für EQS Besitzer im Sommer 2021 verfügbar sein. Bestehende C-Klasse (nur Baureihe 206 !) und S-Klasse Besitzer (Baureihe 223) mit der neuesten Generation von MBUX (NTG 7) werden im Laufe des Jahres mit einem Over-the-Air-Update auch in den Genuss der Integration von Apple Music kommen.

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Für alle anderen Fahrzeuge mit MBUX der Vorgängergeneration (NTG 6) ist Apple Music hingegen noch nicht verfügbar und erhalten hierzu auch noch kein Over-the-Air-Update (wurde uns auf Rückfrage so nochmals bestätigt!).

Einfache Online-Musikaktivierung

Kunden aktivieren den Dienst „Online-Musik“ in ihrem persönlichen Mercedes me Account, indem sie ihren jeweiligen Musik-Streaming-Dienst von Apple Music, Amazon Music, Spotify und/oder TIDAL verknüpfen. Kunden können das erforderliche Datenvolumen über das Mercedes me Portal von einem Mobile Network Operator (MNO) erwerben oder über ihren Smartphone-Datentarif für die S-Klasse, C-Klasse und den EQS aktivieren.

Verfügbarkeit von Online-Musik-Streaming-Anbietern

USA/Europa/Asien ohne China/Korea (länderspezifische Abweichungen möglich): 

  S-Klasse; C-Klasse; EQS Alle anderen Baureihen mit MBUX
Datenvolumen zur Datenübertragung via ·       Mercedes me Portal „Internet im Auto“

·       Eigenes Smartphone mit Datentarif (Tethering)

·       Mercedes me Portal „Internet im Auto“
Apple Music x
Amazon Music x x
Spotify x
TIDAL x x

China: QQ Music

Korea: Apple Music, Genie Music

Damit ist nun ein Musikgenuss möglich, ob mit dem High-End Burmester 4D Soundsystem oder auch ohne. Einfach sagen „Hey Mercedes, spiele meine Lieblingssongs“.

Quelle: Daimler AG

24 Kommentare
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Alojevic
5 Monate zuvor

Wieso denn nicht für anderen Modelle. Das ist doch schon wieder Mist.

Stephan
Reply to  Alojevic
5 Monate zuvor

Weil das Typisch ist bei Mercedes. Man würde denken irgendwann kapieren die auch, dass man bestimmte Funktionen auch bei älteren Systemen/Fahrzeugen nachreichen sollte. Aber nee man muss sowas immer mit einer Modelljahränderung bringen.
Was bei NTG6 auch nervt ist die kleine Anzeige von CarPlay.

martin
Reply to  Alojevic
5 Monate zuvor

Würde ich nicht so eng sehen. Kommendes Jahr kommt der neue GLC, die MOPF der A-Klasse . 2023 dürften der 214er, die MOPFe des W247, die BR 118 und X 247 folgen. Dann haben doch schon viele Modelle das neueste MBUX .

Peter Wackel
5 Monate zuvor

sinnvolle Neuerung…endlich kann ich mein Datenvolumen des Handys für Onlinemusik nutzen und bin nicht auf den überteuerten incar-Tarif von Vodafone angewiesen.

W124
Reply to  Peter Wackel
5 Monate zuvor

Das ist man dank Bluetooth Audiostreaming auch so nicht.

Chris
Reply to  W124
5 Monate zuvor

Die Unterschiede zwischen einer vernünftigen Integration dieser Dienste und einer Bluetooth-Verbindung sind dir aber schon klar?

mbmb
Reply to  Chris
5 Monate zuvor

Also mir ist das nicht klar. Kann mir jemand helfen? Mit Android Auto / Apple car play kann man doch erweitert streamingdienste nutzen, bzw eingeschränkt über Bluetooth.

Helge
5 Monate zuvor

Also wenn ich das richtig interpretiere, kann ich Amazon Music auch jetzt schon mit dem W247 (Modelljahr 20/1) benutzen, wenn ich den Account mit Mercedes Me verknüpfe. Nur eben nicht Apple Music.
Wäre nicht ganz so schlimm. Nutze Amazon Music Unlimited.

Chris
Reply to  Helge
5 Monate zuvor

Korrekt. Einziger weiterer unterschied ist, dass man in den älteren Modellen auch auf die Internetverbindung des Autos angewiesen ist und bei 223/297/206 auch die Internetverbindung des Smartphone nutzen kann.

Helge
5 Monate zuvor

So ganz verstehe ich die Strategie von MB auch nicht. Seit der Einführung des MBUX-Systems in den Kompaktfahrzeugen, kann doch Mercedes dieses Betriebssystem „over the Air“ updaten, und mit immer neuen Funktionen versehen. Die müssen ja nicht unbedingt immer kostenlos sein. Es wäre dem Kunden schon geholfen, wenn die Möglichkeit hätte, solche Funktionen nachzurüsten, damit das System nicht nach wenigen Jahren schon wieder veraltet ist.

Micrsoft macht es mit Windows 10 ja genauso: „Windows as a service“. und Apple auch. So kann man auch ältere Apple Geräte noch auf den aktuellen Stand softwaremäßig bringen. Ob man natürlich Spaß dran hat, wenn beispielsweise ein Iphone 6s mit IOS 14 läuft, ist natürlich dahin gestellt, und der Prozessor dann die Bremse ist.

Warum geht das bei MB nicht? Einfach performante Chips und Speicher einbauen, die auch noch in 10 Jahren halbwegs ausreichend sind für Anwendungen. Beim PC muß man sich ja auch mittlerweile nicht mehr alle 3 Jahre einen neuen Rechner kaufen, weil die CPU zu langsam ist. Es sei denn man spielt.

Oder liegts noch daran, daß Autobauer eben keine Informatiker sind?

Marc W.
Reply to  Helge
5 Monate zuvor

Im „besten“ Falle, also hier, sind Autobauer (arrogante) Verkäufer.

Helge
Reply to  Marc W.
5 Monate zuvor

Naja, sagen wir mal so. Auch ein Autobauer möchte und muß natürlich wie jeder Hersteller Geld verdienen. Das sist absolut legitim.
Was mir nur bei Mercedes auffällt, daß (meine Meinung) offenbar an der falschen Stelle bei einem Premium Produkt mitunter gespart wird, wo doch der Hersteller für sich reklamiert: „Das Beste oder nichts“.
Da passen aber dann nicht die vielen Komfort-Entfeinerungen von Modelljahr zu Modelljahr dazu.
Das passen auch nicht die zahlreichen Rückrufe dazu, von denen hier oft zu lesen ist und auch nicht, daß man 1,3 l Motörchen mit teilweise Renaulttechnik beispielsweise einbaut.
Und da gibts noch viele Beispiele.
Anspruch und Wirklichkeit klaffen da schon auch auseinander.
Das soll nicht heißen, daß Mercedes als Marke / Hersteller schlecht ist, sicher schon noch besser als manch anderer Hersteller.
Aber die Luft bzw. der Abstand wird dünner. Sie waren auch schon mal noch besser, was Qualität anbelangt, sonst wäre manche Modelle von früher heute nicht mehr auf der Straße.

Helge
5 Monate zuvor

@Markus Jordan: Seit ihr sicher, daß „Amazon Music“ mit allen anderen Baureihen, welche MBUX haben z.B: W247 funktioniert? Habe gerade vom MB Support erfahren, daß das beim W247 nicht gehen soll….

Helge
Reply to  Markus Jordan
5 Monate zuvor

Ja, da sagt leider auch jeder was Anderes. Habe gestern nochmal mit einer anderen Stelle bei Daimler Kontakt gehabt, da kam wieder eine andere Antwort. Das finde ich schon bedenklich, wenn der Support mitunter nicht richtig Bescheid weiß. Wirft dann ein schwaches Licht auf ihn.

Helge
Reply to  Markus Jordan
5 Monate zuvor

Also heute hat mir der Support von Daimler nochmals bestätigt, daß bei der B-Klasse Amazon Music nicht funktioniert, nur über die App auf dem Smartphone per Bluetooth.

Helge
Reply to  Markus Jordan
5 Monate zuvor

Da habe ich eine andere Aussage. Kann ich Dir gerne mal schicken…

Erik
5 Monate zuvor

Was ist für Daimler so schwer alle Musik Dienste einfach für die MBUX Systeme als App zu integrieren? Wir reden hier von Spotify und Co.
Selbst mein 10 Jahre alter E91 BMW hatte Spotify Integration über BMW Apps.

Junge, was für ein langsamer Laden.
Mich regt es schon auf, dass ich kein Wetter/Regenradar habe (dies gab es ebenso in meinem BMW in der Online Wetteransicht).

Die Hardware ist ein NVIDIA Chip mit 6 Kernen und 8GB RAM. Das große MBUX aus MFA2 hat mit seinen 256 CUDA Kernen die doppele 3D Darstellungsleistung einer Playstation 3.
Hardware mäßig ist da KEIN Limit für solche Anwendungen. Und das MBUX OS ist am Ende auch nur eine weitere Linux Version die es gibt.
Alles kein Thema für Softwareentwickler.

Das liegt nur am Daimler, der 2021 immer noch der Meinung ist, neue Features und Funktionen mit Modeljahren oder gar MOPF und neuen Baureihen zu bringen. Während Tesla seit fast 10 Jahren einfach munter alles neue als OTA auf seine Modelle spielt.

Wo bleibt zB. der Waschanlagenmodus in meinem MFA2, den es gibt?
Ein fähiger Codierer schaltet den mir für ein paar Euro frei (ebenso wie die Dashcam, die bei mir jetzt dauerhaft freigeschaltet ist). Ich will als Kunde für sowas aber nicht immer zu „Hobbyprogramierern“ rennen, ich will das mal offiziell haben, als Dienst und bei so kleinen Dingen wie dem Waschanlagenmodus z.B. kostenlos!

Und wo ist überhaupt die Funktion sein gekoppeltes Smartphone als Datenquelle zu benutzen?
Konnte übrigens auch mein 2011er BMW schon (und technisch schon seit 2009).
Der 2015er Audi meiner Frau kann dies ebenso, auch hätte der sogar noch die Funktion neben der integrierten SIM vom Fahrzeug einfach seine eigene SIM Karte einzustecken.
Technisch sollte das ebenso kein Problem für Daimler sein, die Funktion wird aber ebenso wie alles andere was ich hier genannt habe (und sicher noch mehr) einfach nicht aktiviert sein.
Und wenn dann ein neues Modeljahr kommt, wird wieder eine kleine Funktion freigeschaltet (natürlich nicht für die vorher gebauten PKW mit der gleichen Hardware) und mit der Mopf kommt mal was größeres (am besten Kostenpflichtig).

Wer so beschränkt damit umgeht, muss sich nicht wundern, dass die Leute zu inovativeren Unternehmen abwandern.

Zuletzt editiert am 5 Monate zuvor von Erik