Mercedes-Benz legt Q3-Ergebnis vor – Umsatz um 19% gestiegen

Die Mercedes-Benz Group AG (Börsenkürzel: MBG) hat im dritten Quartal 2022 erneut ein solides wirtschaftliches Ergebnis erzielt. Ausschlaggebend dafür waren die weiterhin robuste Nachfrage nach Pkw und Vans, eine gute Preisdurchsetzung sowie anhaltende Kostendisziplin. Dadurch konnte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 83% auf 5,2 Mrd. € (Q3 2021: 2,8 Mrd. €) gesteigert werden. Der Konzernumsatz stieg um 19% auf 37,7 Mrd. € (Q3 2021: 31,6 Mrd. €). Mercedes-Benz Cars erreichte eine bereinigte Umsatzrendite von 14,5% und Mercedes-Benz Vans von 12,7%.

Insbesondere die robuste Nachfrage nach Top-End- und Elektrofahrzeugen von Mercedes-Benz blieb anhaltend hoch. Die Bestellungen übersteigen weiterhin das Angebot, welches aufgrund des anhaltenden Halbleitermangels und der Logistikengpässe eingeschränkt bleibt. Im Zuge der Transformation hin zu einer vollelektrischen Zukunft hat sich der Absatz von vollelektrischen Mercedes-Benz Pkw in den ersten neun Monaten des Jahres mehr als verdoppelt (+156%) und im dritten Quartal um 183% gesteigert.

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Die Unsicherheiten in der Energieversorgung in Europa und die anhaltenden COVID-Herausforderungen in Asien wirken sich weiterhin auf die Verbraucherstimmung aus. Daher bleibt das Unternehmen wachsam, sichert seine Lieferketten ab und arbeitet weiter an der Reduzierung oder Substitution des Einsatzes von Erdgas in der Fahrzeugproduktion. Mercedes-Benz sieht in Deutschland weiterhin ein Gaseinsparpotenzial von rund 50%, wenn regionales Pooling möglich ist. Das Unternehmen verfolgt das strategische Ziel, von Gas auf erneuerbaren Strom und andere Energiequellen umzusteigen. In diesem Zusammenhang plant Mercedes-Benz, auf seiner Teststrecke im norddeutschen Papenburg einen Windpark mit einer Leistung von mehr als 100 Megawatt zu errichten. Dies könnte ab Mitte des Jahrzehnts mehr als 15% des Strombedarfs der Mercedes-Benz Group AG in Deutschland abdecken.

Mercedes-Benz Group* Q3 2022 Q3 2021 Veränd. 22/21 Q1-Q3 2022 Q1-Q3 2021 Veränd. 22/21
Umsatz** 37.716 31.647 +19% 109.014 98.653 +11%
EBIT** 5.196 2.838 +83% 15.047 11.913 +26%
EBIT bereinigt** 5.344 3.109 +72% 15.584 12.114 +29%
Konzernergebnis** 3.998 1.964 +104% 10.782 8.573 +26%
Free Cash Flow (Industriegeschäft)** 3.016 3.001 +0% 5.649 6.459 -13%
Free Cash Flow (Industriegeschäft) bereinigt** 3.309 3.522 -6% 6.588 8.510 -23%
Ergebnis je Aktie (EPS) in € 3,66 1,74 +110% 9,83 7,76 +27%

* aus fortgeführten Aktivitäten
** in Millionen €

Investitionen, Free Cash Flow und Liquidität

Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts belief sich im dritten Quartal auf 3,0 Mrd. € (Q3 2021: 3,0 Mrd. €). Er wurde durch den Aufbau von Lagerbeständen infolge von Halbleiterengpässen, einem modellbedingten Produktionshochlauf sowie logistischen Engpässen belastet. Dies führte dazu, dass die Lagerbestände im Vergleich zum historisch niedrigen Niveau des Vorjahres anstiegen. Der bereinigte Free Cash Flow des Industriegeschäfts betrug 3,3 Mrd. € (Q3 2021: 3,5 Mrd. €). Die Nettoliquidität des Industriegeschäfts belief sich zum 30. September auf 23,3 Mrd. € (Ende 2021: 21,0 Mrd. €).

Die Investitionen des Konzerns in Sachanlagen beliefen sich im dritten Quartal 2022 auf 0,8 Mrd. € (Q3 2021: 1,1 Mrd. €), wobei Mercedes-Benz Cars 0,7 Mrd. € (Q3 2021: 0,8 Mrd. €) und Mercedes-Benz Vans 0,1 Mrd. € (Q3 2021: 0,1 Mrd. €) investierten.

Auf Konzernebene beliefen sich die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im dritten Quartal auf 2,3 Mrd. € (Q3 2021: 2,2 Mrd. €).

Ergebnisse nach Unternehmenssparten

Mercedes-Benz Cars

Mercedes-Benz Cars verkaufte im dritten Quartal 530.400 Fahrzeuge (Q3 2021: 383.500). Der Umsatz stieg aufgrund des starken Produktmixes und einer guten Preisdurchsetzung um 26%. Das bereinigte EBIT konnte um 106% gesteigert werden und die bereinigte Umsatzrendite betrug 14,5%. Der Absatz in der Top-End Luxury-Kategorie machte im dritten Quartal 15% des Gesamtabsatzes aus und lag mit 78.800 Einheiten leicht über dem Vorjahresniveau (+5%). Die Verkäufe der S-Klasse stiegen im dritten Quartal in allen Regionen mit Ausnahme der USA, wo eine vorübergehende interne Verzögerung bei der Modelljahr-Zertifizierung die Auslieferungen einschränkte. Bei AMG konnte im dritten Quartal trotz des Modellwechsels der AMG-Variante der C-Klasse der Absatz um 14,5% gesteigert werden. Der Absatz von Core Luxury-Fahrzeugen konnte zudem um 100.000 Fahrzeuge auf 293.300 Fahrzeuge (Q3 2021: 193.300) erhöht werden. Zu diesem Segment gehören neben dem EQE auch die C-Klasse, die E-Klasse sowie der GLC, das meistverkaufte Mercedes-Benz Modell, dessen Neuauflage im dritten Quartal mit erweiterter Produktsubstanz auf den Markt gebracht wurde. Der EQE verzeichnete nach weiteren Markteinführungen einen Absatz von 6.000 Fahrzeugen in Q3, was dem Absatz des EQS entspricht. Generell hatten die Elektrofahrzeuge, inklusive der EQA- und EQB-Modelle, eine gesunde Margenqualität.

Mercedes-Benz Cars Q3 2022 Q3 2021 Veränd. 22/21 Q1-Q3 2022 Q1-Q3 2021 Veränd. 22/21
Absatz in Einheiten 530.414 383.450 +38% 1.504.538 1.443.509 +4%
– davon xEV 84.850 60.959 +39% 222.444 182.686 +22%
– davon BEV 37.069 18.784 +97% 95.688 57.895 +65%
Umsatz* 28.209 22.434 +26% 81.044 71.332 +14%
EBIT* 4.034 1.838 +119% 12.097 8.649 +40%
EBIT bereinigt* 4.081 1.985 +106% 12.157 8.701 +40%
Umsatzrendite (RoS) in % 14,3 8,2 +6,1%Pkte 14,9 12,1 +2,8%Pkte
Umsatzrendite (RoS) bereinigt in % 14,5 8,8 +5,7%Pkte 15,0 12,2 +2,8%Pkte
CFBIT* 3.374 3.253 +4% 7.614 7.811 -3%
CFBIT bereinigt* 3.552 3.626 -2% 8.180 9.068 -10%
Cash Conversion Rate bereinigt 0,9 1,8 0,7 1,0

* in Millionen €

Mercedes-Benz Vans

Im dritten Quartal lag der Absatz von Mercedes-Benz Vans trotz Halbleiterknappheit weltweit bei 104.000 Fahrzeugen (Q3 2021: 88.000). Das bereinigte EBIT erreichte dank anhaltend hoher Marge mit starkem Produktmix und guter Preisdurchsetzung 0,5 Mrd. € (Q3 2021: 0,2 Mrd. €). Zudem hat Mercedes-Benz Vans in den ersten neun Monaten des Jahres den Absatz von elektrischen Vans im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Drittel gesteigert.

Mercedes-Benz Vans Q3 2022 Q3 2021 Veränd. 22/21 Q1-Q3 2022 Q1-Q3 2021 Veränd. 22/21
Absatz in Einheiten 103.978 87.954 +18% 292.611 274.740 +7%
Umsatz* 4.309 3.546 +22% 12.103 10.613 +14%
EBIT* 497 165 +201% 1.227 887 +38%
EBIT bereinigt* 546 189 +189% 1.426 935 +53%
Umsatzrendite (RoS) in % 11,5 4,7 +6,8%Pkte 10,1 8,4 +1,7%Pkte
Umsatzrendite (RoS) bereinigt in % 12,7 5,3 +7,4%Pkte 11,8 8,8 +3,0%Pkte
CFBIT* 434 402 +8% 1.066 307 +247%
CFBIT bereinigt* 529 504 +5% 1.299 989 +31%
Cash Conversion Rate bereinigt 1,0 2,7 0,9 1,1

* in Millionen €

Mercedes-Benz Mobility

Mercedes-Benz Mobility erreichte im dritten Quartal 2022 eine bereinigte Eigenkapitalrendite (RoE) von 15,8%. Das Neugeschäft von Mercedes-Benz Mobility ist im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht um 3% auf 14,3 Mrd. € gesunken. Die Vorjahreszahlen beinhalten noch das abgespaltene und ausgegliederte Daimler-Nutzfahrzeuggeschäft. Das Gesamtportfolio lag Ende September bei 135,7 Mrd. € und ist damit auf dem gleichen Niveau wie zum Jahresende 2021. Das bereinigte EBIT sank im Vergleich zum Vorjahresquartal durch die gestiegene Kreditrisikovorsorge aufgrund der schlechteren makroökonomischen Aussichten sowie durch Gegenwind in Form steigender Zinsen und des geringeren Volumens auf 0,6 Mrd. €.

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Mercedes-Benz Mobility Q3 2022 Q3 2021 Veränd. 22/21 Q1-Q3 2022 Q1-Q3 2021 Veränd. 22/21
Umsatz* 6.599 6.855 -4% 20.096 20.695 -3%
Neugeschäft* 14.255 14.633 -3% 42.910 48.588 -12%
Vertragsvolumen (30.09)* 135.731 148.091 -8% 135.731 133.687** +2%
EBIT* 577 943 -39% 1.934 2.611 -26%
EBIT bereinigt* 577 943 -39% 1.934 2.564 -25%
Eigenkapitalrendite (RoE) in % 15,8 23,3 -7,5%Pkte 17,7 22,5 -4,8%Pkte
Eigenkapitalrendite (RoE) bereinigt in % 15,8 23,3 -7,5%Pkte 17,7 22,1 -4,4%Pkte

* in Millionen €
** Jahresendstand 2021

Ausblick

Die makroökonomischen und geopolitischen Rahmenbedingungen sind weiterhin durch einen außergewöhnlichen Grad an Unsicherheit geprägt. Hierzu zählen der Krieg in der Ukraine inklusive der Auswirkungen auf die Lieferketten und auf die Verfügbarkeit, die Entwicklung der Preise für Energie sowie für Rohstoffe. Weitere Effekte aufgrund der sich schnell verändernden Situation in Russland und der Ukraine sind derzeit nicht bekannt und in den Kennzahlen daher nicht berücksichtigt. Eine Eskalation über den aktuellen Stand hinaus könnte möglicherweise erhebliche negative Folgen für die Geschäftstätigkeit haben. Darüber hinaus erschweren der anhaltend sehr hohe Inflationsdruck für Verbraucher und Unternehmen, die damit verbundenen Zinserhöhungen der Zentralbanken und anhaltende Engpässe in den globalen Lieferketten den Ausblick. Nicht zuletzt birgt der weitere Verlauf der COVID-Pandemie, insbesondere in China, Unsicherheiten für die erwartete Entwicklung des Marktes.

Mercedes-Benz Cars

Mercedes-Benz Cars rechnet weiterhin mit einem Absatz leicht über dem Vorjahr und geht davon aus, dass die Nachfrage das Angebot übersteigen wird. Der Absatz im vierten Quartal wird zudem über dem Vorjahresquartal erwartet. Das Unternehmen erwartet nun für Mercedes-Benz Cars, dass die bereinigte Umsatzrendite im Gesamtjahr im Bereich zwischen 13% und 15% liegen wird, anstatt wie zuvor prognostiziert zwischen 12% und 14%. Die erwartete Cash Conversion Rate für Mercedes-Benz Cars bleibt unverändert zwischen 0,8 und 1,0. Die Investitionen in Sachanlagen sowie Forschung und Entwicklung liegen voraussichtlich unverändert deutlich über“ dem Vorjahresniveau.

Mercedes-Benz Vans

Mercedes-Benz Vans geht davon aus, dass der Absatz bei Mercedes-Benz Vans leicht über dem Niveau von 2021 bleiben wird. Die bereinigte Umsatzrendite von Mercedes-Benz Vans wird nun zwischen 9% und 11% erwartet, anstatt wie zuvor zwischen 8% und 10%. Die Erwartung für die Cash Conversion Rate für Mercedes-Benz Vans wurde auf 0,8 bis 1,0 angepasst, im Vergleich zur letzten Prognose von 0,6 bis 0,8. Die Investitionen in Sachanlagen sowie Forschung und Entwicklung liegen voraussichtlich unverändert deutlich über“ dem Vorjahresniveau.

Mercedes-Benz Mobility

Die bereinigte Eigenkapitalrendite von Mercedes-Benz Mobility wird weiterhin zwischen 16% und 18% erwartet.

Mercedes-Benz Group

Der Konzernumsatz wird voraussichtlich deutlich über dem Wert des Jahres 2021 liegen. Das Konzern-EBIT wird nun deutlich über“ dem Vorjahr erwartet, anstatt leicht über“. Der prognostizierte Free Cash Flow des Industriegeschäfts bleibt weiterhin auf Vorjahresniveau“.

Quelle: Mercedes-Benz Group AG

28 Kommentare
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Snoubort
3 Monate zuvor

Keine schlechte Rendite, wobei die Steigerungen zum Vorjahr eher dem Vorjahr geschuldet sind.

Ein paar Sätze verstehe ich aber nicht so ganz:
Der Umsatz stieg aufgrund des starken Produktmixes und einer guten Preisdurchsetzung um 26%“ – tatsächlich sind die Stückzahlen bei Cars laut der Tabelle oben um 38% gestiegen, das bedeutet dass der durchschnittliche Verkaufspreis je Fahrzeug deutlich niedriger war, bzw. sich der Produktmix wieder mehr zu den Kompakten (bzw. zu „Entry Luxury“) gedreht hat. Dies ist zwar kein Wunder, weil im Q3 2021 quasi keine Kompakten produziert wurden, passt aber nicht zur gewählten Begründung.

Irgendwie passen die genannten Stückzahlen (530.400 vs. 383.500) bei MB Cars auch nicht ganz mit dieser Meldung hier überein (520.100 vs. 434.800):
https://mbpassion.de/2022/10/mercedes-benz-steigert-auslieferungen-im-dritten-quartal-um-21/

Dr.med. Alexander
Reply to  Snoubort
3 Monate zuvor

also 14,5% Umsatzrendite sind für den Automobilsektor schon gewaltig, das und mehr hat nur noch die Pharmaindustrie. Ich meine daß zu dieser guten Rendite auch beigetragen haben, dass es so gut wie keine Rabatte mehr gibt und auch die Leasingrückläufer aufgrund der hohen Preis auf dem Gebrauchtwagenmarkt sich gut verkaufen ließen.

Vertrieb
Reply to  Dr.med. Alexander
3 Monate zuvor

Deutlich mehr hat das neue große Vorbild Gucci bei Handtaschen. Mehr Marge würde aber auch bei mehr Innovationen gehen, Tesla hat über 17% bei massiven Investitionen.

Ralf
Reply to  Vertrieb
3 Monate zuvor

Tesla muss auch viel investieren. Z. B. dass Autos im „Autopilot“ nicht auf stehende Gegenstände auffahren.

Pano
Reply to  Ralf
3 Monate zuvor

Apropos: Tesla ist mal wieder Gegenstand von Ermittlungen Amerikanischer Behörden. Diesmal ist es das Justizministerium, das seit einem Jahr wg des sog „Autopiloten“ ermittelt: https://www.caranddriver.com/news/a41781263/tesla-us-criminal-investigation-full-self-driving/
Grüße
Pano

driv3r
Reply to  Vertrieb
3 Monate zuvor

Die bauen ja auch nur 2 Modelle in 3 Farben mit 2 Innenräumen, die sich nach 4 Wochen bereits am Lenkrad beginnen aufzulösen… und ein gutes Drittel kommt aus China für den Weltmarkt.
Da würde ich auch easy-peasy 17% Marge machen. 😉

Dr.med. Alexander
Reply to  driv3r
3 Monate zuvor

Sie haben dazu sicher eigene Erfahrungen? Aber konkret

  • Tesla baut 4 Modelle (Model 3, Y, S und X
  • Mir sind 7 Farben bekannt ( Solid black, Red Multi-Coat, Midnight Silver.met. Deep Blue met. White multi-Coat, Quicksilver und Midnight Cherry Red.
  • In unseren Familie läuft seit 4 Monaten ein Model 3 Performance und zeigt immer noch keine Auflösungen, weder am Lenkrad noch sonst wo.
  • Es macht vor allem Spaß und fährt mein E 53 Coupe in Grund und Bogen. Wobei ich für den Kaufpreis meines e 53 ganze 2 Model 3 Performance bekomme.
  • Hochmut kommt vor dem Fall fällt mir bei Ihnen gerade ein
Ralf
Reply to  Dr.med. Alexander
3 Monate zuvor

Bei der Rechnung lässt die Ausstattung im E den Tesla aber auch in Grund und Boden versinken… Abgesehen davon, dass ein Tesla 3 Performance rund 73.000 € kostet und nicht einmal HUD hat…

So gesehen fährt auch ein Lada Niva 4×4 den Tesla im Wald in Grund und Boden.

Dr.med. Alexander
Reply to  Ralf
3 Monate zuvor

Ein Tesla Model 3 Performance kostet Euro 63.490,- Und nun werden Sie mit Ihrem Lada-Vergleich nicht albern. Sie wissen ganz genau dass ich damit die überragenden Fahrleistungen meinte. Fahren Sie ihn, einfach überragend.

Ralf
Reply to  Dr.med. Alexander
3 Monate zuvor

Wer hat mit albernen Vergleichen zwischen BEV und Verbrenner angefangen und damit alle Sonderausstattung außer acht gelassen? 😉

Mit voller Ausstattung sind es ca. 73.000 €. Ein E 53 Coupé beginnt bei 90.000 €, wenn man das vergleichen mag und weit weg von 2 Teslas (mit ca. 63.000 €), zumal es bei Tesla 0 % Rabatt gibt. Vollausgestattet, mit Sachen die man bei Tesla nicht kennt, ist man bei max. 130.000 € – aber das ist ausstattungstechnisch nicht mehr vergleichbar.

Die Fahrleistungen sind toll, ohne Frage, aber Vergleich ist von den Zahlen noch vom Gesamtbild sinnvoll.

Komisch, dass Tesla keine Kombis hat und trotzdem so gut ist. Aber die Stellen die Palette sicher noch um!

Zuletzt editiert am 3 Monate zuvor von Ralf
Mauk
Reply to  Dr.med. Alexander
3 Monate zuvor

Tesla = Schrott

Dr.med. Alexander
Reply to  Mauk
3 Monate zuvor

Sie müssens ja wissen. Fahren, besitzen Sie einen?

Bubbasprax
Reply to  Dr.med. Alexander
3 Monate zuvor

Wenn der Tesla doch so super ist, dann verkaufen Sie Ihren E53 und gehen ins Tesla Forum. Ich möchte mich hier über Mercedes informieren, diskutieren und auch mal berechtigte Kritik üben. Aber die elektrischen Rummelfahrzeuge aus Übersee sind für mich vollkommen uninteressant.

Vertrieb
Reply to  driv3r
3 Monate zuvor

Sind schon wieder Schulferien? Bitte ein gewisses Niveau bewahren, wenn du mit den Erwachsenen schreibst. Bitte auch zählen nochmals üben. Wenn Mercedes seine Marge erhöhen kann, indem sie wie Tesla nur Vollausstattung (Panoramadach, Akustikglas, Spiegelpaket, Sitzheizung, Klimatisierungsautatik, Infortainmentpaket, keylessgo, Lenkradheizung…) verbauen, dann können sie das doch gerne tun, die Kunden würden es danken. Wenn Mercedes die Marge steigern kann indem man sich statt Oberklasse auf Mittelklasse fokussiert, wäre das auch für niemanden ein Problem

Snoubort
Reply to  driv3r
3 Monate zuvor

Das mit den Farben wird sich ändern, genau wie die Höhe der Marge noch durch eine um ein Vielfaches größere Investitionsrate „gedämpft“ ist.

Snoubort
Reply to  Dr.med. Alexander
3 Monate zuvor

Mal gucken wo BMW landet…

Dr.med. Alexander
Reply to  Snoubort
3 Monate zuvor

Mit so schönen und innovativen Autos wie dem neuen XM sicher ganz vorne.

Snoubort
Reply to  Dr.med. Alexander
3 Monate zuvor

… ohne Frage, ein wirklich innovatives Umweltwunder und ökologisches Vorzeigemodell mit seinen 1,5Liter Verbrauch….

XRT 78
Reply to  Snoubort
3 Monate zuvor

Diese Zahlen werden unseren Arzt und wahrscheinlich einige anderen hier weniger erfreuen. Mercedes steht derzeit auch an der Spitze der weltweiten Rückrufaktionen. Die Welt meldete gerade, dass 500.000 Fahrzeuge mit dem Stern derzeit betroffen sind, wegen fehlerhafter Befestigung bei der Herstellung, womit wir wieder bei der von mir kritisierten Qualität von Made by Mercedes wären, aber die Farbe Grün des GLS im Bild dürfte unserem Möchtegern-Fürsten Dr. Arzt schlag mich tot sehr gut gefallen.
https://www.welt.de/wirtschaft/article241821691/Mercedes-ruft-weltweit-fast-eine-halbe-Million-Fahrzeuge-zurueck.html#Comments

Pano
Reply to  Snoubort
3 Monate zuvor

„Irgendwie passen die genannten Stückzahlen (530.400 vs. 383.500) bei MB Cars auch nicht ganz mit dieser Meldung hier überein (520.100 vs. 434.800)“

Ich vermute, daß die Zahlen inklusive smart sind und daß es die Großhandels-Absatzzahlen sind. Die kann man jeden Monat hier nachlesen: https://group.mercedes-benz.com/investoren/kennzahlen/geschaeftsfelder/pkw-absatz/
Grüße
Pano

Snoubort
Reply to  Pano
3 Monate zuvor

mit Smart waren glaube beide Zahlen – der Unterschied wird wahrscheinlich sein, dass der Faktura- oder Auslieferzeitraum (beim Händler) ja nicht identisch mit dem Umsatz beim Konzern ist – also wenn ein Händler den Wagen ausliefert der Konzernumsatz schon längst erfolgt ist (weil die Faktura an den Händler oder an die Landesvertriebsgesellschaft vorher passierte, zumindest solange wir noch nicht vom Agenturmodell sprechen). Aber krasse Diskrepanz hier im Vorjahr.

Zuletzt editiert am 3 Monate zuvor von Snoubort
Marc W.
Reply to  Snoubort
3 Monate zuvor

Da sind tolle Stichwörter dabei. Preisdurchsetzung heißt im Klartext, es finden sich immer noch immer mehr Dumme, die höhere Preise bei schlechterer Qualität zu zahlen bereit sind.
Gewinn unterm Strich heißt auch – die Sparbemühungen sind erfolgreich. C-Klasse lässt grüßen.
Ich kenne die wenigsten Produktkosteneckwerte – aber in Zeiten, wo man eher Gewinnwarnungen (Energiekosten !) erwartet, ist das schon bemerkenswert. Womöglich erntet MB jetzt Früchte einstiger Investitionen in Nachhaltigkeit (PV etc.).

XRT 78
Reply to  Snoubort
3 Monate zuvor

Auch wenn die Renditen bei MB derzeit gut sind, ist Mercedes nicht mehr das, was es einmal war, was Qualität, Werthaltigkeit und Verarbeitung angeht, das gilt für Lkw, Busse, Pkw und leichte Nutzfahrzeuge, nur der Name ist Mercedes geblieben, nachdem die Produktionen teilweise ins benachbarte Osteuropa verlagert wurden, wo Autos für westeuropäische Märkte dort zu höheren Preisen billiger produziert werden, was auch die gestiegenen Margen bei MB mit erklärt.

Cornelius
3 Monate zuvor

Mercedes-Benz sieht in Deutschland weiterhin ein Gaseinsparpotenzial von rund 50%, wenn regionales Pooling möglich ist.

Kann mir das jemand erklären? Verstehe nicht, was man unter regionalem Pooling von Gas versteht, und kann mir noch viel weniger vorstellen, dass man einfach so 50% beim Gas einsparen können soll.

Ilike
Reply to  Cornelius
3 Monate zuvor

Würde mich auch beides interessieren

JMK
Reply to  Cornelius
3 Monate zuvor

Kommuniziert hat MB dass Gas teils substituiert werden kann, bspw. Durch Beheizung der Lackierung mit Öl anstelle von Gas.

Rainer
Reply to  Cornelius
3 Monate zuvor

Wenn die Hälfte der Industriebetriebe dicht macht, weil das Gas zu teuer ist kann man sicher 50% einsparen…

Richard Gliess
3 Monate zuvor

Die MB AG Mitarbeiter werden sich für 2022 über eine üppige Gewinnbeteiligung freuen dürfen. Bei den Zahlen und einer hervorragenden Umsatzrendite füllen sich die Kassen wie schon lange nicht mehr…