Mercedes-Benz Niederlassung Köln zieht nach Frechen um

Mercedes-Benz hat am 19. Juni die Grundsteinlegung für ein neues, hochmodernes PKW-Center in Frechen gefeiert. Der Neubau – der später die Aufgabe der Niederlassung Köln übernehmen wird – wird in der Alfred-Nobel-Straße 2 entstehen, in unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden Mercedes-Benz Vans- und Transporter Standort.

Die feierliche Zeremonie für den Neubau markierte den Beginn eines Projekts, dessen Ergebnis durch die intelligente Verbindung von analoger und digitaler Welt für eine optimale Betreuungsqualität sorgen wird. Die Eröffnung des neuen Pkw-Centers ist dafür bereits für das vierte Quartal 2025 geplant. Die Bürgermeisterin Frechens, Susanne Stupp, Fachdienstleiter Christian Stahlschmidt, der städtische Pressesprecher Michael Offizier sowie die Wirtschaftsförderin Vera Borchard zählten zu den Ehrengästen.

„Mit diesem Neubau setzt Mercedes-Benz ein starkes Zeichen für den Wirtschaftsstandort Frechen und die Metropolregion Köln. Das neue Center wird unseren Kundinnen und Kunden ein einzigartiges Markenerlebnis bieten, das ein einladendes Ambiente mit individuellen Beratungsmöglichkeiten und der zukunftsgerechten Präsentation unserer Modellvielfalt verbindet. Als Net Zero Emission Betrieb geplant, unterstreicht dieses Projekt zudem das Engagement von Mercedes-Benz für Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Wir freuen uns darauf, unseren Kundinnen und Kunden im nächsten Jahr dieses inspirierende neue Umfeld in Frechen zu präsentieren!“ – so Matthias Hindemith, Vertriebsdirektor Mercedes-Benz Rheinland PKW, Transporter & Vans.

Das Frechener Center, in dem zukünftig 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sein werden, wird über eine Gesamtfläche von 1.800 m2 verfügen – mit 14 Ausstellungsplätzen im Erdgeschoss und weiteren 10 Präsentationsplätzen im ersten Obergeschoss sowie zusätzlichen 8 Plätzen für eine individuelle Fahrzeugübergabe. Gegenüber der bisherigen Niederlassung in der Innenstadt von Köln verringert sich die Ausstellungsfläche jedoch deutlich – jedoch spart man auch die Anmietkosten der bisherigen zentralen Niederlassung Köln. Der Neubau verwundert jedoch, zumal Mercedes-Benz für seine Niederlassung weiterhin einen Käufer sucht.

Mit einem siebenstöckigen Parkhaus, das insgesamt 245 Stellplätze bietet, setzt das Center in Frechen auch in dieser Hinsicht Maßstäbe. Im Showroom wird durch den Einsatz digitaler Lösungen das haptische und physische Erlebnis der Produkte ergänzt und somit das Kundenerlebnis noch individueller gestaltet. Ein Werkstatt- und Servicebereich, der vollständig auf die Anforderungen der Elektromobilität ausgerichtet ist, wird zu einem späteren Zeitpunkt integriert. Durch den Neubau bietet Mercedes-Benz künftig seine gebündelte Kompetenz in Sachen Pkw und Transporter in unmittelbarem räumlichen Zusammenhang in Frechen an. Das neue Pkw Autohaus wird dabei eine moderne Fahrzeug-Ausstellung mit virtueller Anschauung und innovativen Formaten im Verkauf verbinden und damit zu den modernsten Autohäusern in Deutschland zählen.

Bilder: Mercedes-Benz Group AG

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G Fahra
1 Monat zuvor

Mercedes-Benz schafft sich ab.
Begonnen wird in Köln.
Es will einem High-End-Kunden wie mir nicht einleuchten, warum man den ohnehin schon relativ neuen Palast an der Widdersdorfer Straße verlässt, um einen neuen Mini-Laden mit gerade einmal 24 Fahrzeugplätzen weit weg vom Stadtzentrum erstmal zu bauen (!) und dann als Hauptverkaufshaus für die Millionenstadt zu präsentieren.
Hierfür gab es absolut keinen Bedarf. Und ja, auch wenn ich G oder SL fahre, will ich mir trotzdem auch alle anderen Fahrzeuge von A bis S anschauen, Probesitzen, die Farben und Ausstattungsvarianten sehen. Das geht nur mir einem Verkaufstempel mit über 100 Stellplätzen!
Und für eine so große Marke gehört auch ein anständiger Zubehör- und Collection-Shop dazu, den es mal früher gab. Stattdessen gibt es nur noch eine „Zubehörecke“ mit einem Schreibtisch und einem Mitarbeiter, der mir alles ja „bestellen kann“. Wozu dann noch ein Showroom?
Warum sind immer mehr Fahrzeuge abgeschlossen? Und warum wird nicht Sonntags die Ausstellung geöffnet, so wie vor Corona?
Es ist traurig, dass Ola hier offenbar den Werbespruch „Das Beste oder Nichts“ wort wörtlich nimmt und sich für „Nichts“ entscheidet.

G Fahra
Reply to  G Fahra
1 Monat zuvor

Ach ja, die „Digitalen Lösungen“ mit „haptischen Erlebnissen“ kann sich Mercedes an den Hut schmieren. Wenn ich das Produkt nicht in Realität sehen, anfassen und erleben kann, wird es nicht gekauft. Ich lass mich doch nicht vergackeiern…

„Haptische Erlebnisse“ habe ich auch Zuhause mit meinem Laptop …

EQ44fahrer
Reply to  G Fahra
1 Monat zuvor

Jupp. Da ist was dran. Erschreckend, wenn das in Köln eigentlich nur eine verkappte Rosskur ist. Immerhin ist es die vierte, große Millionenmetropole des Landes mit entsprechend zahlungskräftiger Kundschaft auch über die Unmittelbaren Gemarkungsgrenzen der Stadt hinaus…

Tim
Reply to  G Fahra
1 Monat zuvor

Der „Schautag“ oder auch Sonntag genannt, wurde bei uns letztes Jahr ebenfalls abgeschafft, da die Nachfrage nahezu auf Null gesunken war. Durch einen Bewegungssensor am Eingang konnte man die Nachfrage grob tages- und uhrzeitabhängig nachverfolgen. Dabei stellte sich heraus, dass sich der Sonntagsdienst überhaupt nicht lohnte, da er zumindest in unserer Region absolut keinen Nutzen hatte…

G Fahra
Reply to  Tim
1 Monat zuvor

Bei uns liefen Sonntags mindestens 10-20 Personen durchs Autohaus, egal wann man da war. Wie hoch sind denn die Kosten für das Haus? Ein BWL-Stundet, der am Eingang sitzt, für 6x 15 Euro die Stunde …

Ralf
1 Monat zuvor

Ganz schön frech. 🙂

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Ralf