Mercedes-Benz Aktie: Zweites Rückkaufprogramm nimmt Fahrt auf

Mercedes-Benz setzt seinen Aktienrückkauf fort. Laut viertem Zwischenbericht erwarb die Mercedes-Benz Group AG zwischen dem 21. und 25. September 895.000 eigene Aktien über die Börse. Seit dem Start des neuen Programms am 1. September sind damit fast drei Millionen Papiere zusammengekommen.

Es ist bereits das zweite Aktienrückkauf-Programm von Mercedes-Benz  innerhalb weniger Monate. Das am 3. November 2025 begonnene erste Programm schloss der Konzern am 1. Juni 2026 ab, mit insgesamt 37.604.169 zurückgekauften Aktien für rund zwei Milliarden Euro. Der Durchschnittspreis lag bei etwas mehr als 53 Euro je Aktie. Nur wenige Wochen später legte Mercedes nach: Vom 1. September 2026 bis zum 6. April 2027 will der Konzern nun bis zu 58 Millionen eigene Aktien erwerben und anschließend einziehen. Das Volumen dieser zweiten Tranche ist auf bis zu eine Milliarde Euro begrenzt, also halb so groß wie beim Vorgänger. Das Rückkaufprogramm endet, sobald 58 Millionen Aktien oder der Rückkaufwert von einer Milliarde erreicht ist – je nachdem, was zuerst erreicht wird.

Für Aktionäre ist das ein Signal der Kontinuität: Sinkt die Zahl der umlaufenden Anteile, entfällt bei gleichem Gewinn rechnerisch mehr auf jede einzelne Aktie. Eine Kursgarantie ist das bekanntlich jedoch nicht, zumal der Kurs im bisherigen Jahresverlauf um etwas mehr als ein Fünftel nachgegeben hat. Die europäische Autobranche kämpft mit gedämpften Absatzerwartungen und strukturellen Herausforderungen wie dem Umbau zur Elektromobilität. Den nächsten Gradmesser liefert der Quartalsbericht am 28. Oktober. Anleger achten dann auf Absatz, Margen, Cashflow und den Ausblick des Managements.

Hinweis: Keine Anlageberatung. keine Finanzberatung; Entscheidungen sollten auf eigener Recherche beruhen.

Symbolbilder: Mercedes-Benz Group AG