Mercedes-AMG hat nun die Verkaufsfreigabe für des E 43 4MATIC Limousinen-Modell für 75.089,00 Euro gestartet. Neben 401 PS und 9G TRONIC Automatikgetriebe erhält man hier aber noch deutlich mehr in der  Baureihe 213 – wir haben dies zusammengefasst.

E 43 4MATIC positioniert sich unter kommender AMG-Variante E 63
Der E 43 4MATIC ist aktuell das Spitzenmodell der neuen E-Klasse, auch wenn sich der “43er” am Ende unter dem Mercedes-AMG E 63 positionieren wird. Der Stuttgarter Hersteller positioniert das Model jedoch bereits als echtes AMG-Fahrzeug, welches man u.a. auch in Affalterbach ab Werk – gegen Aufpreis – übernehmen kann. Erstmals passt man die Motorleistung des Sportmodells des 3 Liter V6 BiTurbos hier übrigens auf 295 kW an, was 401 PS entsprechen (und 520 Nm Drehmoment). Die 4MATIC-Kraftverteilung ist AMG-spezifisch auf 31 % auf der Vorderachse sowie 69 % auf der Hinterachse eingestellt – also betont hecklastig. Das AMG Ride CONTROL Sportfahrwerk mit adaptiver Verstelldämpfung lässt sich dazu in 3 Stufen variieren.

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Ausstattung basiert auf AMG Line im Exterieur und Interieur
Das AMG Exterieurdesign ist sportlich-markant gehalten: hochglanzschwarz lackierte und glanzgedrehte Leichtmetallräder, Diamantgrill (mit Pins in Chrom und 1 Lamelle in Hochglanz), “BiTURBO 4MATIC”-Schriftzug an den vorderen Kotflügeln erweitern die AMG Line Exterieur-Basis. Im Interieur findet man u.a. ein abgeflachtes Multifunktions-Sportlenkrad und Sportsitze mit Polsterung in Ledernachbildung (ARTICO/Mikrofaser DINAMCA) in schwarz mit roten Kontrastziernähten. Ein AMG-spezifisches unteres Bedienfeld mit separaten Tasten für einen manuellen Getriebemodus (Langzeit-M), AMG RIDE CONTROL und Verstelldämpung und 3-stufigem ESP sind weitere Ausstattungsbestandteile.

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Zusätzliche Ausstattung der E-Klasse ab Werk
Weitere Ausstattungsumfänge des Modells sind u.a. neben der Serienausstattung, eine AMG Sport-Abgasanlage, Mercedes-AMG Exerieur sowie Interieur, AMG Einstiegsleistungen in Edelstahl vorn (mit AMG-Schriftzug), Klimautomatik THERMATIC, Fondraumbelüftung, Sitzkomfort-Paket, sowie elektrisch einstellbare Vordersitze, Innenraumlicht-Paket. Bei den Radsätzen verbaut man ab Werk 19″ AMG Leichtmetallräder im 5-Doppelspeichen-Design mit 245/40R19 auf 8Jx19ET20 sowie 275/35R19 auf 9Jx19ET 49.

Ausstattung des Mercedes-AMG E 43 4MATIC im Detail:

  • AMG Styling bestehend aus AMG Frontschürze mit sportlich-markanten Lufteinlässen mit seitlich je 2 Lamellen in Silberchrom
    und schwarzen Flics, Rautengitter und Frontsplitter in Silberchrom, AMG Seitenschwellerverkleidungen sowie AMG
    Heckschürze in Diffusoroptik mit Zierelement in Silberchrom;
  • Diamantgrill mit integriertem Mercedes Stern, einer Lamelle in
    Schwarz hochglänzend mit Chromeinlegern,
  • „AMG“ Schriftzug und Pins in Chrom; „BITURBO 4MATIC“ Schriftzug auf
    vorderen Kotflügeln;
  • 48,3 cm (19″) AMG Leichtmetallräder im 5-Doppelspeichen-Design (RTE), hochglanzschwarz lackiert und
    glanzgedreht mit VA 245/40 R19 auf 8 J x 19 ET 20, HA 275/35 R19 auf 9 J x 19 ET 49;
  • Bremsscheiben vorn gelocht und Bremssättel vorn silber lackiert mit „AMG“ Schriftzug;
  • Bordkantenzierstab in Schwarz hochglänzend;
  • Fenstereinfassung in Schwarz hochglänzend;
  • Außenspiegel schwarz hochglänzend lackiert (in Verbindung mit obsidianschwarz metallic in
    Wagenfarbe lackiert);
  • AMG Abrisskante auf dem Kofferraumdeckel in Wagenfarbe;
  • AMG Sport-Abgasanlage mit sportlichem Motorsound und mit 2 verchromten Doppelendrohrblenden; AIR BODY CONTROL mit AMG spezifischer Abstimmung (489)
  • 3 Farbkonzepte im Interieur: schwarz, nussbraun oder macchiatobeige i. V. m. Leder Nappa;
  • Sportsitze mit optimiertem Seitenhalt vorn und AMG spezifischer Sitzgrafik mit „AMG“ Plakette vorne;
  • Polsterung Ledernachbildung ARTICO / Mikrofaser DINAMICA in Schwarz mit roten Kontrastziernähten;
  • Multifunktions-Sportlenkrad in Leder Nappa schwarz mit roten Kontrastziernähten im 3-SpeichenDesign, unten abgeflacht und mit Lenkradschaltpaddles in Silberchrom;
  • AMG Kombiinstrument mit exklusiver Optik: Skala des Tachometers bis 280 km/h, Ziffernblatt mit Chequered Flag Design und eigenes Schriftbild;
  • AMG spezifische Start-Inszenierung in der Headunit;
  • Zierelemente Aluminium mit Trapezschliff (739);
  • Instrumententafel-Oberteil, Bordkanten sowie Türmittelfelder und Armauflagen in Ledernachbildung ARTICO in Schwarz mit roten Kontrastziernähten;
  • designo Sicherheitsgurte rot (Abwählbar, Code U17);
  • Innenhimmel Stoff schwarz;
  • AMG Einstiegsleisten aus gebürstetem Edelstahl mit „AMG“ Schriftzug;
  • AMG Sportpedalanlage aus gebürstetem Edelstahl mit schwarzen Gumminoppen;
  • AMG Fußmatten in Schwarz mit „AMG“ Schriftzug und roter Einfassung;
  • Ambientebeleuchtung (877) mit 64 Lichtfarben;
  • Fußraumbeleuchtung im Fond; Innenleuchten in den Haltegriffen im Fond mit Leselichtfunktion;
  • Analoguhr auf der Mittelkonsole (246);
  • Brillenfach in der Dachbedieneinheit;
  • Türpins in Chrom.

Bilder: Daimler AG

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16 Kommentare
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mehrzehdes
6 Jahre zuvor

soso, da ist also die thermotronic aus dem serienumfang des “topmodells” verschwunden. serienmäßig schwitzt man in kunstleder schwarz bei halogenlicht im sogenannten amg, einem chipgetunten e400.

2fast4u2
Reply to  mehrzehdes
6 Jahre zuvor

Naja, vergiss das Getriebe und das Fahrwerk nicht, das haut es massgeblich raus. Ledersitze kannst du dir noch bestellen. Das Kunstleder ist übrigens besser als ein Ruf.

jucker
6 Jahre zuvor

Dann kauf ihn halt nicht… und noch besser verschone uns mit deinen kommentaren…

Julian
Reply to  jucker
6 Jahre zuvor

Muss ich ihn denn kaufen, um ihn zu kritisieren? Ich habe mal gehört, dass Unternehmen gerade an der Kritik von Nichtkäufern, die aber potenzielle Käufer sind, sehr interessiert sind. Verrückt, oder? Ich fand den Post interessant, Deinen nicht. Und ich habe das Gefühl, dass ich nicht der einzige bin.

Ich halte ebenfalls den 400er für den schärfsten Konkurrenten des 43ers. Für die rund 13k € Aufpreis lässt sich quasi die komplette Kollektion an Assistenz- und Sicherheitssystemen ordern. Zudem habe ich alle Wahlfreiheiten, was das Interieur angeht und kann auch die schöne Exclusive-Inneneinrichtung haben. Ob man ein dreistufiges ESP auf öffentlichen Straßen bei einer fast 5m-Limo braucht, sei auch dahingestellt. Ich könnte mir wirklich vorstellen, dass für manch einen der “kleinere” da ungewollt attraktiv daher kommt, denn für mich ist der 43er gefühlt nicht nahe am 63er, sondern einfach eine unvernünftig teure Variante des 400. Mich würden da aber mehr Meinungen zu interessieren. Oder schielt man auf Fremdmarkenvorbesitzer aus der Audi-S-Riege?

Olaf
Reply to  Julian
6 Jahre zuvor

Finde auch den 400er als bessere Alternative. Aufpreis bei Versicherung und Wartung (Teile usw. AMG Aufschlag auch beim Kleinen bestimmt) für nichts ganzes, aber gefühlt auch nicht mal was halbes.
400er mit bisschen Assistenzsystemen und gescheitem Leder und wahrscheinlich noch bissl SA ist da deutlich Attraktiver – Auch auf lange sicht. Zudem kann man dort die schöne Air Body Control hohlen, die besser fährt als das Adaptive Fahrwerk, was Komfort anbelangt.

Nordlicht
Reply to  Julian
6 Jahre zuvor

Der E400 ist wohl eine sehr vernünftige Variante im Vergleich zum E43 AMG. Trotz des Gewichts schafft es die Limousine den Sprint auf 100 km/h in realen 4,9 Sek. !!! Untermotorisierung sieht anders aus. Das Video ist übrigens bei Youtube zu finden.

Peter F.
6 Jahre zuvor

mehrcedes!
Weiter so!
Den Finger in so mancher Wunde zu spüren, wird manchem Offiziellen ( die doch alle auf ihre Weise mitlesen ) weh tun – und das ist – da in den meisten Fällen wirklich angebracht – gut so!
Es ist halt nicht alles Gold, was glänzt.
Und doch! Der Stern strahlt! Das soll auch so bleiben. Deswegen sind solche Kommentare seitens M. überaus wichtig …

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Hr. Vogel
6 Jahre zuvor

Das Modell ist kein echter AMG, auch wenn einige Teile – wie die Bremssättel – nun mit AMG Schriftzug versehen werden. Die Karosserieteile sind nicht angepasst, das Fahrwerk in weiten Teilen auch nicht, hier hätte ich deutlich mehr erwartet. Das ist einfach zu wenig, um das Modell als AMG Fahrzeug abzugrenzen. Die Powerdomes fehlen, die breiten Radläufe usw…
Zumal man das Modell als echten AMG positioniert und die potenziellen Käufer mit dem AMG Wartungs- und Servicepaketen auf gleichem Niveau wie bei echten AMG-Baumustern “belastet”.

M. E ist erst dieses Fahrzeug ein echter Blender, dann kann man sich auch kleiner motorisierte Modelle holen und diese mit vollen AMG-Styling fahren. Den Meisten wird da überhaupt kein Unterschied zum E43 AMG auffallen.

Die Quintessenz lautet:

Wer einen AMG fahren will, der möchte auch definitiv echte AMG-Gene SEHEN und HÖREN.
wenn auch hierfür auch die Top-AMG Riege nochmals mehr Leistung und optisch Differenzierter mit einer noch brachialeren Optik daherkommen muss.

Als Empfehlung verbleibt: Ich rate hier zu dringender Nachbesserung für die MoPf.

Mick Briesgau
6 Jahre zuvor

Habe den E43 gerade konfiguriert und mit etwas SA komme ich schon weit über € 100.000. Fazit: dann lieber direkt einen echten AMG 63.
PS @Olaf wenn ich mich nicht irre, ist air body control Serienausstattung beim E43.

mehrzehdes
6 Jahre zuvor

ich bin halt einigermaßen unglücklich, wenn man so ein package z.b. gegen einen 550i oder den vorherigen e500 stellt. jaja, ich weiß, die zeit der v8 in dieser leistungsklasse ist langsam vorbei. aber schadet so ein auto nicht eher dem amg-image? es hat ja nicht einmal eine nasskupplung statt wandler. getriebe, fahrwerk, antrieb – alles e400 teile mit anderer abstimmung. der motor ist sogar hubraumschwächer.
dabei hätte der m276 das potenzial für 450ps, einfach genauso laden und einspritzen wie beim e43, aber die 3,5l version nehmen. wenn dann noch die wahl zwischen gediegen und sportlich bliebe – was ja in dieser wandlungsfähigkeit ein alleinstellungsmerkmal von mercedes ist, wäre das angebot rund.

alexx
6 Jahre zuvor

Ich hätte auch noch eine Anmerkung zur neuen E-Klasse. Betrifft auch wieder “Jammern”… aber nur einfach als Hinweis, warum das Auto für mich nicht in Frage kommt. Die Sitze sind furchtbar! Im Vergleich zum Vorgängermodell betrifft das genaugenommen die Kopfstütze. Auch wenn mir das Auto so ganz gut gefällt gibt es bei der Kopfstütze keine Position, in der ich angenehm sitzen kann. Bei älteren Modellen konnte diese deutlich weiter nach hinten gestellt werden. Da ich eine recht “aufrechte” Sitzposition mag, drückt mir die Kopfstütze auf diese Weise aber immer den Kopf deutlich nach vorne. Das Vorgängermodell war um Längen besser. Und nein, es nützt auch nichts, dass es bei BMW genauso ist!
Der Rest der neuen E-Klasse passt schon… aber da ich Wert auf gute Sitze lege… (die bis auf die Kopfstütze ja nicht so schlecht sind)… würde ich die E-Klasse doch NICHT kaufen!
Ob das Auto jetzt 4,9sec oder 5,1sec von 0-100 braucht oder besser federt oder nen Liter mehr oder weniger… wäre mir egal. Sitz ist mir nicht egal – und da ist in der E-Klasse “das Beste” einfach NICHTS!

Stefan
Reply to  alexx
6 Jahre zuvor

Einen Sitz in der E-Klasse, der nicht passt? Das kann ich kaum glauben. Vielleicht den falschen Sitz “probegefahren” oder die Bedienung nicht verstanden?

Racer1985
6 Jahre zuvor

Also ich verstehe gar nicht, warum der E 43 so “zerrissen” wird. Der ist günstiger als ein aktueller Audi S6, dem aktuell direkteste Mitbewerber. Der neue E 63 wird doch garantiert nochmal 40k € mehr kosten. Es fehlt zwar der V8, aber der soll beim nächsten S6 angeblich auch durch einen V6 ersetzt werden. Ich persönlich finde den sehr interessant. Die neue E-Klasse gefällt mir eh nur mit AMG-Line, welche hier bereits Serie ist. Es ist halt das AMG Sport- und nicht Performance-Modell. Na gut, ein bisschen mehr Serienausstattung hätte vielleicht sein dürfen, aber das Problem hat der C 43 ja auch.

Brandon
6 Jahre zuvor

eh, günstiger als ein s6? der kostet 76.750€, hat dafür einen v8 mit 450 ps und 550nm, ein doppelkupplungsgetriebe und übrigens auch led-licht serienmäßig. ein e43 kostet mit optionalem led-high-performance-licht gerade 600€ weniger, ist aber von seinen anlagen her weniger fein gemacht (kennfeldoptimierter großserien-v6 mit software-geschärftem wandlerautomat ohne amg-spezifische verfeinerung). was audi beim kommenden s6 in zwei jahren macht – who knows. für jetzt fehlen dem e43 argumente gegen den s6.

noch ein grund für die kritik: der blick auf den alten 500, wie man ihn im cls noch bestellen kann (ab 82t€, inkl. led-licht). der bietet 600nm über ein breiteres drehzahlfenster an und hatte marginal mehr leistung, die früher und länger anliegt. zudem war er, im w212, völlig ohne optischen krawall bestellbar. einen e500 ohne amg line konnte man (bis auf die große bremse) nicht von einem e220 bluetec unterscheiden. der e43 dagegen wird optisch (und akustisch) jederzeit betonen, dass er gern ein amg wäre, ohne bessere fahrleistungen oder weniger verbrauch zu liefern.

aber da man ja nicht nur meckern soll, sondern lösungsorientiert denken soll, hier mein vorschlag: nicht jeder mag möchtegern-amg-43-getue. ich zum beispiel kann solchen autos nicht viel abgewinnen. viel chichi, das am ende aus einem e400 eben doch keinen sportwagen machen wird, sondern die entspannte, zurückhaltende charakteristik einer reiselimousine versaut.
für solche kunden wäre doch ein e500 e mit dem antriebstrang des s500 plug in hybrid eine sexy alternative. oder, ganz klassisch, ein 500er, wie man ihn in der g-klasse bestellen kann. also eine zahme version des vierliter-amg-v8, als exclusive bestellbar.

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