Nach der SUV-Variante stellen die Affalterbacher ebenso das Coupé-Model des neuen Mercedes-AMG GLE 63 (S) 4MATIC+ Coupés vor. Dabei bleibt die Technik mit 561 bzw. 612 PS sowie EQ Boost Startergenerator sowie 48 Volt Technik identisch, während das Exterieur-Design die stilvolle Coupé-Silhouette aufzeigt. Die Bestellfreigabe erfolgt noch im 1. Quartal 2020, die Markteinführung startet dann im Sommer 2020.

Nachschlag aus Affalterbach: das neue GLE 63 4MATIC+ Coupé

Mit dem Mercedes-AMG GLE 63 (S) 4MATIC+ Coupé stellt man nun die größte Motorisierung der Baureihe vor, welche mittels 4 Liter V8 BiTurbo Motorisierung in zwei Leistungsstufen erhältlich sein wird: mit 420 kW / 571 PS sowie mit 450 kW / 612 PS – jeweils mit integrierten EQ Boost Startergenerator, welche Anlasser und Lichtmaschine in einem Elektromotor vereinert und zwischen Motor und Getriebe platziert ist. Hierbei stehen zusätzliche (!) 16 kW / 22 PS Leistung sowie 250 Nm Drehmoment zur Verfügung, welche nicht nur ein noch spontaneres Anfahrverhalten unterstützt, sondern als 48 Volt Bauteil noch als elektrischer Generator genutzt wird und somit die Hybridfunktionen unterstützt (Rekuperieren, Boosten, Lastpunktverschiebung und das fast unmerkliche Wiederanlaufen des Motors bei der Start-Stopp-Funktion).

Nachschlag aus Affalterbach: das neue GLE 63 4MATIC+ Coupé

Das GLE 63 4MATIC+ Coupé mit 420 kW / 571 PS gibt AMG mit 11,5 Liter SuperPlus Benzin auf 100 km an (262 g/km CO2-Emission kombiniert) sowie einer Beschleunigung von 4 Sekunden auf die 100 km/h-Marke. Die S-Variante mit 450 kW / 612 PS liegt bei gleichem Verbrauch bei 263 g/km sowie im Sprint bei 3,8 Sekunden. Die Höchstgeschwingkeit beider Motorisierungen liegt bei 250 bzw. 280 km/h (elektronisch abgeregelt). Geschaltet wird mittels AMG SPEEDSHIFT TCT 9G Automatikgetriebe.

Nachschlag aus Affalterbach: das neue GLE 63 4MATIC+ Coupé

Nachschlag aus Affalterbach: das neue GLE 63 4MATIC+ Coupé

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Zylinderabschaltung von 1.000 bis 3.250 u/min verfügbar

Der V 8 Motor ist zusätzlich über eine Zylinderabschaltung ausgestattet, welche im Teillastbereich die Zylinder drei, fünf sowie acht deaktiviert und somit den Kraftstoffverbrauch verringert. Dabei ist die Abschlatung im Drehzahlbereich von 1.000 bis 3.250 u/min verfügbar, sofern man im Fahrprogramm „Comfort“ unterwegs ist. Dabei erfolgt der Übergang zwischen dem Vier- oder Achtzylinderbetrieb regelrecht unbemerkt, schnell und zusätzlich momentenneutral ohne Komforteinbußen. Wie auch in den anderen Modellreihen verfügt das S-Modell weiterhin über aktive Motorlager, welche in der kleineren Variante auch optional nicht erhältlich sein werden.

Nachschlag aus Affalterbach: das neue GLE 63 4MATIC+ Coupé

Technisch gleicht das Coupé dabei dem SUV-Modell mit gleicher Motorisierung, d.h. u.a. mit AMG Performance 4MATIC+ Allradantrieb mit vollvariabler Momentenverteilung, elektronischen Hinterachs-Sperrdifferenzial sowie 6-Kolben-Festsättel Bremsanlage mit 400 x 38 mm Bremsscheiben vorne sowie 370 x 32 mm 1-Kolben Faussättel Bremsscheiben an der Hinterachse. Optional u.a. eine Karamik-Bremsanlage mit 6- bzw. 1- Kolben Faustsattel erhältlich.

Nachschlag aus Affalterbach: das neue GLE 63 4MATIC+ Coupé

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Nachschlag aus Affalterbach: das neue GLE 63 4MATIC+ Coupé

AMG ACTIVE RIDE CONTROL Wankstabilisierung

Zur AMG-spezifischen Abstimmung für eine hohe Fahrdynamik trägt die aktive Wankstabilisierung ACTIVE RIDE CONTROL auf 48-Volt-Basis entscheidend bei. Sie gleicht Karosseriebewegungen präzise aus. Das System agiert mit zwei unabhängig voneinander arbeitenden, elektromechanischen Aktuatoren an Vorder- und Hinterachse, in die je ein Planetenradgetriebe integriert ist. Damit reduziert die Stabilisierung nicht nur Wankbewegungen bei Kurvenfahrten, sondern ermöglicht auch eine genauere Abstimmung des Einlenk- und Lastwechselverhaltens. Außerdem erhöht es den Fahrkomfort bei Geradeausfahrt, weil beispielsweise Anregungen durch einseitige Fahrbahnunebenheiten ausgeglichen werden. Bewegungen des Aufbaus können aktiv und optimal an den Fahrzustand angepasst werden, was das Fahrerlebnis intensiviert.

AMG RIDE CONTROL+ als Serienausstattung

In der Serie rollt das Modell mit dem Luftfederungsfahrwerk AMG RIDE CONTROL+ aus dem Werk, welches über ein adaptives Verstelldämpfersystem ADS+ (Adaptive Damping System) verfügt und über drei Dämpferkennlinien individuell eingestellt werden kann.

Durch die pneumatische Niveauregulierung erhält das neue GLE 63 4MATIC+ Coupé ein konstantes, von der Zuladung unabhängiges Fahrzeugniveau. Dieses lässt sich je nach Fahrprogramm oder auch manuell per Wippschalter in der Mittelkonsole variieren. In den AMG DYNAMIC SELECT Fahrprogrammen „Sport“, „Sport+“ und „RACE“ (nur S-Variante) wird das Fahrzeugniveau zusätzlich abgesenkt. Im Fahrprogramm „Comfort“ senkt sich das Niveau ab 120 km/h ebenfalls ab und wird bei unter 70 km/h wieder auf Normalniveau angehoben. Die Absenkung reduziert dabei den Luftwiderstand bei höheren Geschwindigkeiten und damit den Kraftstoffverbrauch. Darüber hinaus verbessert sich die Fahrstabilität aufgrund des niedrigeren Schwerpunkts.

In den Fahrprogrammen „Trail“ und „Sand“ wird das Fahrzeugniveau zur Vergrößerung der Bodenfreiheit auf schlechten Wegen angehoben und ab 70 km/h wieder automatisch auf das Normalniveau abgesenkt. Diese Funktion lässt sich auch manuell über den Wippschalter steuern.

Nachschlag aus Affalterbach: das neue GLE 63 4MATIC+ Coupé

Über Preise oder einen Termin für die Verkaufsfreigabe gibt es bislang noch keine Informationen, reichen wir aber gerne nach – sobald bekannt.

Nachschlag aus Affalterbach: das neue GLE 63 4MATIC+ Coupé

Bilder: Daimler AG

 

 

45 Kommentare
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Ch4nger
2 Jahre zuvor

Sehr schönes KFZ!

Gewindebolzen
2 Jahre zuvor

Hässlich, hässlicher, GLE Coupé…

Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, warum sich dieses unförmige Coupé in Anbetracht des Designs bislang so gut verkauft hat. Das Design wirkt wirklich nicht ausgewogen und harmonisch.
Auch die Proportionen wirken auf mich geschmacklich schwer verkraftbar.

Zumindest bei der Frontgestaltung gefällt mir das neue Coupé besser, als der Vorgänger.
Da wirkt das Fahrzeug standesgemäß bullig, aber nicht zu aufdringlich und zeigt eine ausgewogene Präsenz.

A7er
Reply to  Gewindebolzen
2 Jahre zuvor

Über Geschmack lässt sich nunmal nicht streiten. Die Verkaufszahlen geben Mercedes doch recht. Ich finde das Heck zu simpel, sonst gefällt mir der Wagen und besonders die Silhouette durchaus gut.

Stefan Camaro
Reply to  A7er
2 Jahre zuvor

Stimme Dir zu.

Das Auto ist Sinnbild für Protz und Unnötigkeit. Somit genau das richtige, wenn man einen Gegenpol zu den SUV Hatern in unserer Gesellschaft setzen möchte.

MartinBerlin
Reply to  Stefan Camaro
2 Jahre zuvor

Und Helge sicherlich auch

HrGrille
2 Jahre zuvor

Wenn Zylinder 3, 5 und 8 abgeschaltet werden hat man einen Fünfzylinder statt eines Vierzylinderbetriebs.

Das Design mag polarisieren aber er wird ja gekauft also kann es so schlecht nicht sein 😉

P. Armbruster
Reply to  HrGrille
2 Jahre zuvor

Wie geht das wunderbare Zitat dazu? „Billions of flies can’t lie: Eat sh?!t!“

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HrGrille
Reply to  P. Armbruster
2 Jahre zuvor

Soll aussagen, dem ein oder anderen wird das Design wohl gefallen. Mein Fall ist es nicht aber leben und leben lassen

Marc W.
Reply to  HrGrille
2 Jahre zuvor

Ein Fünfzylinderbetrieb würde bei Reihenanordnung Sinn machen, aber so ?
Ärgerlich, diese ZAS-Hü und Hott – Historie.

Siegfried
2 Jahre zuvor

Nochmals zu den 8-Zylindern: GLS 580,GLE 580, Maybach GLS 600 und die oben vorgestellten AMG-Modelle scheinen alle identische Maschinen zu haben – alle mit EQBoost als Mildhybrid ausgelegt.

Sind die AMG-Maschinen von den zivilen 8-Zylindern abgeleitet, wie z.B. E53 vom S500 bei den 6-Zylindern oder sind die AMG Motoren eine spezifische AMG Entwicklung ohne Bezug zu den „zivilen“ 8 Zylinder Varianten?

Mot0r
Reply to  Siegfried
2 Jahre zuvor

Der M 256 in E 53 und S 500 ist ein und derselbe Motor und eine Mercedes-Benz-Entwicklung. Der V8 ist in allen Varianten von Mercedes-AMG entwickelt worden. Grundlegende konstruktive Maße sind gleich. Die Unterschiede liegen in den Innereien und Anbauten. Der neue 600er ist ein modifizierter M 177 wie er z. B. hier im GLE 63 – oder auch im E oder S ohne ISG – verbaut wird. Auffälligste Unterschiede: Verdichtung 10,5:1 statt 8,6:1 und Super statt Super Plus. Der M 176 findet nur bei Mercedes-Benz Verwendung, der M 178 nur im GT. Beachte außerdem, dass es beim Motor von z. B. C und E 63 erhebliche Unterschiede gibt, obwohl beide einen M 177 besitzen.

EV-Ede
2 Jahre zuvor

Da hat Greta Thunberg endlich einen neuen Dienstwagen! Sehr gelungen, dank Zylinderabschaltung und EQ-Zusatzmotor auch klimafreundliche Technik. Da kann man Mercedes-AMG nur beglückwünschen. Und dank 280 Km/h Topspeed ist man auch bei der nächsten Klimaschutz / Friday-4-Future Demo.

Racer1985
2 Jahre zuvor

Das GLC Coupé hat meiner Meinung nach ein deutlich stimmigeres Design! Das GLE Coupé würde ich nichtmal nehmen, wenn ich das Geld dafür hätte. Dann doch eher die normale SUV-Bauform.
Persönlich finde ich, dass man es in dieser Fahrzeugklasse zurzeit am besten beim Cayenne Coupé gelöst hat.

Gewindebolzen
Reply to  Racer1985
2 Jahre zuvor

Endlich mal jemand, der das Design genauso sieht.
Die Proportionen des GLC Coupé empfinde ich ebenso als stimmiger und deutlich gefälliger als beim größeren Coupé Derivat des GLE.

Porsche hat mit dem Cayenne Coupé ein gutes Konzept und Design vorgelegt. In dieser Klasse ist dieser aus meiner Sicht derzeitiger Benchmark, was in Anbetracht dessen, was BMW und Mercedes-Benz da auf die Räder gestellt hat, nicht sonderlich schwer war.

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Snoubort
Reply to  Gewindebolzen
2 Jahre zuvor

Ich sehe das ebenfalls so – also ich finde die Proportionen beim GLC Coupe auch gelungener und ja, das Cayenne Coupe ist für mich auch der aktuelle Design- (und Image) Benchmark in der Klasse.
Allerdings erschließt sich für mich beim GLC Coupe (oder X4) noch weniger der Sinn des Konzeptes… Also ich meine: richtig fett und unnütz hat genau deshalb seine Darseinsberechtigung, aber mittel fett und mittel unnütz verstehe ich irgendwie nicht.

Nichts
2 Jahre zuvor

Dieses Plastik am Heck und die Fake röhrchen gehen mal garnicht!

MrUNIMOG
Reply to  Nichts
2 Jahre zuvor

„Fake-Röhrchen“ sind zum Glück beim AMG noch nicht angekommen.

Helge
2 Jahre zuvor

Bei solchen Modellen GLC Coupe oder GLE Coupe würde ich (wenn ich Herr Kallänius wäre) den Rotstift ansetzen. Denn diese Modelle sehen zwar schön aus, aber der praktische Nutzen, was Lademöglichkeiten betrifft, ist wegen der abfallenden Dachlinie gering. Und nur weil es andere Hersteller im Portfolio haben, muß man es nicht auch unbedingt haben. Das ist schon ein sehr mageres Argument für ein Coupe im SUV Bereich.
Stattdessen überlegt man, die B-Klasse auslaufen zu lassen oder den SLC.
Da kann man sich nur wundern. Bei der X-Klasse kann ich es ja noch verstehen.

Stefan Camaro
Reply to  Helge
2 Jahre zuvor

Wieso soll Hr. Källenius die Lademöglichkeit und der praktische Nutzen interessieren?
Wenn alle Autos nach Lademöglichkeit gebaut werden, gäbe es im übrigen auch keinen SLC…
Hr. Källenius interessieren eher die Gewinne die ein Auto einfährt und nicht der praktische Nutzen (gott sei dank, sonst würden nur noch hässliche Kastenwagen a la Caddy rumfahren).

Rainer
Reply to  Helge
2 Jahre zuvor

Viele wollen halt „weiter oben“ sitzen.
Tesla baut ja wenigstens immer erst die Limousine und dann das SUV bzw. im Fall vom Model Y den Crossover. Insofern wundere ich mich, dass das von den ganzen SUV-Hatern nicht öfter hervorgehoben wird.

Aber auch da ist es so, dass bei letzterem die wirklich grossen Verkäufe erwartet werden und viele sich in Kaufzurückhaltung üben, bis es eben da ist.

Herr Diess hat das ja sinngemäss so formuliert, dass man langfristig keine Autos gegen den Käuferwillen produzieren kann.
Das ist bei Mercedes nicht anders.

Tom
Reply to  Helge
2 Jahre zuvor

Clevere Idee, den Rotstift ansetzen an Fahrzeugen, bei denen die Marge an größten ist. Gut, dass nicht jeder hier Daimler Vorstand ist.

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Snoubort
Reply to  Helge
2 Jahre zuvor

Also Helge, gerade der Q8 zeigt wie – aus Unternehmensperspektive – sinnvoll diese Fahrzeugkategorie ist: Er wird mittlerweile erheblich häufiger als der Q7 verkauft (der geradezu eingebrochen ist).
Also, wenn ich nicht jeden Tag mit 5 Leuten in den Skiurlaub fahre (oder gar nicht), aber aus Imagegründen (jedem das seine) einen „fetten“ SUV möchte (und davon gibt es nunmal sehr viele, egal wie das Greta findet) dann ist das die richtige – und offensichtlich erfolgreiche – Kategorie.

Werk68
2 Jahre zuvor

@Helge
Warum soll Mercedes Autos einstellen die sich gut verkaufen und Gewinn bringen .. ?
B Klasse zb ist halt einfach kein Verkaufserfolg

Helge
2 Jahre zuvor

@Werk68
Das die B-Klasse keinen Erfolg hat, bzw. nicht mehr so nachgefragt wird, wie früher, liegt ja nur daran, daß es so viele SUV’s gibt. Also „Henne Ei“ Prinzip.
Dann kann ich auch sagen: Baue ich nur noch SUV’s, dann habe ich einen super Absatz.
Vielleicht kommt dann noch als Nächstes ein Cabrio SUV oder sowas. Es gibt sicherlich im Portfolio noch eine Modellreihe, von der es nicht alle Ableger vom Cabrio, über den Kombi bis zum SUV gibt. Oder ich kombiniere verschiedene Modellvarianten miteinander.

Stefan Camaro
Reply to  Helge
2 Jahre zuvor

Naja aber würde Mercedes keine SUV bauen, dann würden die Kunden halt zur Konkurrenz gehen die SUV anbietet.
Also was soll das hier.
Noch nie etwas von Angebot und Nachfrage gehört?
Hätten die Kunden die ersten SUVs nicht nachgefragt, wären andere Hersteller nicht mit anderen SUVs auf den Markt gekommen…
Und das Autos nicht automatisch gekauft werden nur weil es sie gibt, zeigen andere Beispiele (R, X, CLS SB, S Cabrio).
SUVs sind halt beliebt und werden gekauft.

Helge
Reply to  Stefan Camaro
2 Jahre zuvor

@Stefan Camaro
Diese Diskussion hatten wir ja schon mal. Ich sehe das anders. Der Kunde fragt nur das nach, was der Markt anbietet. Wenn kein Hersteller SUV’s anbieten würde, käme auch niemand auf den Gedanken, so ein Fahrzeug brauchen zu wollen.
Oder fragt heute ein Kunde nach einem Auto, daß mit Atom-Energie fährt? Nein, weil es gibt es nicht, und es macht auch keinen Sinn.
Wenn aber der „Geist aus der Flasche“ ist, und ein Hersteller mit dem SUV-Kram anfängt, und dieser dann ein Erfolg wird, dann muß natürlich die ganze Branche nachziehen, damit keiner im Absatz das Nachsehen

Dazu spielt auch der Zeitpunkt und eben der gesellschaftliche Zeitgeist eine wichtige Rolle, ob eine Fahrzeuggattung zum Erfolg wird. Die R-Klasse war damals nicht erfolgreich. Da sagten Viele zu groß, zu schwer usw. Aus heutiger Sicht ist das schon lustig. Denn ein GLE oder GLS hat in etwa die gleichen Abmessungen. Vielleicht wäre die R-Klasse daher heute eine Erfolg.

Joachim
Reply to  Helge
2 Jahre zuvor

Habe ich das gerade richtig verstanden? und darf ich das mal gedanklich weiterführen??: Also wenn MB den Bau von SUVs bzw. vielleicht um das Ganze noch zusätzlich zu unterstützen, sämtliche anderen Baureihen, einstellen würde, dann würde dem Erfolg/ der Nachfrage nach der B-Klasse nichts mehr im Wege stehen???
Also ich versuche gerade ganz entspannt und ruhig zu bleiben. Aber eine kurze Frage habe ich trotzdem: Kann es sein dass einige ihre Fragen/ Aussagen versehentlich in dem falschen blog geschrieben haben?? Anstatt in: Verbraucherinformationen zur Passionsfrucht, Apothekenrundschau, Bäckers Blume, Kiezblatt, Abhandlungen über Beziehungskrisen zwischen Eiern, Hennen und Flaschengeistern, etc.

Helge
Reply to  Joachim
2 Jahre zuvor

@Joachim
Ich weiß zwar nicht, was es da zu belächeln gibt oder ins Lächerliche zu ziehen gibt, aber ich versuchs nochmal zu erklären. Es geht nicht darum, ob jetzt speziell die B-Klasse von mehr Verkäufen profitieren würde, wenn es keine SUV’s gäbe, sondern, um den Kern, daß Bedürfnisse in einer Marktwirtschaft auch künstlich geweckt werden können.

Und es natürlich so, daß wenn es viele unterschiedliche Modelle oder Fahrzeuggattungen gibt wie Limousine, Kombi, SUV, Van, Cabrio, Shooting Brake, Coupe, dann verteilen sich natürlich auch die Verkäufe mehr. Und die B-Klasse ist ein Van bzw. bei Mercedes ein Sportstourer. Im SUV steckt auch Sport drin, aber eben ein Sports Utility Vehicle. Beiden Fahrzeuggattungen ist gemein, daß sie eine erhöhte Sitzposition bieten, wohingegen sie beim SUV noch etwas höher ist, und die Bodenfreiheit größer ist. Das Platzangebot ist, wenn man den B mit dem GLA vergleicht ähnlich, sogar n der B-Klasse noch besser.
Daß der GLA doch meistens vor der B-Klasse gekauft wird, liegt eben an den höheren Bodenfreiheit.

Gäbe es nun nicht diese Kompakt SUV, wie der GLA, dann ist zumindest die theoretische Chance größer, daß dann der B gekauft werden würde. Denn eine höhere Sitzposition könnte dann außer der V-Klasse und dem All Terrain kaum ein Modell bieten.

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Snoubort
Reply to  Helge
2 Jahre zuvor

Nein Helge, der Misserfolg der aktuellen B-Klasse ist kein Henne-Ei Problem, sondern SUVs sind heute die gefragten Modelle – und die Konkurrenz hat genug im Angebot. Sonst kann man auch sagen dass der fehlende Erfolg des VW Beetle daran liegt, dass es im Gegensatz zur Zeit des Käfers heute viel viel mehr Konkurrenzprodukte gibt (vielleicht sollte VW nur noch Beetles anbieten, damit er verkauft wird!?)
Und die R-Klasse könnte sich heute neben GLS, GLE, GLE Coupe und G-Klasse auch nicht behaupten.

MrUNIMOG
Reply to  Snoubort
2 Jahre zuvor

Richtig – zudem verkennt Helge, dass es zeitgleich mit der R-Klasse (und auf der gleichen Plattform) schon damals den GL gab, der offensichtlich erfolgreicher war.

Bernd das Brot
Reply to  Snoubort
2 Jahre zuvor

B-Klasse ein Misserfolg?
Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Ich sehe deutlich mehr B-Klasse auf der Straße als z.B. den GLA.
Und für mich ist der GLA (156) auch eine ganze Welt schlechter als eine B-Klasse (246/247).
Mal sehen was die Zukunft bring. Eine B-Klasse einstellen wäre aus meiner Sicht ein großer Fehler. Gerade wenn man auch auf seine „Stammkundschaft“ weiter wert legen möchte.

Helge
2 Jahre zuvor

Und die SUV’s heute sind seit ein paar Jahre eine Modeerscheinung. Sowas gibts auch im Automobilbau. Das wird auch irgendwann wieder enden.
Meines Erachtens werden sie deshalb so viel verkauft, weil Viele bei dem zunehmenden Verkehr, sich darin sicherer fühlen (aufgrund der größeren Maße und der höheren Sitzposition), und weil auch zunehmend ältere Autokäufer besser einsteigen können.
Über diese Nachteile dieser Autos muß man nicht reden, das wurde schon oft genug getan.

martin
Reply to  Helge
2 Jahre zuvor

Lieber Helge,
wie sie schon weiter oben selbst festgestellt haben hatten wir diese Diskussion schon mal.
Deswegen ist es vollkommen sinnfrei das Sie das ganze jetzt mit den gleichen Argumenten nochmal durchkauen.
Eine Anmerkung sei mir noch gestattet. Ja es ist möglich das SUV eine Modeerscheinung sínd ,die irgendwann auch enden wird.
Ihre geliebte B-Klasse ist aber auch eine Moderescheinung , die gibt es nämlich erst seit 2005.
Sie vergessen das es die Kategorie SUV bei Mercedes schon länger viel länger gibt. Der erste ML kam 1997 auf den Markt. Zum Vergleich der erste richtige europäische Minivan war der Zafira und kam erst 1999.
Nur soviel zum Thema Modeerscheinungen.
Und zum Schluss. Sie brauchen sich nur eine neue B-Klasse zuzulegen um zu unterstützen das es dieses Fahrzeug weiter geben wird, statt zu lamentieren wie schlecht die Welt ist…..
Nachfrage erzeugt Angebot.

Helge
2 Jahre zuvor

Ich sehe die Welt nicht als schlecht an. Aber ich mache keinen Hehl daraus, daß ich auch kein Fan von SUV’s bin. Denn sie passen für mich nicht in eine Welt, die gerade mit Problemen wie der Klimakrise zu kämpfen hat.
Die Autos sollten eigentlich kleiner, leichter usw. werden, und dazu gehören wohl die wenigsten SUV’s. Sicher ist die B-Klasse auch kein Leichtgewicht bzw. Kleinwagen, aber zum SUV auf jeden Fall verbrauchsärmer.
Und natürlich kann auch ich nicht verhindern, daß SUV’s weiter verkauft werden. Das wird sich aber ganz von selber regeln. Denn wenn die Kfz-Steuer reformiert wird, und jedes Gramm CO2 extra dann noch mehr kostet, werden die Diesel SUV’s und die reinen Benziner ein Problem irgendwann haben. Man muß eben das Kaufverhalten über den Geldbeutel steuern, anstatt zu verbieten. Und dann würde ich als Politiker diese Autos entsprechend teuer machen bzw. die Steuern anheben, und dann fahren automatisch weniger herum – ganz ohne Verbot.
Und wie gesagt: Das Nachfrage Angebot erzeugt, stimmt so nicht, wie ich oben ausführlich erklärte. Erst muß mal das Angebot künstlich geschaffen werden, und Bedürfnisse geweckt werden.

Thomas
Reply to  Helge
2 Jahre zuvor

Darf ich mich als Fahrer eines E350d 4matic somit moralisch den SUV Fahrern überlegen fühlen? Und aus meinem Kombi die T Roc sowie Kodiak Fahrer als Umweltfeinde beschimpfen? Verrückt, was manche ernsthaft vorschlagen.

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2 Jahre zuvor

Das neue GLE Coupé gefällt mir seeeeeeehr 🙂
Gerne noch eine Nummer größer als GLS Coupé 🙂
yipppi

Hans Müller
2 Jahre zuvor

Frage: Nutzen sich bei der Zylinderabschaltung eigentlich die Zylinder ungleichmässig ab? Wenn ich selten über 3000 rpm fahre, gibts es dann nach 200.000 km keine Abnutzungs-Unterschiede zwischen den Zylindern?

Joachim
Reply to  Hans Müller
2 Jahre zuvor

Alle Kolben und Kolbenringe laufen natürlich weiter im Block. Pleuel etc. natürlich auch.

PupNacke
Reply to  Hans Müller
2 Jahre zuvor

Die Zylinder drehen sich ja mit. Es wird lediglich kein Sprit zur Verbrennung eingeführt. Also gibts trotzdem Verschleiß, wobei halt nicht so hoch wie bei anderen.

Andererseits sieht man bei Motoren mit 200-300k km sowieso kaum Verschleiß bei guter Pflege. Rillen usw. gibts bei schlechtem/wenig/dreckigem Öl etc.

MrUNIMOG
2 Jahre zuvor

Habt (oder bekommt) ihr mehr Details zum „AMG ACTIVE RIDE CONTROL“?

Hat das irgendeinen Bezug zum E-ACTIVE BODY CONTROL, das es ja im AMG GLE so nicht gibt, oder ist es etwas völlig anderes?

MrUNIMOG
Reply to  Markus Jordan
2 Jahre zuvor

Danke für die Antwort! Aber elektromechanisch – ist das eABC nicht elektrohydraulisch?

Und mir fällt gerade auf, dass im Artikel Speedshift *TCT* steht, und auch auf anderen Seiten ist das so zu lesen – ist das richtig, hat der GLE 63 also tatsächlich einen Wandler statt einer nassen Anfahrkupplung („MCT“), wie sie bei den anderen 63er-Modellen eingesetzt wird?
Ich persönlich würde das sogar begrüßen.

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MrUNIMOG
Reply to  Markus Jordan
2 Jahre zuvor

Danke!

Hans Friedrich
2 Jahre zuvor

Lol! Echt? Die Zylinderabschaltung macht aus nem 8 Zyl nen 5 Zyl?!? Respekt vor der Ingenieursleistung- gabs so noch nie!!! Wird dann aus dem V8 auch gleich ein R5 analog Audi? Dann kann er in 2 Klassen gegen Audi antreten….