Der Personalvorstand Wilfried Porth wird bei der Daimler AG seinen Vertrag im April 2022 auslaufen lassen und von dort direkt in den Ruhestand gehen. Der Abschied vom Personalvorstand hat das Unternehmen nun auch   offiziell bestätigt.

Wilfried Porth verlässt den Konzern im April 2022

Nach Mitteilung des Konzerns strebt Porth keine Verlängerung seines im April 2022 auslaufenden Vertrages bei der Daimler AG an. Porth, der bereits seit 2009 im Daimler-Vorstand ist, will sich im April 2022 direkt in den Ruhestand verabschieden.

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Kein direkter Nachfolger

Während Daimler sich zukünftig nur noch als Dachgesellschaft der Pkw- und LKW-Sparte sieht, wird der Posten von Wilfried Porth wohl auch nicht nachbesetzt. Bei Mercedes-Benz besetzt den Personalvorstand Sabine Kohleisen – als Personalvorständin und Arbeitsdirektorin, bei Daimler Trucks ist der bisherige Personalvorstand Jürgen Hartwig weiterhin auf diesen Posten eingeplant.

Bilder: Daimler AG

16 Kommentare
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Tom
3 Monate zuvor

Die mit Abstand beste Entscheidung der letzten 20 Jahre bzgl. Daimler Management.
Intern jubeln sie um die Wette als diese Nachricht durchgesickert ist.

Hr.Schmidt
2 Monate zuvor

Das ich das noch erlebe.

AMG Power
2 Monate zuvor

Jetzt müsste er endlich seine Aktivitäten beim VfB Stuttgart aufgeben und dann könnte das ein angenehmer Tag werden.

Oliver
2 Monate zuvor

Gibt es da was näheres dazu, was man öffentlich schreiben kann/darf? Das liest sich als komplett
Aussenstehender schon schräg.
Personalchefs sind ja per se nicht sonderlich beliebt, aber hier liest man zwischen den Zeilen so gar nichts Gutes.

Torx
2 Monate zuvor

Interessant ist auch die Abfolge in den Formulierungen zu seinem Ausscheiden: In den ersten Berichten hieß es, dass sein “Vertrag wird nicht verlängert” und dass er der Aufspaltung des Konzerns “zum Opfer fällt”. Nun wird politisch korrekt versucht das Gesicht von Porth zu wahren und von “lässt seinen Vertrag auslaufen” und “strebt keine Verlängerung an” gesprochen. Ich bin jedenfalls überhaupt nicht traurig über sein berufliches Ende bei Daimler und mit seinen Entscheidungen der letzten Jahre – u.a. auch im Rahmen seiner Verantwortung für die Van-Sparte – scheint auch im Management von Daimler niemand wirklich traurig zu sein.

Trucker Tommy
2 Monate zuvor

Wer den Kollegen mal erleben durfte versteht was hier geschrieben wird. Wundert mich eher dass es nicht heftiger zugeht.

Carsten
2 Monate zuvor

Solche Leute können sich aussuchen, wann sie in Ruhestand gehen wollen (auch aufgrund des Einkommens).
Da spielt es dann auch fast keine Rolle (höchstens fürs eigene Ego), was die Anderen darüber denken und ob man von der Belegschaft gemocht wurde oder nicht. Man muß auch sehen (ohne Partei ergreifen zu wollen), daß Personaler meistens eine undankbare Aufgabe haben. Da kann man es selten jedem recht machen, und muß leider auch manchmal (im Sinne des Unternehmens) unpopuläre Entscheidungen treffen. Ob die Entscheidung dann immer gerecht oder ausgewogen ist, ist dann wieder eine andere Sache.

martin
2 Monate zuvor

kurz und knapp : ” Juhuuuu”
Aber ob was besseres hinterher kommt bleibt abzuwarten

axxxtz
2 Monate zuvor

getreu dem motto: “die lücke die er hinterließ ersetzte ihn vollständig” ^^

Frank
2 Monate zuvor

Ich weiß ja nicht, ob einer der Kommentarersteller jemals mit H. Porth zu tun hatte, um sich ein Urteil zu bilden. Immerhin war er 12 Jahre Personalvorstand eines der größten deutschen Unternehmen – übrigens 12 der erfolgreichsten Jahre der Unternehmensgeschichte. Und er wird nächstes Jahr 63 Jahre alt – da kann er m.E. guten Gewissens in Ruhestand gehen.
Es mag sein, dass er ohne die Neustruktur noch eine Weile weitergemacht hätte. Es spricht aber eher für ihn, dass er hier einen Schnitt macht und die nächste Generation ans Ruder lässt.
Und natürlich muss er als HR-Verantwortlicher Entscheidungen treffen, die nicht jedem gefallen. Aber sowohl auf betrieblicher wie auf Verbandsebene konnten immer vernünftige, im breiten Konsens getragene Kompromisse erzielt werden. Und die sind bekanntlich immer dann gut, wenn sie auf beiden Seiten etwas weh tun.
Sein Freizeitengagement bei den hiesigen Balltreten ist doch wieder eine ganz andere Sache – da darf sich jeder gerne um einen angemessenen Posten bewerben.

Hr.Schmidt
Reply to  Frank
2 Monate zuvor

@ Frank, warum schwingst du dich auf WP zu verteidigen? Du kennst ihn doch nicht, also warum ergreifst du für ihn Partei? Wer aus welcher Motivation heraus hier seinen Kommentar abgibt, kannst DU nicht ergründen. Mir reichen solche Schlaumeier schon in der Gesundheitspolitik, hier brauche ich sie nicht.

Frank
Reply to  Hr.Schmidt
2 Monate zuvor

Hallo Hr. Schmidt,
ich kenne ihn so gut, um ihn uns seine Arbeit für das Unternehmen einschätzen zu können. Sonst würde ich mir so ein Urteil nicht anmaßen. Aber es scheint genug Menschen – nicht nur hier – zu geben, die bei sich bietender Gelegenheit Polemik machen und kein offenes Ohr für Argumente zu haben. Davon gibt es leider noch viel mehr und das halte ich für sehr gefährlich… Ich muss die Motivation der anderen auch gar nicht ergründen, aber es wäre gut, wenn sie darüber selbst etwas schreiben würden. Dann kann sich jeder einen Reim darauf machen – oder eben nicht.

Tom
Reply to  Frank
2 Monate zuvor

Ja, ich habe ihn sogar mehrfach erlebt.Deswegen bin ich froh, dass der endlich vom Hof geht. Und da rede ich noch garnicht von öffentlich sichtbaren Streitereien und Angriffen auf einen Guido Buchwald.

MB_Addict
2 Monate zuvor

Naja, der Sohnemann und dessen Freundin können ja über das Inspire Trainee-Programm in seine Fußstapfen treten. Immer toll, wenn Compliance von ganz oben vorgelebt wird!

Zettschi
2 Monate zuvor

Der Nachfolger steht fest, es ist Mario Barth

Ulrich Seibold
2 Monate zuvor

Als ehemaliger Mitarbeiter der damaligen Mercedes Benz AG kennne auch Ich viele Internas.
Oft vom Hörensagen.
Mein Herz rührt es wenn ich solche herablassende Sprüche
hören bzw. lesen muss.
Diese Firma hat unser aller Wohlwollen nötig wenn auch manchmal
unverdient.
Ich denke und höre dabei den Spruch: WER VON EUCH OHNE SÜNDE IST WERFE DEN ERSTEN STEIN!
Wir helfen uns allen wirklich wenn wir uns gegenseitig das Beste
oder nichts gönnen.
Ulrich Seibold