Neues Grundmodell: Erste Bilder des smart #1 Pure

In China sind nun erste Bilder der smart #1 Pure Variante aufgetaucht, die das Fahrzeug im Grundpreis nochmals senken wird – aber davon die Ausstattung gegenüber der anderen Lines nochmals deutlich reduziert.

Erste Bilder der smart #1 Pure Ausstattung

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smart #1 Pure Variante

Der smart #1 als Pure Ausstattung wird vermutlich als Grundmodell den Einstiegspreis in die neue smart Generation nochmals senken – wobei man die Ausstattung des Modells gegenüber der bislang bekannten Lines nochmals deutlich reduzieren wird.

Reduzierte Ausstattung für das Grundmodell

Die Pure Variante – welche voraussichtlich erst im kommenden Jahr in Deutschland zu erwarten ist, kommt mit einer reinen Stoffpolsterung für Sitze sowie für die Mittelkonsole, erhältlich andere Felgen sowie keine beleuchteten Einstiegsleisten. In der Pure Ausstattung muss man jedoch auch u.a. auf eine elektrische Sitzverstellung verzichten, sowie auf eine Ambientebeleuchtung sowie ein Standard-Soundsystem. Die Pedale des Fahrers sind ebenso einfacher gehalten, wie auch Elemente der Lüftung. Zusätzlich entfällt ebenso das Head-up Display.

Viele Elemente im Interieur bleiben aber unverändert, so das zentrale Multimediasystem oder das Multifunktionslenkrad oder das (farbige) Kombiinstrument.

Erste Bilder der smart #1 Pure Ausstattung

Erste Bilder der smart #1 Pure Ausstattung

Erste Variante mit kleinerer Batterie

Im Exterieur erhält das Modell deutlich mehr Verkleidungen in Plastik-Ausführung sowie keine getönte Scheiben. Auf eine zweifarbige Lackierung im Exterieur mit separater Lackierung des Daches entfällt bei der Pure Variante ebenso.  Mit der Pure Line bietet man das Modell in Serie mit einen 7,4 kW Boardlader an, während der Heckantrieb unverändert bleibt. Bei der Batterie reduziert man ebenso – hier sollte bereits die 49 kWh-Batterie verbaut sein.

Einstiegsvariante des smart #1 Modells

Die Pure Variante sollte den Grundpreis des smart #1 Modells gegenüber den anderen Varianten nochmals deutlich senken. Beim Grundpreis kann mit der 49 kWh Batterie mit um die 35.000 Euro (vor Förderung, inkl. MwSt). gerechnet werden. Die Verkaufsfreigabe erwarten wir dazu in Deutschland nicht vor Oktober 2023.

Erste Bilder der smart #1 Pure Ausstattung

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16 Kommentare
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Urs
1 Monat zuvor

Ist das ein 7,4 kW einphasig (=Frechheit, weil dann meistens nur 3.7 kW) oder 7.4 kW zweiphasig (naja) Bordlader?

CH-Elch
1 Monat zuvor

Im Grundsatz eine sinnvolle Erweiterung des Sortiments nach unten mit verkraftbaren Abstrichen wenn der Preis passt. Bei der Akkugrösse wär LFP sinnvoll und vorteilhaft (1x wöchentlich laden auf 100% empfohlen) Wird aber wohl nicht so kommen.

EQ44fahrer
1 Monat zuvor

Hmm. Da kann man mal gespannt sein, mit welchen Upgrade-Optionen ab Werk das Basismodell dann ausgestattet sein wird. Ohne 22 kW AC-Bordlader sollte man sich meines Erachtens nach 2023 aber kein E-Auto mehr zulegen. Auch dieses nicht. Ich bin ganz froh, dass mein Smart mit der Renault-Ladetechnik ausgestattet ist und diese Ladeleistung gerne nimmt. Vor 2 Jahren waren 22 kW noch nicht so verbreitet in den meisten E-Fahrzeugen.

Nach anstehender Freischaltung meiner auf 11 kW gedrosselten Wallbox steht mir diese Ladeleistung in diesem Jahr tatsächlich auch endlich zu Hause an wenigstens einem Ladepunkt zur Verfügung. Habe nicht umsonst für sehr viel Geld einen separaten, netzseitigen Stromschluss in meine Garage legen lassen. (Leider alternativlos im MFH).

News zum #3 wären übrigens auch mal wieder schön.

martin
1 Monat zuvor

Da der Elektrokübel in Form eines Smart 44 bei uns als Zweitwagen meiner Frau läuft, würde mich dieses Modell viel mehr interessieren wie die anderen Modelle oder dieser Brabus-Quatsch.
Falls der Preis passt wird es der werden.

Michael
1 Monat zuvor

Sicherlich ist es sinnvoll, das Angebot nach unten zu erweitern, um weitere Käufer zu gewinnen. Ich persönlich würde aber nie auf 22 kW AC-Laden verzichten, da AC in der Stadt weit verbreitet ist und durch 22 kW-Laden sehr viel Zeit eingespart werden kann. Außerdem genieße ich schon mit dem Zweitwagen Twingo Electric an einer öffentlichen Ladesäule doppelt so schnell zu laden wie ein Tesla.

Boopa
Reply to  Michael
1 Monat zuvor

Mich würde nun interessieren, wieso ich zwingend einen 22kW AC Lader benötige?
Und dieser „Vorteil“ Gegenüber einem EQ Model, Ionic oder Tesla ist doch haltlos… Die können alle DC Laden und der Twingo halt nicht.
Keines meiner Fzge, BEV oder PHEV, in den letzten 4 Jahren hatte einen 22kW Lader an Board, wozu auch? Will ich schnell laden, nehme ich eine DC Säule.
Ich habe selbst bei meinem einzigen Hybriden, dem GLE 350e die DC Option gewählt und lade mit knapp über 50kW den Hobel in kürzester Zeit voll.

Mich würde eher interessieren, wie oft die Option 22kW beim EQS oder EQE gewählt wird? Meine Glaskugel sagt, einstellige Verbauquote.

Kurz um, es ist die richtige Richtung von Smart, auch preislich nach unten zu gehen, auch wenn Ausstattungen reduziert wird aber der 22kW Lader ist mir vollkommen egal und mir persönlich erschließt sich auch kein wirklicher „Wettbewerbsvorteil“. Wenn dem so wäre, wäre u.a. der Twingo doch in den Top10 der BEV Zulassungen.

Michael
Reply to  Markus Jordan
1 Monat zuvor

Ich habe mich versehentlich falsch angemeldet. Wie kann ich denn die Nachricht mit meinem vollen Namen wieder löschen oder nur den Namen verändern?

Michael
Reply to  Boopa
1 Monat zuvor

Der Twingo ist ein Auto für reine Kurzstrecken. Dafür ist er gut und günstig und bis auf die größere Batterie baugleich mit dem Smart 44. In meinem näheren Umfeld sowohl in D als auch in ES befinden sich weit überwiegend AC-Ladestationen. Und da macht es eben einen Unterschied, ob ich in einer Stunde 10 oder 20 kWh in die Batterie bekomme. Da lohnt es z.B. beim Einkaufen den Stromer für eine Halbe oder Dreiviertelstunde anzuschließen. Bei 7,4 kWh Leistung sind das dann gerade einmal 3-5 kWh, bei mir dann eben 10-15 kWh. Wenn man das Auto immer nur zuhause auflädt oder an einer DC-Station braucht man das natürlich nicht. Ich würde jedenfalls nie auf schnelles AC Laden und bei einem Langstreckenfahrzeug auf schnelles DC Laden verzichten. Jeder trifft die Entscheidung, die für ihn passt.

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Michael
Boopa
Reply to  Michael
1 Monat zuvor

Kann ich alles vom Grundsatz her nachvollziehen aber wir reden von einem Kleinwagen für um die 30t€ der stark veraltete Technik verbaut hat. Die knapp 22kWh kleine Batterie und der Preis des Twingo sind doch nicht ernsthaft „günstig“? Selbst wenn ich noch die Förderung aus dem letzten Jahr über 9t€ abziehe.
Wir hatten 2020 unserer Tochter einen eUP für effektiv (abzüglich Bafa) 13t€ neu gekauft und das war für dessen Technik schon grenzwertig.

Ich wurde hier bereits für meine vielen geförderten Wallboxen beschimpft aber ich besitze diese Möglichkeit nun Mal, also nutze ich diese auch. Zudem haben wir 3 Aldi’s mit 150kW Ladern in der Nähe, dazu einen EnBW Ladepark, McDonald’s, Hellweg und zu guter Letzt hat unsere Stadtwerke ebenfalls DC Lader innerhalb des Stadtbezirks installiert.
Aus diesen Beweggründen erschließen sich mir die „Vorteile“ von 22kW AC laden nicht, allerdings akzeptiere ich auch, dass es anderswo anders sein kann.

Und ich persönlich kann die Aussage auch nicht verstehen, es handelt sich um einen Kleinwagen für die Stadt und deshalb darf er eine Reichweite haben, wie ein eBike. Man mag es einem übel nehmen aber selbst ein Kleinwagen darf gerne 300 bis 500km Reichweite haben. Denn dadurch müssen auch diese Fzge nur 1x pro Woche an die Steckdose oder?

Michael
Reply to  Boopa
28 Tage zuvor

Ich kann die Argumentation nachvollziehen. Mein Twingo mit der höchsten Ausstattung hat nach Förderung etwa 15 t€ gekostet. Das gehört schon zu den günstigsten Stromern. Mehr Reichweite ist immer wünschenswert, aber kostet eben mehr. Rein als Zweitwagen für die nähere Umgebung geht das schon im Sommer mit etwa 170 – 180 km. Im Winter ist das schon sehr wenig.

Ein Stromer mit 300 oder gar 500 km ist wohl kaum unter 25 t€ nach Förderung zu bekommen. Das ist dann schon ein Unterschied. Und wenn man eben noch einen anderen Wagen mit mehr Reichweite hat, sollte das kein Problem sein. Aber das muss jeder für sich entscheiden, angepasst an die eigenen Bedingungen. Ich habe hier neben städtischen Säulen nur Aldi mit 22 kWh, egal ob AC oder DC und das kostenlos.

EQ44fahrer
Reply to  Boopa
27 Tage zuvor

Ich kann das Unverständnis nicht nachvollziehen. Schneller laden ist gerade bei AC immer besser. Denn das AC-Laden geht zu Hause, DC zu nur auswärts. E-Mobilität ist die Zukunft: Die verbauten Akkus bzw. deren Ladekapazitäten werden immer größer. Während sich bei DC noch einiges tun wird und das noch gut nach oben skaliert, wird sich bei AC technisch nicht mehr viel tun. 22 KW ist hier der absolute Standard privat und öffentlich. Die Zahl der öffentlichen AC-LP mit 43 kW-Ladeleistung ist verschwindend gering. Das hat bisher ohnehin nur die ZOE der älteren Generationen schlucken können.

Das bedeutet, dass man heute, in 5, in 10 und in 15 Jahren zu Hause in Relation zur steigenden Akkukapazität immer länger laden muss. Wenn ich ab dem Frühjahr meinen Smart mit 22 kW vollsemmeln kann, dann verkürzt das meine Ladedauer durchaus spürbar und steigert dadurch meinen Flexibilität. Ich möchte auch In Zukunft (auch mit FC ladefähigem Auto) vor allem auf preiswertes Heimladen setzen, denn hier kenne ich den Preis und steuere diesen höchstselbst und ich kann 24/7/365 Laden ohne mich um freie Såulen prügeln zu müssen. Dafür wird sich meine Investition auch garantiert bezahlt machen in den nächsten Jahren.

Franz Niedermeier
25 Tage zuvor

Eine abgemagerte Gurke a´la Standard-VW-Käfer für 35000 Euro ?
Wenn sie sich damit mal nicht in den Finger schneiden.