Interieur-Tuning: Was im Mercedes alles möglich ist

Das Interieur von Mercedes spielt bereits in einer hohen Liga. Denn nicht nur technisch, sondern auch optisch verfolgt der deutsche Autobauer hier ein klares Konzept. Hochwertig muss es sein! Wem die Serienausstattung jedoch nicht genug ist, kann im Nachhinein auf Interieur-Tuning setzen. Mit nur wenigen Handgriffen lässt sich die Optik im Innenraum schon maßgeblich verändern.

Nicht nur die Optik zählt: Auch auf die Qualität achten

Dieses Motto gilt natürlich nicht nur beim eintragungspflichtigen Tuning. Auch nachträgliche Änderungen im Interieur des Benz sollten hohe Qualitätsansprüche erfüllen. Daher ist es grundsätzlich empfehlenswert, nur auf lizenzierte Mercedes Produkte zurückzugreifen. So können Sie sicherstellen, dass die Fußmatten perfekt in den Innenraum passen und die Sitzbezüge nicht schon nach kurzer Zeit erste Löcher aufweisen. Das hochwertige Interieur im Mercedes sollte nämlich keinesfalls durch billiges Tuning-Zubehör verunstaltet werden. Außen hui und innen pfui sollte hier definitiv nicht das Credo sein. Besonders wichtig ist die Qualität natürlich auch dann, wenn wichtige Bauteile wie das Lenkrad oder der Schaltknauf ausgetauscht werden. Hier gibt es übrigens meist auch strenge Vorgaben vom TÜV. Hier sollten Sie sich vorab schon einmal über die gesetzlichen Möglichkeiten informieren. Ansonsten kann es nämlich passieren, dass die Änderungen rückgebaut werden müssen. Ohne TÜV-Genehmigung drohen hingegen hohe Strafen bei einer Verkehrskontrolle.

Mit LED-Strips zusätzliche Akzente setzen

Ob A-Klasse oder C63 – das Interieur strahlt bei Mercedes in den Abendstunden eine pure Eleganz aus. Verbaute LEDs sorgen für ein hochwertiges Ambiente und eine indirekte Beleuchtung des Innenraums. Wer es gerne etwas auffälliger oder bunter mag, kann LED-Strips auch ganz einfach nachrüsten. Diese können geklebt werden und sind in zahlreichen Farben erhältlich. Für die zusätzliche Innenraumbeleuchtung müssen Sie übrigens auch nicht zum TÜV. Hier gilt: Es ist erlaubt, was gefällt. Einzige Voraussetzung ist, dass Sie selbst oder andere Verkehrsteilnehmer nicht durch die Beleuchtung im Interieur geblendet werden dürfen. Solange die Sicherheit nicht beeinträchtigt wird, darf es im Inneren des Benz aber ruhig bunt hergehen. Die Installation ist relativ simpel, da die Stromversorgung über die 12-V-Batterie im Mercedes erfolgt. Alternativ gibt es auch Lösungen, die über den Zigarettenanzünder mit Strom versorgt werden. Besonders begehrt ist übrigens der Sternenhimmel im Benz. Das charakteristische Logo von Mercedes glitzert dann spektakulär von der Decke des Fahrzeugs. Hier müssen Sie aber durchaus etwas Geld in die Hand nehmen. Denn günstige LED-Lösungen wirken hier meist billig und versprechen nicht das gewünschte Ergebnis.

Selber machen oder ab in die Werkstatt?

Meist können Sie das Interieur-Tuning selbst vornehmen. Die Fußmatten zu tauschen oder eine LED-Beleuchtung zu installieren, ist selbst für Laien kein Problem. In einigen Fällen ist es aber durchaus ratsam, einen Tuning-Profi aufzusuchen. Das gilt immer dann, wenn Sie beispielsweise das Lenkrad oder den Schaltknauf tauschen möchten. Auch für aufwendige Arbeiten wie einen Sternenhimmel im Interieur oder Sattlerarbeiten braucht es den Fachmann. Denn hier ist Präzision und Know-how gefragt, um ein ansprechendes Ergebnis schaffen zu können. Selbst Hand anzulegen, ist in diesen Fällen nicht empfehlenswert. Denn das Endergebnis lässt dann oft zu wünschen übrig und das Interieur Ihres Benz kann bei unsachgemäßer Ausführung sogar beschädigt werden.

Symbolbild: Mercedes-Benz Group AG

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Phil
1 Monat zuvor

Die ersten drei Sätze sind für mich Realsatire. Ich bin am Ende, falls das ernst gemeint sein sollte.

JM13
1 Monat zuvor

Als erstes muss Mercedes jeglichen Kunststoff mit Körperkontakt wie in den Türinnenteilen bzw. in den Türinnengriffen abschaffen und auch Smart für den Preis, den Smart fordert. Harte Gegenstände mit Körperkontakt unter anderem bei den Knien haben bei Mercedes und Smart nichts zu suchen.

Bertram
1 Monat zuvor

Kann man auch das aktuelle Lenkrad gegen das im Teaserbild gezeigte tauschen? 🙂

Peter
1 Monat zuvor

Mercedes-Interieur und hohe Liga? Das ist ja so wie Lufthansa und „Premium“ …

Adrian
Reply to  Peter
1 Monat zuvor

Die Lufthansa ist toll. Heul leise

Dr Alexander
1 Monat zuvor

Mercedes offeriert derzeit sicher das beste Interieur-Design. Das bestätigen auch Leserabstimmungen wie „autonis“ . Luft nach oben bzw. Verbesserungspotential gibt es hinsichtlich Qualität bei Materialien und Verarbeitung. Anzumerken sind hier Knarzgeräusche in Tests gerade mit der neuen C-und SL-Klasse. Auch Entfeinerungen wie den Wegfall der Analoguhr finde ich persönlich sehr schade.

XRT 78
Reply to  Dr Alexander
1 Monat zuvor

In puncto Verarbeitung und Qualität bleibt MB hinter Premiummarken wie Audi und Volvo zurück. Bei MB ist derzeit sicherlich nur der Name Luxus, weshalb der Erfinder des Automobils für den C63 S e Performance mit nur 4 Zylindern rund ca. 15.000 Euro mehr verlangt als sein Münchner Luxuskonkurrent M3 xDrive mit 6 Zylindern.

Phil
Reply to  Dr Alexander
1 Monat zuvor

Das Design muss sich aber ebenfalls an Vergangenem messen lassen. Design ist kein Selbstzweck und jedes neue Design, das unergonomisch ist, verfehlt seinen Zweck unabhängig davon, ob es „gefällt“.
Wenn mich nicht alles täuscht, ist im Bild der Innenraum des EQC zu sehen, z.B. mit ergonomischer Lenkradbedienung und auch ergonomischer Sitzverstellung. Das alles und auch weiteres ist nicht besser geworden.
Wer heute seinen ersten Mercedes anschafft, wird vielleicht damit zufrieden sein. Derjenige aber, der in den 15 Jahren zuvor mit Qualität verwöhnt wurde, dem sträuben sich zuweilen die Nackenhaare.

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Phil
npl
1 Monat zuvor

Die Qualität dieses Blogs steigert sich mit jedem Tag…

Ralf
Reply to  npl
1 Monat zuvor

Es wird als „Anzeige“ ausgewiesen.

npl
Reply to  Ralf
1 Monat zuvor

Gibt ja noch nicht genug Werbung auf der Seite. Aber gut, dann gibt’s jetzt halt auch noch als Artikel getarnte Werbung, was man nur durch den kleinen Tag erkennen kann, super.

Thomas
1 Monat zuvor

Was soll das sein? Als Artikel verpackte Werbung? Für was genau? Habt ihr sowas echt nötig?

JM13
Reply to  Thomas
1 Monat zuvor

Es ist ein Thema mit Bezug zu Mercedes. Man kann das machen, muss man aber nicht, das ist klar. Aber der Artikel regt Diskussionen an zum Interieur von Mercedes. Daher ist die Vorgehensweise mit diesem Artikel nicht super, aber auch nicht verwerflich.

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von JM13