Mit ersten Einblicken in das Interieur des kommenden smart #2 konkretisiert der Hersteller seine Vorstellungen von einem modernen Elektro-Kleinwagen. Im Mittelpunkt stehen eine durchgehende Sitzbank, ein Cockpit nach dem S-Form-Prinzip sowie eine konsequent auf Raumeffizienz ausgelegte Innenraumarchitektur. Trotz kompakter Außenmaße soll der neue smart ein überraschend großzügiges Raumgefühl bieten.

Durchgehende Sitzbank mit individueller Verstellbarkeit
Besonderes Augenmerk richtet sich auf die Sitzlandschaft. Die durchgehende Sitzbank verleiht dem Innenraum einen eigenständigen Charakter und schafft optisch mehr Weite. Anders als bei klassischen Bench-Konzepten handelt es sich jedoch nicht um eine starre Lösung: Fahrer- und Beifahrerseite lassen sich individuell einstellen, sodass Komfort und Ergonomie erhalten bleiben – und können das Fahrzeug alternativ sogar zur jeweils anderen Straßenseite verlassen. Die Sitzflächen sind grob im Verhältnis 2/3 für Fahrer- bzw. 1/3 für Beifahrer geteilt.
Ergonomische Sitzposition und intuitive Bedienung
Eine erste Sitzprobe von uns im Design-Interieur (intern „Sitzkiste“) bestätigt den praxisorientierten Ansatz. Die Sitzposition fällt angenehm und natürlich aus, während zentrale Bedienelemente gut erreichbar angeordnet sind. Insbesondere Fensterheber und Fahrzeugverschluss – mittig zwischen den Sitzflächen der Insassen positioniert – lassen sich ohne Umwege bedienen. smart setzt damit sichtbar auf eine alltagsnahe, intuitive Bedienlogik statt auf überkomplexe digitale Verschachtelungen. In der Mitte ist auch ein Ablagefach positioniert, wie auch eine ausklappbare Mittelarmlehne. Unterhalb der Mittelkonsole hat smart zwei induktive Ladeflächen für Mobiltelefone angedacht, die man hier auch noch schwenken konnte. Die Schlaufen des Designmodells werden in der Serienvariante entfallen – auch die Form der Lüftungsdüsen noch nicht der End-Serienstand. Weitere Abladeflächen gibt es in den Türen – u.a. auch für 1,5 Liter Getränkeflaschen.

Klare Cockpit-Struktur mit zentralem Display
Das Cockpit folgt einer klar strukturierten Gestaltung. Im Zentrum steht ein freistehendes Multimediadisplay, das prominent platziert ist (und auf der veröffentlichen Skizze auch noch nicht zu sehen ist). Das Display ist jedoch kleiner gehalten, als man es vom smart #1 oder #3 Modell kennt. Die gesamte Anordnung wirkt aufgeräumt und folgt dem Anspruch einer reduzierten, funktionalen Gestaltung. Platz für eine Verdecksteuerung wäre aber durchaus noch vorhanden 🙂
Digitales Kombiinstrument nach bekanntem smart-Konzept
Für den Fahrer kommt ein kompaktes digitales Kombiinstrument zum Einsatz, das hinter dem smart-typischen Lenkrad positioniert ist. Diese Lösung erinnert an das Layout des smart #1 und stellt die wichtigsten Fahrinformationen direkt im Blickfeld bereit, ohne den Innenraum visuell zu überfrachten. Ein Head-Up Display war bislang nicht ersichtlich.

S-förmiges Cockpit als raumoptimierendes Gestaltungselement
Das sogenannte S-Form-Prinzip des Cockpits ist ein zentrales Gestaltungselement des Innenraums und erneut mit Stoff bespannt. Das Cockpit strukturiert die Bedien- und Sichtachsen und soll sowohl Orientierung als auch Raumausnutzung verbessern. In Kombination mit der offenen Innenraumarchitektur entsteht so ein bewusst reduzierter, aber dennoch einladender Innenraum.
Kompaktheit als gestalterischer Vorteil
Mit dem smart #2 verfolgt die Marke einen Ansatz, bei dem urbane Mobilität nicht nur effizient, sondern auch komfortabel und hochwertig gedacht wird. Die ersten realen Eindrücke aus dem Innenraum zeigen, wie sich Kompaktheit durch intelligente Gestaltung in ein Raumgefühl mit deutlichem Mehrwert übersetzen lässt. Offizielle Bilder vom Innenraum gibt es bislang jedoch nur vereinzelt von Details. Die Weltpremiere des smart #2 startet im Oktober 2026 in Paris, die Markeinführung in Europa startet dann im zweiten Quartal 2027.
Bilder: smart



