Seit Jahresbeginn hat Mercedes-Benz bereits 1.356.350 Fahrzeuge verkauft und mit einem Plus von 2,3% einen neuen Höchstwert erzielt. Der vergangene Monat war mit 167.518 abgesetzten Pkw weltweit der zweitbeste Juli in der Geschichte der Marke mit dem Stern, trotz mehrerer Faktoren, die zu Einschränkungen bei der Verfügbarkeit von Fahrzeugen geführt haben. Mercedes-Benz behauptete per Juli die Marktführerschaft als zulassungsstärkste Premiummarke unter anderem in den Märkten Deutschland, Frankreich, Schweiz, Portugal, USA, Kanada, Südkorea, Japan, Australien und Brasilien.

Absatz Mercedes-Benz nach Regionen und Märkten

In Europa konnte Mercedes-Benz im Juli 65.568 Fahrzeuge absetzen (-13,9%). Von der neuen C-Klasse Familie, deren Markteinführung im vergangenen Monat in Europa gestartet ist, verspricht sich die Marke mit dem Stern im Jahresverlauf weitere Absatzimpulse. Seit Januar lagen die Verkaufszahlen mit 542.358 Einheiten leicht unter dem sehr hohen Niveau des Vorjahres (-3,2%). Auf dem Heimatmarkt Deutschland hat Mercedes-Benz seit Anfang des Jahres insgesamt 173.721 Pkw an Kunden übergeben (-2,7%). Unter anderem in Frankreich, Spanien, Schweden, Polen und Dänemark sind mehr Fahrzeuge mit Stern verkauft worden als je zuvor in den ersten sieben Monaten eines Jahres.

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In der Region Asien-Pazifik führte die hohe Nachfrage nach Modellen von Mercedes-Benz im Juli zu einem neuen Bestwert von 73.484 Einheiten (+4,6%). Seit Jahresbeginn konnte ein deutliches Wachstum von 11,4% verbucht werden. Insgesamt 566.842 Kunden freuten sich über ihren neuen Stern – mehr als jemals zuvor in diesem Zeitraum. Größter Absatzmarkt im vergangenen Monat war China mit 52.616 ausgelieferten Pkw und einem Plus von 8,3%. Seit Anfang des Jahres wurden dort bereits 392.780 Einheiten verkauft, was einer Steigerung von15,1% entspricht. In China erreichte Mercedes-Benz damit per Juli einen neuen Absatzrekord, ebenso wie in Südkorea, Japan, Indien, Malaysia und Thailand.

In der NAFTA-Region wurden im Juli insgesamt 24.884 Fahrzeuge mit Stern an Kunden ausgeliefert (-19,0%). Seit Jahresbeginn beläuft sich der dortige Absatz auf 216.133 Mercedes-Benz Pkw (-3,6%). In den USA setzte die Marke im vergangenen Monat insgesamt 20.034 Einheiten ab (-22,7%). Per Juli lieferte Mercedes-Benz insgesamt 178.882 Fahrzeuge in den USA aus (-4,8%) und behauptete damit weiterhin die Marktführerschaft im Premiumsegment. Dank zweistelliger Wachstumsraten erzielte Mercedes-Benz in Mexiko im und per Juli neue Verkaufsbestwerte.

Absatz Mercedes-Benz nach Modellen

Die Verkaufszahlen der S-Klasse Limousine stiegen im vergangenen Monat um 16,5% auf 4.906 Einheiten. In Deutschland, einem der größten Märkte des Modells, wurde der Absatz verdoppelt, in Japan sogar mehr als vervierfacht. Von Januar bis Juli konnten über 48.000 Einheiten der S-Klasse Limousine verkauft werden (+26,3%). Die Mercedes-Maybach S-Klasse erzielte seit Jahresanfang einen neuen Verkaufsbestwert.

Die C-Klasse Limousine und das T-Modell erzielten im Juli einen weltweiten Absatz von 29.298 Einheiten (-9,9%). Obwohl die Markteinführung der neuen Modelle in der Region Asien-Pazifik erst noch ansteht, kam die C-Klasse bei Kunden in China besonders gut an. Die C-Klasse Limousine und das T-Modell erzielten dort im und per Juli einen neuen Absatzrekord. Besonders beliebt war im Reich der Mitte die Langversion der C-Klasse Limousine.

Bei den SUVs konnte seit Jahresbeginn ein neuer Bestwert erreicht werden. Weltweit wurden insgesamt 484.275 SUVs mit Stern ausgeliefert, ein Plus von 7,7%. Dazu beigetragen haben vor allem der GLC und das GLC Coupé. Beide Modelle erzielten sowohl im als auch per Juli einen neuen Rekordabsatz.

smart

Die Marke smart hat im Juli weltweit 11.404 Einheiten an Kunden ausgeliefert und damit den Vorjahreswert deutlich übertroffen (+11,1%). Insbesondere der smart forfour kam im vergangenen Monat gut bei den Kunden an. In China waren die Verkäufe des zwei- und viertürigen Stadtflitzers so hoch wie noch nie in einem Juli. Ein deutliches Absatzplus von 36,2% erzielte die Marke smart im Juli auf dem deutschen Markt. Im ersten Halbjahr 2018 verzeichnete smart unter allen deutschen Marken mit 17,5% sogar den größten Zuwachs bei den Pkw-Neuzulassungen in Deutschland. Dieser Erfolg ist unter anderem auf die hohe Nachfrage nach elektrischen smart Modellen zurückzuführen: smart war im ersten Halbjahr die Marke mit den meisten Neuzulassungen rein batterieelektrischer Pkw in Deutschland.

Quelle: Daimler AG

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martin
3 Jahre zuvor

Schön das es immer neue Rekorde gibt.
Aber Mercedes ist grade dabei sich komplett bei den Kunden unbeliebt zu machen, ob die dann wieder kommen kann getrost bezweifelt werden.
Ständig werden vollmundig neue Motoren und Modelle angekündigt, nur wenn dann ein Kunde kaufen will war es schnell vorbei.
Es ist nicht zu verstehen wenn Liefertermine ohne Begründung verschoben, ebenso angekündigte Termine für Bestellfreigaben auch immer wieder nicht eingehalten werden , Ersatzteile im Aftersales ewig nicht lieferbar , Konfiguratoren oft offline und voller Fehler sind sind und so einiges mehr.
Auf Dauer wird das kein Kunde akzeptieren. Und ist das Image erst mal ruiniert…siehe Opel. Mercedes ist auf dem besten Weg dahin.
Es kommt der Eindruck auf ,das auch bei Mercedes die Dummschwätzer das Heft in die Hand genommen haben und die Leute die durchblicken langsam verschwinden.

HB
Reply to  martin
3 Jahre zuvor

Es wird gefährlich, wenn der Konfigurator nicht korrekt funktioniert und Fehler erst nach mehr als 4 Monaten abgestellt werden. Beim neuen CLS war ich noch enthusiastisch, so dass ich einzelne Fehler dem Chat gemeldet habe. Bei der neuen A-Klasse verzweifle ich und ich habe es aufgegeben. Zum Beispiel funktioniert bei der Anwahl von Reifen mit Notlaufeigenschaften keine Vorschau mehr. Es hat aber Auswirkungen auf die Felgen und ist daher schon interessant. Ich bin froh, dass der Vertrag meiner jetzigen A-Klasse noch nicht ausläuft. Denn ansonsten würde ich am Konfigurator verzweifeln. @Daimler AG: Bitte setzt Mitarbeiter ein, um die Fehler zu entdecken und zu beheben. So wie aktuell ist der Konfigurator der Marke nicht würdig und ein Verkaufshemmnis. Fail.

Snoubort
3 Jahre zuvor

@ Martin: Welcher neuer Rekord? Besser einmal die Zahlen richtig lesen, als das Marketing-Deutsch im Einleitungssatz 😉
In Deutschland ist der Rückgang ja nachvollziehbar (bzw. fast als gutes Zeichen für die Marke zu bewerten, Audi und Porsche scheinen da beispielsweise ein paar mehr Händlerfahrzege zulassen zu müssen 😉 ), aber auch in Asien (bzw. in China) scheint jetzt langsam die „automatische Steigerungs-“ Puste auszugehen… Und 19% Rückgang in NAFTA, puhhh….

driv3r
3 Jahre zuvor

Neben neuer A-Klasse, sind mit C-Klasse Mopf und baldigem GLE-Wechsel einige sehr verkaufsstarke Modelle zurzeit in einer Wechselphase, da ist es wenig verwunderlich, dass ein gewisser Schub fehlt, der sollte aber im zweiten Halbjahr dann zu spüren sein – auch wenn dann die weiteren Motorisierungen für bspw. E-Klasse und CLS verfügbar sind.
Positiv ist und bleibt, dass die aufgefrischte morgenstarke S-Klasse Topwerte erzielt und der GLC (Coupé) weiterhin äußerst erfolgreich unterwegs ist. In Summe ist für das Unternehmen auch der Gewinn pro Fahrzeug relevanter als der reine Absatz, der nichts darüber aussagt wie gewinnbringend die Fahrzeuge verkauft wurden.

Die Fahrzeuge können dann eine Verkaufsfreigabe bekommen wenn sie einerseits zugelassen sind durch die Behörden und andererseits rechtssicher ausgeliefert werden können ohne dass ein Nachforderungspotential durch die Kunden gegenüber Mercedes entsteht. Man spielt hier auf Nummer sicher um ein Audi-Debakel zu vermeiden und das halte ich für vollkommen richtig. In beiderseitigem Interesse.

Zwischen Mercedes und Opel sehe ich dann doch deutliche Differenzen.

BENZ
Reply to  driv3r
3 Jahre zuvor

Tja, Bei AUDI weiss ich auch nicht, wie die das machen. Beispielsweise wird der brandneue A6 als Limousine im gewerblichen Leasing zu Konditionen angeboten, die deutlich besser sind als MB und BMW.

Achim
Reply to  BENZ
3 Jahre zuvor

Das werden Langsteherfahrzeuge sein. Kunden warten da seit langem auf ihr Auto. Die haben sich einfach aufgestaut. Zu den Leasingkonditionen ist zu sagen, es sind de facto VW. Nur noch mal teurer. Und die Margen sind da ganz anders. Jeder Polo-Kunde bezahlt für die Luxuseskapaden mit. Die haben am Ende Phaeton für weniger als 300€ verramscht, um überhaupt was auf die Straße zu kriegen. Und einer meiner Hardcore Porsche Kumpel sagt selbst, was die inzwischen für den produzierten Schrott verlangen grenzt an Betrug. Er hat eine freie Werkstatt, und sagt: ein Boxster ist zu mehr als die Hälfte ein popliger Golf. Billigste Teile im Premiumauto. Ich kann jeden verstehen der ein Auto kauft aus verschiedensten Gründen. Aber ich kann nicht verstehen, warum es was aus dem von Politikern (!) gelenkten Wolfsburger Konzern sein muss. Alles ist besser als VW mit seinen Submarken. Kundenabzocke par excellence….

Stefan
Reply to  Achim
3 Jahre zuvor

Danke. Genau deiner Meinung!

driv3r
Reply to  Achim
3 Jahre zuvor

Der Bekannte scheint allerdings recht wenig Ahnung von Automobilen zu haben. Dass ein Wischwasserschlauch eines Boxster zu einem Polo identisch ist, scheint mir doch absolut vernachlässigbar. Ansonsten teilt sich die 718er-Reihe seit jeher Innenraumkomponenten mit dem 911, bietet eigene Motoren, eigene Plattform, eigene Karosse, eigenes Fahrwerk, Porsche-eigenes-Getriebe. Mehr als 50% Gleichteile mit einem Golf oder Polo sehe ich da beim besten Willen nicht, dass ist technisch schon allein aufgrund der großen Unterschiede zwischen den Modellen überhaupt nicht möglich.
Auch im Volkswagen-Konzern werden nicht Modelle produziert, die sich selbst nicht tragen. All diese Modelle sind über die letzten Jahre konsequent ausgemistet worden (Phaeton, Eos, Beetle teilweise, Scirocco). Und die Qualität der Modelle aus dem VW-Konzern übertreffen auch heute noch in weiten Teilen die Qualität der jeweiligen relevanten Mitbewerber aus Fernost. Und man muss auch ehrlich zugeben: Die Präzision der Audi-Verarbeitung hat auch einen Daimler angespornt zusätzlich Geld in Innenraumqualität und Materialien zu investieren, dass muss man mal offen sagen. BMW hat da jetzt erst mit ersten Modellen nachgezogen wie neuem 5er, 6er GT und 8er; 1er bis 4er fahren noch immer auf einem günstigen Qualitätsniveau.

Achim
Reply to  driv3r
3 Jahre zuvor

Nun ja, seine Werkstatt ist sehr, sehr gut ausgelastet und läuft seit mehr als 30 Jahren…. DER hat bestimmt keine Ahnung. Er hat damals am Haus Sparren etc. mit Porsche-Schriftzug versehen, Türblätter und Toilettensitze in Porsche-Lacken lackiert etc. Hatte zuletzt einen 997 Turbo S. Und hat deswegen dem Konzern den Rücken zugewandt. Ich glaube schon daß er weiß wovon er spricht… Aber jeder darf seine freie Meinung äußern. Nur soviel, von wegen Qualität. Meine Mum hatte einen Golf 6 R als Dienstwagen. Nach 3 Jahren bei Leasingrücknahme Schäden von angeblich mehr als 20.000€. Softlackabplatzungen im Innenraum, aufgelöste Sitzpolster usw. Und sie pflegt alles sehr gewissenhaft, manche Dinge sind 30 Jahre alt und sehen aus wie neu. Aber das war sie wahrscheinlich trotzdem schuld, nur VW nicht… Sorry, das ist der letzte Saftladen!

driv3r
3 Jahre zuvor

Eine Modellpflege bringt immer einen Schub. Insbesondere in der Zeit bis der G20 3er überhaupt anläuft, was nicht vor Mitte nächstem Jahr in spürbarer Stückzahl sein wird. Darüber hinaus hat Audi den A4 noch nicht geliftet (bzw. eine optische Retusche in diesem Sommer nur gemacht). Ein größerer Facelift steht dort wohl noch aus. Bei BMW gehe ich davon aus, dass sie den aktuellen 3er bis zum End of Lifecycle wie auch beim 5er massiv über den Preis in den Markt drücken werden.
Die C-Klasse-Nachfrage ist ja – wie oben erwähnt – in Asia-Pacific selbst ohne Mopf noch hoch gewesen.