Klaus Entenmann, Vorsitzender des Vorstands der Daimler Financial Services AG, wird Ende Mai 2019 aus dieser Funktion ausscheiden und die Verantwortung an Franz Reiner übergeben. Damit wird ein reibungsloser Übergang für das neu formierte Führungsteam des Finanz- und Mobilitätsdienstleisters sichergestellt. Der heute 62-jährige Klaus Entenmann steht bis zum Beginn seines für Dezember 2019 geplanten Ruhestandes dem Unternehmen weiter zur Verfügung und wird sich ab Juni 2019 auf strategische Projekte und auf die weitere Entwicklung des Portfolios der Mobilitätsdienste konzentrieren.

Klaus Entenmann ist seit 30 Jahren eine herausragende Führungspersönlichkeit bei Daimler. Die zurückliegenden Geschäftsjahre von Daimler Financial Services waren die erfolgreichsten der Unternehmensgeschichte. Klaus Entenmann trägt einen entscheidenden Anteil an der Transformation des Unternehmens von einem Finanzdienstleister hin zu einem integrierten Finanz- und Mobilitätsdienstleister. Anerkennung verdient auch sein Beitrag zur Arbeitgeberattraktivität. Er hat das Unternehmen laut internationalen Befragungen des ‚Great Place to Work‘-Instituts zu einem der attraktivsten Arbeitgeber weltweit gemacht“, so Bodo Uebber, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für Finanzen & Controlling und das Geschäftsfeld Daimler Financial Services. „Mit der Übergabe an Franz Reiner im Juni 2019 schaffen wir einen reibungslosen Übergang für das neue Führungsteam und gewinnen eine herausragende Führungspersönlichkeit des Konzerns für diese anspruchsvolle Aufgabe.

Folgende Veränderungen im Vorstand der Daimler Financial Services AG werden am 1. Juni 2019 in Kraft treten:

Franz Reiner, derzeit Mitglied des Vorstands der Daimler Financial Services AG, verantwortlich für die Region Europa, wird Vorsitzender des Vorstands von Daimler Financial Services und berichtet an Bodo Uebber. Reiner ist darüber hinaus Vorstandsvorsitzender der Mercedes-Benz Bank AG und verantwortlich für das Flottenmanagementgeschäft von Athlon. Er hatte seit 1992 verschiedene Positionen in Europa und in Nordamerika in den Bereichen Operations, Vertrieb und Marketing inne. Im Jahr 2009 wurde er in den Vorstand von Daimler Financial Services berufen – zuerst mit Verantwortung für die Region Americas, bevor er im Jahr 2011 seinen derzeitigen Verantwortungsbereich übernahm.

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Die Nachfolge von Franz Reiner als Vorstandsvorsitzender der Mercedes-Benz Bank AG sowie von Klaus Entenmann als Aufsichtsratsvorsitzender der Mercedes-Benz Bank AG wird in Kürze bekannt gegeben.

Peter Zieringer, derzeit verantwortlich für die Region Americas, wird die Nachfolge von Franz Reiner als Vorstand mit Verantwortung für Europa – einschließlich des deutschen Markts – antreten. Peter Zieringer kam 1993 zu Daimler und hat seither eine maßgebliche Rolle im Aufbau der Aktivitäten in Asien gespielt. 2005 wurde er Vorstandsvorsitzender der Mercedes-Benz Bank, bevor er 2011 Vorstand von Daimler Financial Services mit Verantwortung für die Region Americas wurde.

Peter Henn, derzeit verantwortlich für die Region Afrika & Asien-Pazifik, wird die Nachfolge von Peter Zieringer als Vorstand für die Region Americas antreten. Henn kam 2007 als Leiter Corporate Audit und Corporate Governance zum Daimler-Konzern. 2010 wurde er Chief Audit Executive. Er ist seit 2014 Vorstand für die Region Afrika & Asien-Pazifik bei Daimler Financial Services. In dieser Funktion trägt er die Verantwortung für elf dynamische Märkte in einer der wachstumsstärksten Regionen der Welt.

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Yvonne Rosslenbroich, derzeit im Vorstand als Arbeitsdirektorin verantwortlich für Personal und Arbeitsbeziehungen, wird Vorstand der Region Afrika & Asien-Pazifik. In ihrer jetzigen Position ist sie seit 2015 für die globale HR-Strategie in 40 Ländern mit knapp 14.000 Mitarbeitern verantwortlich. Davor hatte sie mehrere Märkte als Managing Director und Chief Financial Officer geführt.

Für Juli 2019 ist die Umfirmierung der Daimler Financial Services AG in Daimler Mobility AG geplant. Bodo Uebber: „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit dem neuen Management bei Daimler Financial Services herausragende Führungspersönlichkeiten haben, die die Daimler Mobility AG in eine erfolgreiche Zukunft führen werden.

Bild/Quelle: Daimler AG

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martin
3 Jahre zuvor

Aha noch ein Vorstand der noch schnell neu besetzt wird , langsam drängt sich der Eindruck auf die Ratten verlassen das sinkenden Schiff.
Passt zu der geplanten teuren, unnötigen Aufsplittung in eine Holding. Daimler quo vadis?

Christian Becker
Reply to  martin
3 Jahre zuvor

Was für sau blöder und völlig unnötiger Kommentar. Darf man den Managern noch nicht mal mehr den geplanten Ruhestand gönnen?

martin
Reply to  Christian Becker
3 Jahre zuvor

Doch, gönne ich. Und wer hier blöde Kommentare schreibt…aber lassen wir das.
Warum ein Manager bereits 7 Monate vor Vertragsende sein Amt aufgibt und ein Nachfolger antritt, aber beide weiterhin bezahlt werden verstehe ICH nicht.
Eine Einarbeitungszeit von 7 Monaten kenne ich sonst norgends.
Aber da Sie ja scheinbar intellektuell auf einem anderen Niveau sind können Sie es ja evt. erklären.

Christian Becker
Reply to  martin
3 Jahre zuvor

Ich erlaube mir mal diese persönliche Frage; Sie wissen doch bestimmt wie ein Generationswechsel von Schlüsselpersonal in der freien Wirtschaft stattfindet, oder? Der Nachfolger wird Monate-lang eingearbeitet, Stück für Stück. Nichts anderes passiert gerade da. Der Nachfolger steht in den Starlöchern und der designierte Vorsitzende wird ab Mitte ’19 eine eher beratende Funktion einnehmen. Praktiziert mein Arbeitgeber übrigens schon seit Dekaden und scheint ein ganz probartens Mittel zu sein. Aber wo sie da herauslesen, dass der gute Herr jetzt fürs Nichtstun noch Gehälter einsackt, lese ich aus dem Pressetext nicht. Im übrigen Herrn Entenmann als „Ratte“ zu bezeichnen ist doch ein wenig dünnhäutig, aber in der Anonymität des Internets gut umsetzbar, nicht wahr?

driv3r
Reply to  martin
3 Jahre zuvor

Was das Beenden der beruflichen Karriere, mit einem gewöhnlichen Beginn des Ruhestandes nördlich der 60-Jahre-Marke, nach 30 Jahren Zugehörigkeit zum Konzern mit dem „Verlassen eines sinkenden Schiffes“ zu tun hat, erschließt sich mir auch unter Berücksichtigung möglichen Nachwirkungen des gestrigen Abends am heutigen Tage nicht.

AloysHaydn
Reply to  martin
3 Jahre zuvor

Ohne viel von Wirtschaft zu verstehen, kann ich der beabsichtigten Aufsplittung durchaus Positives abgewinnen, nämlich in
Mercedes Benz AG (PKW und Vans)
Daimler Truck (LKW und Busse)
Finanz-Mobilitätsdienstleistungen in Daimler-Mobility, was ja nur ein neuer Name ist

martin
3 Jahre zuvor

ja das können Sie verstehen ?
Das ist schön für Sie, mir wäre es allerdings lieber man würde die 1 Miilarde in Forschung und Entwicklung für dringend nötige neue Produkte stecken , als für einen solchen aberwitzigen Plan der m:E nur zum Ziel hat die Divisionen besser auf dem Markt zum Verkauf anzubieten.
evt. hilft ein Blick in diesen Artikel: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Daimler-Konzern-faehrt-im-Aufloesungsmodus-article20782914.html

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Hr.Schmidt
3 Jahre zuvor

@ martin, ich hatte ja gehofft, dass das Niveau der Kommentare hier zum Jahresende resetet wird und dass wir auf einem soliden Niveau 2019 beginnen. Anscheinend siehst du das anders.
Zu deinem Kommentar, richtig war und ist, dass man frühzeitig die Nachfolgeregelung bekanntgegeben hat. Nur so kann man die neuen DFS- internen Themen, Projekte, Neujustierungen im ruhigen Fahrwasser anpeilen. Da gibts kein Verlassen eines Kutters oder ähnliches. Wenn du diese beiden Menschen auch nur annähernd kennen würdest, wäre dir die Tinte in deinem Füller nicht entglitten.
Beide sind Urgesteine der Finanzdienstleistungswelt des Konzerns, Profis durch und durch und bessere kann ich mir augenblicklich auch nicht vorstellen. Die einzige wichtige Personalie ist noch unklar, die Nachfolge von Franz Reiner. Da sind sicherlich alles gespannt.

Quick Nick
3 Jahre zuvor

Ich halte es eher mit meiner Meinung wie „Martin“
Meine Herren als ich der Daimler Ag beitrat ist der W190 angelaufen und danach der W124 zwei sehr sehr gute Autos . Danach wurde im Konzern lustig gewechselt und was dann gebaut wurde wir wissen es ja.
Das sind Fakten und bitte nur diese bedienen.
MB war bis dahin führend in Entwicklung und Sicherheit. Erst mit dem Antritt von Herrn Zetsche ist es gelungen wieder einigermaßen guten Autos zu Produzieren.Leider wurde aber die Firma den Klecksen und Rechenkünstler überlassen und nicht den Ingenieuren.Siehe Chrysler,AEG ,MTU, usw( MTU war die einzigste Firma mit schwarzen zahlen,deswegen wurde sie schnell verkauft….)
Mit der Holding wird es laufen wie mit allen anderen Holdings ..irgendwann wird verkauft und das sehen die Herren da oben genau.

driv3r
Reply to  Quick Nick
3 Jahre zuvor

Die Trennung von Geschäftsteilen, die überhaupt nichts mit dem Kern-Business zu tun haben, war die einzig sinnvolle Entscheidung egal ob profitabel oder nicht, so etwas ist ein strategische, perspektivische Entscheidung und wo heute diversifizierte Mischkonzerne wie ThyssenKrupp oder Bombardier stehen ist auch weitläufig bekannt.
Es ist eher traurig festzustellen, dass bei einigen Mitarbeitern auch heute anscheinend noch immer nicht erkannt wird, dass ein Unternehmen – egal welcher Branche – weder einseitig von einer noch von einer anderen Zunft geführt werden sollte. Vielleicht einfach einmal die Leadership 2020-Werte durchlesen um zu verstehen, dass die Führung eines Unternehmens quer durch Divisionen, quer über die Hierarchie heutzutage das kostbarste Mittel ist um auch Großkonzerne stringent, agil und zukunftsgewandt zu steuern; im Großen wie im Kleinen.
Der tolle Ingenieur Winterkorn hat ja, wie wir alle wissen, auch ganz „großartiges“ in seiner Firma geleistet und geschehen lassen.

viano 3.5
Reply to  Quick Nick
3 Jahre zuvor

War doch bestimmt w201 gemeint und nicht w190 ?