Mercedes-Benz ruft aktuell den Vito zurück, da es hier einige Modelle ohne Sitzkastenabdeckung auf der Beifahrerseite ausgeliefert worden sind. Betroffen sind hier knapp 85.000 Vito Modelle – davon rund 21.000 Modelle in Deutschland – aus der Produktion April 2014 bis Mai 2017 als Kombi, sowie als Kastenwagen-Variante bis September 2019.

Im Falle eines offenen Sitzkastens beim Vito Modell könnte es zu einem Kurzschluss kommen, falls ein stromleitender Gegenstand dort in Kontakt mit der dort integrierten Stützbatterie gelangt. Betroffene Fahrzeuge des Vito Modells werden hier mit der ggf. fehlenden Sitzkastenabdeckung ergänzt. Die bauähnliche V-Klasse ist vom Rückruf jedoch nicht betroffen.

Der entsprechende Werkstattaufenthalt für die betroffenen Vito Modelle umfasst dabei bis zu 120 Minuten, betroffene Halter werden dazu schriftlich kontaktiert. (Aktionscode: VS2SITZAB (0190165)

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Symbolbilder: Daimler AG

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Sternthaler
2 Jahre zuvor

Sitzkastenabdeckung “ einbauen“ 2 Stunden. Respekt

Lukas V.
2 Jahre zuvor

Das wird der 4. Rückruf für unseren Vito. Ist zwar schön und gut das mögliche technische Mängel behoben werden, der Aufwand jedes mal ist aber mühsam.

Gottlieb Daimler
2 Jahre zuvor

Langsam reichts. Was Daimler mittlerweile seit längerem abzieht, ist an Frechheit nicht mehr zu überbieten. Das ist der Marke Mercedes-Benz nicht würdig. Es gehört endlich auf den Tisch gehauen und zu den alten Tugenden zurückgekehrt. Der jetzige Weg führt in den Abgrund und Daimler wird es irgendwann nicht mehr überleben. Es ist ein kompletter Schwenk erforderlich und wenn erforderlich, sind zig Führungskräfte auszutauschen, weil sie der Firma erheblich schaden und nichts nach vorne bringen, sondern nur Dinge verschönern und deckeln, um ihre eigene Karriere nach vorne zu bringen. Siehe katastrophale Anläufe, Diesel-Skandal, verspätete Auslieferungen, keine bzw. miserable Kunden-Information, Rückrufe, nicht zu gebrauchender Konfigurator, hilflose Verkäufer, überforderte Werkstätten.

Helge
2 Jahre zuvor

@Gottlieb Daimler
Das sehe ich ähnlich.
Die ganzen Dinge die Du aufgezählt hast, sind eine Folge davon, wenn immer mehr der Profit eines Unternehmens im Mitelpunkt steht, und nicht der Kunde bzw. das Produkt.
Die Aktionäre wollen jedes Jahr eine Dividende, aber besten jedesmal höher, als beim letzten Mal
Es geht nur noch ums Geld verdienen. Und der Kunde soll immer wieder ein Auto kaufen. Da darf auch das Auto nicht zu lange halten, sonst kauft der Kunde lange Keines mehr. Und selbst wenn die Qualität nicht stimmt, macht es nichts: Entweder sind die Kunden ohnehin markentreu, und kaufen sowieso wieder die gleiche Automarke – oder sie wechseln zu einer anderen (deutschen) Automarke. Da ist es aber dann ähnlich. Auch da sind Kunden unzufrieden und wechseln dann den Hersteller. Es ist also letztendlich nur eine Verschiebung: Käufer der Marke A wechseln zu B und Käufer der Marke B wechseln zu A

Führungskräfte und Vorstände erhalten ein zigfaches von dem, was der normale Arbeiter erhält. Und wenn falsche Entscheidungen getroffen werden, oder was schief läuft, muß man noch nicht mal mit einem Teil seines Privatvermögen haften. Zum Vergleich: Der eingetragene Kaufmann als Einzelunternehmung haftet voll und ganz mit seinem Privatvermögen. Daher übertragen Viele, die diese Unternehmensform haben, ihr Hab und Gut an die Ehepartnerin.

Und wenn dann Leute wie Schrempp und Zetsche in den „Ruhestand“ gehen (sie haben ja dann oft noch weiter irgendwo einen Posten – und verdienen Geld, – weil sie so wenig haben….(Ironie), bekommen sie noch sehr viel Geld..
Da stimmt einiges nicht mehr, aber das ist doch bei fast allen DAX Unternehmen ähnlich, oder?

Oder nehmen wir die Deutsche Bank und Herr Ackermann. Heute sieht man ja, wie es der Deutschen Bank geht, und was er so alles gemacht hat. Ihm selbst wird es sicherlich finanziell gut gehen.

Meines Erachtens sind Unternehmen besonders anfällig, die eine gewisse Struktur bzw. Hierarchie haben, die Macht auf Einzelne konzentriert bzw. bündelt.