Das Mobility-Joint Venture SHARE NOW von BMW und der Daimler AG erweitert sein Flottenportfolio überraschend mit der Marke Fiat. Neben Modellen von Mercedes-Benz, smart, MINI und BMW stehen nun zukünftig auch Fahrzeuge vom Typ Fiat 500 zur Verfügung.

Fiat 500: Bis Ende des Jahres 650 Einheiten an vier Standorten in Deutschland

Der Fiat 500 kommt nach und nach in die Flotte der Standorte in Deutschland. Der Start erfolgt in Berlin und Köln mit 20 bzw. 45 Fahrzeugen, später folgt dann Frankfurt und München mit 30 bzw. 80 Modellen. Mit dem Fiat 500 verfügt die Flotte von SHARE NOW dann über insgesamt 22 verschiedene Fahrzeugmodelle.

Bis Ende des Jahres sollen insgesamt 650 Fahrzeuge von Fiat an den vier Standorten eingeflottet sein.: 260 in Berlin, 185 im Rheinland, sowie 175 in München und 30 in Frankfurt, was dann 11 Prozent der Gesamtflotte in Deutschland beträgt.

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Fiat 500 ist erstes „Fremdprodukt“ des Mobility-Joint Ventures von BMW und Daimler

Olivier Reppert, CEO von SHARE NOW: „Mit dem neuen Modell erhöhen wir die Auswahlmöglichkeit für unsere Kunden und steigern dadurch die Attraktivität unserer Fahrzeugflotte.

Der Fiat 500 verfügt über jeweils vier Sitzplätze und ein Dualogic-Schaltgetriebe, bei dem zwischen manueller und automatischer Schaltung gewechselt werden kann. Darüber hinaus ist das Modell mit einem Navigationssystem ausgestattet.

Über SHARE NOW

Als Marktführer und Vorreiter des free-floating Carsharing ist SHARE NOW in 16 europäischen Metropolen mit rund 12.000 Fahrzeugen vertreten, 3.300 davon elektrisch. Rund drei Millionen Kunden nutzen dieses Angebot bereits. An vier Standorten betreibt SHARE NOW rein elektrische Flotten und ist mit insgesamt sechs teil-elektrischen Standorten Europas größter Anbieter im Bereich des elektromobilen stationsunabhängigen Carsharings. Das Unternehmen ist eine von insgesamt fünf Mobilitätsdienstleistungen, welche aus dem 2019 gegründeten Joint Venture der BMW Group und der Daimler AG hervorgehen. Der Firmensitz ist Berlin.

Bild: Daimler AG / SHARE NOW

 

 

 

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Stefan Camaro
1 Jahr zuvor

Schrecklich! Haben wir denn schon Halloween?
Mir graut es wenn ich Fiat 500, Opel Meriva und Golf Plus begegne. Diese Autofahrer sind meist unberechenbar…

JM
1 Jahr zuvor

Logische und richtige Entscheidung, denn der Fiat 500 ist ein idealer kleiner Stadtwagen mit 4 Plätzen und hat einen Verbrennungsmotor ohne die Lade-Thematik.

Torx
Reply to  JM
1 Jahr zuvor

Danke für diesen Hinweis! Ich habe mich schon gefragt, warum ein Daimler/BMW-Unternehmen bei FIAT kauft. Aber klar! Smart baut nur noch elektrisch und die gesamte Flotte aus MINIs aufzubauen ist in Anbetracht der ohnehin schwierigen Zeiten für das Freefloat-Geschäft sicher zu teuer.

JM
Reply to  Torx
1 Jahr zuvor

Da SHARE NOW eigenständig agiert und wie jede Geschäftseinheit auf die Rendite achtet, gewinnt ein Fiat 500 den Kostenvergleich zum Mini. Daher ist der Entschluss logisch. Früher hätte sich so eine Entscheidung keiner getraut, weil sie vom Daimler/BMW-Gedanken unlogisch ist, aber „dank Corona“ gibt es Freiraum für neue ungewöhnliche Entscheidungen, neudeutsch Out of the Box Entscheidungen. Eine „herrliche“ neue Welt und ich bin gespannt auf die nächsten Entscheidungen der Politik wie weitere Beherbergungsverbote, Maskenpflicht im Schlafzimmer, usw…

Bernd das Brot
Reply to  JM
1 Jahr zuvor

Was hat das mit Corona zu tun?
Und bei allem Respekt zum Fiat, aber wenn man als Daimler eine Cooperation mit Renault hat, wäre ein Twingo logischer gewesen.

JM
Reply to  Bernd das Brot
1 Jahr zuvor

Aufgrund von Corona und sich ergebender Umsatzeinbrüche stehen überall das Sparen im Vordergrund.

Zdragan Sebecic
Reply to  Bernd das Brot
1 Jahr zuvor

Die Kooperation mit Renault ist quasi gescheitert, das Werk in Mexiko wird nur von Daimler genutzt und die Kooperationsmotoren laufen aus und werden durch reine Daimler-Aggregate ersetzt. Außerdem ist der aktuelle Twingo nichts anderes als ein smart ForFour im Renault-Kleid, das kein deut besser ist als der miserable und überteuerte ForFour. Da macht der Fiat 500 deutlich mehr Sinn…

Haydn
1 Jahr zuvor

War nicht erst vor kurzem zu lesen, dass SHARENOW floppt und dieses Carsharing wenig Zukunft hat. Man hat sich doch aus vielen Städten wie London, Brüssel etc. zurückgezogen und das Geschäft in den USA komplett eingestellt. Und Corona wird dieses Geschäft doch nicht beflügeln, ganz im Gegenteil legen die Menschen doch vermehrt Wert auf einen eigenen PKW. FIAT 5oo als Auto o.k. aber ein Gemeinschaftsprojekt von Mercedes und BMW sollte schon auf die eigene Fahrzeugmarken setzen.

Peter
1 Jahr zuvor

Und keiner, der ShareNow nutzt, weiss i.d.R. dass das ein Joint Venture zwischen Daimler und BMW ist. Interessiert doch keinen. Und dann kann man auch was von FCA mit unterbringen. Vielleicht bald was von PSA. Kann ich mir auf bestimmten Märkten vorstellen.

Silverstar
1 Jahr zuvor

@ Stefan…..ganz schön Überheblich und “ von oben herrab“

Stefan Camaro
Reply to  Silverstar
1 Jahr zuvor

Das sind einfach meiner persönlichen Erfahrungen. Das hat nichts damit zu tun, dass evtl die Autos nicht toll sind. Sber die Fahrer dieser Fahrzeuge fallen mir oft negativ auf. Andere Autos wie z.B. Peugot 208, Toyota Yaris oder Audi A1 hingegen nicht so sehr.
Andererseits fallen mir auch öfter C63 Fahrer oder M4 Fahrer in der City negativ auf…

Pano
1 Jahr zuvor

Ob die Erweiterung der Flotte mit Fiats oder Modellen anderer Hersteller für schwarze Zahlen sorgt sei mal dahingestellt. Der Eindruck ist eher der, dass man zumindest bei Daimler die Mobilitätsdienste schnellstmöglich loswerden möchte. Das angebliche Angebot von Uber für Free Now war evtl der erste Schritt einer Exitstrategie. Der Betriebsrat könnte damit sehr gut leben: https://www.manager-magazin.de/unternehmen/daimlers-oberbetriebsrat-fordert-abkehr-vom-car-sharing-a-ad582bc8-04ac-43a2-9d3e-1c8e70a39fc5
Grüße
Pano

JM
Reply to  Pano
1 Jahr zuvor

Dass Daimler die Dienste loswerden möchte, merkt man auch an den 6 Säulen der neuen strategischen Ausrichtung. Von Mobilitätsdiensten bzw. einem Dienste-Universum mit mehreren Milliarden Euro Umsatz ist nichts mehr zu hören. Dieses Thema wird zu Grabe getragen.

driv3r
Reply to  Pano
1 Jahr zuvor

Es gilt für die Sharing-Dienste und Plattformen das gleiche wie für die Antriebstechnologieoffenheit: Eine Tür gänzlich zuschlagen ist in der aktuellen Zeit ein zweischneidiges Schwert und kann in 5-10 Jahren einen massiven Wettbewerbsnachteil bedeuten.
Und dass der werte Herr Brecht lieber die Sharing-Dienste absägen würde um auch nur einen Arbeitsplatz im Neckartal zu retten ist wohl selbstredend. 😉

Pano
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

@driv3r: freut mich Sie hier wieder anzutreffen. Was Herrn Brecht angeht würde er seiner Aufgabe als BR-Vorsitzender nicht gerecht, wenn er nicht vehement die Interessen der Tarifbeschäftigten im Konzern vertreten würde.
Die angesprochene Antriebstechnologieoffenheit spiegelt sich im jüngst vorgestellten Strategieupdate nicht wieder. Vielmehr wird der Schwerpunkt ganz auf BEV gelegt. So gesehen eine riskante Entscheidung, die den Verantwortlichen in 5-10 Jahren auf die Füsse fallen könnte.
Und die Mobilitätsdienste tauchten im erwähnten Update bestenfalls mit der wenig verklausulierten Erwartung auf möglichst bald Gewinnbringend zu wirtschaften. Da kann schonmal der Eindruck entstehen, dass man einem möglichen Kaufinteressenten nicht abgeneigt wäre.
Grüße
Pano

Pano
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

@driv3r: freut mich Sie hier wieder anzutreffen. Die angesprochene Antriebstechnologieoffenheit spiegelt sich im jüngst vorgestellten Strategieupdate nicht wieder. Vielmehr wird der Schwerpunkt ganz klar auf BEV gelegt. So gesehen eine riskante Entscheidung die den Verantwortlichen in 5-10 Jahren auf die Füsse fallen könnte.
Die Mobilitätsdienste tauchen im erwähnten Update garnicht auf oder bestenfalls am Rande mit der Erwartung jetzt endlich gewinnbringend zu wirtschaften. Da kann schonmal der Eindruck entstehen, dass man einem Kaufinteressenten nicht abgeneigt wäre.
Grüße
Pano

driv3r
Reply to  Pano
1 Jahr zuvor

Wem es (noch) nicht aufgefallen sein sollte: Das Strategie-Update war ein Mercedes-Benz Cars-Update. Denn es kamen im Update ja auch keine Trucks oder Busse oder Mobility Services vor, oder? 😉

Pano
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

Stimmt, sonst wäre am Ende auch noch von Smart als „Micro Luxury“ die Rede gewesen 😉
Grüße
Pano

Sören Baltes
1 Jahr zuvor

Nachdem Daimler nichts mehr von autonomous und shared mobility wissen will, macht man bei ShareNow eben jetzt sein eigenes Ding und stellt die Flotte auf andere Marken um. Sixt Share fährt sehr erfolgreich damit und wie jeder weiß, ist nicht nur der Mini ein begehrtes Lifestyle-Produkt, sondern auch der Fiat 500. Und dieser kommt bald als neuer Elektro-Kleinwagen auf neuer Plattform raus, ergo gibt das schon Sinn. Und außerdem ist der smart in aktueller Generation auf dem absteigenden Ast, nächstes Jahr ist im Privatbereich eh Schluss wegen neuer Crash-Normen von NCAP, ergo ist es weitsichtig, vom smart BR 453 auf den Fiat 500 umzustellen…

Snoubort
Reply to  Sören Baltes
1 Jahr zuvor

Und der aktuelle 500er – also ohne „e“ – schafft das?

Pano
1 Jahr zuvor

Es deutet aktuell vieles darauf hin, daß die Mobilitätsdienste Stück für Stück veräußert werden sollen. Nach dem Interesse von Uber für „Free Now“ steht jetzt „Park Now“ im Fokus: https://www.automobilwoche.de/article/20201014/AGENTURMELDUNGEN/310139917/1334/park-now-daimler-und-bmw-erwaegen-verkauf-ihrer-park-app
Bis zu „Share Now“ wäre es dann nur noch ein kleiner Schritt.
Grüße
Pano