Auf Wunsch ist das neue EQA Modell der Technologiemarke EQ auch mit einem reduzierten Strompreis von 0,29 Euro pro kWh – statt der sonst üblichen 0,79 Euro – ladbar.

Mercedes EQA – ab 4. Februar 2021 bestellbar

Wer das kommende optionale „Businesspaket EQ“ für den EQA mitbestellt, erhält (neben eines Ausstattungspakets mit Preisvorteil) den vergünstigen Preis an IONITY Ladestationen ebenso, wie Nutzer von Mercedes me Charge. Während Charge-Kunden jedoch eine Grundgebühr entrichten müssen, ist das vergünstige Schnellladen mit reduziertem Strompreis für 12 Monate im Business-Paket – und somit ohne zusätzlicher Grundgebühr – bereits enthalten.

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Ein ähnliches Angebot gibt es bereits für den EQC, dessen Fahrer hierzu das „Ionity-Paket“ bei den Ausstattungen mit bestellen müssen, um ein Jahr für 0,29 Euro pro kWh vergünstigt an den Schnellladesäulen zu laden.

11 kW AC bzw. 100 kW DC Lader ist Serienumfang

Der EQA erhält in der Serienausstattung einen 11 kW Wechselstromlader (AC, 3-phasig) bzw. eine Schnelllademöglichkeit von 100 kW DC. Somit ist das Fahrzeug an der Wallbox zuhause mittels AC-Lader von 10 auf 100 % innerhalb von knapp 5 Stunden 45 Minuten bzw. DC von 10 auf 80 % SoC in lediglich 30 Minuten. Lädt man das Modell an der haushaltsüblichen Steckdose mit 2,3 kW, muss man hingegen 30 Stunden Ladedauer einkalkulieren, um die nutzbare Batteriekapazität in Höhe von 66,5 kWh von 10 auf 100 % SoC zu bekommen.

Bilder: Daimler AG

 

 

13 Kommentare
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Chris
9 Monate zuvor

Die Preise über Mercedes Me Charge sind nicht konkurrenzfähig. IONITY für 0,29 €/kWh sind gut, aber nicht, wenn man dafür eine Grundgebühr entrichten muss. Dazu kommt das das Laden an den Säulen anderer Anbieter nahezu immer teurer (teils ein vielfaches) ist, als über ENBW o. ä..
Nervig auch, dass bei der EQ Navigation IONITY Ladestationen nicht gegenüber anderen Ladesäulen bevorzugt werden. So empfiehlt diese dann das Laden bei einem anderen Anbieter für mehr als den doppelten Preis.

Wünschenswert wäre ein transparentes Preismodell, das bekommen andere Marken (nicht nur Tesla) doch auch hin. Meinetwegen unterschieden nach AC, DC und IONITY.

Tim
9 Monate zuvor

Wie sieht denn die monatliche Grundgebühr für mercedes me Charge und dem Ionity-Paket aus, sobald der kostenfreie Zugang erloschen ist?

Chris
Reply to  Tim
9 Monate zuvor

Mercedes me Charge: 99 €/Jahr
IONITY vergünstigtes Schnellladen: 156 €/Jahr

Die entsprechende Quelle hat hier letztens mal jemand geteilt gehabt: https://shop.mercedes-benz.com/de-de/connect/

Claudio
9 Monate zuvor

Das ist nur der Anfang, das Laden wird früher oder später teurer werden. Daheim laden mit 2,3 kWh und 30 Stunden, nein danke. Ich bleibe beim Verbrenner bis zum bitteren Ende.

Tyler
Reply to  Claudio
9 Monate zuvor

Zu Hause mit 11kW und einen Strompreis vom ca. 0,25€/kWh (Ökostrom) ist eine akzeptable Variante. Wallbox z.B. Heidelberg Energy Control (ca. 800€) plus Installation wird mit 900€ gefördert, da bleibt nicht viel Eigenanteil.

Sebastian
Reply to  Claudio
9 Monate zuvor

Spätestens wenn mal 30-40% der Autos elektrisch unterwegs sind, wird in der Urlaubszeit (Juni, Juli, August) der Strom in Deutschland knapp. Dann wird man sich bezüglich einer Stromrationierung Gedanken machen müssen. Liegt schon bei der Regierung in der Schublade „Steuerbare-Verbrauchseinrichtungen-Gesetz“ Wer dann am meisten zahlt, bekommt den meisten Strom. Da nähern sich die Preise an den Säulen dem Benzinpreis. Ein EQC mit 30 kWh Verbrauch, wird dann als Langstreckenfahrzeug viel zu teuer werden.

Matthias
Reply to  Sebastian
8 Monate zuvor

In den genannten Sommer-Monaten wird sehr viel Photovoltaik-Strom produziert, ich rechne nicht Stromrationierung. Meine Familie betreibt eine kleine PV-Anlage, nur 4,8 Kwp, das gibt schon mehr Strom als ich verfahren kann. Für die Wintermonate würde ich mir bessere Einspeisemöglichkeiten für Mini-Blockheizkraftwerke wünschen.
Mit 2,3 kW laden ist übrigens auch nicht so unpraktisch, die meisten Autos stehen doch eh fast den ganzen Tag rum. Über Nacht bekommt man so auch über 100km „in den Tank“. Meine Schwester mit Kind und i3 kommt damit prima klar.

Andre Koch
9 Monate zuvor

Wer glaubt, der Strompreis bleibt so und das man mit einem E-Auto in Zukunft günstiger fährt sollte sich mal fragen, wie man dann die wegfallende Mineralölsteuer reinholt. Da die Sache mit der Gewinne von Rohstoffen für die Batterien immer noch nicht ökologisch vertretbar ist ( siehe diverse Artikel zur Umweltzerstörung ) ist fraglich wie das weitergehen soll. Letztlich gibt es nur die Lösung mit Wasserstoff , Energieerzeugung dafür mit Solarzellen in südlichen Ländern ( da gibt es ja riesige Wüsten die „ungenutzt sind ).
Beim Strom hat man auch nicht über die gewaltigen Mengen Energie nachgedacht die nötig sind um alle LKW und Transporter zu versorgen.

Klaus Müller
Reply to  Andre Koch
9 Monate zuvor

Nicht wegen der wegfallenden Mineralölsteuer oder der Elektromobilität, sondern durch die unseriöse und unfaire EEG-Umlage, haben wir diesen hohen und weiter steigenden Stromendkundenpreis. Außerdem ist Strom schon jetzt höher mit Abgaben und Steuern belegt als Benzin und Diesel. Der steigende Mehrverbrauch an Strom wird also auch deutlich im Steueraufkommen festzustellen sein.

Die Rohstoffgewinnung der Bestandteile von Akkus ist um ein vielfaches weniger schrecklich als die Gewinnung von Rohöl aus der Tiefsee und durch Ölsand und Fracking. Daher ist das weniger schlimme vorzuziehen.

Interessant, dass bei Ihrem Ansatz mit Wasserstoff der Wegfall der Mineralölsteuer keine Rolle zu spielen scheint. Sie glauben wohl, dass man Wasserstoff in gleichem Maße wie Benzin und Diesel besteuern könnte. Beschäftigen Sie sich bitte mal mit den Kosten der Herstellung, Verflüssigung, des Transports und der Verdichtung. Schon alleine damit liegen Sie über dem Vergleich mit dem schon steuerbelastetem Strom. Außerdem sind die Länder mit Wüsten ja auch besonders politisch stabil. Da hängt man gerne sein Leben dran und man lebt gerne weiter unter der Knute des Arabers.

Fast schon amüsant finde ich die Aussage über die gewaltigen Mengen Energie, die man angeblich für den Warenverkehr benötigt. Mit Strom ginge das ja nicht, aber mit Wasserstoff, der die 3- bis 4-fache Strommenge benötigen würde, da ginge es? *lol* Ach so, ich vergaß. Der Wasserstoff kommt ja einfach aus der Wüste. 😉

Julian
Reply to  Andre Koch
9 Monate zuvor

Hallo Andre,

Wirkungsgrade
Wasserstoff ~15%
Verbrenner <30%
Elektro: ~80%

Anders gesagt: wenn der Strompreis sich verdoppelt müsste sich der Wasserstoffpreis grob verfünffachen. Oder wenn der Solarstrom super billig aus Afrika kommt, dann nützt das vor allem dem Elektroauto.

Bitte nicht falsch verstehen: Wir brauchen eine Wasserstoffindustrie und die ist unsere einzige Chance, Stahlerzeugung, Chemie oder Zement CO2-frei zu kriegen und wir brauchen Wasserstoff zwingend beim Verstromen im Winter oder notfalls beim Heizen und vielleicht auch bei Zügen oder LKW.

Aber Wasserstoff im PKW bei 800 Bar Druck und Tanken mit minus 270 Grad – das ist einfach wirkungsgradtechnischer Unsinn, das wird kaum mehr als eine Nischenanwendung.

Nebenbei:
die auf dem Markt befindlichen Wasserstoff-Fahrzeuge sind in der Regel schwerer als Batterie-Fahrzeuge mit gleicher Reichweite (Toyota Mirai vs. Model 3), sie sind nicht nur beim 'Tanken' teurer, sondern auch in der Anschaffung, alle paar Jahre muss man den teuren Brennstoffzellenstack ersetzen und irgendwie gibt es kaum eine Handvoll Modelle.

Bei Elektro steigt dagegen die Anzahl verfügbarer Modelle drastisch, die Preise für Batterien fallen alle 3 Jahre… und Sprit wird jetzt jedes Jahr teurer. Was wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach wohl durchsetzen?

Tobias
Reply to  Julian
9 Monate zuvor

Klassische ideologisch gefärbte Rechnung.
Die Herstellung von Strom im Kraftwerk hat ebenfalls nur einen Wirkungsgrad von rund 40%.
Dann noch Transportverluste und dann erst der Wirkungsgrad von 80% im Fahrzeug.
Also insgesamt auch nur rund 30%

Julian
Reply to  Andre Koch
9 Monate zuvor

Hallo Andre,

Wirkungsgrade
Wasserstoff ~15%
Verbrenner <30%
Elektro: ~80%

Anders gesagt: wenn der Strompreis sich verdoppelt müsste sich der Wasserstoffpreis grob verfünffachen.

Das wird zumindest ganz sicher nicht günstiger als Strom zu tanken.

Bitte nicht falsch verstehen: Wir brauchen eine Wasserstoffindustrie und die ist unsere einzige Chance, Stahlerzeugung, Chemie oder Zement CO2-frei zu kriegen und wir brauchen Wasserstoff zwingend beim Verstromen im Winter oder notfalls beim Heizen und vielleicht auch bei Zügen oder LKW.

Aber Wasserstoff im PKW bei 800 Bar Druck und Tanken mit minus 270 Grad – das ist einfach wirkungsgradtechnischer Unsinn und unbezahlbar, das wird kaum mehr als eine Nischenanwendung.

Nebenbei:
die auf dem Markt befindlichen Wasserstoff-Fahrzeuge sind in der Regel schwerer als Batterie-Fahrzeuge mit gleicher Reichweite (Toyota Mirai vs. Model 3), sie sind nicht nur beim 'Tanken' teurer, sondern auch in der Anschaffung, alle paar Jahre muss man den teuren Brennstoffzellenstack ersetzen, irgendwie gibt es kaum eine Handvoll Modelle und zur Tankstelle muss man Regelmäßig 50 KM fahren.

Bei Elektro steigt dagegen die Anzahl verfügbarer Modelle drastisch, die Preise für Batterien fallen alle 3 Jahre, man kann zuhause und in der Arbeit laden und Tankstellen braucht man nur noch für Langstreckenfahrten … was wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach wohl durchsetzen?

Andre Koch
9 Monate zuvor

Hier kann man nichts reinschreiben, ohne dann in einem zumindest belehrenden, aber auch bis zu aggressiven und beleidigenden Tonfall runtergemacht zu werden. Kein Wunder das bei den meissten Portalen die Kommentarfunktion abgestellt ist.