Nachdem der EQA 300 4MATIC sowie 350 4MATIC bestellbar ist, hat Mercedes-Benz zeitgleich auch die Verkaufsfreigabe für das Änderungsjahr 21/1 für den EQA (Baureihe H243) freigegeben. Auslieferungen starten ab Anfang Juni 2021 – wir haben die Details dazu.

Änderungsjahr 21/1 für den EQA bestellbar

Zum Änderungsjahr 21/1 ist für den Mercdes-EQ EQA erstmals auch die Lackfarbe designo patagonienrot metallic (Code 993U) bestellbar.

Streichorgie im Interieur des EQA 

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Im Interieur entfällt analog zum GLA bei der AMG Line die Beleuchtung der Kopfstütze vorne. Im Verbindung mit der Polsterigun Leder ARTICO entfällt nun auch die Ziernaht am Lehnenkopf der Vordersitze. Bei der Progressive Line oder Electric Art Line (P59 bzw. PTD) entfällt ebenso der Chromring am Drehgriff der Lüftungsdüsen.

Ebenso entfällt beim EQA zukünftig die Sitzheizung in den Seitenwangen sowie die manuelle Verstellmöglichkeit der Sitzkisssentiefenverstellung auf der Beifahrerseite (nicht in Verbindung mit elektrisch verstellbaren Vordersitzen Code 242 oder 275). Bei der Ambientebeleuchtung (Code 877) entfällt zukünftig auch der untere indirekte Lichtleiter der Ambientebeleuchtung an der Mittelkonsole.

Aufwertungen in der Serienausstattung oder neue Ausstattung im EQA gibt es zum Änderungsjahr 21/1 hingegen nicht. Unverändert bleibt hier die Technik sowie das Exterieur selbst.

Bilder: Daimler AG

25 Kommentare
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Chris
6 Monate zuvor

Vielleicht sollte man das nicht mehr Änderungsjahr… sondern Entfallmaßnahme nennen. Oder Rotstiftjahr… 🙁

muc2810
6 Monate zuvor

Können die nicht wenigstens das erste Jahr das mit den Streichungen sein lassen?

Januar 21 vorgestellt / Februar 21 bestellbar / April 21 Probefahrt möglich / April 21 bestellt / September 21 Liefertermin

dazwischen Streichkonzert, das kotzt dermaßen an ….

Snoubort
6 Monate zuvor

Huch, der kann ja ganz gut aussehen…

HrGrille
6 Monate zuvor

Das hatte ich bei meiner A-Klasse auch. Und teurer geworden ist er dann auch noch.

Marc W.
6 Monate zuvor

Unauffälliger und brutaler wäre es, man nimmt dieses Edle (Ziernähte, Ambientelicht) gar nicht mehr wirklich auf. Man bewirbt und erwähnt es nicht, stattet lediglich einige Markteinführungswägen für die Presse aus.
Die berichtet brav, mancher glaubt es, und die (dummen ?) Kunden müssen sich still ärgern.
Da es ja keine Kataloge mehr gibt und das digitale Material fehlerstrotzend ist, können sich die Junge-Sterne-Käufer beruhigt dem Augenblick hingeben. Schauen, fahren, entscheiden.
Da in diesem Land die Oberflächlichkeit, das Angeberische immer wichtiger wird, werden die Kunden eben nicht auf die objektiv besseren Angebote der Wettbewerber zurückgreifen.
Als Aktionär sage ich: Daimler macht es richtig. Als Aktionär muss es Daimler in 10 Jahren nicht mehr geben. Wichtig ist nur, dass man frühzeitig Signale erkennt und deutet.

Sebastian
6 Monate zuvor

Wie sieht es mit der Höchstgeschwindigkeit bei den 3 Varianten aus, alle bei peinlichen 160 km/h abgeregelt oder hat man aus den negativen Kundenreaktionen gelernt und gönnt Auto und Fahrern eine höhere v/max.

Marc
6 Monate zuvor

Oh oh, wir nähern uns langsam aber sicher der unteren Mittelklasse was die Ausstattung und Qualität der Kompaktklasse bei Mercedes angeht. Welcher vernunftbegabte Mensch kauft solchen Schmutz noch?

Johannes
6 Monate zuvor

Schade und unverständlich das Mercedes bei allen drei Leistungsvarianten die Höchstgeschwindigkeit auf magere 160 km/h begrenzt.
Es wird eh schon schwer das sich für das gebotene Preis-Leistungspaket Kunden finden werden.
Man stelle sich vor, egal welche Verbrennermotorisierung gewählt würde, alle hätten dieselbe V-Max von 160 km/h, würde Mercedes doch auch nie machen.
Ich habe das Gefühl der Elektrofahrer wird von Mercedes nicht Ernst genommen und nur als Melkkuh gesehen.
So wird das nix mit EQ……..

driv3r
6 Monate zuvor

Objektiv betrachtet hat die Ambientebeleuchtung an der Seite der Mittelkonsole in den Kompakten wenig Wirkung. (Ebenso wenig wie die Beleuchtung der Kopfstützen zuvor). Im Konfigurator sticht sie dagegen jedem sofort ins Auge; später wird sie im regulären Fahrbetrieb niemand mehr wahrnehmen.

Nichtsdestotrotz würde ich persönlich mir statt dem kompletten (Teil-)Entfall lieber eine Zwangskopplung an andere Ausstattungen wünschen (elektrische Sitzverstellung, Soundsystem/Burmester, MBUX High-End, Leder-Paket oder oder…) Aber es sollte nicht in solch einer wilden 3-Pakete-Zwangs-Ausstattungs-Ehe enden wie bei den elektrischen Kompakten.

Helge
6 Monate zuvor

Als Mercedes Kenner muß man sich doch eigentlich nicht wundern. Denn schon lange ist es bei Mercedes so, daß man für Komfort und Annehmlichkeiten immer extra noch bezahlen muß.
Ich kann mich noch an die Zeiten erinnern, als bei Fahrzeugen mit DIN-Schacht fürs Radio nicht mal dieses Serie war, und man für ein Becker dann extra bezahlen mußte, Oder die hinteren Lautsprecher (im Fond) waren nicht Serie. Wenn man Glück hatte, lag allenfalls der Kabelstrang.
Oder nehmen wir die elektrische Versenkantenne. Lange Zeit war diese mechanisch.
Das gabs alles noch zu Zeiten eines W124, Zum Glück sind diese Dinge heute vorbei, und Autos ohne Radio ab Werk gibt es kaum noch.
Oder denkt man zurück, bis Fensterheber 4fach hinten Serie wurden. Selbst im W168 gabs noch die Kurbel hinten.
Auch bei der ZV hat es lange gedauert. Meines Wissens war der W123 damals das erste Fahrzeug mit ZV.
Und seit nun seit letztem Jahr auch DAB verpflichtend ist (seitens der EU) ist auch das keine SA mehr. Hätte man auch schon früher machen können.

Eine Ambientebeleuchtung mit verschiedenen Farbtönen ist zwar ganz nett und erfreut natürlich auch den Kunden, „überlebensnotwendig“ ums mal zu übertreiben, ist sie auch nicht.
Klar, finde ich es auch nicht gut, wenn man an sowas spart, weil andere Marken dies auch serienmäßig anbieten, die weniger kosten. Aber Mercedes war halt schon immer was „Besonderes“ in diesen Dingen, und ließen sich gerne etwas extra bezahlen.

Die Fahrzeuge der 90er und Anfang bis ca. 2010 hatten auch noch keine „Lichtorgel“. wie z.b. W 245, W169.
Da gabs nur eine Farbe in der Cockpitbeleuchtung, nämlich das bis dahin typische gelb der Standardbirnchen. Erst mit Einführung der LED’s konnte man ja dann auch andere Farbtöne darstellen.

Jay Miller
6 Monate zuvor

Eine Lenkradheizung hätten sie mal bringen können.

rainer
6 Monate zuvor

Manchmal denke ich, die stopfen die Launch-Modelle voll mit Zeugs das eh keiner braucht, nur damit sie etwas haben was sich leicht streichen lässt.

Die Leute, die die Autos entwerfen finden das sicher auch ungemein unterhaltsam und aufbauend, wenn da wieder ein paar Cent eingespart werden müssen.

Snoubort
6 Monate zuvor

@Driver: Mercedes möchte wie ich vernehme ja nur noch Fahrzeuge aus rein objektiven Gründen verkaufen, Emotionen und Image sollen da zukünftig keine Rolle mehr spielen….

Leser
6 Monate zuvor

Dir geht es doch gar nicht um eine Frage zu Fahrzeugen. Du willst doch nur mal wieder provozieren. Egal wie die Antwort ausfällt!!!! Als blogleser haben ich keine Lust darauf.
Oder hoffst Du wirklich auf den argumentativen Jackpot für Dich: dass da einer sagt: „MB will nicht mehr Emotionen und Image.“
Wie schlicht muss man eigentlich sein, um dies zu erwarten/zu hoffen.

Bobbel
6 Monate zuvor

Immer noch keine Lenkradheizung bei der AMG-Line??? Das war der Hauptgrund, dass meine Holde ihre Unterschrift vor 3 Wochen unter den ID.4 Kaufvertrag gesetzt hat. Wer nicht will der hat schon.

JM
6 Monate zuvor

Aufgrund des Restwertrisikos von Elektroautos muss ich von einem Kaufvertrag abraten. Wir haben einen smart EQ forfour geleast. Kein direkter Konkurrent zum ID.4, aber optional mit Lenkradheizung und 22 kW AC-Laden, ideal für die Variante ohne eigene Wallbox und die Stadt, wo der Wagen hauptsächlich gefahren wird. Aufgrund der niedrigen Leasingrate trotz vieler Ausstattungen sparen wir deutlich im Vergleich zu einer A-Klasse in Basisausstattung und bleiben dem Daimler treu 😉

eMKe
6 Monate zuvor

Wenn ich am 29.4. bestellt habe, Liefertermin Q3 genannt bekommen habe, gilt dann für mich auch schon dieses „Änderungsjahr“?

BENZINER
6 Monate zuvor

Meine Rede ist langer Zeit!
Deshalb kommt mir so ein Teil erst 2030 ins Haus. Bis dorthin DIESEL, auch wenn der Liter 3,00 € kostet. Ich bin nicht das Versuchskaninchen der E-Auto-Lobby!

Jürgen Mahler
6 Monate zuvor

Der EQA ist durchaus für die Kompaktklasse angemessen, man muss das immer mit Wettbewerbern vergleichen und hier ist der ID.3 auch mit viel Hartplastik ausgestattet und jetzt kein Wertigkeitswunder. In der Brot-und-Butter-Klasse gibt es eben kein Highend-Leder mit Klavierlack und gebürstetem Edelstahl, sondern vielmehr pflegeleichte und kostenoptimierte Werkstoffe. Der EQA / EQB ist (mal vom EQT abgesehen) das Kassen-Elektroauto von Mercedes, ergo darf man hier keine Wunder erwarten.

martin
6 Monate zuvor

Mit dem kleinen Unterschied das der EQA mal kurz 16k € teurer ist in der Grundausführung als ein ID 3 und zusätzlich die Marke VW nicht Premiumanspruch erhebt und Werbesprüche macht die sie nicht erfüllt.
Ergo ist ein gewisser Wertigkeitsanspruch an den EQA schon gegeben. Mit was will er sich denn sonst vom Wettbewerb noch abheben?

S_B_G
Reply to  martin
6 Monate zuvor

Im aktuellen Test der AB gegen den ID4 war der EQA sogar günstiger und um Welten besser bewertet im Innenraum. Da wurde viel über das schlechte Display hinter dem Lenkrad und die vielen billige Plastikoberflächen gemotzt.
Ebenso das MBUX wurde wieder sehr gelobt.

Zuletzt editiert am 6 Monate zuvor von S_B_G