Daimler Mobility wurde gestern vom Magazin stern als bester Diversity-Arbeitgeber in Deutschland ausgezeichnet. Kein Unternehmen konnte sich um die Teilnahme an der Studie bewerben oder die Aufnahme in die Liste beeinflussen. Beurteilt wurden alle Unternehmen in sechs Diversity-Dimensionen (allgemein, Geschlecht, Ethnizität, LGBTQ+, Alter, körperliche Beeinträchtigung).

Mitarbeiter:innen aus 100 verschiedenen Nationen bereichern die Kultur der Daimler Mobility AG. Mit zahlreichen Initiativen fördert das Unternehmen das interkulturelle Verständnis, den Respekt füreinander, die Offenheit und die Bereitschaft zum Wandel. Eefje Dikker, Vorständin für Personal und Arbeitsdirektorin der Daimler Mobility AG, freut sich über die hervorragende Platzierung: „Wir sind glücklich und stolz über die Auszeichnung für ein Thema, das für uns schon lange Priorität hat und fest in unseren Grundwerten verankert ist. Vielfalt kann nicht allein durch Quoten erreicht werden. Vielmehr geht es um Offenheit anderen Meinungen gegenüber und das kontinuierliche in Frage stellen des Status quo. Wir alle streben nach einem Arbeitsplatz, auf den wir stolz sind; einem, an dem wir für unsere Leistungen und unsere Ideen geschätzt werden. Das Streben nach einer gelebten Speak-Up-Kultur, einer Kultur des respektvollen Dialogs, ist daher ein wesentlicher Baustein unserer Unternehmenskultur.“

Die Studie und die begleitende Kommunikation des stern finden Sie hier: https://www.stern.de/wirtschaft/diversity-studie-des-stern–die-vielfaeltigsten-arbeitgeber-deutschlands-30512768.html.

Quelle: Daimler AG

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Stefan Camaro
1 Monat zuvor

Grundsätzlich ist das Thema Diversity sehr wichtig und gut.
Ich finde jedoch die Schreib- und Sprachweise (z.B. Mitarbeiter:innen) macht unsere schöne Sprache schon ganz schön kaputt.
Wenn ich sage “Die Firma hat 1.000 Mitarbeiter” schließt das selbstverständlich auch alle Frauen und Transgender mit ein.
Genauso werden auch Männer eingeschlossen, wenn ich sage “Die Zimmermädchen haben mein Hotelzimmer gereinigt”.
Jeder Mensch soll von der Sexualität, Geschlecht, Herkunft und Religion so leben wie er ist und wie er das möchte. Muss man aber dafür die Sprache so verändern? Hilft das das eigentliche Problem der Diskriminierung zu minimieren?
Gleiches Thema Frauenquote: Es sollte einfach die Person den Job bekommt, die am Besten ist. Egal, ob Frau Mann oder Transgender…
Wenn man eine Frauenquote macht muss man auch über eine Homosexuellenquote oder eine Migrationsquote nachdenken.
Wie viel Prozent der Bevölkerung ist Homosexuell? 10%? Somit müssten auch 10% der Vorstände der Daxkonzerne von Homosexuellen besetzt werden.
Wie viel Prozent haben in der Bevölkerung einen Migrationshintergrund? 25%? Somit müssten auch 25% der Vorsttände der Daxkonzerne von Migranten besetzt werden, wenn man die Logik der Frauenquote fortführt…
Mal sehen wohin sich das alles entwickelt, aber eine reine Frauenquote ist für mich unlogisch. Wenn sollte es für alle Ethnien, Sexualitäten, Religionen und Geschlechter eine Quote geben. Wieso nur für Frauen?

Nick
1 Monat zuvor

Danke. Genau so ist es.

Jeden individuell beurteilen. Fertig. Diese Identitätspolitk, die Menschen in verschiedene Gruppen aufteilt, spaltet und hilft nicht gegen Unterdückung oder Diskriminierung.

Und diese Kontruktion, mehrere Geschlechter mit “:” oder “*” abbilden zu wollen ist weder hilfreich, noch ansehnlich.

Erik
1 Monat zuvor

Ich finde es eher Diskriminierend, das Menschen aufgrund ihres Geschlechts, Sexualität, Herkunft oder Hautfarbe bevorzugt werden müssen.
Läd das nicht direkt dazu ein, Vorurteile zu bestätigen und zu festigen?
Ein jeder wird beispielsweise sagen “Sie ist nur auf dem Posten weil sie eine Frau ist und wir sie deshalb da jetzt einstellen”.

Hängt man diesen Personen so nicht ein riesen Schild um und drückt aus: seht her, er/sie/es ist dies und das und nur deswegen auf diesem Posten?

Nein, völlig der falsche Weg.
Einzig und allein die Qualifikation darf entscheiden ob jemand für Aufgaben/Berufe und so weiter geeignet ist.
Alles andere ist auch nur Rassistisch und/oder Diskriminierend.

Wenn beispielsweise Frauen als Führungskräfte in der Unterzahl sind, kann das mit Diskriminierung und fehlender Gleichberechtigung erklärt werden. Dann gehört so eine Praxis im HR und Fachbereich bestraft und abgestellt.
Dann aber wieder andere zu Bevorzugen (am besten noch per Gesetzt) läuft auf des gleiche Problem hinaus. Es heißt Gleichstellung von allen und nicht Bervorteilung von irgendjemand, egal was und wer er/sie/es ist.
Niemand hat das recht dazu gleicher als andere zu sein.

Ron
1 Monat zuvor

Unfassbar für was Unternehmen heutzutage ausgezeichnet werden.

Jeff
1 Monat zuvor

Für das mutwillige zerstören unserem schönen Sprache gewinnt man heute Preise.
Und nein Sprache verändert sich nicht durch Zwangsdoktrin sondern indem sie frei ist und lebt.

So tut man einer echten Gleichberechtigung einen Bärendienst und es nutzt keinem.

Na hoffentlich das es noch lange der Stern heißen und nicht die Stern*innen.

Matthias Streicher
1 Monat zuvor

Schlimm wie sich die widerwärtige linksgrüne Ideologie so langsam auch in den Konzernen wie ein Krebsgeschwür verbreitet.

Wenn gezielt Ausländer eingestellt werden, ist das rassistisch gegenüber jedem Deutschen. Ja auch wir müssen unsere Familien ernähren!

Ebenso fällt mir auf, dass in vielen Werken (der Großteil sind ja Leiharbeiter) irgendwelche Ostblock-Sprachen gesprochen werden. Das macht die Arbeit fehleranfällig.

Tom
1 Monat zuvor

was mir fehlt hier auf dem Blog ist ein “like” Button.

Den hättest du von mir. Fully agree!

Carlos
1 Monat zuvor

Ich finde eher erschreckend wie viel Rassismus hier in den Kommentaren Zuspruch bekommt!

Ich finde super, dass die Daimler Mobility so eine Auszeichnung bekommt, denn das bezeugt eine angenehme Unternehmens Kultur für alle!

Nick
1 Monat zuvor

@Carlos: Wo siehst Du in den Kommentaren Rassismus?
Die inflationäre Verwendung dieses Begriffes für Aussagen, die überhaupt nichts mit Rassismus zu tun haben, erschreckt mich und entwertet den Begriff.
Ich errinere mal daran, was Rassismus bedeutet:
“Theorie, Ideologie, allgemeine Vorstellung von der Höher- oder Geringerwertigkeit bestimmter Gruppen von Menschen aufgrund gewisser körperlich-biologischer oder ethnischer Merkmale”
Quelle: https://www.dwds.de/wb/Rassismus

driv3r
1 Monat zuvor

@Carlos: Danke. Auch ich bin schlichtweg entsetzt.

Ja, auch ich finde das Sternchen, Doppelpunkte, Unterstriche oder Sprachpausen zu viel des Guten (und grammatikalisch inkorrekt) ebenso wie auch Quotierungen fragwürdig sind, aber es scheint dieser Mittel gesellschaftlich zu bedürfen, um bislang vorherrschende Strukturen nachhaltig zu verändern.

Völlig außer Frage steht aber, dass es nur gelobt werden kann, dass bei Daimler Mobility eine Arbeitsatmosphäre und offene Kultur herrscht, die anscheinend vielen (vor allem einigen Kommentatoren hier!) weit voraus scheint, wo Leistung und Menschlichkeit statt Identifikationsmerkmal zählt. Und so habe ich auch stets die Kolleginnen und Kollegen bei Zusammenarbeiten kennengelernt. Im Übrigen auch die in den anderen AGs. Um es ganz offen zu sagen: Mir ist jeder vorausschauende, offen denkende Kollege lieber als der derjenige, der seit 30 Jahren das gleiche tut und denkt, dass es für das Unternehmen gar gut wäre weiterhin unverändert und ungefragt das gleiche zu tun. Und ob man es glauben mag oder nicht: Oftmals sind “neigschmeckte” Kollegen “schwäbischer” als so mancher Ur-Schwabe. 😉

Hr.Schmidt
1 Monat zuvor

Wo bitte steht in Bezug auf Daimler Mobility etwas von gendern, Quotierungen etc.? Geht es dort um Sprachgebrauch, oder um ausgewogene Unternehmenskultur?

Rafco
1 Monat zuvor

Die Diskriminierung von LGBT-Menschen ist bei Mercedes weit verbreitet, vor allem im Ausland.

Hr.Schmidt
1 Monat zuvor

@Rafco; Der Artikel bezieht sich auf Daimler Mobility nicht auf MB, wenn du den Unterschied nicht kennst, informiere dich bitte. Hier hingeschriebene Behauptungen zu MB solltest du belegen können.