Regelrecht unauffällig zeigte sich heute ein Testträger in Sindelfingen, der durchaus schon ein Versuchsfahrzeug der „kleineren“ AMG-Motorisierung der neuen C-Klasse sein könnte, dem C 43 mit M 254 Turbo-Vierzylinder.

Das mit dem Wechsel auf die neue C-Klasse Generation 206 beim 8-Zylinder AMG Modell vier Töpfe entfallen, sollte sich schon herumgesprochen haben. Aber auch die Einstiegsvariante aus Affalterbach verliert ihren Dreiliter-V6 mit Biturboaufladung und Allradantrieb. Neues Triebwerk für den kleinen C 43 wird das bekannte M 254 Vierzylinder-Triebwerk sein.

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Der Zweiliter-Motor erhält im C 43 einen ISG 48 Volt Startergenerator mit 20 PS und einen neuen AMG E-Turbo. Im Vergleich zum Serienaggregat des M 254 mit 272 bzw. 313 PS sollten so gute 390 PS anliegen. Während neben der Limousine auch das T-Modell weiterhin gesetzt ist, könnte man aus der C 43 Bezeichnung aber auch noch ein C 53 machen.

Die Serienvariante der Einstiegs-AMG Variante wird durch eine Vierrohr-Abgasanlage mit Doppelrohren auf beiden Seiten, typischer AMG-Optik bei den Bremskomponenten und größere Lufteinlässe und Spoilerelemente erkennbar sein. An der Front zeigt sich auch hier der AMG-typische „Panamericana“-Grill. Der heute früh abgelichtete Testträger zeigt davon jedoch noch sehr wenig, abgesehen vom Grill.

 

Mercedes Erlkönig AMG C-Klasse C-Class W206 prototype ? Mercedes-AMG C43? C45?

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Video/Bilder: Jens Walko / walko-art.com

58 Kommentare
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TJN
1 Monat zuvor

Der Rasenmäher ersetzt also den C43, bekommt einen Stoßfänger im Stil des alten C63, den Motor aus dem A45 und könnte C53 heißen. Puh…
Ich finde man könnte ihn ruhig C45 nennen. Das würde zumindest bei mir noch für am wenigsten Verwirrung sorgen und zum Motor passen.

Ist bekannt, warum man sich nicht direkt der großen Ausbaustufe mit über 400Ps bedient bzw. mit „nur“ 390Ps bei der Leistung des Vorgängers bleibt?

Ich könnte mir einen C45 gut vorstellen. Der C63e könnte dann ein C55e werden, immerhin ist ein 63er-Modell mit nur vier Zylindern schon ein ganz schöner Marketing-Stretch.

Den SL wird es ja auch wieder als 55er geben, zwar mit V8, aber immerhin wäre der SL mit der 55 dann nicht ganz alleine im Portfolio. Ganz zu schweigen von der Ordnung die man dadurch in die AMG-Modellbezeichnungen bringen könnte (35,43,45,53,55,63 ->35,45,55 + 63).

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von TJN
Marco
Reply to  TJN
1 Monat zuvor

Der SL wird nicht als SL55 kommen. Das war nur ein Gerücht von angeblich „geleakten“ internen Informationen.

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Marco
Snoubort
Reply to  Marco
1 Monat zuvor

Das war ein Bild einer US-Präsentation

S-Fahrer
Reply to  Snoubort
1 Monat zuvor

Das stimmt auch so. Der SL wird tatsächlich wieder als SL55 (476Ps) kommen, der SL63 meines Wissens mit 585Ps. Ob ein SL63S mit, wie ich vermute 639Ps, unterwegs ist, wollte man mir noch nicht verraten.

Leser
Reply to  TJN
1 Monat zuvor

Finde die Bezeichnung C55e auch viel passender und vielleicht kommt dann der C-Coupe-Nachfolger mit V8 als CLE63?

TJN
Reply to  Leser
1 Monat zuvor

Wenigstens ein „bürgerliches“ V8-Coupe von Mercedes unter dem SL und nächsten GT wäre wünschenswert. Die Fahrzeuge haben sich in der Vergangenheit großer Beliebtheit erfreut.

Maziar
1 Monat zuvor

DER UNTERSCHIED ZWISCHEN AMG MODELL UND AMG PAKET BEI DIESEM AUTO IST DER STIL DES VORDERGRILLS. ALLE TEILE DES KÖRPERS ENTSPRECHEN WIE AMG-PAKET. WAS DENKEN SIE ??

Reply to  Maziar
1 Monat zuvor

Ich denke, dass Ihre Caps-Lock taste noch aktiviert ist.

Thomas
Reply to  [email protected]
1 Monat zuvor

kurz Ehre genommen 😀 😀

Leser
1 Monat zuvor

Wird denn der C43 (oder C45) nun den M254 oder M139 haben? Wenn der M254 kommen sollte, kann man auf den C43 getrost verzichten und sich einen C300 holen.

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Leser
Robin
1 Monat zuvor

Wird er nun den M254 oder den M139 erhalten? Laut Text ist komischerweise beides der Fall…

Unabhängig davon muss ICH aber aber einigen Vorrednern zustimmen, dass ich ihn als C45 bezeichnet besser finde; und so ein Bezug auf den (Vierzylinder-) Motor im entsprechenden A45 hergestellt wäre.

Eine Bezeichnung als C53 wäre wirklich übertrieben und eher lächerlich…

Aber so wie ich Mercedes neuerdings kennengelernt habe, wird man ihn wohl C83 nennen 😉

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Robin
Gf2k2
1 Monat zuvor

Wie wäre es denn mit C500? Das hatten wir doch noch nicht. Immerhin hat er mit dem M139 jetzt einen AMG Motor. Bisher gab es ja nur „echte“ und „Marketing“ AMGs. Zumindest waren aus meiner Sicht die nie welche. Ich glaub diesmal wird der 63er eh ein Flop, dann können die Leute gleich die Kiste hier kaufen oder die Baureihe wechseln. Musste selbst bereits vom C zum E wechseln, weil es im 205 plötzlich keinen 6 Zylinder Diesel mehr gab.

Benzle
Reply to  Gf2k2
1 Monat zuvor

Daher ja der M254 = „normaler Motor“ als c43
M139 vermutlich mit 48V als C63 „one man, one engine“
M139 mit P3 Hybrid als C63s

Leser
Reply to  Benzle
1 Monat zuvor

Die werden niemals einen stinknormalen M139 wie im CLA als „63“ bezeichnen. Bei der Hybrid-Version kann man es noch irgendwie mit der zusätzlichen Leistung rechtfertigen, aber selbst da ist es fraglich.

Toni
Reply to  Gf2k2
1 Monat zuvor

Du musst dir die Frage stellen: wirst du mehr Kunden kriegen, die sich nach der Anschaffung des Fahrzeugs mit einem C500 oder mit einem AMG brüsten können?

Snoubort
Reply to  Toni
1 Monat zuvor

Weder noch – mit 4 Zylindern bei 80K aufwärts

Simon says
Reply to  Toni
1 Monat zuvor

Die sich damit „brüsten“ fahren sowieso 8-Ender aus der Vorserie. Die drehen doch keine Kreise mit Vierzylindern in der Innenstadt – außer Sixt hatte wieder nichts anderes, vom Klang ganz zu schweigen…

Das ist nun die natürliche Gegenbewegung zur 8-Zylinder Inflation der letzten Dekade. Habe noch nie so viele echte AMGs auf den Straßen gesehen wie seit nach der Finanzkrise. Dem Zinssatz sei Dank, dass es gefühlt endlich mehr brabbelt als tackert auf unseren Straßen. Nicht zuletzt ein Grund für die strikteren Schallgrenzwerte und dem kaputt machen des AMG V8 Klangbildes. Obwohl da auch der VAG Konzern mit dem DSG Durchfall einen gehörigen Anteil dran hat.
Ist eben wie bei allem im Leben… Nutzen es zu viele (aus), wirds verboten!

Gepaart mit dem Ökowahn kommt dann so etwas hier raus. Nicht schön, aber dem Zeitgeist angepasst und gewählt hamwers ja auch.

LukasA35
Reply to  Simon says
1 Monat zuvor

Was sind denn „echte AMG“?
Alles vor 1990 oder alles ab 2005?
Oder alles mit V8 ist ein „echter“ AMG..?

Gruß

Snoubort
Reply to  LukasA35
1 Monat zuvor

Alles was nicht als „Sport“ auf die Welt gekommen ist.

Robin
Reply to  LukasA35
1 Monat zuvor

Ein echter AMG zeichnet sich meiner Meinung nach durch einen One Man One Engine Motor aus.

Die ganzen 35er oder 43er sind doch nur normale Fließband Mercedes-Motoren mit etwas mehr Leistung (sozusagen eine Art Werkstuning).

Man nehme einen C400 mit AMG Line, kloppt den Panamericana Grill drauf und holt per Software paar PS raus. Dafür schlägt man ein paar Tausend Euro drauf, aber offenbar gibt es ja genug, die das bezahlen. Gibts ja bei BMW in der Form auch mit M340i/d etc.

Racer1985
Reply to  Robin
1 Monat zuvor

Bei BMW ist es beim M340i dagegen der einzige Sechszylinder Benziner unterhalb des M3… und mit einem normalen Grill 😉

driv3r
Reply to  Racer1985
1 Monat zuvor

Der M340i ist reizvoll. Wären da nicht die grauenvollen „M Performance“-Bronze Akzente überall am Fahrzeug, die man nur die Schwarz Hochglänzend ersetzen kann. Beides – meiner Meinung nach – keine wirkliche Option.

TJN
Reply to  driv3r
1 Monat zuvor

Über BMW-Individual bekommt man auch die silbernen Elemente.

Snoubort
Reply to  driv3r
1 Monat zuvor

Ok, Du hast mich überzeugt, dann doch lieber 4 Zylinder.

Simon says
Reply to  LukasA35
1 Monat zuvor

Ja, ein „echter AMG“ ist für mich V8, egal welche Klasse. Originaler ist nur noch mehr Hubraum und ohne Turbo. Alles dadrunter ist ein teurer Marketing-Gag.
Heißt ja nicht, dass die schlecht sind. Bin selber für ein Jahr den C450/43 T gefahren und habe ihn wirklich gemocht. Er hat sich durch den Allrad besser als sein 63er Pendant gefahren, fand ich. Somit war ich froh, dass es kein „echter AMG“ war, auch beim Klang. Ich hätte ihn auch gefahren, wenn da nicht überall AMG draufgeklebt worden wäre.
Im A45 über den Ring war ebenfalls beeindruckend.

Mein Posting bezog sich aber auf die letzten 10 Jahre und die Marketing-AMGs kamen erst in der 2. Hälfte. der letzten Dekade.

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Simon says
LukasA35
Reply to  Simon says
1 Monat zuvor

Tja, für mich ist ein echter AMG das, was in Grosaspach ohne Mercedes gebaut wurde…
Und „Ein Mann, eine Maschine“ ist auch nur ein Marketing-gag. Oder werden da wirklich Motoren gebaut, wo der Mechaniker sich so richtig schmutzig macht? oder nur viele einzelne Teile zusammengesetzt in einer halle mit klinisch reinem Boden?

Da ist mir dann die Anzahl der Zylinder recht egal.

MrUNIMOG
1 Monat zuvor

Was ich mich frage, vielleicht weiß es jemand: ist der R6 schlicht zu lang für den 206, oder war das eine rein (modell-) politische Entscheidung nur noch Vierzylinder anzubieten?

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von MrUNIMOG
EvoBus
Reply to  MrUNIMOG
1 Monat zuvor

Der R6 war schon in vorigen Baureihen und ist auch immer noch leider zu lang für den Vorbau der C-Klasse weswegen nach dem aus des V6 generell das aus der 6-Zylinder in einer C-Klasse besiegelt war.

TJN
Reply to  MrUNIMOG
1 Monat zuvor

Die C-Klasse teilt sich den Vorderwagen mit der E-Klasse. Auch in der BR206 ist genug Platz für einen R6. Problematisch würde es mit der Baulänge nur werden, wenn es einen R6 als Plug-In-Hybrid geben sollte. Dafür ist die C-Klasse nämlich tatsächlich zu kurz. Auch in der BR205 hätte der Motor Platz gehabt, man hätte die damals schon recht alte C-Klasse jedoch daran anpassen müssen, was sich wohl nicht gelohnt hätte.
Nachdem sich AMG dem aktuellen 6-Zyl-Motoren nicht annehmen will, bekommen wir jetzt eben eine reine 4-Zyl. C-Klasse.
Es geht schlicht darum Entwicklungskosten zu sparen, was ja auch durchaus verständlich ist. AMG konzentriert sich eben auf 4 und 8-Zyl., während sich BMW beispielsweise vor allem auf seinen R6 und V8 konzentriert, dafür aber keinen echten M-4-Zyl. anbietet. Bei VW genießt man den Vorteil, dass man die Entwicklung sportlicher Motoren auf mehrere Unternehmen verteilen kann, aber gleichzeitig alle Marken profitieren.

driv3r
Reply to  TJN
1 Monat zuvor

Bevor alle wieder Schnappatmung bekommen (und das trotz des gut mit Luft geladenen Motors hier): Der R6 ist (noch) nicht tot in den kommenden Jahren. 😉

Chris
1 Monat zuvor

Wird Zeit für mehr vollelektrische AMG-Varianten. Längsdynamisch (früher mal eine Paradedisziplin von AMG) sehen Verbrenner doch heute kein Land mehr im Vergleich zu BEV. Ganz egal ob mit vier, sechs oder acht Zylindern.

Mario
Reply to  Chris
1 Monat zuvor

Ich würde mal behaupten dass die Querdynamik beim neuen C63 mit 4 Zylindern vorn + Batterie im Heck sogar sehr gut wird!

Snoubort
Reply to  Mario
1 Monat zuvor

Ich würde mal tippen dass die Querdynamik chancenlos gegen einen M3 sein wird. Und gegen was seitens BEV so kommen wird sowieso.

Dr.med. Alexander
Reply to  Snoubort
1 Monat zuvor

War weder AMG noch M3 – aber doch aufschlussreich die Werte aus dem Vergleichstest ams. Slalom 18m ESP ein/aus: BMW 330 d 66,8/66,9 Mercedes C300 d 62,6/63,4 und doppelter Spurwechsel BMW 134,7/136,1 km/h Mercedes 129,8/130,7 km/h.

Pano
Reply to  Chris
1 Monat zuvor

Wer wissen will wie sich AMG auf mehr BEVs auf eigener Plattform vorbereitet und wie man sich von der Konkurrrenz abheben möchte, kann das hier nachlesen: https://www.golem.de/news/mercedes-amg-cto-hermann-v8-sound-im-elektroauto-waere-quatsch-2110-160229.html
Grüße
Pano

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Pano
Siegfried Bühler
1 Monat zuvor

Bei der E-Klasse wird sich das gleiche Bild in ein paar Jahren vollziehen. Kein E63 mit V8, dafür ein super 4-Zylinder mit Leistungen jenseits der 450 PS und zusätzlicher E-Power. Damit phänomenale Leistungsgewichte und Beschleunigungswerte. Noch nie war ein E-Klasse AMG so leicht auf der Vorderachse…

Simon says
Reply to  Siegfried Bühler
1 Monat zuvor

Na dann sind ja alle glücklich!
Die einen ergötzen sich an ständig schlechter werdenden Neu-Produkten zu höheren Preisen und der Rest behält lieber sein Schätzchen aus besseren Tagen.
Für Beschleunigungswerte ist zu Zeiten von Tempo 30 in Innenstädten, Raserparagraphen, Fahrradfahrern überall, Dauerbaustellen, Verkehr und allg. Tempolimit sowieso kein Platz mehr.

Pano
Reply to  Simon says
1 Monat zuvor

Es soll ja auch Leute geben, die sowohl ein neues Modell erwerben UND einen Klassiker besitzen.
Grüße
Pano

Dr.med. Alexander
1 Monat zuvor

Was diese 4-Zylnder an Verbrauchseinsparung bringen zeigt ja der aktuelle Vergleichstest in ams sehr deutlich. Der Mercedes C 300 dT verbrauchte 6,9 l/100 km und der BMW 330 d x drive verbrauchte 7,2 l/100 km. Also 0,3 Liter mehr und das trotz Allrad und einem Mehrgewicht von + 61 kg. Von den überlegenen Fahrleistungen, der Laufkultur mal ganz zu schweigen.

Simon says
Reply to  Dr.med. Alexander
1 Monat zuvor

Erlebe es selber bei uns im Fuhrpark mit einem 240 PS TDI 4 Zyl. Tiguan und seinem größeren Bruder Touareg mit 3l V6 TDI mit 286 PS.
Der Tiguan liegt angestrengt bei um die 10l, der Touareg bei 8-9l.
Wir haben dem Bordrechner natürlich nicht vertraut und es anhand der Betankungen nachgerechnet.

R-Jünger
Reply to  Simon says
1 Monat zuvor

Mein MB R63 AMG braucht bei 130 Km/h auf der Autobahn nur 12 Liter, sonst im langjährigen Mittel gemessene 16,7 Liter. Fazit: Jedes Auto lässt sich – relativ zur Motoren-/Fahrzeuggröße einigermaßen sparsam fahren. Allerdings steigt der Verbrauch bei downgesizeden Motoren mit höheren Geschwindigkeit rapide an, da sind dann 6- und 8-Zylinder deutlich im Vorteil.

Phil
Reply to  Dr.med. Alexander
1 Monat zuvor

Ich kann nur berichten von der Strecke Stuttgart-München in glatt zwei Stunden von Tür zu Tür mit einem 4,7l-V8 im S500, der bei Tempo 160 gemütliche 1.800/min dreht und dabei 8,5l/100 km verbraucht.
Im Stadtverkehr sieht es zugegeben anders aus, aber mein Mix stimmt. Der CLA250 (117) verbrauchte im selben Mix keinen Tropfen weniger.

Dr.med. Alexander
Reply to  Phil
1 Monat zuvor

Damit bestätigen Sie und Simon doch ausdrücklich, daß dieses Motordownsizing nichts oder wenig bringt und von vielen als eines der größten Motor-Irrtümer bezeichnet wird. Von den mechanischen Belastungen der kleineren Motoren, speziell der 4-Zylinder im Hinblick auf Dauerhaltbarkeit und Lebensdauer gar nicht zu reden

Rolf Teuschle
Reply to  Dr.med. Alexander
1 Monat zuvor

Mag in der Praxis stimmen, aber bei der Zertifizierung zählen nun mal andere Werte: Ein C63e bekommt deutlich besser CO2-Werte mit M139 + E-Maschine als ein V8 mit 4,0 Liter-Biturbo. Vom Einfließen der E-Reichweite auf den ersten 100 Km ganz zu schweigen. Und das, obwohl der V8 mit 8,x Liter schon einer der effizientesten Sportaggregate am Markt war. Aber das ist Geschichte und der M139 ist und bleibt die Zukunft. Die gleiche Denke wird in sämtlichen anderen Baureihen (oberhalb C-Klasse) auch noch Einzug halten. Aber das ist ein anderes Thema…

Snoubort
Reply to  Rolf Teuschle
1 Monat zuvor

Wenn interessiert schon die Praxis… Das Problem bei Zertifizierungen ist dann nur, dass diese eben auch angepasst werden (können).
Motorenseitig macht BMW aktuell einiges richtiger als MB – und ich bin mir sicher dass es auch günstiger ist (bei BMW) bzw. gewesen wäre (bei MB) die bestehenden R6 und V8 noch ein letztes Mal zu integrieren als diese Neuentwicklungen (Rohrkrepierer) für eine einzige Generation zu entwickeln.
Und die paar Zehntel Norm-Verbrauch bei Nischen-Modellen hätte man über die Elektroschiene auch anders (also über andere Fahrzeuge) kompensieren können.

Snoubort
Reply to  Snoubort
1 Monat zuvor

Im Ernst, wie soll ein solcher C43 irgendeinen Stich gegen die 340er (egal ob i, d oder M) machen? Außer bei Werksangehörigen vielleicht?
Und auch sonst gibt es bei BMW noch einen wunderbaren „zivilien“ V8 im 5er, eine Vielzahl an famosen R6 im 3er/4er, R6 im M2, einen M3/M4 der fast einen 911er auf der Strecke abzieht…
Bei MB kommen jetzt 4 Zylinder im SL, ein >2 Tonnen 4-Zylinder im C63, mit 3 Jahren Verzögerung (vielleicht) ein Supersportwagen mit 1,6 Litermotörchen von 2015 und entsprechendem Sound – der 2019 vielleicht noch die beste Beschleunigung eines Serienfahrzeuges gehabt hätte – in 2022 aber kein Land gegen einen Nevera und 2023 nicht mal gegen nen Tesla sehen wird.

Snoubort
Reply to  Rolf Teuschle
1 Monat zuvor

Der M139 (+E) mag vieles sein, aber ganz sicher nicht die Zukunft.

Leser
Reply to  Rolf Teuschle
1 Monat zuvor

„aber bei der Zertifizierung zählen nun mal andere Werte“

Entscheidend sollte sein, was für den Kunden zählt und ob da ein M139 „in sämtlichen anderen Baureihen (oberhalb der C-Klasse)“ der richtige Weg ist sei mal dahingestellt. Der Kunde lässt sich ja nicht durch theoretische CO2-Werte verarschen. Philipp Schiemer hat ja nicht umsonst angedeutet, dass der V8 so lange wie möglich am Leben gehalten wird und dafür hat man diesen mit der Hybrid-Technologie elektrifiziert. Auch dieser hält problemlos die theoretischen Werte des elektrifizierten M139 ein.

Wie Snoubort schon sagte, der M139 ist vieles, aber nicht die Zukunft. Höchstens eine Übergangslösung.

driv3r
Reply to  Leser
1 Monat zuvor

Ah ja, der Kunde hat natürlich viel davon ein Fahrzeug zu erwerben von einem Hersteller, der entweder wegen Milliarden-Strafzahlungen pleite wäre oder Fahrzeuge verkaufen würde, die in EU, USA oder Asien nicht zulassungsfähig wären. Kluge Strategie, Respekt.

Die Werte und Flottenwerte habe ich mir nicht ausgedacht, aber sie sind die Wahrheit. Lässt sich nicht drumherum diskutieren.

Leser
Reply to  driv3r
1 Monat zuvor

Mit einem V8 Hybrid kann man bestimmt gute Laborwerte erreichen (geht ja den Behörden nur um die Theorie) und ich wüsste nicht, dass diese in den nächsten 5 Jahren Schwierigkeiten mit der Zulassung bekommen könnten, sonst hätte man die Technologie diesen Sommer nicht präsentiert. Dazu wüsste ich auch nicht, dass die V8-Motoren bei Daimler einen größeren Anteil als 4% am Gesamtabsatz ausmachen. Habe ich mir auch nicht ausgedacht.

Wenn man solche Motoren heute ganz einstampfen würde, hätte man wirtschaftlich und vom Image auch nicht gerade die hellste Strategie ausgesucht.

Jonas
Reply to  Phil
1 Monat zuvor

Ja gut, mit meinem E220d T schaffe ich die selbe Strecke in der selben Zeit, bei nur geringfügig höherer Drehzahl – dank 9G. Der Verbrauch liegt dann bei ~5,5l Diesel.

Racer1985
1 Monat zuvor

Ich persönlich hätte die C-Klasse eh auf nur Vierzylinder umgestellt… allerdings auch nur, um sie technisch zukünftig mit der A-Klasse zu verbandeln, dadurch den Preis zu senken, den Raum zwischen C- und E-Klasse zu vergrößern, die A-Klasse Limousine und CLA-Klasse (CLA dann durch einen direkten Mitbewerber zum Audi A5 in vier Bauformen ersetzen) streichen. Was die AMGs angeht:
– 35: 300+ PS Basismotor
– 45: 400+- PS AMG-Motor (+ langfristig erweitert durch E-Turbo)
– 55e : PHEV-Version des 45er AMG
In der C-Klasse nur Vierzylinder zu verbauen, aber weiterhin auf Basis des MRA zu konstruieren, scheint für mich eher so, als hat Daimler zum Schluss der Mut verlassen.

driv3r
Reply to  Racer1985
1 Monat zuvor

Den Aufschrei hätte ich mal gerne gehört, hätte man die C-Klasse auf MFA2-Basis gestellt. Das hat sich ja nicht mal Audi für den nächsten A4 getraut auf MQB zu gehen, obwohl das wohl rund eine Milliarde gespart hätte.

Bessere und klarere Zeiten werden kommen in Form von MMA und MB.EA und AMG.EA 😉

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von driv3r
Racer1985
Reply to  driv3r
1 Monat zuvor

Im Endeffekt hat es sich in beiden Fällen wohl schlicht nicht gerechnet. Den MFA hat man geschafft weiter zu verkaufen. Beim MRA hat man sowas wohl nichtmal in Erwägung gezogen.
In der VAG wird der MLB auch in deutlich geringeren Stückzahlen genutzt, als der MQB. Der A4 ist hier wohl das volumenstärkste Produkt und hätte alle anderen MLB-Modelle schlechter von der Kalkulation gemacht.

Pano
Reply to  driv3r
1 Monat zuvor

Ob die Zeiten besser werden, wenn die Plattformen auf den Nachnamen .EA hören weiss ich nicht. Es wird mE auf jeden Fall spannend zu sehen wie die Übergangsphase gemeistert wird, wenn neben den ersten Modellen auf den neuen Plattformen parallel noch die Kernbaureihen auf MRA2 im Portfolio sind. Und natürlich wie die BEVs der nächsten Generation vom Markt angenommen werden.
Grüße
Pano

TJN
Reply to  driv3r
1 Monat zuvor

Besonders interessant am A4 ist ja, dass er auf einer Plattform steht, welche zwar für längs eingebaute Motoren konzipiert ist, in den schwächen Ausführungen jedoch serienmäßig Frontantrieb hat. Das trifft auch auf A5 und A6 zu.