Voraussichtlich in der kommenden Woche wird der EQS in der Basismotorisierung als EQS 350 seine Bestellfreigabe erhalten. Zum Händler rollt das Modell dann voraussichtlich erst im kommenden Jahr.

Basis-EQS als EQS 350 erhält kommende Woche seine Verkaufsfreigabe

Neue Einstiegsmotorisierung 

Bei der neuen Einstiegsmotorisierung des EQS setzt Mercedes-Benz den identischen Triebstrangs des EQE 350 ein und bietet eine Batteriekapazität von 90,56 kWh. Der EQS 350 wird dabei vermutlich über 292 PS und eine Reichweite von rund 650 km verfügen. Im Gegensatz zum EQS 450+ und 580 4MATIC nutzt man in der Basismotorisierung der Baureihe eine kleinere Batterie, die jedoch identisch verschaltet ist. Der EQS 350 wird so problemlos innerhalb von nur 15 Minuten rund 250 km Reichweite nachladen können.

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Grundpreis von unter 100.000 Euro zu erwarten

Mit der neuen Motorisierung ist auch eine Senkung des Einstiegspreises für das EQS Modell zu erwarten. Wir rechnen hier jedoch mindestens mit 97.000 Euro inkl. MwSt. Bislang beginnen die Preise beim EQE 450+ bei 106.374,10 Euro und enden beim EQS 580 4MATIC Modell bei stolzen 135.529,19 Euro. Der Preis für die AMG-Variante als EQS 53 4MATIC+ ist hingegen noch unbekannt.

Basis-EQS als EQS 350 erhält kommende Woche seine Verkaufsfreigabe

Symbolbilder (zeigen EQS 450+ Variante:) Mercedes-Benz AG

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TJN
2 Monate zuvor

Wird es den EQS350 später auch noch mit dem großen Akku geben?

Arno
Reply to  TJN
2 Monate zuvor

Dafür gibt es ja den EQS450+. Ich denke bei den beiden Positionen geht es mehr um den Akku als um die 40PS Unterschied…

Mario
Reply to  TJN
2 Monate zuvor

Wohl kaum. Inkl. dem Aufpreis für den größeren Akku kannst dann wohl gleich den 450er nehmen.

Racer1985
Reply to  TJN
2 Monate zuvor

Der EQS 350 ist mit Sicherheit der EQS 450+ nur halt mit kleinerem Akku und geringerer Leistung. Wobei der Leistungsunterschied wahrscheinlich nur dazu da ist, beide Modelle auf das identische Sprintniveau zu bringen.

Stefan
Reply to  Racer1985
2 Monate zuvor

Vermutlich die Leistung niedriger, weil die kleinere Batterie weniger Leistung zur Verfügung stellen kann (ohne die Zellen zu schädigen). Findet man quasi bei allen Autos so, die unterschiedlich große Batterien haben. Die große hat immer ein wenig mehr Leistung.

JMK
Reply to  Stefan
2 Monate zuvor

Glaube ich nicht, da der 12-er Stack ja im AMG bis 560kW leisten kann, bei 10/12 wären das ja noch >450kW, da sollte also Luft genug nach oben sein.

Zuletzt editiert am 2 Monate zuvor von JMK
Markus
2 Monate zuvor

Ob sich das Ding so gut verkauft wie kolportiert frag ich mich auch: jedenfalls kann man etwa in der Schweiz etwa 10-15 eqs 580 sofort mitnehmen…

Björn Schmalenströer
Reply to  Markus
2 Monate zuvor

Verstehe ich dies richtig? Stehen die beim Freundlichen auf dem Hof und man kann kaufen / leasen und nach einer Woche der Aufbereitung & Anmeldung den EQS 580 abholen / mitnehmen?

Cornelius
Reply to  Markus
2 Monate zuvor

Wahrscheinlich haben Mercedes-Fahrer für Elektroautos einfach nicht so viel übrig. Auch die Umsteiger auf Tesla kamen ja meistens von anderen Marken.

Pano
Reply to  Cornelius
2 Monate zuvor

Gewagte These, daß Mercedes-Fahrer (und Fahrerinnen?) nicht viel für BEVs übrig haben sollen. Auf welcher Grundlage fußt diese Arbeitshypothese?
Grüße
Pano

Zuletzt editiert am 2 Monate zuvor von Pano
Cornelius
Reply to  Pano
2 Monate zuvor

Ich denke, die Marke Mercedes steht eher für Komfort und Verlässlichkeit als für Progressivität. Ich sehe das positiv. Wer heute als progressiv wahrgenommen wird, wie z.B. Tesla, mag morgen schon wieder zum alten Eisen gehören. Die Vorzüge von Mercedes sind jedoch unabhängig vom Zeitgeist. Dementsprechend ist auch die Kundschaft von Mercedes eher an bequemen und zuverlässigen Autos interessiert als solche, die den letzten technischen Schrei darstellen. Und zum Komfort gehört eben auch, dass man nicht 30 min an der Ladesäule warten will, wenn man stattdessen das Auto in 3 min volltanken kann.

Pano
Reply to  Cornelius
2 Monate zuvor

Neben den von Ihnen genannten Eigenschaften gibt es uU Kunden für die eher Parameter wie Design oder Konnektivität kaufentscheidend sind. MaW, pauschal von DER Kundschaft zu reden halte ich für schwierig. Erst recht wenn man Global aufgestellt ist und Präferenzen regional sehr unterschiedlich sein können.
Gleichwohl betreibt Mercedes wie jeder andere Hersteller auch, einen sehr großen Aufwand das Markenprofil weiterzuentwickeln und es zu kommunizieren. Ob man sich dabei die Mühe macht abseits von Social Media zB mit Car Clinics herauszufinden wie die Marke wahrgenommen wird, kann ich nur vermuten.
Noch ein Wort zu S und EQS. Die Jungs von Throttle House kamen zu dem interessanten Fazit, daß der 223 eine Art „Platzhalter“ für die Zeit ist bis sich auch in der Luxusklasse der Elektroantrieb etabliert hat. Also im Bezug auf den EQS und wenn es nach Mercedes geht, ab jetzt. Eine Sichtweise über die sich trefflich streiten lässt…
Grüße
Pano

Snoubort
Reply to  Cornelius
2 Monate zuvor

Sie haben vielleicht auch einfach nicht so viel für Elektroautos übrig wie MB sie aktuell entwickelt bzw. insb. „designt“.
Ich würde auch gerne wissen was konkret unter dem „Niveau wie bei der S-Klasse“ zu verstehen ist – bei der wirklich (und völlig verdient) erfolgreich gestarteten S-Klasse letztes Jahr hat man doch sehr häufig den ganz konkreten Stand an Kundenbestellungen an die Öffentlichkeit kundgetan.
Ich persönlich kann mit nicht vorstellen dass das Fahrzeug im Wettbewerbsfeld in 2-3 Jahren noch relevant sein wird.

Gottlieb Daimler
Reply to  Cornelius
2 Monate zuvor

Ist das so? Von welchen Marken kamen denn dann die Umsteiger auf Tesla – insbesondere die Model S Käufer? Das werden doch sicherlich nicht nur Porsche-, Audi- oder BMW-Kunden gewesen sein.

Cornelius
Reply to  Gottlieb Daimler
2 Monate zuvor

What cars do Tesla buyers trade in?

#1 Toyota
#2 Honda
#3 BMW
#4 Lexus, Audi, Ford

https://insideevs.com/news/504078/what-cars-tesla-buyers-tradein/

Gottlieb Daimler
Reply to  Cornelius
2 Monate zuvor

Tolle Studie. Der gemeine Toyota- oder Honda-Kunde wird kaum ein Model S für 100.000 € kaufen, oder?!

Cornelius
Reply to  Gottlieb Daimler
2 Monate zuvor

96% des Tesla Absatzes entfällt derzeit auf Model 3 und Y. Das Model S verkauft sich aktuell nicht so gut wie früher. In 2020 wurden weniger als 20.000 Model S verkauft versus knapp 30.000 in 2016. Wie dem auch sei, es sind eher nicht die Mercedes- Fahrer, die auf Tesla umsteigen.

Herr Gottlieb
Reply to  Cornelius
2 Monate zuvor

In Europa 100% 3 und Y, S und X werden schon sehr lange nicht mehr ausgeliefert und bei aktuellen Bestellungen wird Q4/2022 als Liefertermin angegeben.

tmb
Reply to  Markus
2 Monate zuvor

Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind die sofort erhältlichen alle ohne Hyperscreen…

Mario
Reply to  tmb
2 Monate zuvor

Es war von 580ern die Rede….die haben den Hyperscreen serienmäßig verbaut…..

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himmelstürmer
Reply to  Markus
2 Monate zuvor

da bin ich mir nicht ganz sicher… habe bei 2 händlern nachgefragt. beide sagten, der ausgeschriebene eqs sei erst im feb./märz 2022 im verkauf, da diese als vorführ- und ausstellungsfahrzeug dienen. davon stand aber nichts im inserat…

Rainer
Reply to  himmelstürmer
2 Monate zuvor

Das denke ich mir eben auch.
Gab‘ ja damals auch einen Haufen Konas inseriert, obwohl Lieferfrist > 12M war.
Das sind einfach nur Vorführer. So wie die ganzen ID.4, Eniyaks etc.
Wenn die Händler die auch noch verticken würden, hätten sie ja keine Vorführwagen mehr.
Das macht nur Tesla. Die haben sogar die Showroom-Modelle von S und X verkauft.
😉

Arvid
2 Monate zuvor

Schön dann kostet mich die Heckkplappe in der Luxusklasse nur noch 97000…..
Die Frage ist eher wie sich die Leasingangebote bzgl des Lf entwickeln.
Alles andere ist für relevante Verkaufszahlen in Dienst und Geschäftswagendeutschland irrelevant.
Derzeit haben wir für 2 neue Steuerspar eKfZ der Konkurrenz bei Gesamt BLP von 96000 Euro eine gesamt Bruttorate von 607 Euro.
Da kommt Tesla nicht ran und auch die MB E Kfz nicht.

PS: O ja der EQS ist leise – vor allem subjektiv – nur immernoch nicht so leise real messbar wie mein konservierter Youngtimer W12 D3… warum dann soviel zahlen? Fürs fraglich moderne Kuhfladen-Design?

Dr.med. Alexander
2 Monate zuvor

„Der EQS 350 wird vermutlich über eine Reichweite von rund 650 km verfügen“. Das wäre nicht schlecht, hatte der EQS580 4Matic im Test von ams Heft 23 eine Reichweite von 413 km

Mario
Reply to  Dr.med. Alexander
2 Monate zuvor

Dann sind die damit aber nicht sehr Sparsam unterwegs gewesen. Mit zurückhaltender Fahrweise sollte auch mit dem 580er deutlich mehr als 500km schaffbar sein.

Dr.med. Alexander
Reply to  Mario
2 Monate zuvor

Na ja, die Unterschiede zwischen den angegebenen WLTP-und Realreichweiten klaffen eben doch signifikant auseinander. Nehmen Sie im selben Heft die Reichweiten des BMW iX. Auch bei diesem werden nach WLTP bis zu 631 km versprochen. Im realen Fahrbetrieb waren es dann doch nur ganze 381 km.
Interessant dazu ein Leserbrief in Heft 24: “ Der BMW mit 381 km Reichweite für 98.000 Euro Grundpreis, der Mercedes EQS mit 413 km für mindestens 135.529 Euro – gibt es tatsächlich Menschen die solche Summen für diese übergewichtigen Elektropanzer ausgeben? Die Welt ist völlig verrückt geworden“.
Oder ein weiterer Leser: „In der Tat ein beeindruckendes Auto, das ich fast bestellt hätte. Was aber hilft es, wenn statt des WLTP-Werts von 770 km de facto nur 413 km erreicht werden? Wenn dann noch der Supercharger an der Autobahn-Raststätte belegt ist und man sich im Regen nach einem Dach sehnt, trifft man schnell die Entscheidung, dass es noch ein paar Jahre zu früh ist, für Langstrecke ein solches Auto zu fahren“.

PupNacke
Reply to  Dr.med. Alexander
2 Monate zuvor

Worüber ich mich gestern mit einem Freund unterhalten habe: WLTP & Elektro

Das Problem dürfte bspw. auch sein, dass die Testwägen (Wie auch normal die Kundenfahrzeuge) höhere AUsstattungen haben. Unter anderem entsprechend 20/21″ Räder mit Breitreifen, während die Basisausstattung aerodynamicoptimierte kleinere Felgen inkl. kleineren Reifenbreiten.

Natürlich ist klar, dass auch dann der WLTP mehr Theorie ist… Aber wird auch wohl einiges ausmachen. Fanden wir nur lustig, dass so sehr am cW Wert getüftelt wird, aber dann doch nur Breitreifen etc. alles vernichten 🙂

himmelstürmer
Reply to  Dr.med. Alexander
2 Monate zuvor

413km?? dachte bloch habe bei seinem test mit dem eqs 450 knapp 700km erreicht? der eqs 580 soll nur 413km kommen?? welcher test ist nun aussagekräftig???

JMK
Reply to  himmelstürmer
2 Monate zuvor

Mercedes bietet einen Reichweitenkalkulator direkt auf der Webseite an. Dieser ist relativ realistisch. Zumindest wird klar, wir stark die äußeren Einflussfaktoren bei der
Elektromobilität und Kontor schlagen, was ich nach einem Jahr EQC auch bestätigen kann. On top ist der persönliche Fahrstil und auch die Erfahrung mit eAutos ein sehr entscheidender Faktor. https://www.mercedes-benz.de/passengercars/mercedes-benz-cars/models/eqs/saloon-v297/explore/eq-web-experience.module.html
(Ziemlich weit unten)

Mario
Reply to  himmelstürmer
2 Monate zuvor

Ich glaube auch dass die 413km unter normalen Bedingungen nicht realistisch sind.
Es ist bekannt dass der EQS problemlos deutlich unter 20kwh/100km bewegt werden kann, sogar auf der Autobahn.
Was das für eine mindestreichweite bei 107kwh Kapazität ergibt ist leicht zu erkennen. Alexander Bloch hat doch 638km geschafft, und das mit 48km Restreichweite.
Das glaub ich eher als die 413km.

Snoubort
Reply to  Mario
2 Monate zuvor

Wo ist das „bekannt“ – also aus welcher Quelle? Spritmonitor?
Wieso sollte der Test-Wert der AMS völlig unrealistisch bzw. unglaubwürdig sein? Weil sie von der Tesla-Lobby geschmiert wurden, oder vielleicht doch von der S-Klasse Lobby?

Man (und sicher auch Hr. Bloch) „kann“ einen E400d auch über 1.500km weit bewegen, wenn das das Ziel ist.

Stefan
Reply to  Snoubort
2 Monate zuvor

Er hatte ihn aber mit einem Schnitt von >100km/h bewegt. Großteils 120km/h, aber teilweise auch 140km/h.

Ich hatte letztens wieder eine 300km Strecke vor mit (durch Frankreich). Da habe ich die 100km/h Schnitt nicht erreicht mit einhalten der Tempolimits. Er war also nicht total gekrochen, wenn auch nicht sehr zügig gefahren.
Gut ich hatte auch auf der Strecke dann 3,8l Diesel geschafft, aber es zeigt, dass solche Reichweiten schon real drin sind, wenn man sich davon verabschiedet immer mal wieder kurz mit >200km/ über die Autobahn zu fahren. Meistens geht das eh max. 1-2 Minuten gut, bis man auf <=130km/h runter muss.

Dr.med. Alexander
Reply to  Mario
2 Monate zuvor

Ich kenne nun die Testbedingungen bezüglich Realverbrauch bei ams nicht. Aber gerade bei der WLTP-Verbrauchsangaben bitte ich zu berücksichtigen, dass bei diesen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 46,5 km/h, eine V-max von 131,1 km/h bei einer Außentemperatur von mindestens 23 Grad zugrunde gelegt wird.
Und warum soll hier ams Werte nennen, welche nicht realistisch sind? ams testet sicher seriös mit Durchschnittswerten aus Stadt-Land-und Autobahnfahrten. Zudem gilt ja ams nicht gerade als mercedes-unfreundlich. Und Alexander Bloch ist doch meines Wissen selbst Mitarbeiter bei ams.
Im übrigen finden Sie derartige Abweichungen auch beim EQA und EQC.

Thomas
Reply to  Dr.med. Alexander
2 Monate zuvor

WLTP bei E Autos ist ein Thema für sich. Während man bei Verbrennern pauschal 10 bis 20% draufschlagen konnte und damit ganz realistische Werte bekam, ist das bei E Autos ganz stark vom Fahrprofil sowie den Umgebungsbedingungen abhängig. Bei Stadt/Land im nicht zu heißen Sommer sollte sogar eine Unterschreitung des WLTP Werts machbar sein, bei hoher Energieanforderung zum Heizen kann man deutlich drüber liegen. Kostenlose Abwärme hat man quasi nicht.
Und nicht zu vergessen: die Ladeverluste spielen ebenfalls eine Rolle. Und wie hoch die ausfallen, hängt auch an der Infrastruktur.
Letzteres ist übrigens der Grund, warum man aus dem WLTP Verbrauch keine Reichweite errechnen kann. Dazu benötigt man den Nettowert nach Laden. Das irgendwo im Fahrzeug abzulesen, ist aufgrund der überwiegend ungenauen Tachowerte ziemlich aussichtslos.

Zuletzt editiert am 2 Monate zuvor von Thomas
Snoubort
Reply to  Mario
2 Monate zuvor

– guck Dir mir den Reichweitenkalkulator von MB selbst an – bei konstant 210km/h kommen 135km raus, bei 180km/h sind es nur knapp über 200km.
Unter 20kwh (bzw. unter 21kwh) pro km ist kein einziger Test bisher gekommen, auch nicht bei „Öko-Runden“.
Dann mach mal die selben Spiele mit nem S400d.
PS: die Räder für die 0,2 CW „gibt“ es noch nicht….