Während die Erlkönige des neuen GLC SUV der Baureihe X254 weiter ihre Runden drehen, bereitet Mercedes-Benz bereits die Verkaufsfreigabe sowie die Markteinführung vor. Aktuell ist eine Verkaufsfreigabe im Juli 2022 zu erwarten, die entsprechende Markteinführung erfolgt bereits im September 2022 – die Weltpremiere steht zum 1. Juni 2022 an.

 

 

GLC SUV: Weltpremiere am 1. Juni 2022

Die neue GLC Generation wird so vieles anders machen als die bisherige Modellgeneration. Das neue 4,72 lange SUV erhält nun erstmals eine Hinterachslenkung von maximal 4.5 Grad, was den Wendekreis auf 10.8 Meter verkleinert.  Dabei wird vieles aus der C-Klasse übernommen, nicht nur dessen MRA2-Plattform. Das Interieur kommt optisch gleich zur C-Klasse, wobei die Anzeigen bzw. Displays im GLC ein wenig höher positioniert sind. Der Platz im Fond wird leicht erweitert, zusätzlich steigt das Ladevolumen im Kofferraum um 50 auf insgesamt 600 Liter. Der Radstand steigt um 15 mm.

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6-Zylinder Diesel als OM 656M

Zum Marktstart kommen Verbrenner mit 48-Volt Technik & Hybridisierung mit 17 kW/23 PS E-Motor. Die Plug-In Hybride (zwei  Benziner – als GLC 300e 4MATIC sowie GLC 400e 4MATIC) und ein Diesel als GLC 300 de 4MATIC mit über 100 km Reichweite) folgen ab Herbst 2022. Die PHEV-Varianten können zukünftig per DC-Ladung mit maximal 60 kW geladen werden.

Weiterhin gesetzt ist der 6-Zylinder Diesel mit über 300 PS – diesmal mit modernerer OM 656M Motorisierung, den es bei der neuen C-Klasse bekanntlich nicht mehr geben wird. Bei den Antrieben startet man mit den 2 Liter Benziner mit 150 kW / 204 PS sowie 190 kW / 258 PS – als Diesel mit 143 kW / 194 PS und 195 kW / 265 PS.

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Bilder: Mercedes-Benz Group AG

42 Kommentare
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Benzfahrer
3 Monate zuvor

Weiterhin mit OM656: eine gute Nachricht!
In der aktuellen AMS steht, dass im GLC auch weiterhin das ABC-Fahrwerk angeboten werden soll.
Wist Ihr dazu näheres?
Beides Optionen, die ich in der C-Klasse, besonders dem All-Terrain vermisse.

Benzfahrer
Reply to  Benzfahrer
3 Monate zuvor

Ergänzung:
Gibt es schon nähere Infos zu den Hybriden?
Wird da die Ladehöhe im Laderaum auch um 3cm eingeschränkt wie im S206?

Ralf
Reply to  Benzfahrer
3 Monate zuvor

ABC = Luftfederung.
Ja, wäre interessant…

David
Reply to  Ralf
3 Monate zuvor

Luftfederung ist nur was Hämorrhoiden Besitzer.
Geht bei Belastungen nur schnell kaputt.

J.S.
Reply to  Ralf
2 Monate zuvor

ABC ist kein Luftfahrwerk. Es ist ein auf eine Stahlfederung basierendes elektro-hydraulisches Fahrwerkssystem.

Airmatic wäre das Luftfahrwerk. 😉

Benzfahrer
Reply to  J.S.
2 Monate zuvor

Air-Body-Control wird auch mit “ABC” abgekürzt.
Aber einigen wir uns auf “Airmatic”.
Ist eindeutiger 😉

Snoubort
Reply to  Benzfahrer
2 Monate zuvor

„Active Body Control“

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Vicky Pollard
Reply to  Benzfahrer
3 Monate zuvor

Sehr schön, der GLC erhält weiterhin 6 Zylinder und Luftfahrwerk, während die BR206 leer ausgeht (angeblich soll der R6 ja auch nicht in die BR206 passen). Damit hat man dann natürlich später tolle Argumente die T-Modelle komplett einzustellen, weil die Kunden ja sooo gerne SUV kaufen.

Robin
Reply to  Vicky Pollard
2 Monate zuvor

Genau so ist es

Benzfahrer
Reply to  Robin
2 Monate zuvor

Das hat die Bahn früher auch so gemacht.
Wenn eine Strecke stillgelegt werden sollte, wurde einfach das Zugangebot reduziert und so unattraktiv gestaltet, dass kaum einer noch damit fuhr.
Und schon hatte man das Argument: “Nutzt keiner, kann stillgelegt werden.”

Südhesse
Reply to  Benzfahrer
2 Monate zuvor

Es gab ABC nie im GLC und es wird es auch nicht geben.

Goggo
3 Monate zuvor

Also ich frage mich ja, wer sich heute noch für teuer Geld so ein Auto kaufen soll, das morgen schon von gestern sein wird mit dem Verbrennerantrieb…

Eric
Reply to  Goggo
3 Monate zuvor

Solange es keine echte Alternative gibt, bleibt wohl nicht anderes übrig.

Jonas
Reply to  Goggo
3 Monate zuvor

Ich bin mir sicher, dass der neue GLC mit seinen modernen Dieseln und Hybriden auch Ihnen woke genug sein sollte.

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Benzfahrer
Reply to  Goggo
3 Monate zuvor

Es will halt nicht jeder einen (e-)Goggo oder kann so etwas gebrauchen 😉

Goggo
Reply to  Benzfahrer
3 Monate zuvor

Ich meinte meine Ausgangsfrage echt praktisch und operativ.

Wenn ich heute vor der Entscheidung stünde, ein neues Auto zu brauchen, würde ich mich dann selbst für (z.B.) dieses Modell entscheiden?
Ich meine, der Schreck über Dieselpreise von 2,20 Euro und mehr steckt uns allen gerade in den Knochen – und ja, ich weiß auch, dass e-Autos gegenüber Verbrennern z.B. noch nicht die Reichweite und die “Tank”-Zeiten haben, die wir alle gewohnt sind und zu brauchen meinen.

Aber wenn ich mich *jetzt* entscheiden müsste, 50, 60, 70 Tausend Euro von meinem eigenen Geld (ich rede hier nicht von Firmenwagen) für ein neues Auto ausgeben zu müssen – würde ich dann wirklich jetzt noch einen Verbrenner kaufen? In die absehbare Kraftstoffknappheit mit mutmaßlich steigenden Preisen hinein?
Oder würde ich doch lieber in ein e-Auto investieren und für die wenigen Gelegenheiten, bei denen mein Fahrprofil zwingend ein Auto mit “Verbrenner-Eigenschaften” (riesige Reichweite, höhere Anhängerlast etc.) benötigt, dann z.B. einen Mietwagen nehmen?
Ich denke (zumindest für mich persönlich), dass das am Ende die günstigere Variante wäre.
Und mich würde interessieren, ob andere hier das ähnlich sehen…

Leser
Reply to  Goggo
3 Monate zuvor

Ich sehe das genau andersrum, ich würde mit meinen eigenen 50-60.000 Euro niemals ein E-Auto kaufen, das nach 3-4 Jahren „outdated“ ist durch die schnelle technische Entwicklung der Elektromotoren. Ich beziehe mich natürlich nur auf den Privatkauf. Als Leasing habe ich nichts gegen diese Autos.

Ein Euro 6d Reihensechszylinder ist auch in 10 Jahren ein Sahnestück, ein Taycan oder EQS ist ab 2025 mit der aktuellen Batterie veraltet und der Markt wird höchstwahrscheinlich viel mehr bieten zu attraktiveren Preisen. Der kommende E-Macan soll bereits dem Taycan sehr überlegen sein was Reichweite angeht und das trotz der höheren Bauweise.

Ich bin fest davon überzeugt, dass der GLC ein voller Erfolg wird.

Goggo
Reply to  Leser
2 Monate zuvor

Das ist genau das, was ich meine!
Meine ersten beiden e-Autos waren auch geleast (bzw. das zweite ist es derzeit noch), aus genau diesem Grund.
Aber sind wir jetzt gerade schon an der Stelle, an der es “kippt” und der Wertverlust durch weiterentwickelte Technik der e-Autos geringer ist als der Wertverlust der Verbrenner durch in wenigen Jahren veraltete Technik / teure Betriebskosten?

Und im schlimmsten Fall (aus Mercedes-Sicht), wenn man sich zu keiner dieser beiden Meinungen durchringen kann – na dann verschiebt man die Kaufentscheidung halt noch um ein, zwei Jährchen und Mercedes macht jetzt gar keinen Umsatz!

Carsten
Reply to  Goggo
3 Monate zuvor

Ich finde Deinen Einwurf berechtigt. Mittlerweile ist der Diesel-Treibstoff höher, als Ottokraftstoff. Dazu kommt eine höhere Kfz-Steuer, Und auch bei den Werkstattkosten ist der Diesel teurer (nach Jahren kommt dann Dieselpartikelfilter, vielleicht noch neue Injektoren usw.).
Für den Diesel spricht kostenseitig nicht mehr viel.
Aber es scheint ja wirklich noch viele “Diesel-Anhänger” zu geben, die offenbar nicht aufs Geld schauen müssen.

Marc W.
Reply to  Goggo
3 Monate zuvor

Als Privatmann macht weder dieser noch zB der EQB/EQC -als Neuwagen- Sinn.
Wenn es unbedingt ein fabrikfrischer sein muss, so halt Leasing. Dann darf gerechnet werden.
Und als Leasingrückläufer macht ein E-Auto derzeit NULL Sinn. Punkt.

Cornelius
Reply to  Goggo
3 Monate zuvor

So etwas sollte man nicht aus der speziellen deutschen Brille betrachten sondern international. Und international legen gerade nicht nur die Benzin- sondern auch die Strompreise kräftig zu. Das liegt zum einen am Umstieg auf teure alternative Energiequellen und zum anderen daran, dass für konventionell erzeugten Strom Kohle, Gas oder Uran benötigt wird und alle drei Rohstoffe gerade auch extrem teuer werden.

During 2021, U.S. retail electricity prices rose at fastest rate since 2008
https://www.eia.gov/todayinenergy/detail.php?id=51438

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Helge
Reply to  Cornelius
2 Monate zuvor

@Cornelius: Sicher legen auch die Strompreise zu und richtig ist auch, daß man auch beachten muß, mit welchen fossilen Brennstoffen der Strom erzeugt wird. Im Idealfall werden regenerative Quellen genutzt wie Sonne, Wind oder Wasserkraft. Aber letztlich muß man doch auch bei der Diskussion zwischen Verbrenner und E-Auto sehen, daß es schlichtweg um die Mobilität von morgen geht. Oder anders ausgedrückt: Damit überhaupt der Individualverkehr in der Form (wie wir ihn heute kennen) erhalten bleiben kann, muß sich jeder diese Mobilität auch leisten können. Und da muß man sagen, daß E-Autos im Vergleich zum Verbrenner effizienter sind im Verbrauch und der Strom im Verhältnis zum Sprit günstiger. Dieser finanzielle Abstand wird bleiben. D. h. auch wenn Strom teurer werden sollte, wird es Benzin auch weiter werden.

Und wenn ein E-Auto auf 100 km 25 kw/h verbraucht dann sind das bei 40 Cent = 10 Euro

Braucht der Verbrenner 8 l auf 100 km (Spritpreis 2,15 Euro) = 17,20 Euro

Wenn man nur diese beiden Zahlen vergleicht, dann hat der Strom im Preis noch ordentlich Luft nach oben, bis er zum Verbrenner unwirtschaftlich wird. Da darf aber dann der Benzinpreis nicht weiter steigen. Das ist aber unrealistisch.

Thomas
Reply to  Helge
2 Monate zuvor

Der Preisabstand Strom Benzin/Diesel wird nicht dauerhaft so bleiben.
Es wird nicht allzu lange dauern und die Finanzminister kommen drauf, daß ~55Mrd Mineralölsteuer p.a. fehlen. Raten Sie mal wo die dann draufgeschlagen werden, oder gehen Sie davon aus, daß künftige Finanzminister das wo einsparen?

Helge
Reply to  Thomas
2 Monate zuvor

@Thomas: Sicher wird der Strompreis auch steigen, aber sicher nicht auf der Preisniveau von Benzin: also 2,00 Euro für eine Kilowattstunde. Denn Strom wird ja dann nicht nur zum Fahren benötigt. Strom braucht man in unserem Leben fast überall. Und wenn die Politik den Strom zu teuer (durch Steuern und Abgaben macht) dann bricht die ganze Wirtschaft zusammen. Davon hat die Politik auch nichts. Es ist ja jetzt schon so, daß wenn man alle Preiserhöhungen zusammen nimmt, also Benzin, Strom, Wasser, Gas oder Heizöl dies bei vielen Haushalten einen enormen Anteil vom Löhn einnimmt. Sprich, die Leute haben bald kaum noch Geld für Konsumgüter, geschweige denn (neue) Autos. Das kann die Politik nicht wirklich wollen, auch wenn sie daran kräftig mitverdient.

Helge
Reply to  Cornelius
2 Monate zuvor

@Cornelius: Und ergänzend zu meinem untenstehenden Post und der individuellen Mobilität möchte ich doch gerne mal die Frage in den Raum stellen, wo den bei Vielen die finanzielle Schmerzgrenze beim Verbrenner wäre, bis sie (endlich) zum E-Auto wechseln würden. Wer viel fährt und pendeln muß, hat doch jetzt schon monatliche Treibstoffkosten von ca. 400 Euro und mehr. Das sind ja nicht nur alles Geschäftsleute, die den Sprit bezahlt bekommen oder Gutverdiener.
Viele haben ja jetzt schon zu “kämpfen”. Wo liegt die Grenze: bei 2,50 Euro oder bei 3,00 Euro pro Liter?
Strom ist derzeit die einzige Alternative oder ein Ticket für den ÖPNV oder Fahrradfahren. Aber wer will das hier?
Ich habe hier schon etwas den Eindruck, als sind hier Manche partout gegen E-Autos, weil sie beim Fahren vorallem beim Motorgeräusch nicht die Emotionen versprühen, wie ein Verbrenner. Daher muß es beispielsweise im SL mindestens ein 6 oder 8 Zylinder sein.

Der E-Antrieb hat so viele Vorteile: Und wenn jetzt wieder Manche mit der Gewinnung von Lithium kommen: Ja, das ist (noch) ein Problem. Die Förderung von Rohöl ist es aber auch, und die vielen Tanker die Schweröl für den Transport verbrennen und die Umweltkatastrophen, die durch Unglücke passieren, darf man auch nicht vergessen. So gesehen ist keine Technik von Anfang bis Ende wirklich umweltfreundlich. Dann muß man zu Fuß gehen. Und ich habs schon mehrfach gesagt: Der entscheidene Nachteil beim Verbrenner per se: Was verbrannt ist, lässt sich nicht rückgewinnen. Das ist aus dem Auspuff und weg. Den Strom kann man umweltfreundlich erzeugen und jeder theoretisch mit PV zu Hause (ohne Transportwege). Es entstehen dann keine Abgase und lokal kein CO2..

Benzfahrer
Reply to  Helge
2 Monate zuvor

Ich kann mir vorstellen, dass viele schon umsteigen möchten, es aber nicht können.
Vor allem weil sie keine Lademöglichkeit haben, weder zuhause mangels Garage/Stellplatz (Stichwort : Mietwohnung) oder an der Arbeitsstelle.
Für diese sicherlich nicht kleine Gruppe ist ein Verbrenner schlicht und ergreifend einfach alternativlos.
Mein Eindruck ist, dass die meisten e-Auto Verfechter einfach immer davon aus gehen, dass alle Autofahrer Eigenheimbesitzer
und eigener Garage/Carport und Wallbox möglichst noch mit PV-Anlage und Energiespeicher sind.
Die Welt ist aber nicht schwarz/weis sondern bunt.

Helge
Reply to  Benzfahrer
2 Monate zuvor

@Benzfahrer: Klar, hat nicht jeder eine Wallbox oder Ladestation vor der Türe. Aber da muß eben die Politik bzw. Wirtschaft eben auch dafür sorgen, daß es in den Innenstädten mehr Lademöglichkeiten gibt. Ich kenne auch welche, die ihr E-Auto bei manchen Supermärkten aufladen (wenn es da eine Lademöglichkeit gibt) und dann zu Fuß – falls es nicht zu weit ist, nach Hause gehen, und am nächsten Tag wieder zum Auto laufen. Wenn ein E-Auto 300-400 km fährt, muß ich das je nach Benutzung 2-3 pro Woche machen. Den “Luxus” den man eben beim Verbrenner hat, daß der Tank in 5 Min. voll ist, hat man eben beim E-Auto nicht. Da muß man sich (noch) umstellen.

Thomas
Reply to  Helge
2 Monate zuvor

Für mich ist ein Plug-in das Beste aus beiden Welten für einen langen Zeitraum.
Solange die reale e-Reichweite 80km+ ist (wie bei GLE350e), reicht das für fast alle Fahrten problemlos. Die paar wenigen Fahrten die länger sind (oder wo nicht mit akzeptablen Zeitaufwand nachgeladen werden kann), gehen dann halt auf Verbrenner.
Somit braucht es nur EIN Fahrzeug und nicht ein weiteres für Urlaub, Hängerfahrten, etc., denn die Lösung mit Mietwagen für Urlaub etc. wird nicht funktionieren in Ferienzeiten.

Akzeptable Ladezeiten sind für mich 5-10min für eine Strecke von 500km mit vernünftiger Geschwindigkeit (mind. 130, besser 160-180). So wie beim Verbrenner halt (oder besser).
Es gibt noch nichtmal ein einziges e-Fahrzeug, was 350km mit 130km/h schafft, nur 2 die über 300km kommen (Autobild Test) und ganz zu schweigen von den Ladezeiten.

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JM13
Reply to  Goggo
3 Monate zuvor

Als Geschäftsauto würde ich aktuell für die Autobahn einen Diesel holen und für kürzere Strecken ein Elektroauto, aber nur maximaler Förderung, damit der geringe Preis die Nachteile überwiegt.
Als Privatauto würde ich keinen Neuwagen holen und schon gar kein neues Elektroauto, weil das ein Wegwerfartikel ist, über den in ein paar Jahren gelacht wird, weil die Entwicklung weitergeht.
Wir werden alte Autos länger fahren oder die regierende Politik drängt uns, nur noch Bahn, Lastenfahrrad und Roller zu nutzen.

Helge
Reply to  JM13
2 Monate zuvor

@JM13: Sicher geht die Entwicklung mein E-Auto, auch was die Reichweite beträgt weiter, aber ein Wegwerfartikel sind E-Autos noch lange nicht. Mir sagte man mal, daß beispielsweise Daimler davon ausgeht, daß die Akkus nach ca. 8-10 Jahren immer noch 80 & der Kapazität liefern.
Wenn ich nun davon ausgehe, daß beispielsweise die aktuelle B-Klasse bei einem neuen Akku ca. 60 km Reichweite hat, wären das nach 10 Jahren intensiven Ladens immer noch 48 km. Und selbst wenn es dann nur noch 35 km wären, könnte man dann, wenn es Einem zu wenig wäre, über einen Akkutausch nachdenken. In paar Jahren wird dieser 15 kwh Akku sicher nicht mehr preislich im fünfstelligen Bereich liegen. Und zur Not benutzt man bis zum End-of-Life des Autos (also ca. 250000 km) eben vermehrt dann noch den Verbrenner.

Reisebiker
Reply to  Goggo
2 Monate zuvor

Hallo Benzfahrer,

ich habe quasi die konträre Einstellung zur E-Mobilität, plane aktuell die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs in den nächsten 8 bis 14 Monaten. Hin und wieder eine Leihwagen zu nutzen, ist für mich Zuviel Abhängigkeit, ein absolutes No Go.
Mein GLC400 mit Vollausstattung (aus 12.19) geht zwischen Dezember 22 und Mai 23 aus dem Leasing, aktuell nach knapp 2,5 Jahren 25.000 km gelaufen.

Der Motor ist ein Traum, aufgrund meiner niedrigen Fahrleistung spielen die Spritpreise (obwohl auch ich mich an der Tankstelle über 2.20 aufrege!!) keine große Rolle.

Ein E-Fahrzeug kommt für mich nicht in Frage, ich gehe davon aus, dass die E-Mobilität nicht die Lösung sein wird.
Wir werden langfristig mit höheren Energiepreise kalkulieren müssen, aber das trifft die E-Fahrzeuge genauso. Aus Umweltaspekten wäre ein E-Fahrzeug bei meiner niedrigen Jahresfahrleistung ja sogar kontraproduktiv.

Erfreulicherweise scheint ja nun im neuen GLC doch noch ein R6 angeboten zu werden. diesmal werde ich wohl kaufen und nicht mehr leasen. Ich habe dann zwar das Verwertungsrisiko, bin aber frei in der Haltedauer. Alternativ liebäugle ich noch mit dem Macan GTS (das ist zwar von der Basis ein alter Q5), ich kann mir gut vorstellen, dass der Porsche in 10 Jahren den ca. 25000 höheren Kaufpreis durch einen höheren Liebhaberwert mehr als ausgleichen wird. Außerdem wird ein Porsche häufig viele Jahrzehnte genutzt, also bei niedriger Fahrleistung und extrem langer Nutzung ein Ökofahrzeug!

Problematisch am Porsche finde ich das Image – Stichwort Neidfaktor (ich fahre damit zu Kundenterminen).
Ausserdem müsste ich beim Macan auf das HUD verzichten.
Ich werde in Kürze den GTS probefahren, bin gespannt ob er – trotz der erwähnten Nachteile – den GLC übertrifft.

ich habe mich mit der Anschaffung eines Autos lange nicht mehr so schwer getan, zumal die „Ware“ ja plötzlich knapp geworden ist. (daher auch der Kaufgedanke).

soweit zu meinen Überlegungen

Beste Grüße und ein schönes Osterfest

Thomas
Reply to  Goggo
3 Monate zuvor

Wie man an den vielen roten Daumen sieht, wird das Fahrzeug ein voller Erfolg. Ich frage mich zwar auch, wer 2025 solche Antriebe kaufen möchte, aber die Schwarmintelligenz der Voter wird Recht behalten. Wie das aussehen wird, wenn die Mehrzahl der Firmen nur noch BEV als Dienstwagen akzeptiert und Hybride nicht mehr gefördert werden, dürfen wir bestimmt gleich eine Erklärung lesen. Mir fällt keine ein.

Werk68
Reply to  Goggo
3 Monate zuvor

Ich und das sogar gerne .. Endlich ein neuer Mercedes der mich überzeugt und vernünftig meinen Trailer oder Wohnwagen zieht

David
Reply to  Goggo
3 Monate zuvor

Wir bekommen jedes Jahr Neue Dienstwagen. Da spielt Diesel, Hybrid oder Elektro keine Rolle.

Snoubort
Reply to  Goggo
3 Monate zuvor

Genug

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Ronnie
3 Monate zuvor

Hoffentlich kommt der GLC 400e bald nach dem Marktstart. Finde ich mal eine tolle Kombination mit ordentlich Leistung!

Ralf
Reply to  Ronnie
3 Monate zuvor

GLC 300 e und GLC 400 e klingen cool.
Hatte schon gedacht, ob es der “400 e” nicht sogar ein “43 e” wird. 😉

Benzfahrer
Reply to  Ronnie
2 Monate zuvor

Ein 400de wäre auch nicht schlecht.

Frank
3 Monate zuvor

Weiß jemand denn schon wann man bestellen kann bzw. wann die Händler einen Bestellslot einrichten können um eines der ersten Fahrzeuge zu bekommen?

Snoubort
2 Monate zuvor

Der Wagen MUSS sitzen – bis jetzt wüsste ich aber auch noch nichts, was dagegen sprechen könnte (außer dem ein- oder anderen Hartplastik in der C-Klasse).

CLK
Reply to  Snoubort
2 Monate zuvor

Ich bin zwar nur Kunde von MB, aber ich gehe mal davon aus, dass sich MB das bereits beim Designentwurf, bei der langjährigen Entwicklung und Erprobung gedacht hat.
So in etwa: Liebe Mitarbeiter, vergesst bitte nicht bei Eurem täglichen Arbeitseinsatz den @snoubort … ”

Und da kommst Du jetzt und haust so einen Satz raus.

Wäre es denn für MB, Deiner Meinung nach, auch wichtig, dass andere “Volumenmodelle” auch “sitzen müssen” , wie E und C und S und A und …. ?

Ein Glück, dass MB eine derartige “finale Endkontrolle” wie Dich hat.

HaNe
2 Monate zuvor

Gibt es auch schon Sichtungen bzw. Infos zu C254?

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