Stoffel Vandoorne beendete das 100. Rennen in der Geschichte der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft auf Platz zwei und sicherte sich damit den Gewinn des Fahrer-Titels. Gleichzeitig verteidigte das Mercedes-EQ Formel E Team in seinem letzten Rennen in der vollelektrischen Rennserie seinen Titel in der Team-Weltmeisterschaft.

Stoffel Vandoorne fuhr die zweitschnellste Zeit in Qualifying-Gruppe A und erreichte damit die Duell-Phase. In dieser stieß er bis ins Halbfinale vor, in dem er knapp gegen Edoardo Mortara unterlag. Er startete von Platz vier in das letzte Saisonrennen in Seoul. Nyck beendete seine Qualifying-Gruppe auf dem sechsten Platz und verpasste damit den Einzug in die Duell-Phase. Damit ging er von Startplatz zwölf in den Seoul E-Prix.

Stoffel hielt seine Position am Start und verbesserte sich in der zweiten Rennhälfte auf einen Podestplatz. Aufgrund einer Zeitstrafe für Jake Dennis beendete Stoffel das Rennen dann auf dem zweiten Platz. Somit kam Stoffel in seiner vierten Saison in der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft mit 33 Zählern Vorsprung vor Mitch Evans zum ersten Mal in seiner Karriere als Fahrer-Weltmeister ab. Sein Kollege Nyck de Vries musste sein Fahrzeug aufgrund einer Berührung hingegen vorab an der Box abstellen und beendete die Saison mit 106 Punkten auf den neunten Platz.

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Toto Wolff: „Ich bin unglaublich stolz auf das gesamte Team, dass wir in diesem Jahr erneut eine Doppelweltmeisterschaft in der Formel E errungen haben. Das ist eine unglaubliche Leistung für ein unglaubliches Team; und obendrein belegen Teams mit Mercedes-Power die Plätze eins und zwei in der Teamwertung. Das zeigt wirklich, wie stark unsere Rennorganisationen sind. Herzlichen Glückwunsch auch an unsere beiden Fahrer, die beide verdientermaßen jeweils einmal die Fahrer-Weltmeisterschaft gewonnen haben, und vor allem an Stoffel zu seinem heutigen Erfolg. Seine Saison war auf dem Weg zum Titelgewinn ein Muster an Beständigkeit. Mercedes-EQ verlässt die Serie mit einem Erfolgserlebnis und tollen Erinnerungen. Es war definitiv eine schöne Zeit. Formel E – es war toll, dich kennengelernt zu haben!“

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Bilder: Mercedes-Benz Group AG

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Markus R.
1 Monat zuvor

In der vergangenen Woche starben in Seoul sieben Menschen bei z.T. zwei Meter Hochwasser, nach den heftigsten Regenfällen dort seit 120 Jahren; 800 Gebäude stehen Land unter. Tausende Menschen in Seoul sind obdachlos.
Hierzu wird nichts berichtet, das Ereignis komplett unerwähnt und kommentarlos(!). Stattdessen: Mercedes wird Doppelweltmeister…“. Empathie? Nope. But Business. Show must go on!

Stefan
Reply to  Markus R.
1 Monat zuvor

Unglücke passieren – das man hier aber noch über die örtlichen Geschehnisse berichten soll, ist wohl ein wenig zu viel verlangt. Dafür kann man das über die Kommentar-Funktion aber noch erwähnen.

Schon mal drüber nachgedacht, das die lokale Probleme da vor Ort gar nicht bis nach Europa bekanntgeworden sind? Bei Deinen Posting erschleicht mich jedoch das Gefühl, das Du grundsätzlich nur die Stimmung nach unten ziehen willst. Mach das – aber bitte woanders. Troll!

Markus R.
Reply to  Stefan
1 Monat zuvor

Über die (räusper) „örtlichen Verhältnisse“ (vulgo 7 Tote) berichteten vergangene Woche, offenbar weil nachrichtenwertig (neu, wichtig, für das Publikum interessant): Der Spiegel, Süddeutsche, RND, ORF, Euronews und Andere. Sind das auch „Trolls“?

Stefan
Reply to  Markus R.
1 Monat zuvor

Ich meinte nicht die Medien, ich meinte Deine grundsätzlichen Kommentare – und das ist Dir auch durchaus bewusst. Du verhältst Dich hier wie ein Troll, was beim Mitlesen bislang ja schon genervt hat.

Andere Auto-Medien haben auch nur über das Rennen berichtet, aber nicht über das Hochwasser, Tote oder das Buhlen von Seoul Richtung Nordkorea. Hast Du da auch einen Kommentar hinterlassen?

Jerome Reuter
Reply to  Markus R.
1 Monat zuvor

Ich glaube ja, dass hinter solchen Postings immer andere, persönliche Probleme – welcher Art auch immer – stecken.
Aber Frage, lieber Markus R.: wenn über die unfraglich wichtige Thematik doch so mannigfaltig berichtet wurde – was macht Dich dann so sauer, dass dies gerade hier nicht erfolgt ist? Hang zur Theatralik? Überzogenes Sendungsbewusstsein?

JoeSt
Reply to  Markus R.
1 Monat zuvor

Im Rahmen der Live TV Übertragung ist ausführlich zum Wetterchaos in Seoul berichtet worden.

Markus R.
Reply to  JoeSt
1 Monat zuvor

Ja. Und doch gibt es der Autobibel auto, motor und sprit () nicht recht, die auch – ganz ohne Hochwassertote – vom Formel-E-Finale berichten. … als wär da nix….

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Hightechsilber
1 Monat zuvor

Glückwünsche zum Sieg!

Mega Formel E Aufschlag von Mercedes: Eine Lern-Saison als HWA Racelab mit Venturi Kundenmotoren, zwei Saisons dann als Mercedes-Team mit eigenen Motoren, zwei mal Doppelweltmeister. Man hört auf dem Höhepunkt mit maximaler Ausbeute auf und fokussiert sich nun auf die Königsklasse. Und das Weiterleben des Teams und der Jobs ist gesichert durch die Übernahme von McLaren. Tolles Abenteuer und viel Erfolg in der Formel 1!

Frank E.
1 Monat zuvor

Der Verbrennungsmotor ist tot – es lebe die Formel 1.

Enweder Mercedes bekennt sich mal wieder eindeutig zum Verbrennungsmotor, oder sie sollten Formel 1 streichen und Formel E weitermachen.

Ich bin aufgrund der unattraktiven, engen, vergitterten Strecken kein großer Fan der Formel E-Rennen, finde sie technisch aber sehr interessant.

Monaco auf dem GP-Kurs ist da die große Ausnahme und das Corona-Rennen auf der Motorrad-Strecke in Frankreich letztes Jahr war toll.

Aber wenn man in der Formel E wirklich mit ähnlichem Engagenment wie in der Formel 1 dabei wäre – und damit meine ich nicht nur Mercedes – dann könnte man da was echt geiles draus machen.

Gerne auch mit GT- oder Tourenwagen Fahrzeugen, mit mehr Bezug zu dem was man als Kunde bestellen kann.