Während man zukünftig auf die G 350 d Variante der G-Klasse verzichten muss, hebt Mercedes-Benz die Preise für die verbliebenen Motorisierungen erneut deutlich an.

Preisanhebung für alle G-Klasse Motorisierungen 

Soweit unsere Informationen reichen, steigen die G-Klasse Preise beginnend ab 5. Oktober 2022 für die G 400 d sowie G 63 Variante. So steigt der Grundpreis für den G 400 d von bislang 113.996,05 Euro auf 118.256,25 brutto, , während das G 63 Modell von 180.939,50 auf 187.246,50 Euro steigt. Im Gegenzug wird die Serienausstattung lediglich für die Diesel-Variante um die Metallic-Lackierung gesteigert.

Anzeige:

Preisübergang greift 

Unter der Berücksichtigung des ausverkauften G-Klasse Geländewagenmodells, bleibt interessant, wer von der Preissteigerung betroffen ist. Hierbei greift eine Preisübergangsregelung für Bestellungen bis einschließlich 4. Oktober 2022 sowie Lieferdatum bis 28.03,2023 – wobei hier die Motorisierung sowie die Sonderausstattung weiterhin zum Altpreis berechnet werden.

Anzeige:

Symbolbilder: Mercedes-Benz Group AG

 

 

28 Kommentare
Älteste
Neueste Meist bewertet
Inline Feedbacks
Betrachte alle Kommentare:
Daniel
15 Tage zuvor

Was ist das für ein Frontschutzbügel bei dem Weißen AMG, hab den noch nie gesehen.

PupNacke
Reply to  Daniel
15 Tage zuvor

Hier in den Emiraten hat den fast jeder G. In den USA (LA bspw) sieht man den auch oft. Hier wegen Fußgängerschutz nicht verfügbar

Dr.med. Alexander
15 Tage zuvor

Ein Problem, welches nicht nur die G-Klasse betrifft: “Neuwagen werden immer teurer” ” Preis-Wahnsinn bei Neuwagen” “Neuwagenpreise explodieren” – nur ein paar der Überschriften aus den verschiedenen Gazetten und Zeitungsartikel. Aber bitte aufpassen liebe Auto-Hersteller: Stagnierende Einkommen bei hoher Inflation werden dafür sorgen, daß sich immer weniger Menschen einen Neuwagen leisten können. Schon jetzt sind zwei von drei Autos die den Besitzer wechseln Gebrauchtwagen. Wenn die Preisentwicklung so weiter geht, wird es zu einer echten Nachfragekrise kommen.

Ralf
Reply to  Dr.med. Alexander
15 Tage zuvor

Joa, das passiert bei einer Rezession. Und das ist auch nicht nur schlecht: So werden nicht marktfähige Produkte und Hersteller aussortiert (leider einhergehend mit Wohlstandsverlusten).

Auch wenn es lange her ist, aber es werden auch mal wieder Zeiten kommen, in den Hersteller Verluste schreiben.

Bei der G-Klasse ist die Frage, ob man die Kuh weiter melken will (Erhöhung der Marge, wegen was auch immer) oder/und ob man den Preis der Produktionskosten anpasst. Ohne dieser Info lässt die Preiserhöhung viel Platz für Spekulationen, ob Mercedes böse ist. 😉

Marcin
Reply to  Dr.med. Alexander
15 Tage zuvor

Also wer sich einen G bestellen kann so wie manch einer nen Polo, ist doch von den Erhöhungen in keinster Weise “empört” oder im “Oh nein soviel mehr” Modus. Auch ein stagnierendes Einkommen in der Kaste ist immer noch ausreichend um sich parallel zur Überbrückung der Lieferzeit eine neue C-Klasse zu kaufen. 😉

barolorot
Reply to  Marcin
15 Tage zuvor

Aber der geneigte Interessent eines G 350 d darf sich nun für den G 400 d erwärmen und hier liegt der Preis-Gap bei rund 9.000 EUR – da bekommt schon manch einer kalte Füße.

Marc W.
Reply to  barolorot
15 Tage zuvor

Bei der Bestellung eines Neuwagens sind 9k keine wirklich relevante Größe – zumindest nicht ab C (60k). Siehe 4m-Zwang ab 300d/400.
Entweder man will es (ihn, sie) oder man lässt es.

Anzeige:
Mick Briesgau
Reply to  Marc W.
15 Tage zuvor

Selten so einen Unsinn gelesen. Denkst Du wirklich, dass € 9.000 keine wirklich relevante Grösse sind? Also für mich, S Klasse Fahrer, sind 9.000 euro sehr wohl relevant. Mag Dir überraschen, aber es gibt tatsächlich Leute die für ihr Auto auch arbeiten müssen. Unfassbar…

SL123
Reply to  Mick Briesgau
15 Tage zuvor

hi Mick 😉
Recht hast
sl123

Mick Briesgau
Reply to  SL123
15 Tage zuvor

Hi sl123,
so isses 😉

Zuletzt editiert am 15 Tage zuvor von Mick Briesgau
John S.
Reply to  Mick Briesgau
7 Tage zuvor

Ich denke, das Argument ist folgendes: Wenn 9.000 EUR bei einem min. >110.000 EUR Auto eine Rolle spielt, kannst du es dir vermutlich gar nicht wirklich leisten. Das sind immerhin deutlich weniger als 10% der Gesamtsumme. Oder in Essenz: “If You Can’t Buy It Twice, You Can’t Afford It”.

Wer so knapp kalkuliert, übernimmt sich möglicherweise und profitiert evtl. eher davon, das Geld in Vermögensaufbau zu stecken, anstatt sich auszurechnen, wie er sich mit Hängen und Würgen ein Luxus-Auto leisten kann.

Natürlich hat da jeder seine eigenen Algorithmen, aber unsinnig ist das eben nicht, auch wenn der Punkt etwas salopp vorgetragen wurde.

Pano
Reply to  Dr.med. Alexander
15 Tage zuvor

Laut Credit Suisse ist die Zahl der möglichen G-Kundschaft letztes Jahr gestiegen und wird bis 2025 trotz einer möglichen Rezessionsdelle weiter steigen: https://www.spiegel.de/wirtschaft/global-wealth-report-zahl-der-dollar-millionaere-weltweit-gestiegen-a-fd2f389a-71b9-4a3f-ba8f-754b130ce8e7
Prinzipiell stimme ich Ihnen zu, daß mittelfristig die Möglichkeit eines Nachfragerückgangs besteht. In der Preiskategorie in der sich der G tummelt, ist das nicht unbedingt zu erwarten.
Und die absurd reiche Kundschaft ist sowieso in ganz anderen Sphären unterwegs: https://www.roadandtrack.com/car-culture/a41203416/car-companies-have-a-new-old-revenue-stream-multi-million-dollar-customs-for-the-ultra-rich/
Grüße
Pano

Dr.med. Alexander
Reply to  Pano
15 Tage zuvor

Ich stimme Ihnen zu. Meine Anmerkungen zu den gestiegenen Neuwagenpreisen waren auch allgemein gehalten und zielten nicht auf das G-Modell ab.

Snoubort
Reply to  Pano
14 Tage zuvor

Ich kann mir aber schon vorstellen, dass diese Analyse noch auf etwas veralterten Annahmen bzgl. Rahmenbedingungen beruhte (Wirtschaftswachstum China, Zinssätze, Aktienkursentwicklungen, Nachfrage in Russland etc.).

Anzeige:
Carsten
Reply to  Dr.med. Alexander
15 Tage zuvor

Richtig, allerdings geht der Trend auch dahin, daß Fahrzeuge mehr geleast werden. Und da Leasing (noch) vom Hersteller subventioniert wird, ist es oft preislich noch halbwegs erträglich.

Snoubort
Reply to  Carsten
14 Tage zuvor

Aber auch hier wird sich die geänderte Zinssituation schon sehr bald sehr deutlich bemerkbar machen.

Phil
Reply to  Carsten
14 Tage zuvor

Mit einem Leasingvertrag begibt man sich auch in Abhängigkeit, selbst wenn man ggf. die Laufzeit verlängern kann. Man ist Passagier, als Eigentümer sitzt man stets hinter dem Steuer.
Folgendes Beispiel gehört sicher endgültig der Vergangenheit an, es sei dennoch genannt: Ein Verkäufer bot mir zunächst ein Neufahrzeug aus dem Bestand mit 28,5% Rabatt an, sodann unterbreitete er mir für das identische Fahrzeug ein Leasingangebot. Ohne Bleistift und Papier war ersichtlich, dass die aufaddierten Raten plus der Betrag, den ich am Ende der Laufzeit hätte begleichen müssen, um das Fahrzeug auszulösen, so hoch waren, dass von den 28,5% nur gut 10% Rabatt übrig geblieben wären. Kaufen war folglich ungleich preiswerter.

mete111
15 Tage zuvor

Gibt es gleichzeitig eine Anpassung der Serienausstattung oder ist das eine reine Preisanhebung?

Rainer
15 Tage zuvor

Die wenigsten G-Klasse Käufer werden sich den bisher vom Mund abgespart haben.

So weit ich weiss gibt es keine Alternative, am ehesten noch ganz oben im Range Rover Regal – aber das ist halt “nicht das Gleiche”.

Franz
15 Tage zuvor

Der künftige Besitzer muss halt wie in dem oben gezeigtem Bild mit dem roten Fahrzeug, genug Holz vor der Hüttn haben. Dann klappt es auch mit dem G. 🙂

Anzeige:
Erik
15 Tage zuvor

Na zum glück ist sie nicht erhältlich, sonst hätten wir hier wirklich ein Problem 😀

MB MA
15 Tage zuvor

aahhhh dann kaufe ich sie doch nicht

Nick
15 Tage zuvor

Noch nicht einmal 4% Erhöhung, das bleibt ja hinter der durchschnittlichen Inflation von demnächst 10% deutlich zurück.

Cornelius
15 Tage zuvor

Inflation wirkt nicht nur beim Kunden, sondern auch beim Hersteller. Als Aktionär mag ich mir gar nicht vorstellen, wie sich allein die hohen Energiepreise im nächsten Abschluss bemerkbar machen werden. Einige Mittelständler trifft es derzeit ja besonders hart, wie z.B. den insolventen Klopapierhersteller, oder auch Trigema, die angeblich in 2022 mit 10 Mio EUR Gaskosten rechnen, nachdem sie in 2020 noch nur 1 Mio EUR bezahlt haben.

Snoubort
Reply to  Cornelius
14 Tage zuvor

Dann muss der Trigema Chef vielleicht bald ja mit normal montierten Beifahrersitz fahren 😉

Frickleburt
Reply to  Cornelius
14 Tage zuvor

Ja, der liebe Herr Grupp hat bis vor kurzem noch laut und kräftig die Werbetrommel für die Grünen geschlagen. Da fällt mir nur ein “Geliefert wie bestellt”. Aber ihm selbst kann das ja egal sein, er hat sein Schäflein im Trockenen – ganz im Gegensatz zu vielen seiner Mitarbeitern, die um ihre Jobs fürchten müssen.

Peter
Reply to  Frickleburt
13 Tage zuvor

Woher haben Sie die Information, das ein Mitarbeiter bei Trigema um seinen Job fürchten müsste?

Mal davon abgesehen, dass die Grünen überhaupt gar nichts für die derzeitigen Preisexplosionen im Energiemarkt etwas können. Aber das zu verstehen erfordert natürlich ein wenig kognitive Fähigkeiten über dem Bild-Niveau.

Anzeige: