Konzernergebnis sinkt im ersten Quartal deutlich

Die Mercedes-Benz Group AG erzielte im ersten Quartal einen Free Cash Flow des Industriegeschäfts von 2,23 Mrd. € (Q1 2023: 2,16 Mrd. €) mit einer starken Cash Conversion und einer positiven Entwicklung des Working Capital. Niedrigere Rohstoffpreise, eine konsequente Kostendisziplin sowie eine starke Performance bei Mercedes-Benz Vans führten zu einem Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 3,9 Mrd. € (Q1 2023: 5,5 Mrd. € – minus fast 30 Prozent) und glichen den geringeren Absatz bei Mercedes-Benz Cars zum Teil aus. Das Ergebnis bei Mercedes-Benz Cars wurde durch Lieferantenengpässe und Modellwechsel im Top-End Segment beeinträchtigt, welche einen weniger günstigen Modellmix zur Folge hatten. Der Konzernumsatz lag bei 35,9 Mrd. € (Q1 2023: 37,5 Mrd. €).

 Mercedes-Benz Group Q1 2024 Q1 2023 Veränd. 24/23
Umsatz* 35.873 37.516 -4,4%
Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT)* 3.863 5.504 -29,8%
Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) bereinigt* 3.598 5.422 -33,6%
Konzernergebnis* 3.025 4.011 -24,6%
Free Cash Flow (Industriegeschäft)* 2.233 2.164 +3,2%
Ergebnis je Aktie (EPS) in € 2,86 3,69 -22,5%
*in Millionen €

Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts wurde durch die bereinigte Cash Conversion Rate von 1,0 bei Mercedes-Benz Cars begünstigt und erreichte im ersten Quartal 2,23 Mrd. € (Q1 2023: 2,16 Mrd. €). Die Nettoliquidität des Industriegeschäfts stieg um 6% auf ein hohes und sehr komfortables Niveau von 33,6 Mrd. € (Ende 2023: 31,7 Mrd. €) und beinhaltete im ersten Quartal einen Aktienrückkauf von rund 300 Mio. €. Die Investitionen des Konzerns in Sachanlagen beliefen sich im ersten Quartal auf 0,7 Mrd. € (Q1 2023: 0,8 Mrd. €). Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sanken auf 2,2 Mrd. € (Q1 2023: 2,5 Mrd. €).

Ergebnisse der Divisionen

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern von Mercedes-Benz Cars erreichte 2,5 Mrd. € (Q1 2023: 4,1 Mrd. €). Die bereinigte Umsatzrendite (RoS) lag bei 9,0% (Q1 2023: 14,8%), insbesondere beeinflusst durch einen temporären Absatzrückgang und Modellwechsel im Top-End Segment sowie höhere Ausgaben im Zusammenhang mit Life-Cycle-Maßnahmen. Die Top-End Fahrzeuge wurden durch Modellwechsel der G-Klasse, der Mercedes-AMG Derivate der E-Klasse und des GLC sowie Lieferkettenengpässe eingeschränkt. Mercedes-Benz Cars setzte im ersten Quartal 463.000 Einheiten (-8%) ab – wo vor allen der Absatz in Asien zurückgegangen ist. Der Absatz der S-Klasse ging zurück, sie ist aber weiterhin in allen Schlüsselregionen klarer Marktführer.

Insgesamt blieb die Preisdurchsetzung im ersten Quartal auf einem hohen Niveau. In den kommenden Quartalen dürfte der Absatz steigen, mit verbessertem Top-End Fahrzeugmix in der zweiten Jahreshälfte. Der Elektrohochlauf hat sich branchenweit jedoch deutlich verlangsamt. Beim Übergang von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor zu vollelektrischen Fahrzeugen werden Mercedes-Benz Plug-in-Hybride weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Im ersten Quartal hat Mercedes-Benz in enger Zusammenarbeit mit den Lieferanten das Effizienzprogramm BEAT26 zur Senkung der Materialkosten im Einkauf initiiert.

Mercedes-Benz Cars  Q1 2024 Q1 2023 Veränd. 24/23
Absatz in Einheiten 462.978 503.483 -8,0%
– davon xEV  90.177 91.698 -1,7%
– davon BEV  47.521 51.639 -8,0%
Anteil xEV am Absatz in% 19,5 18,2
Umsatz* 25.713 27.812 -7,5%
Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT)* 2.456 4.148 -40,8%
Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) bereinigt* 2.323 4.113 -43,5%
Umsatzrendite (RoS) in % 9,6 14,9 -5,3%Pkte
Umsatzrendite (RoS) bereinigt in % 9,0 14,8 -5,8%Pkte
Cash Flow vor Zinsen und Steuern (CFBIT)* 2.297 2.981 -22,9%
Cash Flow vor Zinsen und Steuern (CFBIT) bereinigt* 2.341 3.020 -22,5%
Cash Conversion Rate bereinigt 1,0 0,7
*in Millionen €

Mercedes-Benz Vans verbuchte einen starken Start ins Jahr, wobei solide Nettopreise unterstützt von der starken Produktsubstanz zu sehr guten Finanzergebnissen geführt haben. Die bereinigte Umsatzrendite wuchs bei Mercedes-Benz Vans dank des gestiegenen weltweiten Absatzes (+7%) auf 16,3% (Q1 2023: 15,6%). Diese Entwicklung wurde von einer positiven Produktstruktur sowie insbesondere durch die gewerblichen Vans (+11%) getrieben. Regional trugen die wichtigen Märkte China (+27%) und USA (+15%) zum starken Absatz im ersten Quartal bei. Im ersten Quartal stiegen sowohl der Umsatz um 6% auf 4,9 Mrd. € (Q1 2023: 4,6 Mrd. €) als auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern um 22% auf 933 Mio. € (Q1 2023: 762 Mio. €). Der Absatz von vollelektrischen Vans ging zurück. Es wird erwartet, dass dieser mit der vollen Verfügbarkeit der neu eingeführten Modellpflegen von EQV, eVito und des neuen eSprinter wieder steigen wird.

Mercedes-Benz Vans Q1 2024 Q1 2023 Veränd. 24/23
Absatz in Einheiten 105.425 98.885 +6,6%
Anteil xEV am Absatz in% 2,8 3,6
Umsatz* 4.893 4.615 +6,0%
Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT)* 933 762 +22,4%
Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) bereinigt* 800 719 +11,3%
Umsatzrendite (RoS) in % 19,1 16,5 +2,6%Pkte
Umsatzrendite (RoS) bereinigt in % 16,3 15,6 +0,7%Pkte
Cash Flow vor Zinsen und Steuern (CFBIT)* 643 410 +56,8%
Cash Flow vor Zinsen und Steuern (CFBIT) bereinigt * 688 450 +52,9%
Cash Conversion Rate bereinigt 0,9 0,6
*in Millionen €

Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres konnte Mercedes-Benz Mobility das Neugeschäftsvolumen für Elektrofahrzeuge auf 2,0 Mrd. € fast verdoppeln (Q1 2023: 1,2 Mrd. €). Insgesamt belief sich das Gesamtportfolio Ende März 2024 auf 134,7 Mrd. € und liegt damit auf Jahresendniveau 2023 (FY 2023: 135,0 Mrd. €). Auch das Neugeschäft von Mercedes-Benz Mobility liegt mit 14,8 Mrd. € auf Vorjahresniveau (Q1 2023: 14,7 Mrd. €). Das bereinigte EBIT sank auf 279 Mio. €, ausgelöst vor allem durch eine niedrigere Zinsmarge sowie höhere Kreditrisikokosten (Q1 2023: 539 Mio. €). Infolgedessen sank die bereinigte Eigenkapitalrendite (RoE) auf 8,5% (Q1 2023: 15,6%).

Mercedes-Benz Mobility Q1 2024 Q1 2023 Veränd. 24/23
Umsatz* 6.855 6.639 +3,3%
Neugeschäft* 14.750 14.701 +0,3%
Vertragsvolumen (31. März)* 134.672 131.267 +2,6%
Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT)* 279 539 -48,2%
Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) bereinigt* 279 539 -48,2%
Eigenkapitalrendite (RoE) in % 8,5 15,6 -7,1%Pkte
Eigenkapitalrendite (RoE) bereinigt in % 8,5 15,6 -7,1%Pkte

*in Millionen €

Update Aktienrückkauf

Die Mercedes-Benz Group AG hat am 21. Februar 2024 eine Aktienrückkaufpolitik beschlossen. Darauf basierend soll der zukünftige Free Cash Flow des Industriegeschäfts (nach möglichen kleineren M&A-Transaktionen), der über die Dividendenausschüttungsquote von ca. 40% des Group Net Income hinausgeht, zur Finanzierung von Aktienrückkäufen verwendet werden, mit dem Ziel, diese Aktien einzuziehen. Im Rahmen eines im Februar 2023 angekündigten Rückkaufprogramms beabsichtigt die Mercedes-Benz Group AG, eigene Aktien im Wert von bis zu 4 Mrd. € (ohne Nebenkosten) an der Börse zu erwerben und anschließend einzuziehen. Die Rückkäufe für dieses Programm verlaufen planmäßig. Ein weiteres, im Februar 2024 angekündigtes Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 3 Mrd. € soll jetzt im Mai 2024 beginnen und dann parallel zu dem im Februar 2023 angekündigten Rückkaufprogramm durchgeführt werden. Beide Rückkaufprogramme sollen im ersten Quartal 2025 abgeschlossen sein. Es wird erwartet, dass die Rückkäufe bis zum dritten Quartal 2024 insgesamt 4 Mrd. € und dann im ersten Quartal 2025 bis zur Hauptversammlung in jenem Jahr bis zu 7 Mrd. € erreicht haben werden.

Ausblick

Die wirtschaftliche Lage und die Automobilmärkte sind nach wie vor von einer gewissen Unsicherheit geprägt. Neben unerwarteten makroökonomischen Entwicklungen können insbesondere aus geopolitischen und handelspolitischen Ereignissen Unsicherheiten für die Weltwirtschaft und die Geschäftsentwicklung der Mercedes-Benz Group entstehen.

Den Absatz von Mercedes-Benz Cars sieht das Unternehmen weiterhin auf Vorjahresniveau. Hinsichtlich der aktuellen Lieferengpässe bei den GLC- und E-Klasse Modellen zeichnet sich Entspannung ab und weitere Verbesserungen werden erwartet. Das Absatzniveau sollte hierbei im Jahresverlauf im ersten Quartal den niedrigsten Stand erreicht haben und wird bereits für das zweite Quartal höher erwartet. Der Absatz im Core Segment wird in diesem Jahr voraussichtlich von der E-Klasse und dem GLC profitieren, während sich der Absatz von Top-End Fahrzeugen im Jahresverlauf dank weiterer Produkteinführungen gegenüber dem ersten Quartal steigern dürfte.
In Europa ist die Stimmung insgesamt unverändert, während sich in China die Verfügbarkeit vor allem für die E-Klasse verbessern sollte. Dank des sehr guten Feedbacks auf das aktuelle Produktangebot und dank der verbesserten Verfügbarkeit wird Wachstumspotenzial auf der Portfolio- und Verfügbarkeitsseite in China gesehen. Der Gesamtmarkt China wird jedoch mit Vorsicht betrachtet.
In den USA ist eine solide Dynamik bei Absatz und Nachfrage zu beobachten. Eine positive Entwicklung gegenüber dem Vorjahr wird vor allem bei den SUVs und dem GLC erwartet.
Es wird damit gerechnet, dass der xEV-Anteil des Neuwagenabsatzes bei etwa 19% bis 21% bleiben wird, auch wenn die Produktion des vollelektrischen Modells smart fortwo im März eingestellt wurde.
Die bereinigte Umsatzrendite (RoS) wird unverändert im Bereich von 10% – 12% erwartet. Für die kommenden Quartale wird ein Anstieg des Absatzvolumens und eine Verbesserung des Produktmixes in der zweiten Jahreshälfte 2024 erwartet. Zudem beabsichtigt Mercedes-Benz, das aktuelle Preisniveau zu halten und zu verteidigen.
Es wird mit Rückenwind bei den Rohstoffkosten und auf Gesamtjahressicht bei den Materialkosten gerechnet, wohingegen weiterer Gegenwind bei den Kosten im Zusammenhang mit der Lieferkette erwartet wird.

Das Unternehmen rechnet damit, dass die Ausgaben für Forschung und Entwicklung unverändert bleiben, während die Investitionen in Sachanlagen deutlich höher eingeschätzt werden.
Der Korridor der bereinigten Cash Conversion Rate (CCR) für Mercedes-Benz Cars wird unverändert bei 0,8 bis 1,0 erwartet. Das Unternehmen erwartet eine Fortsetzung der Cash-Generierung.

Quelle: Mercedes-Benz Group AG

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Merkwürdigliebe
2 Monate zuvor

Man kann sagen was man will aber mit den Zahlen (Absatz negativ, Umsatz leicht negativ) in 3 Monaten 2.233.000.000 Euro CASH zu generieren ist SOLIDE! Ausblick bleibt bei 10-12%. Ich bin gespannt was das Jahr bringt.

Arno
Reply to  Merkwürdigliebe
2 Monate zuvor

Ich glaube auch, dass Harald Wilhelm und Ola Källenius ziemlich entspannt schlafen können. Das was hier jetzt veröffentlicht wurde, haben sie beim letzten Call ja schon vorangekündigt. Die Kollegen aus München sind jedenfalls neidisch (hat deren CFO selber zugegeben)…

Die Firma arbeitet jedenfalls hart an ihrer Profitabilität – müssen sie auch um die Transformation zu bewältigen.

Cornelius
Reply to  Merkwürdigliebe
2 Monate zuvor

Wenn ein Unternehmen viel vom verbuchten Gewinn auch tatsächlich an Barmitteln einnimmt, beweist das die Verlässlichkeit des ausgewiesenen Gewinns. Mercedes ist da mit seiner Cash Conversion von 1.0 super. Schade, dass der Kapitalmarkt das nicht entsprechend honoriert.

Ein Gegenbeispiel ist Tesla. Dort liegt die Cash Conversion bei unter 30%. Und so werden die Anleger gelegentlich von den Buchhaltungstricks des Managements überrascht, wie z.B. vor ein paar Tagen, als sich herausstelllte, dass die Verkäufe der Full-Self-Driving-Pakete schon voll als Umsatz verbucht worden sind, obwohl Tesla das Versprechen der entsprechenden Selbstfahrbefähigung noch nicht erfüllt hat.

Snoubort
Reply to  Cornelius
2 Monate zuvor

Einnehmen tun die Unternehmen in dieser Branche quasi immer „Cash“ – entweder von den internationalen Vertriebsorganisationen oder von der eigenen Bank.

Der Unterschied ist wie die „Barmittel“ eingesetzt werden – dabei sind die „regulären“ Kosten (bei stabilen Zahlungszielen) genauso „cashwirksam“.

Unterschiede zwischen Ergebnis und Cash ergeben sich in erster Linie aus Investitionen (nur über die Abschreibung ergebniswirksam), Bestandsveränderungen und Fremdfinanzierung.

Ersteres bedeutet halt Cashgewinn auf Kosten der Substanz, Zweiteres ist mit Sicherheit ein Problem von Tesla momentan.

E53 oder 550e?
Reply to  Merkwürdigliebe
2 Monate zuvor

Der Blick auf den Free Cash Flow ist extrem verkürzt und nicht geeignet das Geschäft zu erklären. Was das vor allem heißt: Man hat Ausgaben gekürzt die man kürzen konnte. An die Umsatzkosten kann man nicht wirklich ran (das sind die Kosten für den Bau der Autos), also hat man kräftig an den Investitionen gekürzt und zwar 1,3 Milliarden EUR (Seite 18 Zwischenbericht Q1/2024) auch die auf Grund des gesunkenen Umsatzes niedrigeren Ertragsteuern wirken sich positiv auf den Free Cash Flow aus (weniger Steuern dank schlechterem Geschäft sind aber nichts positives) und last but not least „geringeren Vorratsaufbau“, also hat man weniger Material eingekauft (weil man mit noch geringeren Umsätzen rechnet?).

Insgesamt ist Q1/2024 ein katastrophales Ergebnis mit einem EBIT Rückgang von über 30% (bei CARS sogar über 40%). Den Free Cash Flow Quote hat man nur mit oben genannten „Tricks“ auf dem Niveau des Vorjahresquartals halten können.

Thomas
Reply to  Merkwürdigliebe
2 Monate zuvor

Wenn die Kosten man halbwegs dem Umsatz anpassen kann, dann wird fast automatisch Cash generiert bei sinkendem Umsatz: Die alten Receivables (vom hohen Umsatz) werden einge-cash-ed, während weniger neue Receivables aufgebaut werden. Solange man also die Kosten im Griff hält und die Zahlungsziele ~gelich läßt, sollte dabei immer Cash generiert werden.

E53 oder 550e?
Reply to  Thomas
2 Monate zuvor

Absolut richtig. Schaut man sich den Quartalsbericht an, sieht man dass z.B. 1 Milliarde an Investitionen runter gefahren wurde. Wenn man an der richtigen Stelle kürzt, sieht der Cash Flow immer noch gut aus, obwohl EBIT massiv sinkt. Eigentlich ein katastrophales Quartal …

Snoubort
Reply to  E53 oder 550e?
2 Monate zuvor

Da sieht der Kapitalmarkt genauso.

Pano
Reply to  Snoubort
2 Monate zuvor

Alle Autowerte im DAX haben heute nach den Berichten von Mercedes und VW gelitten. Sogar BMW, obwohl die vermutlich hervorragende Zahlen präsentieren werden.
Grüße
Pano

Snoubort
Reply to  Pano
2 Monate zuvor

Wird dann tatsächlich spannend wie die dann aufgenommen werden.

Pano
2 Monate zuvor

Die Vans sind nicht nur beim Absatz sondern auch bei den Finanzkennzahlen eine Perle.
Grüße
Pano

harry
Reply to  Pano
2 Monate zuvor

gehört eigentlich zu Daimler Truck.

Daybreak
Reply to  harry
2 Monate zuvor

Wieso? Technisch sind das PKW mit etwas größerer Karosserie. Gleiche Antriebe, gleiche Elektrik/Elektronik, …

Manu
Reply to  harry
2 Monate zuvor

Nicht – MB Vans ist ein Geschäftsbereich von MB Cars. Nur in Untertürkheim teilt man sich lokal einen Teil des Werkes. Das war es dann aber auch.

Jürgen
Reply to  harry
2 Monate zuvor

Hat nichts mit Daimler Truck zu tun.

Südhesse
Reply to  harry
2 Monate zuvor

Nö, wie kommt man auf die Idee? Die Vans sind was Motoren, Getriebe, Sitze, Interieur etc. deutlich näher an den PKW als an den LKW dran.

Pano
Reply to  harry
2 Monate zuvor

Wieso? Gibt es LKWs und Busse die auch Privatpersonen kaufen können?

harry
Reply to  Pano
2 Monate zuvor

Selbstverständlich

Pano
Reply to  harry
2 Monate zuvor

Und wie groß ist da der Absatz?

harry
Reply to  Pano
2 Monate zuvor

Es gab eine Zeit da lief es bei den Vans überhaupt nicht. Da hätten die MB Cars Leute die Vans gerne bei den Nutzfahrzeugen gesehen. Deswegen steht ja auch eine S-Klasse Maybach neben einen Sprinter Pritsche im Showroom!!!!!

Pano
Reply to  harry
2 Monate zuvor

Mag sein, aber bei den Vans läuft es schon eine Weile besser als bei den Cars.
Und ich weiß nicht wie das bei Händlern oder Niederlassungen in Ihrer Gegend ist. Hier in Rhein-Main steht kein Pritschenwagen neben nem G. Dafür fette V-Klassen…

Snoubort
2 Monate zuvor

Wie viele G-Klassen sollen denn weniger verkauft worden sein (also in D lagen die Auslieferungen fast auf Rekordniveau)? Und wieviele E und GLC AMG Varianten sollen denn im ersten Q 2023 verkauft worden sein?

Der Rückgang bei den Top Ends ergibt sich aus der S-Klasse, die gerade mehr und mehr ein Problem bekommt (siehe auch aktuelle Rabatte in D)

WTF
Reply to  Snoubort
2 Monate zuvor

Völliger Quark. Leider, wie immer.

Snoubort
Reply to  WTF
2 Monate zuvor

Was denn z.B.?
Es wurden über 25.000 weniger Top End Fahrzeuge ausgeliefert, und das soll sich mit den AMG Varianten vom GLC (gab es im Vorjahresquartal gar nicht), der E-Klasse (da gab es ein paar Finals im Q1 2023, aber bestimmt keine zehntausende) oder der G-Klasse erklären lassen? Letztere hatte in den ersten 3 Monaten in D 1.895 Zulassungen, also über 600! im Monat – im Rekordjahr 2023 waren es in Summe 6.113, also etwa 500 im Monat.

Aber S-Klassen waren es in D z.B. gerade mal noch 818 Fahrzeuge im ersten Quartal, also deutlich weniger als die Hälfte der G-Klasse – früher war das Verhältnis eher umgekehrt. Und dies scheint kein Angebotsproblem gewesen zu sein, denn die Bestände will man loswerden…
https://www.mercedes-fans.de/magazin/news/absatzprobleme-mercedes-lockt-mit-rabatten-mercedes-gewaehrt-kraeftige-nachlaesse-rabatt-bis-zu-30.20464

Pano
Reply to  Snoubort
2 Monate zuvor

Zum Absatz der S-Klasse in Q1 gibt es mWn keine konkreten Angaben. Das Einzige was ich dazu finden konnte ist das Zitat auf der Investorenseite: „Der Absatz der S-Klasse ging zurück, sie ist aber weiterhin in allen Schlüsselregionen klarer Marktführer.“
Grüße
Pano