Mercedes-Benz nutzt Fahrzeugdaten für intelligenteres Infrastrukturmanagement

Mercedes-Benz baut den Einsatz anonymisierter Fahrzeugdaten zur Unterstützung von Behörden und Infrastrukturbetreibern weiter aus. Ziel ist es, Straßenschäden, fehlerhafte Beschilderungen und andere sicherheitsrelevante Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und so die Verkehrssicherheit sowie die Effizienz von Instandhaltungsmaßnahmen zu verbessern.

Moderne Mercedes-Benz Fahrzeuge erfassen mithilfe ihrer Sensorik Informationen über Straßenverhältnisse und die Verkehrsinfrastruktur. Die Daten werden ausschließlich anonymisiert und aggregiert verarbeitet, sodass keine Rückschlüsse auf einzelne Fahrzeuge oder Fahrer möglich sind.

Ein aktuelles Beispiel ist der Aufbau eines digitalen Verkehrszeichenkatasters in Baden-Württemberg. Das Verkehrsministerium nutzt die Fahrzeugdaten, um Verkehrszeichen systematisch zu erfassen und zu verwalten. Dadurch sollen aufwendige manuelle Erhebungen reduziert und eine einheitliche Datenbasis für Verkehrssteuerung, Mobilitätsdienste und Forschung geschaffen werden.

Auch in den Niederlanden setzt Mercedes-Benz die Zusammenarbeit mit öffentlichen Partnern fort. Im Rahmen des Road-Monitor-Programms (ROMO) unterstützt das Unternehmen bis 2029 die Identifikation von Straßenschäden, Unfallschwerpunkten und kritischen Fahrbahnabschnitten. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen Behörden bei der Planung von Instandhaltungsmaßnahmen und Winterdiensten auf einem rund 130.000 Kilometer langen Straßennetz unterstützen.

Nach Angaben von Mercedes-Benz zeigen die Projekte, wie anonymisierte Fahrzeugdaten dazu beitragen können, Infrastrukturmanagement datenbasiert weiterzuentwickeln und Ressourcen gezielter einzusetzen.

Bilder: Mercedes-Benz Group AG