Brandgefahr in der Batterie: Gericht zwingt Mercedes zur Rücknahme eines EQA

Das Landgericht Stuttgart hat die Mercedes-Benz AG dazu verurteilt, einen Elektro-SUV vom Typ EQA 250+ trotz laufender Rückrufaktionen vollständig zurückzunehmen. Grund ist ein erhöhtes Brandrisiko der Hochvoltbatterie, das die Richter als Sachmangel werten – obwohl das betroffene Fahrzeug nie tatsächlich gebrannt hat. Das Urteil vom 30. Juli 2026 (Az. 53 O 3/26) könnte für zahlreiche weitere Besitzer von Elektroautos mit Batterieproblemen richtungsweisend sein.

Zwei Rückrufe binnen eines Jahres

Der Kläger hatte seinen EQA 250+ im Jahr 2023 für rund 62.300 Euro neu erworben. Im Februar 2025 rief das Kraftfahrt-Bundesamt das Fahrzeug wegen eines möglichen Kurzschlussrisikos in der Hochvoltbatterie zurück. Mercedes reagierte zunächst mit einem Software-Update des Batteriemanagementsystems – in der Annahme, das Problem damit gelöst zu haben.

Ein Jahr später zeigte sich jedoch: Die Lösung war unzureichend. Im Februar 2026 folgte ein zweiter Rückruf, diesmal mit deutlich schärferen Konsequenzen. Der Autobauer räumte gegenüber dem Kläger ein, dass das frühere Software-Update das Brandrisiko nicht vollständig beseitigt hatte. Bis zum vollständigen Austausch der Batterie sollte das Fahrzeug nur noch eingeschränkt genutzt werden dürfen: Laden nur bis 80 Prozent, Parken ausschließlich im Freien – und das, obwohl passende Ersatzteile zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht verfügbar waren. Der Halter setzte Mercedes daraufhin eine Frist zur Mängelbeseitigung und erklärte anschließend den Rücktritt vom Kaufvertrag. Der Konzern lehnte dies ab – und landete vor Gericht.

Verdacht reicht aus – ein Brand muss nicht nachgewiesen werden

Die zentrale Frage im Prozess lautete: Reicht ein bloßer Verdacht auf ein technisches Risiko aus, um einen Kauf rückabzuwickeln, oder muss der Schaden bereits eingetreten sein? Das Landgericht Stuttgart positionierte sich klar auf Seiten des Käufers.

Nach Auffassung der Kammer lag bereits bei der Fahrzeugübergabe ein Sachmangel nach § 434 BGB vor. Die verbaute Hochvoltbatterie stamme aus einer Fertigungscharge, bei der ein internes Kurzschlussrisiko nicht ausgeschlossen werden könne. Besonders schwer wog aus Sicht der Richter, dass Mercedes selbst angeordnet hatte, das Fahrzeug nur noch im Freien zu parken – ein Umstand, der die gewöhnliche Nutzung eines Autos erheblich einschränke.

Entscheidend: Das Gericht verlangte weder einen bereits eingetretenen Batteriebrand noch den Nachweis, dass ausgerechnet die einzelne verbaute Batteriezelle tatsächlich einen Defekt entwickeln würde. Ein Käufer könne eine solche Untersuchung ohnehin nicht selbst leisten. Auch das durchgeführte Software-Update änderte daran nichts, da es den eigentlichen Mangel nicht beseitigt hatte. Aufgrund der hohen Kosten und der zentralen Bedeutung der Batterie für das Fahrzeug stuften die Richter den Mangel zudem als erheblich ein.

Damit unterscheidet das Gericht ausdrücklich zwischen einem allgemeinen, technologiebedingten Restrisiko, wie es bei Batterien nie vollständig auszuschließen ist, und einem konkreten, chargenbezogenen Brandverdacht – nur Letzterer begründet nach diesem Urteil einen Sachmangel. Der Kläger wurde vertreten von der bekannten Kanzlei Stoll & Kollegen.

Über 51.000 Euro Rückzahlung

Die finanziellen Folgen für Mercedes sind erheblich. Das Gericht zog vom ursprünglichen Kaufpreis eine Nutzungsentschädigung für die bislang gefahrenen rund 42.100 Kilometer ab. Unterm Strich muss der Konzern dem Kläger Zug um Zug gegen Rückgabe des Fahrzeugs zahlen:

  • 51.791,09 Euro Kaufpreiserstattung
  • 729,01 Euro für eine zusätzlich abgeschlossene Garantieverlängerung
  • 2.637,99 Euro vorgerichtliche Anwaltskosten

Darüber hinaus stellte das Gericht fest, dass Mercedes auch für weitere Schäden haftet, die aus dem erhöhten Brandrisiko entstehen könnten. Der Autobauer trägt zudem die Kosten des gesamten Rechtsstreits. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, Mercedes kann also auch noch Berufung einlegen.

Ein aktueller Brandfall sorgt für zusätzliche Aufmerksamkeit

Brisanz erhält der Fall auch durch ein aktuelles Ereignis: Am 16. August 2026 geriet in Speyer während des Ladevorgangs ein Elektroauto von Mercedes auf einem Parkplatz in Brand. Die Feuerwehr musste die Hochvoltbatterie über längere Zeit kühlen, auch die Ladesäule wurde beschädigt. Nach Medienberichten soll es sich hierbei um einen EQA gehandelt haben.  Ob ein Zusammenhang mit den bekannten Rückrufen besteht, ist bislang nicht geklärt – der Vorfall zeigt aber, warum das Thema Batteriesicherheit derzeit so genau beobachtet wird.

Kein Einzelfall in der Branche

Mercedes ist mit Problemen an Hochvoltbatterien nicht allein. Auch bei anderen Herstellern gab es zuletzt Rückrufe oder rechtliche Auseinandersetzungen wegen möglicher Batteriebrände, u.a. beim Ford Kuga Plug-In Hybrid wegen möglichen Kurzschlussrisikos, oder bei Batterieproblemen beim Hyundai Ioniq.

Rechtlicher Hintergrund: Der Bundesgerichtshof stärkt den „Mangelverdacht“

Das Landgericht Stuttgart stützt seine Entscheidung ausdrücklich auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, unter anderem auf ein BGH-Urteil vom 6. Mai 2026 (Az. VIII ZR 73/24) sowie frühere Entscheidungen zum sogenannten Mangelverdacht. Danach kann bereits ein auf konkrete Tatsachen gestützter Gefahrenverdacht einen Sachmangel begründen – vorausgesetzt, der Käufer kann diesen Verdacht nicht mit zumutbaren Mitteln ausräumen und die übliche Nutzung des Fahrzeugs wird dadurch spürbar beeinträchtigt. Genau diese Argumentation übertrugen die Stuttgarter Richter nun auf den Fall der EQA-Batterie.

Was betroffene Halter wissen sollten

Das Urteil bedeutet nicht automatisch, dass jeder Besitzer eines zurückgerufenen EQA oder EQB vom Kaufvertrag zurücktreten kann – es kommt stets auf die Umstände des Einzelfalls an. Eine rechtliche Prüfung kann sich aber insbesondere dann lohnen, wenn ein Fahrzeug von einem Batterie-Rückruf betroffen ist, ein Software-Update die Ursache nicht behoben hat, später ein Batterietausch angekündigt wurde oder Nutzung und Reichweite des Fahrzeugs spürbar eingeschränkt sind.

Symbolbilder: Mercedes-Benz Group AG

41 Kommentare
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Ralf
15 Tage zuvor

Das hätte Mercedes geschickter lösen können. Die Salami-Taktik bringt überhaupt erst den Image-Schaden. Beim ESP in der ersten A-Klasse wusste man sich noch zu helfen und auch andere Hersteller haben in solchen Fällen direkt die Batterie getauscht.

Bernhard
Reply to  Ralf
14 Tage zuvor

Dieser Schritt eines Kapazität und Ladeleistung begrenzenden SW-Updates für alle Betroffenen 250+ war nachgerade grotesk dumm gab man damit doch die latente Brandgefahr bereits zu. Ich bin wie Sie der Ansicht dass es sofort eine Batterietauschaktion hätte geben müssen. So bleibt speziell bzgl. Farasisakkus ein schlechtes Gefühl zurück (unser EQE53 nutzt bspw. auch einen Farasis Akku)

Quenti
Reply to  Ralf
14 Tage zuvor

Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie sie es hätten machen sollen.

Man muss erst merken, dass da ein Problem besteht. Klingt trivial, ist aber nicht einfach. Da sind nicht massenhaft Fahrzeuge abgebrannt, sondern einzelne. Also erkennen, dass es überzufällig viele sind und dann erkennen, dass es nicht eine Charge sondern die Batterie insgesamt ist. Dann Rücksprache mit dem Hersteller wie das Problem lösbar ist. Gar nicht so leicht wenn es den Hersteller so nicht mehr gibt.

Und dann das Hauptproblem: Man weiß, die haben Brandgefahr. Was soll man tun? Der Umbau ist keine Kleinigkeit und man hat nicht mal eben massenhaft Ersatzbatterien auf Lager. Zumal man das fehlerhafte Modell nicht wieder einbaut, sondern den Nachfolger mit höherer Kapazität.
Ich gehe davon aus man hat bewusst auf Zeit gespielt, weil die Lösung einfach nicht schnell genug umsetzbar war. Denen wird völlig klar gewesen sein, dass das Update nicht ausreicht.

Mir wäre nicht bekannt wie andere Hersteller das schnell in Massen hinbekommen haben. Man hätte natürlich sagen können „wir tauschen die in den nächsten Jahren aus“. Aber damit wäre auch niemand glücklich und die Leute würden noch mehr Randale machen.

Rainer
Reply to  Quenti
14 Tage zuvor

Da wird immer auf Zeit gespielt. Weil nie (NIE) genügend Ersatzteile da sind.
Wie bei den Injektoren damals, als vier Stück bei vier Werkstatt-Terminen getauscht wurden…

Das Problem in dem Fall ist halt, wenn der Hersteller sagt: „Draussen parken“ dann bedeutet das letztlich auch, dass man auch beim Einkaufen nicht in einer TG parken dürfte.

Das ist dann schon eine Einschränkung.

Quenti
Reply to  Rainer
14 Tage zuvor

Die Einschränkung braucht man nicht diskutieren. Das Update und die Ladeeinschränkungen sind nur Notlösungen bis man halbwegs zeitig eine Lösung anbieten kann.
Es ist richtig: Parkhäuser und Tiefgaragen sind tabu.

Wäre mal spannend wie häufig das beim Weiterverkauf erwähnt wird. Die Preise für EQA/EQB250+ sind zwar niedrig, aber für ein Auto mit Brandgefahr überraschend hoch..

Rainer
Reply to  Quenti
14 Tage zuvor

Ausserhalb der „Szene“ dürfte das komplett untergegangen sein.
Dazu kommt ja, dass MB nach wie vor ein Marketing-Budget hat, dessen Früchte ja jeder Journalist und Youtuber weiter geniessen will.

Von dem her wird das auch nicht so ausgeschlachtet und aufgeblasen wie man das bei einem anderen Hersteller von BEVs erwarten könnte, der keine Werbung schaltet….

Egon Müste
Reply to  Rainer
13 Tage zuvor

Hätte Daimler das Geld statt in Werbung- und Influencer-Finanzierung, mal lieber in die Batterie(-Forschung) gesteckt, wie Tesla es tut !

Pano
Reply to  Egon Müste
11 Tage zuvor

Daimler Truck hat bislang keinen Rückruf wg möglicher Brandgefahr beim eActros.

Bernhard
Reply to  Quenti
14 Tage zuvor

Das SW-Update wurde als die einzige ‚Risikomitigation‘ (Zitat) seitens des Herstellers verkauft . Erst als eine Klagewelle Betroffener mit grosser medialer Aufmerksamkeit entstand lenkte MB in letzter Sekunde ein.

Hätte MB von Anfang an einen Plan präsentiert, der zunächst per SW das Risiko mindert bis die Batterie getauscht werden konnte wären sicherlich die Mehrheit der Betroffenen zufrieden gewesen und zukünftige Kunden hätten Vertrauen in MB als vertrauenswürdigem Hersteller gewonnen.

Quenti
Reply to  Bernhard
14 Tage zuvor

Ich bin mir sehr sicher, dass die genau wussten worauf es hinausläuft. Das war ein reines Spielen auf Zeit.

An sich wäre die transparente Kommunikation sinnvoller gewesen. Man könnte aufführen wie niedrig das Risiko ist (so viele sind nicht abgebrannt), den Übergang erklären und versichern Stück für Stück die Autos umzurüsten.
Dennoch bin ich mir nicht sicher wie es angekommen wäre. Hätte der US-Markt da auch positiv reagiert oder wäre es ein Einfallstor für Sammelklagen gewesen? Wie gut könnten die Kunden mit dem Wissen leben, dass eine neue Batterie erforderlich ist, das aber mehrere Jahre dauern wird?

Ich finde die Defizite in der Kommunikation sieht man schon bei viel kleineren Problemen. Also solche die man beheben könnte. Auch da wird oft gemauert bis es in den Medien auftaucht.

Sulu
14 Tage zuvor

Ein hoch auf die E-Mobilität

maitre-d
Reply to  Sulu
14 Tage zuvor

Es gibt halt immer wieder Dödel, die in einem seriösen Thread Bullshit absondern müssen.

Timbo
Reply to  maitre-d
14 Tage zuvor

… sprach der Aluhutträger 😀 😀

maitre-d
Reply to  Timbo
14 Tage zuvor

Erklär mal bitte den kausalen Zusammenhang meiner Kritik an unsachgemäßem Elektroautobashing und Schwurbeltheorien aka Aluhutträger. Ich bin gespannt.

Andi
Reply to  maitre-d
14 Tage zuvor

Sarkasmus pur. eAutos sind der maximale Betrug

Pano
Reply to  Sulu
14 Tage zuvor

Ein Hoch auf den Diesel. Aber, moment mal. Da war doch was…

Dr. Alexander
14 Tage zuvor

Das Beste oder Nichts stimmt hier sogar mal (Nichts).

Torsten
14 Tage zuvor

Merkwürdig, dass der Konzern sich da auf einen Rechtsstreit einlässt trotz der Erfahrung. Es mussten schon wegen wesentlich kleineren Sachmängeln Kaufverträge rückabgewickelt werden.

günther
Reply to  Torsten
14 Tage zuvor

Da wird das berufliche Ego wieder mit einem durchgegangen sein in der Rechtsabteilung

Rainer
Reply to  Torsten
14 Tage zuvor

Das macht ja die Rechtsabteilung. Aber in grossen Konzernen traut man sich wohl manchmal nicht, den Mund aufzumachen und „Bullshit!“ zu sagen.

Quenti
Reply to  Torsten
14 Tage zuvor

Ich denke denen war das klar. Man wird nur versucht haben Zeit zu schinden. Wir sind aktuell auch erst in der ersten Instanz. Man kann also Rechtsmittel einlegen und es weiter ziehen.

Man bedenke: Die Klage wird eingereicht worden sein als es den Mangel aber noch nicht den Rückruf für die neue Batterie gab. MB also den Mangel nicht abstellen könnte. Hätten die damals einfach die Autos zurückgenommen, würden sie nun auf einem riesigen Berg EQA/EQB sitzen, da das dann fast jeder gemacht hätte.
So warten viele ab. Nun gibt es ein Urteil, aber auch einen Rückruf. MB ist also dabei den Mangel abzustellen. Das ändert natürlich die rechtliche Situation wieder. Nicht für den einen Kläger, aber für alle anderen.

Torsten
Reply to  Quenti
14 Tage zuvor

Es wäre sicher klüger gewesen allen Klagenden (und nur denen) einen Vergleich mit Verschwiegenheitsklausel zu schließen. Das können die nicht gewinnen, auch nicht in folgenden Instanzen. Ich habe als ehemaliger Händler leider reichlich Erfahrung mit Sachmängeln und Rückabwicklungen.

Quenti
Reply to  Torsten
14 Tage zuvor

Natürlich können die das nicht gewinnen. Das wissen die. Ich behaupte es ging bloß um Zeit. Also die Zeit die sie brauchen um den Rückruf durchzubekommen und doch noch den Mangel zu beheben. Mit neuer Batterie ist die Rückgabe wohl kaum möglich.

Was hätten sie tun sollen? Über 50.000 Autos weltweit zurückkaufen? Viel zu teuer, zumal man die Jahre später auch nur mäßig verkauft bekommt. Den Vergleich anbieten? Das ging früher. Aber mit den Kanzleien die sich auf Massenverfahren spezialisiert haben geht das nicht mehr. Auch in dem hier benannten Fall ist das m.w. eine solche Kanzlei. Da hätte man dann allen eine Entschädigung anbieten müssen und um die hat man sich erfolgreich gedrückt.
Jetzt müssen sie exakt ein Auto zurücknehmen. Vielleicht ein paar mehr. Aber viele haben bis dahin eine neue Batterie und somit eine neue rechtliche Situation.

Ich kann das als solches verstehen. Ob es langfristig klug ist, ist die andere Sache. Man bedenke: Da gibt jemand echt viel Geld für seinen Benz aus und ein bisschen nach Kauf erfährt man, dass Auto ist nur sehr eingeschränkt nutzbar, brandgefährlich, fährt nicht weit und lädt langsam. Ich wäre da ziemlich enttäuscht. Das ist keine chinesische Billigmarke, sondern deutsches Premium. Da so lang im Unklaren bleiben was kommt würde mich mehr als frustrieren.
Ein bisschen Entgegenkommen hätte wen gefreut. Attraktive Möglichkeiten ein anderes Auto zu kaufen oder auch nur ein Goodies wie „10d im Jahr kostenlos Leihwagen damit die Reichweitenprobleme kompensiert werden“. Hätte ich einen 250+ neu gekauft, wäre das mein letzter Mercedes.

Noel
14 Tage zuvor

Eure Bilder dazu sind etwas irreführend…
Betroffen sind (soweit bisher bekannt) ausschließlich Vorfacelift-Modelle!

Jürgen
14 Tage zuvor

Richtig so. Wer will die tickende Zeitbombe in seiner Garage stehen haben. Das Auto muss schleunigst vom Markt genommen werden. Wenn man schlau gewesen wäre, hätte man ein wechselprogramm zum neuen GLA oder GLB angeboten.

Quenti
Reply to  Jürgen
14 Tage zuvor

Das Auto wurde doch schon vor Jahren vom Markt genommen. Die Bilder sind falsch. Es handelt sich hier nur um die 250+-Modelle aus dem VorMopf. Ab Mopf sind Batterien eines anderen Herstellers verbaut.

Das Wechselprogramm ist daher schwierig. Betroffen sind die 250+ von 2022-2024 (beim EQB bis 2023). Und was soll MB machen? Alle ankaufen und verschrotten?
Die haben die Ladeleistung und Kapazität und auch Nutzung eingeschränkt und wechseln nun die Batterien aus.

Jürgen
14 Tage zuvor

Richtig so. Wer will die tickende Zeitbombe in seiner Garage stehen haben. Das Auto muss schleunigst vom Markt genommen werden. Wenn man schlau gewesen wäre, hätte man ein wechselprogramm zum neuen GLA oder GLB angeboten.

Dominique
14 Tage zuvor

Richtig so! Endlich mal ein Urteil für den Käufer!

Torsten
Reply to  Dominique
14 Tage zuvor

Verstehe ich nicht, es gehen doch extrem viele Urteile im Sinne des Käufers aus.

Quenti
14 Tage zuvor

Der Beschluss ist für mich logisch – aber nicht direkt auf andere Fälle anwendbar. Auch wenn das eigene Auto nicht brennt, ist es aufgrund der vom Hersteller auferlegten Einschränkungen nicht so nutzbar wie bei Kauf versprochen. -20% Kapazität, kein Parken in geschlossenen Räumen und ich meine übers Update wurde das Laden langsamer. Da MB den Mangel bislang nicht behoben hat, ist die Rückabwicklung der logische Schluss.

Gernot
14 Tage zuvor

Da hat man jetzt den Salat. Das Thema ist sehr lange bekannt und man hat marktspezifisch reagiert. Im Wissen um die trägen Prozesse in Europa ging es in USA los, denn da ist das Risiko viel zu groß. Danach folgte China und als letztes Europa. Soweit, so gut (im Rahmen des möglichen). Nun wird man diesen Prozess vor das OLG bringen oder sogar zum BGH, je nachdem wie man mit dem Batterietausch vorankommt. Ziel ist es mutmaßlich, alle Batteriem getauscht zu haben, bevor ein finales Urteil steht. Damit entfällt die Grundlage für den hier geschilderten Weg.
Strategisch richtig? Vermutlich.
in der Aussenwirkung dumm. Warum zieht man dieses Fahrzeug nicht vor, und tauscht die Batterie nicht? Dass man die Wandlung ungern macht, ist klar. Nachahmer sollen abgehalten werden. Aber der Tausch muss erfolgen, früher oder später.
irgendwo scheint da ein Amateur zu sitzen und umfasst das Gesamtbild nicht.

maitre-d
Reply to  Gernot
14 Tage zuvor

Die Dringluchkeit war bekannt, zumal der verheerende EQE Brand im August 2024 (Incheon Südkorea in der Tiefgarage) im asiatischen Raum hohe Wellen geschlagen hat. War auch ein Farasis Akku.

Kurt
14 Tage zuvor

Einmal MB nie mehr MB
Man kommt sich als Dumm verkauft vor.
Heut hat man ua kaum mehr einfach freie Aussenparkplätze vor dem Haus zur verfügung.
Was sind das für faule Ausreden!

Kurt
14 Tage zuvor

Einmal MB nie mehr MB
Man kommt sich als Dumm verkauft vor.
Heut hat man ua kaum mehr einfach freie Aussenparkplätze vor dem Haus zur verfügung.
Was sind das für faule Ausreden!

Alexander Will
13 Tage zuvor

Auch das kann er nicht, der Ola.

Alexander Will
13 Tage zuvor

Auch das kann er nicht, der Ola.

Egon Müste
13 Tage zuvor

Heftige Nackenklatsche für DAIMLER !

Marco
Reply to  Egon Müste
12 Tage zuvor

Nein, es geht um die Mercedes-Benz Group AG bzw. die operative Mercedes-Benz AG, nicht um die Daimler Truck AG, Daimler gibt es nicht mehr!!! Wann kapierst Du das endlich?!?

Pano
Reply to  Egon Müste
11 Tage zuvor

Mensch, Egon, wieder falsch abgeschrieben.

Pano
Reply to  Egon Müste
11 Tage zuvor

Mensch, Egon, wieder falsch abgeschrieben.