Mercedes-Benz startet Serienproduktion des GLA

Im Mercedes-Benz Werk Rastatt ist heute offiziell die Serienfertigung des neuen GLA angelaufen.

Ein Band, zwei Antriebswelten

Was in Rastatt besonders auffällt: Der neue GLA läuft nicht auf getrennten Linien für unterschiedliche Antriebsarten vom Band, sondern flexibel auf ein und derselben Fertigungsstraße – wie man es bereits u.a. beim CLA Modell kennt. Die vollelektrische Version ist bereits in Serienproduktion, die Hightech-Hybridvariante mit 48-Volt-Technologie und einem modernen Verbrennungsmotor soll noch im laufenden Jahr folgen. Dieses Prinzip der antriebsoffenen Fertigung erlaubt es dem Werk, kurzfristig auf schwankende Nachfrage in unterschiedlichen Weltregionen zu reagieren, ohne die Produktion umbauen zu müssen.

Digitalisierung als Produktionsprinzip

Mercedes-Benz setzt in Rastatt konsequent auf digitale Technologien. Künstliche Intelligenz, ein digitaler Zwilling der Fertigungsanlagen und das hauseigene Betriebssystem MB.OS bilden das Rückgrat des Produktions-Ökosystems MO360. Vorstandsmitglied Michael Schiebe, zuständig für Produktion, Qualität und Supply Chain Management, betonte anlässlich des Produktionsstarts, wie eng diese Systeme mittlerweile verzahnt seien und wie sehr sie zu einer flexibleren und effizienteren Fertigung beitrügen.

Besonders deutlich wird der digitale Ansatz beim anstehenden Umbau: Für rund einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag wird die benachbarte Montagehalle 4.1 hergerichtet, in der der GLA ab 2027 gebaut werden soll. Mithilfe hochpräziser digitaler Simulationen lässt sich die künftige Produktionslinie bereits virtuell konfigurieren und optimieren, bevor überhaupt ein Bagger anrollt. Dass dieses Vorgehen funktioniert, hat das Werk beim Umbau der Halle 4.0 im Jahr 2023 bereits unter Beweis gestellt – damals gelang die Umrüstung in Rekordzeit.

Bilder: Mercedes-Benz Group AG

16 Kommentare
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Peter
19 Tage zuvor

Das ist schön! Es darf aber angenommen werden, dass bei dieser Initial-Produktion das Sky Control noch nicht on Board ist. Weißt hier jemand, wann Sky Control im Konfigurator für den GLA verfügbar sein wird?

CH-Elch
Reply to  Peter
19 Tage zuvor

Ist das nicht bei höheren Ausstattungen mit dabei?

Ralf
Reply to  CH-Elch
19 Tage zuvor

Nein, nur beim GLC EQ.

Peter
Reply to  Ralf
19 Tage zuvor

Muss ich hier widersprechen. Beim CLA kann man ihn im Konfigurator eintüten. Das ist dieselbe Bauweise, also ist das nur eine Frage der Zeit, wenn die Option hierzu für den GLA frei geschaltet wird. Dachte nur, hier wüsste einer zufällig, wann es damit richtig losgeht. Muss halt dann warten…

Ralf
Reply to  Peter
19 Tage zuvor

Meine Antwort bezog sich auf CH-Elch.

E-Klässler
Reply to  Peter
19 Tage zuvor

Ab 2027 lt Mercedes Produktmanagement – genaueres ist nicht bekannt

Unknownknower
Reply to  Peter
19 Tage zuvor

Folgt sukzessive für alle Baureihen des Glasdaches. Kann jedoch bis Q3 27 dauern.

CH-Elch
19 Tage zuvor

Ab wann steht der beim (CH-)Händler und ab wann für Kunden lieferbar?

Tobson
19 Tage zuvor

Das Fahrzeug ist durchaus gelungen. Nur das mit den Grills macht mich fertig. Alle so groß und so kitschig beleuchtet……egal. Netter Zweitwagen.

Eine Person
Reply to  Tobson
19 Tage zuvor

In einigen Softwareversionen kann man die Beleuchtung abstellen.

MBNeukunde
Reply to  Tobson
18 Tage zuvor

Ich liebäugle ja mit dem GLA als mein erstes e-Auto – und auch ersten Mercedes. Aber dieser überprotzige Kühlergrill schreckt nicht nur meine Frau ab! Ein NoGo! Da sollte Mercedes unbedingt noch andere dezentere Optionen anbieten.

Edeltraut
Reply to  Markus Jordan
18 Tage zuvor

Ja, da hast du auf jeden Fall recht. Finde, dass man es schon ansehen kann, nur leider bekommen jetzt alle, wirklich alle Modelle einen riesigen Grill mit Beleuchtung (warum?). Damit man einen Mercedes als Mercedes erkennt? We schnell wird das langweilig!? Grill gehört zu Mercedes und ist iO, aber nicht alle so riesig und nicht alle so kitschig.

axxxtz
18 Tage zuvor

nochmal schöne neuigkeiten!! bevor es dann ganz nach ungarn geht? … *duck-und-weg*

martin
Reply to  axxxtz
18 Tage zuvor

Ungarn war schon vor Serienanlauf geplant. Man muss doch was haben um die faulen, teuren deutschen Bandarbeiter unter Druck setzen zu können.

Und die IG Blech sitzt bei allen Entscheidungen im Aufsichtsrat mit am Tisch und tut nacher so als sei das für sie alles neu und man müsse jetzt dagegen angehen.
Was für ein Haufen Heuchler.
Und die Mitarbeiter die dann wegrationalisiert werden , zahlen dafür noch schön doof teuer Mitgliedsbeitrag.
Da fällt mir nur noch das Nachtgedanken-Gedicht von Heinrich Heine ein.