Wenn ein neuer smart fortwo auf die neue S-Klasse als Unfallgegner trifft, kann es bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 50 km/h sowie 50 Prozent Überdeckung für die Insassen des Zweisitzers eng werden ? – Nein, der Innenraum bleibt intakt und die Passagiere haben auch weiterhin beste Überlebenschancen, so smart. Die Versuchsfahrzeuge zeigte uns smart diese Tage in Barcelona.

480_2048_453-smart-_MG_3974

Der neue smart hat die gleichen Entwicklungsprogramm durchlaufen, wie die neue C-Klasse oder S-Klasse der Baureihe 205 bzw. 222. Wie beim Vorgänger setzt auch der neue smart auf die tridion-Sicherheitszelle, welche die Basis für die Crashsicherheit bildet. Die Knautschzonen des Zweisitzers sind möglichst hoch gehalten, zusätzlich helfen der Einsatz von ultrahochfesten Stählen und weiterentwickelte Airbags (mit Knieairbag in Serie) und Sicherheitsgurten zum weiteren Schutz der Insassen bei.

Anzeige:

Die neue S-Klasse wurde jedoch auch für ein gutes Crashergebniss gegenüber kleinerer Unfallgegner konstruiert. Die Karosseriestruktur der neuen S-Klasse ist so ausgelegt, das sie die Belastung auch für kleine Unfallgegner – wie den smart – reduzieren kann.

Die neue S-Klasse hat einen Anteil von 14 Prozent Aluminium, 55 Prozent hochfester Stahl, sowie 10 Prozent ultrafesten Stahl und 12 % warm umgeformter Stahl. Der neue smart besteht aus 51 % aus hochfesten Stahl, 13 Prozent ultrahochfester Stahl sowie 8 Prozent warm umgeformter Stahl. Das Gewicht beim Crashtests (Masseverhältnis im Verhältnis 1:2.1) lag beim smart bei 1.124 kg, bei der S-Klasse bei 2.308 kg, die kinetische Energie (kJ) lag bei 108,41 bei smart und bei 222,61 bei der S-Klasse.

Bilder: MBpassion.de / Markus Jordan

20 Kommentare
Älteste
Neueste Meist bewertet
Inline Feedbacks
Betrachte alle Kommentare:
blablub
6 Jahre zuvor

Ist das ein standardisierter Test?

50km/h finde ich sehr wenig, um irgendetwas sinnvolles aussagen zu können. Selbst in einer 30er Zone ist die frontale Aufprallgeschwindigkeit bereits 60 km/h (30km/h von jedem Auto). Und üblicherweise passierne Unfälle in 50er Bereichen oder schneller.

Alec
6 Jahre zuvor

Was ist denn eigentlich ein realistischer Verbrauch beim neuen Smart Fortwo mit 71PS? Kann man den bei sparsamer Fahrweise überhaupt unter 5 Liter halten ?

Alec
6 Jahre zuvor

@Markus: Super, danke für die schnelle Antwort. Dann bin ich mal gespannt. Bekomme den neuen fortwo im Januar.

mehrzehdes
6 Jahre zuvor

das weiß noch niemand. erste annäherung datenblatt: dort ist der verbrauch nach ece innerorts mit 4,9 l angegeben. die praxis zeigt, es dürfte schwer fallen, diesen verbrauch bei normaler fahrweise zu erreichen. insgesamt will man mit 71 ps jetzt 93, im vorgänger 97 g co2 emittieren. damit sind wir bei der zweiten annäherung, daten des vorgängers: spritmonitor sieht für den vorgänger im schnitt einen verbrauch von 5,97l. das neue modell ist vom luftwiderstand her schlechter und schwerer. also dürften keine wunder zu erwarten sein.

Stefan
6 Jahre zuvor

Ein Auto wie der Smart sollte weniger wie 3 Liter verbrauchen.
Das hat ein A2 schon vor über 10 Jahren geschafft.

Marken wie Smart arbeiten gegen die Zeit.

Der neue Smart eines der Sinnlosesten Produkte jemals. Getrimmt von Marketing und Finanzlern. Bullshit. Sorry.

Brandon
6 Jahre zuvor

zum smart-verbrauchsthema: der ideale smart braucht für mich gar kein benzin, sondern fährt elektrisch. dafür ist diese art fahrzeug meiner meinung nach prädestiniert. leiser, komfortabler antrieb, (lokal) emissionsfrei, kräftig in den stadttypischen geschwindigkeitsbereichen – perfekt. die geringere reichtweite stört dabei kaum. ein smart ist ein typisches kurzstrecken-fahrzeug, womit kaum einer mehrere hundert kilometer am tag fährt. daher hätte ich mir gewünscht, dass man bei smart das thema electric drive, das man beim nunmehr alten fortwo gut umgesetzt hat, aggressiver pusht. eine electric drive-variante zum marktstart der neuen modellgeneration hätte mir sehr gut gefallen. aber was nicht ist, kann ja noch werden. anders als der audi a2. der ist nicht mehr und wird auch nicht mehr werden. er war gnadenlos unerfolgreich und selbst als tdi nicht mit nur drei litern/100 kilometer oder gar weniger fahrbar.

Otto
6 Jahre zuvor

Klasse dass ihr den crahbericht mit schwachsinnigem verbrauchsgeschwätz bei einem Smart erledigt. Alles unter 10 Liter ist doch top für so Kleinwägelchen.
zum Crash: schon mal was von negativer Beschleunigung gehört?????da nützt in so einem Zwergenauto auch ne sicherheitszelle nix….ich würde mich jederzeit angeschnallt in die sklasse setzen, wer setzt sich freiwillig in den smarte? Und der Test wird nachgestellt. Bei so wenig Masse schiebst das Kistchen doch locker um mind. 10 m zurück, heißt von 30 oder was seriöser ist, mind 50 km/h auf NULL und dann rückwärts. in der sklasse Wechsel ich dabei noch die CD aus…

Alec
6 Jahre zuvor

@Otto: Im Gegensatz zu dir, hatte ich in einem Smart schon einmal einen Unfall. Unfallgegner war ein Mercedes CLK.

Unfallhergang: Ich bin an eine Ampel rangefahren, der CLK hat mich übersehen und setzte mit Vollgas zurück.

Zwischen uns war ca. 5 Meter Platz. Er krachte dann mit voller Wucht gegen meine Front. Am Smart war fast nichts kaputt. Die Tridion Sicherheitszelle ist verdammt stabil.

Im Vergleich zu anderen Kleinstwägen, fühle ich mich in einem Smart fortwo sicherer als in einem alten Golf.

mehrzehdes
6 Jahre zuvor

ihr habt schon recht: der verbrauch eines smart fortwo mit 93g co2 /km wirkt gegen die 94g co2/km der besten c-klasse beschämend. und die neue c-klasse ist ein echtes auto für vier personen. selbst die lange version der s-klasse stößt nur 115g aus. und während geübte fahrer die werte in den beiden größeren autos locker unterbieten können, dürfte es beim smart eng werden.

er war übrigens vom erfinder als reines elektroauto geplant worden. aus heutiger sicht wäre ein mildhybrid mit 500ccm dieselmotor ein echter verbrauchsjoker. aber man will offenbar nicht ernsthaft sprit sparen, sondern nur geld bei der herstellung. daher die für so ein auto recht großen, wenig sparsamen benzinmotoren. ein kommender reiner elektro-smart wird mal wieder zu schwer.

der 3l-lupo kam übrigens mit vier sitzplätzen 1999 auf den markt…

StefanV
6 Jahre zuvor

“Alles unter 10 Liter ist doch top für so Kleinwägelchen”

Sowas dummes und stupides habe ich schon lang nimmer gelesen.
Ernsthaft mak. Ein Auto das 16,4sec auf 100 braucht und dabei 4,5l schluckt ist einfach nur peinlich – vorallem – wie bereits mein Vorredner schreibt, wenn man es mit größeren Autos vergleicht.

Wenn der Smart unter 3l verbrauchen würde, ok. So, nein!

Innovation weit entfernt. Und “Smart” ist das erst recht nicht.

stege
6 Jahre zuvor

Mehrzehdes hat völlig Recht. Einziges Ziel bei Mercedes war es so offensichtlich, im Gegensatz zu den beiden Vorgängermodellen, endlich auch einmal mit den Smarts Geld zu verdienen, und nicht nur solches zu verbrennen.

Produktions- und Margentechnisch war das aktuell wohl nur mit dem Twingo Verschnitt erreichbar, eine eigene Lösung versprach keine Rendite.

Wenn das als Zielsetzung ausreichte, und alles andere keine, oder nur drastisch nachgeordnete Rollen spielten, dann darf man dem neuen Modell eine Erfüllung dieses Primärziels bescheinigen.

Leider ist – aus meiner Sicht – als Smart Fan und langjährig treuer Kunde und Käufer dutzender Smarts auch wirklich alles andere auf der Strecke geblieben, mit der einzigen Ausnahme, dass der Innenraum des neuen Modells für mich gelungen erscheint.

Sämtliche Technik und insbesondere die Aussen – Optik sind ein Rückschritt zum Vorgänger, und zwar drastisch.

Gemessen am Anspruch, den Mercedes mit seiner Führungsriege für sich erhebt, ist das Produkt neuer ForTwo / ForFour enttäuschend, sogar beschämend.

Kaufen werde ich diese Dinger nicht (mehr), sondern solange notfalls gebrauchte 451er, bis die Ursprungsidee des Smart mal wieder Beachtung findet.

Diese Ausgangsidee des Herrn Hayek war sicherlich ein kleines, leichtes, pfiffiges, verbrauchs- und umweltfreundliches Stadtauto herzustellen, das radikale Lösungen benötigt, um effizient zu sein.

Was davon kann das neue Modell bieten ?

StefanV
6 Jahre zuvor

“Was davon kann das neue Modell bieten ?”

Nichts, das ist ja das problem.

smartfahrer
6 Jahre zuvor

Hallo liebe Leute,
sehe mich genötigt, mal ein paar Sätze zum neuen Smart zu tippen.
Bezüglich der Kritik an Verbrauch, Gewicht, Aerodynamik und Design.

1. Design: Beurteile nie ein Auto, was du noch nicht live gesehen und angefasst hast. Und das Design des alten Smart ist einfach nicht mehr zeitgemäß.
2. Gewicht: Wie sollte der neue Smart leichter werden? Der Alte war Motor + viel Plastik. Der neue ist 10 cm breiter, was deutlich mehr Komfort, Fahrstabilität und Sicherheit bringt. Dazu viel neue Technik die Raum und Gewicht braucht.
3.Ausstattung: Tempomat, diverse Kameras, Abstandswarner, Spurhalteassistent, Seitenwindassistent, Kneebag, Parkpiepser, modernes Multimedia, modernes Soundsystem – alles bei Alten nicht zu haben. Wo da der technische Rückschritt seien soll, ist mir schleierhaft.
4. Verbrauch: Konnte bei Mehrgewicht und breiterer Karosserie (schlechterer cW-Wert) trotzdem leicht gesenkt werden.

Ich opfere sehr gerne 1 Sekunde von 0 auf 100 oder 1 Liter Mehrverbrauch, wenn dadurch die Sicherheit und der Komfort deutlich steigen. Der aktuelle Smart macht bei über Tempo 100 – und das sollte jeder Smartfahrer zugeben – keinen Spaß. Läuft jeder Spurrille hinterher und man hat das Gefühl, dass jede kleine Windböe einen von der Straße wehen kann. Das Getriebe ist schlicht schlecht. Nach einer längeren Fahrt dachte ich neulich – mein Gott, wird Zeit das diese Kiste eingemottet wird. Zeit für den Nachfolger! Und die Presse- und Bloggerstimmen sind eindeutig positiv. Kritisieren kann man jedes Auto.

Zum Thema H4. Erst mal einen Lichttest abwarten. In dieser Preisklasse LED anzubieten, wäre betriebswirtschaftlicher Selbstmord. Wer kauft sich ein Auto für 11.000€, wenn er 2.000€ für ein Lichtsystem investieren will?

Und an all die Nostalgiker: Nein, ich weiß wirklich nicht, was an dem alten Smart so toll war (bekomme jedes Jahr ein neues Modell). Aber das Genörgel kommt bei jedem Modellwechsel. Und wenn die Entwickler auf die ewig gestrigen hören würden, würden wir immer noch Pferdekutsche fahren. Aber so ist der Mensch, alles Neue ist erst mal schlecht und früher war eh alles besser. Die Realität sah dann oft anders aus…

Ich wünsche der Marke Smart eine gute Zukunft und dies hat die Marke nur mit einer guten Marge und Gewinnen. Wenn dies nicht das oberste Ziel bei der Entwicklung dieses Fahrzeuges gewesen ist, wäre die Marke tot. Und das wollen wir doch alle nicht. Nur mit Nostalgikern und Fans kann keine Marke überleben.

oggy
6 Jahre zuvor

Moin, beim 50 km/h Aufprall fahren BEIDE Fahrzeuge mit 50.. AMS hat diesen Test auch gerne mit 56km/h durchgeführt Grüße