Lange war es ein Rätselraten rund um den Nachfolger des Mercedes-Benz SLC, bis wir nun jetzt die offizielle Bestätigung erhalten hatten: der SLC – der frühere SLK – erhält keinen direkten Nachfolger. Die Produktion der aktuellen Baureihe R 172 wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2020 eingestellt, wobei dann auch das Vorbild für viele weitere offenen Fahrzeuge vom Markt verschwinden wird.

Keine Nachfolgermodell #R173

Die aktuelle Baureihe des SLC – damals noch als SLK – wurde im Januar 2011 als dritte Modellgeneration vorgestellt und trägt intern das Typkürzel R 172. Auch die dritte Generation des Roadsters vereinbarte die leichtfüßige Sportlichkeit mit stillvollem Komfort im Sportwagen-Design.

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Über 710.000 Einheiten verkauft

Als SLC trat der Zweisitzer erstmals im April 2016 – dann technisch und optisch deutlich optimiert an – und zeigte mit der Namensänderung die enge Verwandschaft mit der C-Klasse, von der sich der Roadster viele Elemente seiner Technik teilt. Seit der Markteinführung der ersten Baureihe R 170 im Jahr 1996 wurde das Modell insgesamt über 710.000 Mal verkauft. Tschüss SLC, als „kleiner Roadster“ wird er uns definitiv erstmal fehlen, während es für die größere SL Roadster Baureihe – vermutlich auch traditionell – weitergehen wird.

Überblick die Modellchronik:

  • 1994: Studien in Turin und Paris
  • 1996: Weltpremiere des SLK (R 170) auf dem Automobilsalon in Turin
  • 2000: Umfassende Modellpflege für den SLK
  • 2004: Weltpremiere der zweiten Generation des SLK (R 171) auf dem Genfer Automobil-Salon
  • 2008: Modellpflege für die zweite Generation des SLK
  • 2011: Dritte Generation des SLK (R 172)
  • 2016: Modellpflege für die dritte Generation, Umbenennung in SLC
  • 2019: Start der Final Edition Sondermodelle der dritten Generation

Bilder: Daimler AG

 

27 Kommentare
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Ralf
2 Jahre zuvor

Schade. Sogar sehr schade. Aber die Sparte ist einfach tot…
Selbst wenn dann ein kleiner AMG GT kommen sollte, wird er vermutlich nicht auf Komfort ausgelegt sein, wie der SLK/SLC. Und Stoffdach haben…

Valentin Messerle
2 Jahre zuvor

Finde ich nicht tragisch. Dafür gibt es jetzt das C Klasse Cabriolet. Sieht viel besser aus, ist moderner und hat genug Platz für Menschen die n bisschen größer sind. Wäre für mich niemals zur Option gestanden.

MBEng
2 Jahre zuvor

Das C-Klasse Cabrio ist aus meiner Sicht eins der schönsten im Portfolio, aber ein Roadster ist es dann doch nicht.

Es gab mal das Gerücht, einen Roadster auf MFA2 Basis zu entwickeln. Doch der mutmaßlich als SLA gehandelte Wagen dürfte angesichts der derzeitigen erwarteten Fahrzeuge nicht in absehbarer Zeit kommen. Gibt es vielleicht Gerüchte, dass solch ein Fahrzeug später ab 2022 vorgestellt werden könnte? Der Vorteil wäre hier zumindest eine größere Kosteneffizienz mit allen anderen Kompaktwagen und man müsste nicht die vergleichsweise teure Technik der C-Klasse Basis zur Hand nehmen.

Also realistisch, ja/nein? Oder verabschiedet sich Mercedes vollkommen von diesem Segment? Bleibt der SL denn als Roadster erhalten, wenn denn dann auch nur noch mit Stoffdach?

Ralf
Reply to  MBEng
2 Jahre zuvor

Eben! Ein C-Klasse Cabrio ist ja einen halben Meter länger, schwerer und unhandlicher. In der Dynamik kann sie einem kleinen Roadster (mit all seinen Nachteilen) eben nicht beikommen.

Eine SLA wäre richtig cool. Darf nur nicht übertrieben teuer sein. Klar, ein Mazda MX-5 wird es nicht, aber doch mal wenigstens eine passable Alternative wäre schön. Der SLC ist eben zu hochpreisig, auch wenn im SLA dann leider vermutlich das Stahldach wegfiele.

martin
Reply to  MBEng
2 Jahre zuvor

Die Modellvarianten die auf der MFA 2 Basis entstehen werden sind ja nun alle schon bekannt. (dieses Jahr noch der GLB danach der GLA und noch die EQ-Varianten nach 2020) Thats all.
Und da Daimler ja laut Mr. Zetsche ja nun wieder sparen muss wird man eher noch weitere Varianten einstampfen die kein Geld mehr bringen.
Da man ja intensiv in die Zukunftstechnos investieren muss bleibt kein Geld mehr für Spielereien,

https://www.automobil-produktion.de/hersteller/wirtschaft/daimler-gesamtbetriebsratschef-verstaendnis-fuer-sparprogramm-114.html

https://www.automobil-produktion.de/hersteller/wirtschaft/daimler-betriebsratschef-brecht-fordert-kleinere-modellpalette-121.html

Ralf
Reply to  martin
2 Jahre zuvor

Alles klar. Dann ist die Hoffnung begraben…

Oliver
2 Jahre zuvor

Ja das war abzusehen. Auch BMW hat dieses Problem, das ist auch der Grund, warum die Toyota zusammen entwickelt haben. Dann war dieser SLC einfach vom Interieur viel zu veraltet, das Heck unpassend schön, die Antenne am Kofferraumdeckel ein Stilbruch, fehlende Sitzbelüftung und Voll-Lederausstattungen usw. machten das Fahrzeug einfach unattraktiv. Mir wird dieses Modell nicht fehlen …

Stranger
2 Jahre zuvor

BMW wird’s freuen, dass sich ein Player von diesem Markt (auch wenn’s nur ein Mini-Markt ist) verabschiedet.
Auch wenn das Metallklappdach umstritten ist und quasi ausstirbt: Es ist schon eine schöne Sache, insbesondere die bessere Rundumsicht durch die hinteren Fenster und große Heckscheibe.
Ein weiterer Vorteil des R 172 ist seine angenehmere Gurtführung im Gegensatz zu C-Klasse Cabrio oder SL, da der Gurt von „weiter oben kommt“ und kaum auf der Schulter aufliegt.
So günstig wie jetzt war SLK fahren übrigens noch nie. Für 30 T€ gibt es schöne „2-Jahreswagen“, die man 10 Jahre fahren kann und danach wieder ca. 10 T€ erlösen wird.
2 T€ Wertverlust p.a. für so einen Roadster ist ein echtes Schnäppchen.
Alternative: für den Enkel behalten. 😉

Sportler
2 Jahre zuvor

Sieht denn Mercedes nicht die wahren Gründe für den schlechten Verkauf?
Der Vorgänger R171 war ein wunderhübsches Auto, der Nachfolger R172 ist leider allzu hässlich. Die Umbenennung von SLK zu SLC war auch nur ärgerlich und verwirrend.

Christian Becker
Reply to  Sportler
2 Jahre zuvor

Den Vorgänger fand ich mega hässlich. Nicht einmal geschenkt wurde ich den nehmen. Der hier sieht dank des MOPF’s ganz passabel aus.

MarkusGLK
2 Jahre zuvor

Dass man seitens Daimler der schlechten Verkaufszahlen wegen so reagieren musste, mag ja noch nachvollziehbar sein.

Dass man das untere Cabriosegment nicht durch einen Roadster („SLA“) oder kleinen Viersitzer auf MFA2 Basis abschließen möchte, versteht außerhalb von Daimler allerdings niemand, insbesondere, wenn man bedenkt, wie viele 1er/2er bzw. A3 Cabrios in den letzten Jahren gebaut worden sind.

Gino Manthey
2 Jahre zuvor

Na wie gut, dass wir unseren 55er damals geholt haben. R172 und hässlich? Ohne sportpaket stimmt. In der amg Version einfach nur geil.

Wie kann man einen roadster nur ansatzweise mit einer c Klasse vergleichen wollen…

Hoffentlich haben wir noch lange Freude an dem kleinen dicken Brummer.

mkSLK
2 Jahre zuvor

Ich finde es sehr schade um die schöne Baureihe. Es gibt so schon recht wenig gute Roadster auf dem Markt. Vorallem jetzt überlässt man BMW alleine das Premium-Segment. Fahre selbst einen SLK R171 (2007er) und finde das Modell auch nach fast 15 Jahren immer noch modern und zeitlos. Man zeige mir ein ähnlich altes Modell welches heute noch als „neu“ durchgehen könnte (optisch).

Lange habe ich gezögert mir selbst einen R172 zu kaufen, da es aber keine Automatik mehr im kleinsten Motor gab fiel er lange Zeit aus meiner Wunschliste raus. Für jede kleine Niesche wird heute ein Auto entwickelt (GLC + GLC Coupe, GLB, GLE Coupe, C+E Klasse Cabrio -> Reicht dort nicht eins?) aber die relativ kostengünstige Roadsterklasse lässt man fallen. Alle anderen Cabrios bei Mercedes sind einfach zu teuer (obwohl der R172 über die Jahre auch immer teurer wurde), obwohl sie natürlich deutlich mehr Nutzwert liefern.

driv3r
Reply to  mkSLK
2 Jahre zuvor

Die Roadster-Klasse ist alles andere als kostengünstig. Und zwar wirklich alles andere als günstig. Stückzahlen zu klein, Marktsegment schrumpft weltweit. Wenn ein guter Roadster „billig“ zu basteln wäre, dann bräuchte BMW keine Kooperation mit Toyota und Audi bekommt ja selbst mit dem MQB als Basis kaum auf zufriedenstellende Ergebnisse und das obwohl Z4 und TT wenig/keine Substitutionsmodelle innerhalb derselben Marke haben. Und bei MB gibt es mit dem C-Klasse Cabriolet ein wirklich äußerst attraktives offenes Modell.
Die Kunden fragen nach SUVs, daher bekommen sie SUVs und die Coupé-Ableitungen davon und der Vorteil der SUVs gegenüber Roadstern ist nunmal: Sie sind weltweit gleichermaßen stark gefragt.

Ralf
2 Jahre zuvor

Ich fahre einen SLK (R 172), vorher habe ich zwei SLK (R 170) gefahren, kenne den Roadster also gut, kann mir kein schöneres Fahrzeug in diesem Segment vorstellen. Es ist nach meiner Ansicht ein strategischer Fehler, das Modell einzustellen, auch die Änderung des Namens, SLK in SLC, war marketingtechnisch keine gute Idee. Den SL als Ikone wollte man bei Daimler nicht sterben lassen, obwohl die die aktuellen Verkaufszahlen im Keller sind, also mußte der SLC dran glauben, um hier Kosten einzusparen. Es ist schade, dass man in diesem Marktsegment nichts mehr anbietet, ein C-Cabrio ist keine Alternative für einen Roadster.
Einziger Vorteiler für Besitzer eines SLK/SLC: die Fahrzeuge bleiben sehr wertstabil oder steigen noch im Preis. Wer sich jetzt noch einen SLC zulegen will, wird das nicht bereuen!

Dressler
2 Jahre zuvor

Dann werde ich wohl meinen „R172“ 300er RedArt Edition behalten da es keinen Nachfolger geben wird.
Das Facelift Modell ist meiner Meinung nach der schönste Slk/Slc den die Bremer produzieren. Hatte bereits einen R170,
R170 Final Edition, R171 Facelift und seit 2017 den neuen SLC.

Norbert+Horn
2 Jahre zuvor

Sehr schade, daß der kleine Roadster eingestellt wird.
Nische hin oder fallende Absatzzahlen her. Fahre selbst noch einen R171 nebenbei.
Denke aber, ich werde mir den AMG GT C mal anschauen.

Weiss jemand zufällig, ob auch der 2-türige AMG GT (C) mit der neuen „63 S 4Matic“-Motorisierung vom X290 zukünftig zu haben sein wird?

Racer1985
Reply to  Norbert+Horn
2 Jahre zuvor

Erst der Nachfolger soll mit 4MATIC möglich sein. Die Basis vom aktuellen GT 4-Türer Coupé ist ja eine komplett andere. Einzig die V8 Ausbaustufe mit 639 PS wird man wohl im GT Black Series wiederfinden… habe ich zumindest irgendwo gelesen.
Es wird zwar wohl gelegentlich ein kleiner AMG Sportwagen mit Quermotor in der Presse rumgeistern, aber wirkliche Chancen sehe ich dafür absolut nicht mehr. BMW hat den Z4 nur in Kooperation mit Toyota gemacht und Audi lässt den TT scheinbar ebenfalls auslaufen… der R8 soll aber überleben – wobei es sich hier dann auch um ein reines E-Auto handeln kann *rolleyes*
Ich persönlich würde mir ja wünschen, dass die neue von AMG entwickelte SL-Klasse zukünftig eher gegen den Jaguar F-Type positioniert wird. Einziges „Problem“ – welches Daimler wohl nur wegen deren Ego nicht einfallen würde – das Fahrzeug müsste im Preissegment deutlich nach unten korrigiert werden. Hätte aber einen Vorteil: Preislich könnte man zumindest den AMG SLC Kunden wieder etwas anbieten.

Norbert Horn
2 Jahre zuvor

Danke für die Info..

Peter Kornelius
2 Jahre zuvor

Ich könnte mir vorstellen, dass MB in ein paar Jahren einen neuen Roadster unterhalb des SL auflegen wird. Eigentlich unfassbar, dass MB dieses Segment völlig aufgibt. M.E. gibt es kein faszinierenderes Auto als einen kleinen Roadster – es ist Autofahren pur. Selbst ein SL ist da schon zu groß – und ein 4-Sitzer Cabrio ist halt ein 4-Sitzer.
Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Elektrifizierung und der damit verbundenen immensen Kosten ist es sicherlich geboten, Nischenfahrzeuge derzeit auslaufen zu lassen. Auch bei VW werden Modelle gestrichen (Beetle, Scirocco usw.), BMW sucht sein Heil in Kooperationen, einzig an den TT wird sich Audi nicht herantrauen. Oder doch?
Wir selbst haben einen R 170 aus 2002. Dieser Wagen ist zeitlos und altert einfach nicht. Auch mit 17 Jahren fährt er sich wunderbar. Wenn ich in ca. 15 Jahren meinen Job an den Nagel hänge, sehe ich mich auf den Landstraßen der Toskana, zusammen mit einer Frau und unserem SLK mit H-Kennzeichen….

Racer1985
Reply to  Peter Kornelius
2 Jahre zuvor

Laut bisheriger Gerüchte, wird der TT auslaufen oder in ein viertüriges Coupé umkonzipiert – wenn dieser nicht als A3 Bauform kommen sollte. Einige Gerüchte lauten aber so, dass im VW-Konzern die Modellvielfalt erstmal reduziert wird, dann der Wechsel auf die E-Plattformen umgesetzt wird und auf dessen Basis dann wieder Nischenmodelle entstehen könnten. Da soll sogar ein ID. Beetle im Gespräch sein. Vermutlich darf der R8 nur überleben, weil der weiterhin zusammen mit Lamborghini oder mit Porsche entwickelt werden kann.
Einen kleinen Sportwagen/Roadster (SLA/SLK/SLC) auf Basis des MFA2 fände ich persönlich sehr interessant, aber ein solches Modell wird wohl nur mit Glück als elektrisches Nischenmodell in der nächsten Dekade erscheinen.

Achim
Reply to  Peter Kornelius
2 Jahre zuvor

Man munkelt ja von einem „kleinen“ AMG GT als Ersatz, unterhalb des GT, quasi der Cayman von AMG. Es macht ja durchaus Sinn, alle Sportwagen komplett in die Hände der Spezialisten aus Affalterbach zu geben. Mal abwarten. Der Schritt könnte richtig sein. Auch für mich ist ein kleiner Roadster mit ordentlich (klassischem) Qualm das perfekteste Auto. Aber ganz ehrlich, trotz mehrerer SLK im Eigenbesitz, eine Elise oder ein MX5 fahren dem SLC fahrdynamisch um die Ohren. Der reine Fahrspaß ist da am größten. Dafür ist der SLC einfach zu schwer. Aber ich habe sie alle geliebt. Am besten war mein R170 SLK 320 mit designo innen und außen. Ich könnte mich heute noch in den Allerwertesten beißen das ich den abgegeben habe.

Racer1985
Reply to  Achim
2 Jahre zuvor

Ich würde mir eine solche AMG Eigenentwicklung wirklich wünschen, halte sie aber in der aktuellen Zeit leider für sehr unwahrscheinlich. Außerdem dürfte es AMG nicht beim Preis übertreiben. Verglichen mit den Mitbewerbern dürfte der als AMG 35 zurzeit nicht wirklich mehr als 57t Euro kosten. Daimler MÜSSTE diesen also auf dem MFA2 aufbauen, weil der MRA zu teuer wäre. Ergo: Von einem schön-spaßigen Heckantrieb, könnte man sich definitiv verabschieden. Höchstens der 4MATIC aus dem neuen AMG 45 würde verbaut werden.

Carsten.B
2 Jahre zuvor

Ich hatte seiner Zeit den SLK 320, war damals ein richtig schönes Fahrzeug, leider sind die R170 Modelle nicht gut vor Korrosion geschützt.
Dann kam der R171 den auch ich mehr als gelungen finde, und gerade weil sich hier viele an der Formel1 Nase stören mag ich ihn weil genau das ihn besonders macht, hier hat sich Mercedes etwas getraut.
Auch vom Heck diese Rundungen all das macht den R171 zeitlos und mein 55er wird gehegt und gepflegt…alles was danach gekommen ist, hat mir nicht mehr gefallen.
Wie so oft im Leben Geschmackssache, ich werde ihn nicht vermissen zumal Mercedes hier nicht konsequent weiter entwickelt hat.
Wie es geht zeigt BMW mit dem neuen Z4 der optisch sehr gelungen ist, und auch der 6 Zylinder Motor dürfte hier noch für Emotionen sorgen.
In Zeiten wo man immer mehr auf 4 oder 3 Zylinder setzt, sehe ich schwarz für die Zukunft, und jeder der einen hat sollte daran festhalten.

cybertobi
1 Jahr zuvor

Ich hatte bisher fünf SLK bzw. SLC der R172 Baureihe mit unterschiedlichen Motorisierungen, Farben und Ausstattungen. Der aktuelle SLC 300 ist zum Glück einer der letzten, die gebaut wurden und wird hoffentlich noch lange halten, denn wer das Auto selbst einmal besessen und gefahren hat, will ihn nicht mehr missen. Deshalb habe ich ihn ja auch immer wieder bestellt, weil die Kombination aus wintertauglichem Blech-Klappdach und offenem Roadster einfach unschlagbar alltagstauglich ist und trotzdem bei jeder Fahrt wahnsinnig viel Fahrspaß und Sportwagen-Feeling vermittelt. Ein Cabrio mit Stoffdach hatte ich davor mal und ich würde nach diesen Erfahrungen niemals wieder ein Auto mit Stoffdach bestellen. Das mag für Leute gehen, die das Fahrzeug nur in der Garage stehen haben und allenfalls an schönen Sommertagen rausholen, aber nicht für Autofans, die das Auto richtig fahren wollen. Die Meinung und die Argumente aller Leute, die noch nie einen SLC gefahren haben, betrache ich zudem als unrealistische Vorurteile, denn ich finde ihn mit den richtigen Felgen und in der richtigen Farbe, vor allem in Jupiterrot, schlicht genial designt und zu klein war er mir mit meinen 1,85 m noch nie. Im Innenraum ist er sowieso ein Geniestreich, wie der den Mercedes Ingenieuren danach leider nie wieder geglückt ist, weil er den elegant sportilchen Stil und die perfekten Materialen der vorherigen Mercedes Generation mit intuitiver Bedienbarkeit vereint, was leider kein Mercedes, der in den letzten Jahren auf den Markt gekommen ist, mehr hinbekommen hat. Das war von außen nur noch langweiliger Einheitsbrei und von innen Chinaflair aus Hochglanzplastik. Allein schon wenn ich diese riesigen Mäusekinos von Touchscreens in den neueren Modellen ansehe, will ich losziehen und gleich noch einmal einen SLC kaufen. Leider geht das nicht mehr, denn heute kriegt Mercedes einfach nichts derart schönes mehr hin…

Diana Vilsmeier
1 Jahr zuvor

Ich finde das nur traurig. Ich habe alle 3 Modelle gefahren und es war einer der schönsten Roadster
mit dem großen Vorteil; das Klappdach.
Preislich auch erschwinglich im Gegensatz zum SL.
Für mich als Mercedes Fan eine absolut schlechte Nachricht.
Ich weiß noch nicht welches Auto ich mir jetzt dann kaufen soll.

Mathias Borchard
1 Jahr zuvor

Auch ich habe einen SLK (R170). Im kommenden Winter wird sein Blechkleid komplett in einer Karosserie-Werkstatt von sämtlichen Rost befreit. Ich liebe dieses Auto. In 2 Monaten ist er 21 Jahre alt und im kompletten Originalzustand. So wird es auch bleiben. Urprünglich habe ich ihn wegen des Klappdachs gekauft, mittlerweile ist er für mich einer der elegantesten Youngtimer-Roadster. Innen wie aussen ist er immer wieder schön anzusehen. Meine Familie liebt den kleinen Flitzer ebenso. Wir hoffen, daß wir ihn irgendwann mal mit einem H-Kennzeichen offen durch den Frühling fahren können