Mit der neuen Generation der Mercedes-Maybach S-Klasse in der Baureihe 223 definieren die Stuttgarter Luxus neu. Der zusätzlichen 18 Zentimeter längere Radstand gegenüber der Langversion der S-Klasse kommt dabei dem Fond zugute. Wir haben erste Details und Infos. Auslieferungen starten übrigens teils noch 2020, nach Deutschland kommt das Flaggschiff von Mercedes-Benz im Frühjahr 2021.

Erste offizielle Bilder der neuen Mercedes-Maybach S-Klasse #Z223

Die Mercedes-Maybach S-Klasse (Länge/Breite/Höhe: 5.469/1.921/1.510 Millimeter) ist weiterhin eine klassische Drei-Box-Limousine. Besondere Kennzeichen der Front sind die eigenständige Motorhaube mit ihrer verchromten Finne sowie der Mercedes-Maybach Kühlergrill. Dessen hoher Wiedererkennungswert besteht in den vertikalen, dreidimensional gestalteten Zierstäben.

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Die Wortmarke MAYBACH ist dazu formschön in den Chromrahmen des Grills integriert. Die Fondtüren sind breiter als bei den Modellbrüdern, außerdem sitzt in der C-Säule ein festes Dreiecksfenster. Ein Maybach Markenlogo an der C-Säule betont die Exklusivität. Auf Wunsch besitzt die Mercedes-Maybach S-Klasse elektrisch angetriebene Komforttüren hinten.

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Zweifarblackierung optional erhältlich

Zum besonderen Auftritt der Mercedes-Maybach S-Klasse gehört auf Wunsch eine Zweifarblackierung mit Trennstrich. Sie wird nach höchsten Qualitätskriterien von Hand aufgebracht. Auf Wunsch ist die revolutionäre Scheinwerfertechnologie DIGITAL LIGHT erhältlich. Sie ermöglicht neue Funktionen, etwa die Projektion von Hilfsmarkierungen oder Warnsymbolen auf die Fahrbahn. DIGITAL LIGHT besitzt in jedem Scheinwerfer ein Lichtmodul mit drei extrem lichtstarken LED, deren Licht mit Hilfe von 1,3 Millionen Mikrospiegeln gebrochen und gerichtet wird.

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Der Innenraum der Mercedes-Maybach S-Klasse baut auf der revolutionären Interieurgestaltung der neuen Mercedes-Benz S-Klasse auf. Die Skulptur aus Instrumententafel, Mittelkonsole und Armauflagen scheint über einer weitläufigen Landschaft zu schweben. Auch bei der Mercedes-Maybach S-Klasse sind digitaler und analoger Luxus im Innenraum in Einklang. Bis zu fünf Bildschirme sind erhältlich. Serienmäßig an Bord ist ein 12,8 Zoll großes OLED-Zentral-Display als Hightech-Kommandozentrale. Auf Wunsch gibt es ein 12,3 Zoll großes 3D Fahrer-Display mit dreidimensionaler Darstellung anderer Verkehrsteilnehmer und markanten Tiefen- und Schatteneffekten.

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Die besondere Optik des Fahrer-Displays im Anzeigemodus Exklusiv untermauert die Sonderstellung des Mercedes-Maybach. Die Einfassung der Rundinstrumente trägt die markentypische Farbe Rosegold.
Diese Farbe kommt auch bei der Aktiven Ambientebeleuchtung (Sonderausstattung) zum Einsatz, also beim animierten LED-Lauflicht mit intelligenten Komfort- und Sicherheitsfunktionen. Mit Rosegold White und Amethyst Glow umfasst die Aktive Ambientebeleuchtung zwei neue Farbwelten. Darüber hinaus gibt es mit der „Welcome Fond“-Vorinszenierung im Fahrzeug auch eine zusätzliche Funktion. Ihre Premiere im Mercedes-Maybach hat die adaptive Fondbeleuchtung. In mehrfacher Hinsicht passt sie sich den Wünschen der Insassen an: Neben der Helligkeit lassen sich auch die Größe und Position des Lichtspots einstellen. Zugleich ist eine breite Spreizung zwischen präzisem Arbeits- und entspanntem Loungelicht möglich.

Auch klassischer Luxus ist reichlich an Bord: Neu sind die großen Zierteile der Frontsitze. Edle Holzschalen schmiegen sich um die Rückseite von Fahrer-und Beifahrersitz. Bei Ausstattung mit dem First-Class Fond sitzt ein ähnlich markantes Holzzierteil zwischen den beiden Fondpassagieren.

Der im Vergleich zur langen Mercedes-Benz S-Klasse um 18 cm vergrößerte Radstand kommt vollständig dem Fond zu Gute. Hier ein Überblick über die wichtigsten Maße im Vergleich:

Eindeutiger Hinweis darauf, dass der Besitzer der Mercedes-Maybach S-Klasse oft in der zweiten Reihe zu finden ist, ist die serienmäßige Ausstattung mit den Executive Sitzen links und rechts und dem Chauffeur-Paket. Bei den Executive Sitzen kann der Passagier die Sitzfläche und die Lehne unabhängig voneinander verstellen. Unter Nutzung der Fersenauflage am Frontsitz und der elektrisch ausfahrbaren Beinauflage entsteht eine durchgängige, komfortable Liegefläche für eine angenehme Schlafposition. Der Verstellweg der Beinauflage wurde gegenüber der Vorgänger-baureihe um ca. 50 mm verlängert. Neu ist ferner eine Massagefunktion der Wadenauflage als Teil des Sitzkomfort-Pakets Fond. Eine weitere Annehmlichkeit ist die Nacken- und Schulterheizung im Fond.

Motoren teilweise elektrisch unterstützt 

Die Motoren der Mercedes-Maybach S-Klasse stammen aus dem Mercedes-Benz Portfolio und sind teilweise elektrisch unterstützt. Die Elektrifizierung übernimmt ein Integrierter Starter-Generator (ISG) der zweiten Generation. Dieser stellt einen Boost von bis zu 15 kW bereit, unterstützt das effiziente „Segeln“ beim Fahren mit gleichbleibender Geschwindigkeit, macht das Start-Stopp-Erlebnis noch komfortabler und den Antrieb insgesamt effizienter.

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Allradantrieb ist im Maybach Serienumfang

Das 9G-TRONIC Getriebe wurde für die Adaption des ISG weiterentwickelt. Der Elektromotor, die Leistungselektronik und der Getriebekühler sind nun in bzw. an das Getriebe gerückt. In Verbindung mit ISG konnte der gesamte zweiteilige Riementrieb entfallen, weil ein elektrischer Kältemittelverdichter zum Einsatz kommt. So kann der Innenraum auch bei stehendem Motor (Start-Stopp- und Segelphasen) effizient und komfortabel klimatisiert werden. Allradantrieb ist serienmäßig.

Serienmäßig ist die Luftfederung AIRMATIC mit kontinuierlicher Verstelldämpfung ADS+. Der Fahrer kann mit Hilfe von DYNAMIC SELECT die Eigenschaften des Antriebs, des ESP®, des Fahrwerks und der Lenkung individuell verändern. Die Wahl erfolgt über ein Bedienelement am unteren Ende des Zentral-Displays. DYNAMIC SELECT bietet ein eigenes Fahr-programm MAYBACH an. Es ist ganz auf Fahrkomfort fokussiert.
Die optionale Hinterachslenkung steigert die Handlichkeit in der Stadt. Der Wendekreis verringert sich damit um fast zwei Meter. Kunden haben die Wahl zwischen zwei Varianten: Hinterachslenkung 4,5° und 10°. Statt 13,1 Meter beträgt der Wendekreis dann 12,2 beziehungsweise 11,2 Meter.

Das optionale vollaktive Fahrwerk E-ACTIVE BODY CONTROL auf 48-V-Basis scannt mit einer Stereokamera die Fahrbahn und bügelt langwellige Hindernisse glatt. Es bietet darüber hinaus noch zusätzlichen Schutz bei einem Seitencrash.

Die neue Luxus-Limousine baut auf der sehr guten NVH-Basis der neuen S-Klasse Generation auf. Die weiter gehenden NVH-Maßnahmen zielen vor allem auf den Fond. So wird zusätzlicher Dämmschaum im Bereich des hinteren Radlaufs eingesetzt. Die zusätzlichen festen Dreiecksfenster in der C-Säule erhielten ein dickeres Verbundglas, da sie sich in unmittelbarer Nähe der Köpfe der Fondpassagiere befinden. Auf Wunsch sind für den Mercedes-Maybach geräuschoptimierte Reifen mit Schaumabsorbern erhältlich.

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Aktive Fahrgeräuschkompension feiert Premiere

Ihre Premiere im Unternehmen erlebt die Aktive Fahrgeräuschkompensation (AFGK). Das System verringert unerwünschte, tieffrequente Geräusche im Innenraum mit Hilfe gegenphasiger Schallwellen. Für die Wiedergabe werden die Basslautsprecher des Burmester® High-End 4D-Surround-Soundsystems genutzt.

Gerade in der Mercedes-Maybach S-Klasse gilt das Augenmerk seit jeher auch besonders der Sicherheit im hinteren Abteil. Das zeigt auch die Innovation Fondairbag: Diese Sonderausstattung kann bei schweren Frontalkollisionen die Belastungswerte auf Kopf und Nacken für die angeschnallten Insassen auf den äußeren Rücksitzplätzen deutlich reduzieren. In der Mercedes-Maybach S-Klasse profitieren jetzt erstmals auch die Fondpassagiere einer Limousine von einem automatischen Gurtbringer. Er fordert indirekt zum Anschnallen auf und gestaltet diesen Vorgang zugleich bequemer. Der Gurtbringer ist in der verstellbaren Lehne des Executive Sitzes integriert und somit immer in der richtigen Position zum Passagier.

Neue und erweiterte Fahrassistenzsysteme entlasten im Alltag durch situationsgerechte Unterstützung bei Geschwindigkeitsanpassung, Abstandregelung, Lenken und Spurwechsel. Der Fahrer kann so länger fit bleiben und sein Ziel sicherer und komfortabler erreichen. Bei Gefahr können Fahrassistenzsysteme situationsabhängig auf die Gefahr reagieren und so mögliche Kollisionen in ihrer Schwere mindern oder sogar ganz vermeiden.

Mit dem DRIVE PILOT geht das hochautomatisierte Fahren bei Mercedes-Benz voraussichtlich ab dem zweiten Halbjahr 2021 in Serie. Auf geeigneten Autobahnabschnitten und bei hohem Verkehrsaufkommen kann der DRIVE PILOT dem Fahrer anbieten, die Fahraufgabe zunächst bis zu den gesetzlich erlaubten 60 km/h zu übernehmen.

Erste offizielle Bilder der neuen Mercedes-Maybach S-Klasse #Z223

Weitere Interieur-Impressionen in der Galerie:

Bilder: Daimler AG

46 Kommentare
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harry
2 Jahre zuvor

Entschuldigung, dass mir spontan nichts anderes einfällt. Bei diesem Fahrzeug gibt es jede Menge Spielraum für Entfeinerungen. Mal Spaß bei Seite, absolut mega gelungen.

harry
2 Jahre zuvor

Entschuldigung, dass mir spontan nichts anderes einfällt. Bei diesem Fahrzeug gibt es jede Menge Spielraum für Entfeinerungen. Mal Spaß bei Seite, absolut mega gelungen.

stefan
2 Jahre zuvor

erschreckend, dass man selbst im maybach dem billigen glanzplastik treu bleibt… durch zig weitere maybach logos wird aus billigem plastik noch lange kein luxus- respektive premiumfahrzeug…

I Love it
2 Jahre zuvor

Absolute Wahnsinnsshow…….

Snobourt
2 Jahre zuvor

ooofff

Wolfi
2 Jahre zuvor

Welcher vernünftige Vertreter einer Marke kommt denn auf die Idee, bei der Präsentation eines solchen Fahrzeugs das Markensymbol im Hintergrund auf dem Kopf stehend darzustellen???

Ansonsten dürfte das Fahrzeug wohl gut ankommen!

Schalter Weel
Reply to  Wolfi
2 Jahre zuvor

Satanismus ist (leider) moderner denn je. Es gibt immer eine exoterische und eine esoterische Bedeutung. Nur tut euch selbst den Gefallen und beschäftigt euch lieber nicht damit, sonst sieht man es an jeder Ecke; ein wenig wie im Film „Sie leben“ (1988), nur dass hier natürlich keine Aliens rumrennen, eher in Bezug auf die versteckten Botschaften. Kehren wir der dunklen Seite also den Rücken…

Die Inszenierung „Farbe in Farbe“ ist absolut zeitgemäß, es wurde wirklich sehr schön umgesetzt. Design – in Bezug auf das umgedrehte Logo – darf provokativ sein bzw. ist in diesem Fall provokativ. Es ist auf gewisse Art und Weise der künstlerischen Freiheit zuzuschreiben. Auch lenkt es ab und zeigt, dass es um mehr als nur ein oder das Fahrzeug geht.

Kommen wir zum Subjektiven (und Verlieren in Details): Eleganz und „Größe“ hätte man durch deutlich kleinere Logos (im Hintergrund an der Wand) zum Ausdruck gebracht. Geht man noch weiter, hätte man mit Aufleben der Untermarke mit der Zeit gehen und ein moderneres Logo gestalten sollen. Der Schriftzug oben auf dem Kühlergrill ist richtig gut, auch auf dem Heckdeckel geht es noch, aber dieses Logo mit dem runden Dreieck um die beiden M ist irgendwie veraltet. Da ist das Logo der „Rolls-Royce Motor Cars“ zeitloser.

Wie auch immer… Diese virtuelle Präsentation war die erste, die mir gefallen hat. Von der Präsentation der neuen S-Klasse hatte ich z. B. etwas mehr erwartet (vor allem im Vergleich zur der der Baureihe 222 in Hamburg).

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Tim Reisig
2 Jahre zuvor

Es hat beim GLS Maybach begonnen und findet jetzt seinen nächsten Höhepunkt. Der S-Klasse Maybach sieht einfach nur peinlich aus, so wie wenn Carmen Geiss ein Auto geworden wäre. Überall billigstes Chrom-Blingbling, das too much ist und höchstens Chinesen oder Russen gefällt (nichts gegen diese, ich beziehe mich auf den Geschmack dort, der v.a. auf Chrom, Blingbling u.s.w. steht), aber für den hiesigen Geschmack einfach nur in den Augen weh tut. Dabei hätte man soo viel aus dem 223 machen können. Leider ein absoluter Fehlversuch.

MarcS
Reply to  Tim Reisig
2 Jahre zuvor

Wieso Fehlversuch? Die Antwort steht doch schon im Text – bei den Chinesen wird das sicherlich gut ankommen. Und genau das ist auch der Markt, auf den man abzielt.

Wolfi
Reply to  Tim Reisig
2 Jahre zuvor

@ Tim Reisig
Wenn man sich die deutschen Talkshows anschaut, dann ist klar, in welche Richtung die Reise geht.
Daimler wird in China seine Verbrennungsmotoren mit Geely entwickeln und BMW fertigt ab 2024 keine Verbrennungsmotoren mehr in Deutschland.
Da kann sich eine Luisa Neubauer zufrieden zurücklehnen.
Was glauben Sie, welchen Sinn es noch macht, bei einem Fahrzeug wie dem Maybach auch nur ansatzweise noch den „deutschen“ Autogeschmack zu berücksichtigen.
Völlig klar und völlig richtig, dass diese Fahrzeuge strikt auf die Zielmärkte hin entwickelt werden.
Wenn das dann einem europäischen Auge weh tut, so what!
Wenn wir nicht höllisch aufpassen, dann dürfen wir bald in Europa solche Fahrzeuge auch nicht mehr entwickeln, dann wird das gleich in China miterledigt, nebst Fertigung.

AMG Power
2 Jahre zuvor

Also im Vergleich zum GLS sieht dieser etwas gefälliger aus. Chrom ist Geschmackssache, mir gefällt es gut, kann wiederum mit dem aggressiven schwarz in vielen Baureihen mittlerweile nichts anfangen. Das rote Fahrzeug soll den Chinesen schmeicheln? Genau wie die komplette Marke, man versucht sich ins rechte Licht zu rücken.

Zehti
Reply to  AMG Power
2 Jahre zuvor

Welches rot ist das?
Wird es das auch in Deutschland geben und eventuell auch bei der nicht-Maybach S-Klasse?

Endlich mal eine Farbe! Und was für eine und nicht das weiß-grau-schwarz Einerlei.

Thorsten Baier
2 Jahre zuvor

dazu fällt mir nur eins ein: überragend!

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Diego
2 Jahre zuvor

Absolut gelungen! Mit der schwarzen Mittelkonsole ist auch alles Okay… Anders würde es echt bescheiden mit dem OLED Display aussehen. Kann dieses nörgeln einfach nicht mehr sehen in dem Blog, wems nicht gefällt kanns sich einen BMW holen der einfach seit 2005 im Innenraum gleich geblieben ist *würg*

Phil
2 Jahre zuvor

Für mich sieht der Maybach absolut dandyhaft aus. Kein Vergleich zum X222 Vormopf, der absolut diskret und deshalb für mich der feinste war.
Aber egal, Hauptsache er verkauft sich in China und den USA gut.

Alexander
2 Jahre zuvor

Aber das absolute Highlight ist: https://youtu.be/1WWjY-k2r_8

Mathias
Reply to  Alexander
2 Jahre zuvor

Ola ist aber heftigst am flexen – fast schon zu wild! 😉

Stefan Camaro
2 Jahre zuvor

Also ich finde das Auto toll. Auch die Proportionen passen gut. Der Innenraum ist auch super luxuriös. Bleibt nur zu hoffen, dass bestimmte 2 Farben Lackierungen nicht wie beim GLS schon vor Marktstart gestrichen werden…

Steht es nun eigentlich fest ob ein V12 (nach Europa) kommt?

Carlos
2 Jahre zuvor

Gerade zwei Stück bestellt – chabas

Racer1985
2 Jahre zuvor

Die Version schlicht in Rot geht ja noch, aber die Farbkombi Braun/Beige habe ich damals schon beim Maybach 57/62 nicht gemocht. Die verchromten Fensterrahmen gehören wohl irgendwie dazu (findet man auch teilweise bei RR und Bentley), nur die Chromgitter in der Frontschürze sind absolut Too-Much. Die Kunden werden es trotzdem mögen. Ich gehöre eh zu der Fraktion Selbstfahrer, daher ist ein solches Fahrzeug so oder so uninteressant… selbst wenn das Geld vorhanden wäre. Und wenn ich mindestens 200t Euro für eine Luxuslimousine ausgeben wollte, würde ich eher zu einem Bentley greifen 😉

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Helge
2 Jahre zuvor

Also designtechnisch ist der Maybach ja keine Überraschung. Einfach eine noch längere S-Klasse, kleine optische Retuschen, einen anderen Kühlergrill und fertig – überspitzt gesagt.

Aber das Rot ist klasse. passt zum Maybach.
Finde den nicht so schlimm.
Als Zweitwagen ganz ok…

hightower
2 Jahre zuvor

Fahrer Display sieht wie ein Fremdkörper aus , ich versteh nicht warum in jeder Klasse nur so ein tablet dahingeklatscht wird und nicht wie bei Audi schön integriert wird.

Racer1985
Reply to  hightower
2 Jahre zuvor

Günstiger.

Dr. Irk
2 Jahre zuvor

Welche Motoren wird es in Deutschland in dem Modell geben?

Shootingbreaker
2 Jahre zuvor

Also ich kann mit den Displays auch nichts anfangen, vor allem das Tacho Display ist in meinen Augen extrem hässlich.
Aber anscheinend ist das mittlerweile so, soll ja den Chinesen gefallen, wir deutschen sollen ja auch asiatische Autos fahren und bloß keine deutschen (so ist das aktuelle Gefühl bei mir).

Aber zu dem öfters betonten Bentley in den Kommentaren, ich bin vor kurzem in den Genuss gekommen den neuen Continental Probe zu fahren, er ist auch nicht vergleichbar mit den älteren Modellen, hier kann ich öfters einen von 2010 fahren den ein Freund besitzt, einfach zu viel Plastik und Kitsch Bling Bling, also scheint das wohl jetzt Mode zu sein.

Marc W.
Reply to  Shootingbreaker
2 Jahre zuvor

An einem meiner zwei Wohnorte fahren leider erheblich zuwenige Bentley umher – und keine Maybach 🙁
Schade, dass Maybach-Kunden hierzulande nicht noch zum Veredler gehen, um zB subtil zu entchromen. Dann würde der Wagen schon passen – bis auf die erste Reihe.

Ron
2 Jahre zuvor

Servus Markus,

wann bekommen wir Details zu den Motorisierungen?

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Ron
Reply to  Markus Jordan
2 Jahre zuvor

Danke für die schnelle Rückantwort.

Uns würden aber auch Details zu Motorisierungen in nicht EU Ländern interessieren 🙂

Ron
Reply to  Ron
2 Jahre zuvor

Okay, interessant. Stimmt die Info, dass dieser aber keinen ISG tragen wird?

Pano
Reply to  Markus Jordan
2 Jahre zuvor

Hallo Markus,
wo du grade dabei bist Fragen zu beantworten. Hast du irgendwas darüber gehört ob es auch eine Pullman-Version des 223 geben wird?
Danke und Grüße
Pano

Der Maybachfahrer
Reply to  Pano
2 Jahre zuvor

Diese Stretchlimo war doch schon immer schrecklich. Zum 16. Geburtstag vielleicht ein guter Gag, aber für mehr ist so ein Pullmann echt nicht zu gebrauchen.

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Frank E.
Reply to  Pano
2 Jahre zuvor

Ich denke, dass das Pullmann-/Stretch-Segment zwischenzeitlich so klein ist, dass man da Werk-seitig keine Stunde Entwicklungsaufwand investieren sollte.

Und wofür? Die beiden hinteren Sitze sind ja schon bequem. Die zwei zusätzlichen Sitze, egal ob vis-a-vis oder als mittlere Reihe, waren sowieso immer zweitklassig. Wen möchte man hinsetzen? Den Geschäftspartner oder die Ehefrau?

Außerdem brauchen diese Kunden dann doch sowieso Dickblech und Panzerglas. Alles individuell.

C216500
Reply to  Frank E.
2 Jahre zuvor

Die zusätzlichen Sitze sind für Sekretäre etc. und deshalb nicht als Liegesitze ausgeführt.

Mathias
Reply to  Pano
2 Jahre zuvor

Daimler spekulierte mit dem VV222 auf einen ähnlichen Verkaufserfolg wie beim VV221 und steckte demzufolge auch einen gewaltigen Aufwand in die Entwicklung, wenn auch die Produktion dann bei Brabus erfolgte.

Der wohl prominenteste Pullman-Abnehmer, Russlands Präsident Putin, wollte vom VV222 aber nichts wissen und liess stattdessen den Aurus Senat entwickeln.

Doch das war nur eine Episode in der Serie vom Abstieg des Pullman in die Bedeutungslosigkeit. Der ärgste Konkurrent war nämlich der X222, der bei der Kundschaft deutlich besser ankam, da günstiger, agiler und hübscher.

Denn, seien wir mit Blick auf alle Pullman-Ausführungen post Mercedes 600 ehrlich, schön geht anders. Man wird ihn eher weniger vermissen.

Wolfgang
2 Jahre zuvor

In der Summe das beste Auto der Welt.

Binnichtmerkel
2 Jahre zuvor

Würd ich mir holen, wenn ich Merkel wäre.

Mathias
Reply to  Binnichtmerkel
2 Jahre zuvor

Seit Schröder schafft es Daimler nicht mehr, den jeweiligen Kanzler von der S-Klasse zu überzeugen.

Schröder setzte bekanntlich auf den Audi A8 und dann, sobald er verfügbar war, auf den Volkswagen Phaeton, den er bis zum Schluss seiner Kanzlerschaft »den D1« nannte.

Dass Schröder, dem Sohn des Helios gleich, an seiner eigenen Kühnheit gescheitert ist, ist das, was man Ironie der Geschichte nennt. Man kann es im Nachhinein schon speziell deuten, dass er es vermied, im Zusamenhang mit seinem Dienstwagen diesen ihm ungefälligen Namen aussprechen zu müssen. Leider war seine Lust, seine Macht wegen einer, verglichen zu heute, Nichtigkeit auf die Probe zu stellen, stärker, als die sonst diesbezüglich an den Tag gelegte Vorsicht.

Vielleicht wäre er mit einem V220, später V221 doch besser gefahren? Wer weiß…

Jedenfalls begehen wir genau morgen ein Jubiläum, denn vor 15 Jahren, am 22. November 2005, wurde Angela Merkel zur Kanzlerin gewählt. Sie wiederum lässt sich im jeweils aktuellsten gepanzerten A8 W12 chauffieren. Wobei der W12 im D5 offiziell gar nicht erhältlich ist und die Existenz einer gepanzerten Variante nur durch ein pdf-Leak in Russland bekannt und von der ams aufgegriffen wurde. Sehr spannend.

Immerhin, bei Staatsempfängen kommt ein geleaster Mercedes-Maybach S650 (X222) für den Transport des jeweiligen ausländischen Regierungs- oder Staatschefs zum Einsatz.

E-Klässler
2 Jahre zuvor

Frage: es gibt Bilder auf denen die Kamera etc gut in den
vorderen Grill integriert sind und es gibt welche wo schwarze
Platten zu sehen sind und den Grill unterbrechen….
Gerade bei stehenden ist es geschlossen und bei fahrenden offen.
Weiß man woran das liegt ?

Zusatzausstattung oder fährt es auf und zu ?

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E-Klässler
2 Jahre zuvor

Frage: es gibt Bilder auf denen die Kamera etc gut in den
vorderen Grill integriert sind und es gibt welche wo schwarze
Platten zu sehen sind und den Grill unterbrechen….
Gerade bei stehenden ist es geschlossen und bei fahrenden offen.
Weiß man woran das liegt ?

Zusatzausstattung oder fährt es auf und zu ?

E-Kkässler
2 Jahre zuvor

@Markus: Exakt ! Du kennst dich aus – chapeau!