Für wem die Serienleistung des Mercedes-AMG S 63 4MATIC+ Coupé mit 612 PS nicht ausreicht, bietet Posaidon nun eine Leistungssteigerung des V8-BiTurbo Motors in vier verschiedenen Stufen an. Aktuell werden maximal bis zu 940 PS und 1.280 Nm angeboten, über 1.000 PS sind aber bereits in Vorbereitung.

Zwei Leistungsstufen für den internationalen Markt

In der Stufe 1 für 29.990 Euro bietet Posaidon eine Leistungssteigerung als S 63 RS 830+ auf 880 PS und 1.200 Nm an, was das Coupé innerhalb von 2,9 Sekunden auf die 100 km/h katapultiert. Dazu passt man die Motor- Getriebe- sowie Antriebsstrang-Steuergeräte an. Die Höchstgeschwindigkeit ist aufgrund der Reifenfreigabe auf 350 km/h limitiert.

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In der zweiten Ausbaustufe für satte 52.000 Euro bietet man 940 PS und 1.280 Nm an. Dazu bearbeitet man sowohl Zylinderköpfe, als auch Ventilsitze und installiert parallel eine Wasser-/Methanol-Einspritzung (optional mit individuellem Tank).

Mit TÜV-Zulassung weniger Leistung

Was bremst, ist die Zulassung für öffentliche Straßen in Deutschland, zumal nicht alle Modifizierungen StVZO-konform sind. Mit Zulassung bzw. TÜV-Freigabe bietet man den S 63 RS 830 – ohne “+” in der Bezeichnung – mit 830 PS und 1.100 Nm an, der in drei Sekunden auf die 100 km/h Marke sprintet. Die Höchstgeschwindigkeit bleibt aber bei 350 km/h. Für die straßenzugelassene Variante verlangt man 24.000 Euro – inklusive Abnahme beim TÜV.  Für 4.200 Euro bietet man ein reines Software-Tuning an, die 700 PS und 950 Newtonmeter aus dem 8-Zylinder hervorzaubert. Hier rennt das Fahrzeug in 3,2 Sekunden auf die 100 km/h und läuft bis 330 km/h.

Alle genannten Leistungsstufen sind bei POSAIDON natürlich nicht nur für das S-Klasse Coupé, sondern auch für alle anderen AMG-Baureihen mit dem M177-Aggregat erhältlich. Namentlich sind dies der E 63 (213), GLE 63 (167), GT 63 (X290), G 63 (463), S 63 (222) und GLS 63 (X167). Ähnliche Upgrades bietet POSAIDON auch für den C 63 (205) und GLC 63 (253) sowie alle mit M178-Motor ausgerüsteten AMG GT an.

Bilder: Posaidon

13 Kommentare
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Peter Tester
4 Monate zuvor

Autos welche die Umwelt nicht braucht und nicht zugelassen werden dürften.
Leider gibt es immer noch zu viele Autobauer, Autotuner und auch Käufer*innen, welche das nicht verstehen wollen und eine Politik, welche nicht genug Arsch in der Hose hat, um solchen Wahnsinn zu verbieten.

Achim
Reply to  Peter Tester
4 Monate zuvor

Eigentlich darf man solchen Schwachsinn nicht beachten, Nur so viel: noch so ein neidzerfressener Schwachmat der sich DDR und Trabant zurück wünscht… Freies Land, freie Bürger! Jedem das seine!

Mathias
Reply to  Peter Tester
4 Monate zuvor

Mit dem Genderstern haben Sie Ihre Ideologie bereits zu Genüge verraten – den Rest Ihrer so etwas von erwartbaren Einlassungen hätten Sie sich also sparen können!

Ron
Reply to  Mathias
4 Monate zuvor

Gutes Auge! Da haben Sie voll und ganz recht.

Engelbert
4 Monate zuvor

@Peter Tester:
Aus meiner Sicht haben sie Recht. Auf die Kleingeisterei der Edelfans hier geh ich dann offensichtlich besser nicht ein.

Gruss

C216500
Reply to  Engelbert
4 Monate zuvor

Ihnen würden eigentlich 20 m2 Wohnfläche ausreichen. Alles andere ist übertriebener Luxus und schlecht für die Umwelt.

Bernd Hübschmann
4 Monate zuvor

Für mich als bekennender Elektrocar-Hasser genau das Richtige!! Hoffentlich entwickeln die Autofirmen noch stärkere Ausführungen für die Liebhaber der Verbrenner. Ich selbst bekomme m Mai einen Supersportwagen geliefert mit 1000 Nm Drehmoment und mein Ziel ist dann nur noch, Benzin zu verbrennen und zwar so viel wie möglich. Mögen die Umweltfuzzis mich dafür hassen, das ist mir sowas von egal. Mitnehmen werde ich sie in dem Fahrzeug sowieso nie, die können mit dem Fahrrad glücklich werden.

Bernd Hübschmann
4 Monate zuvor

Für mich als bekennender Elektrocar-Hasser genau das Richtige!! Hoffentlich entwickeln die Autofirmen noch stärkere Ausführungen für die Liebhaber der Verbrenner. Ich selbst bekomme m Mai einen Supersportwagen geliefert mit 1000 Nm Drehmoment und mein Ziel ist dann nur noch, Benzin zu verbrennen und zwar so viel wie möglich. Mögen die Umweltfuzzis mich dafür hassen, das ist mir sowas von egal. Mitnehmen werde ich sie in dem Fahrzeug sowieso nie, die können mit dem Fahrrad glücklich werden.

Peter Hänfle
4 Monate zuvor

An Arroganz kaum noch zu überbieten, aber warten sie nur, in 1-2 Jahren haben wir ein Tempolimit von 130 Kmh, dann ist Grün an der Macht und dann werden sie gnadenlos geblitzt mit ihrem ach so tollen Sportwagen.

Phil
Reply to  Peter Hänfle
4 Monate zuvor

Entschuldigung, aber dieser Beitrag mit dem Hinweis auf “grüne” Politik provoziert meine Entgegnung:
Nicht das Auto ist zu schnell, sondern stets der Fahrer:
Da kommt Baden-Württembergs grüner Umweltminister Franz Untersteller vorbei und wird bei erlaubten 120 km/h nach Abzug der Toleranzen mit 177 km/h geblitzt. Seine Entschuldigung: er habe es eilig gehabt und die Straßenverhältnisse hätten es hergegeben. Seinem Anwalt dürften bei dieser Äußerung die Haare senkrecht zu Berge gestanden sein, da man den Vorsatz für diese Tat kaum deutlicher einräumen kann.
Wenn nun einzelne Koalitionsfreunde aus der CDU aus welchen Gründen auch immer meinten: “Wer ohne Fehl ist, der werfe den ersten Stein”, dann stufe ich hingegen eine vorsätzliche Tempoüberschreitung um 57 km/h als im asozialen Bereich liegend ein. Wer für sich selbst keine Verantwortung übernehmen will oder kann, sollte dies auch nicht für Dritte tun dürfen.

Christian Becker
Reply to  Phil
4 Monate zuvor

Das ist ein Troll. Der hat hier schon mit zig verschiedenen Usernames gepostet. Da kannst Du dir deine Zeit besser sparen, als mit ihm zu schreiben. Von ihm kommt wieder der gleiche Nonsens mit Gendersternchen und Queeridentitäten.

Phil
Reply to  Christian Becker
4 Monate zuvor

Dennoch noch etwas zum Lachen:
Vor wenigen Jahren, als es das Gendersternchen noch nicht gab, aber man dennoch auch das Femininum hat berücksichtigen wollen, stand auf dem Evangelischen Kirchentag auf einem Schild in etwa zu lesen:
“Jeder Besucher nehme sich bitte einen Hocker/in”.
😉

kanitverstan
4 Monate zuvor

Jaja , lieber Peter, das ist immer die gleiche Person. Peter Hänfle, Peter Tester , Peter Str…. , Peter …. vor einiger Zeit .
Immer wieder der gleiche
Lass uns doch einfach unsere Meinungen austauschen. Du wirst doch auf deinem ökoblog auch nicht gestört.