Plug-In-Hybride von Mercedes-Benz mit Benzinmotoren sind grundsätzlich mit einem Drucktank ausgestattet, der während der Fahrt komplett hermetisch abgeriegelt wird. Das verhindert den Ausstoß von Emissionen im E-Modus auf ein Minimum bzw. kann sogar komplett unterbunden werden.

Infos zum Drucktank und Schalter Tankwunsch beim Benzin Plug-In-Hybriden

Drucktank nur bei den Benzin-Hybriden 

Fahrer von Plug-In Hybrid Fahrzeugen von Mercedes-Benz mit Ottomotoren müssen dazu vor des Öffnen des Tankdeckels den Druck entlüften und dazu vor dem Tanken einmal kurz auf den Schalter “Tankwunsch” in der Fahrertür drücken. Der Druckabbau erfolgt dann automatisch über den verbauten Aktivkohlebehälter, was durch ein Blinken einer LED angezeigt wird. Parallel erfolgt im Kombiinstrument die Meldung “Bitte warten, Tank wird entlüftet”. Sobald der Vorgang nach einer kurzen Wartezeit abgeschlossen ist, wird die Tankklappe zur Öffnung freigegeben.

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Besonderheit

Interessant dazu: wenn der Tankfüllstand über 75 % liegt oder das Fahrzeug über 6 Stunden gestanden ist, muss das Fahrzeug erst 500 Meter gefahren werden, bevor der Tankwunsch erfüllt werden kann. Nur so ist sichergestellt, dass Kraftstoff – der ggf. in die Entlüftungsleitung gekommen ist, vor dem Entlüften auch wieder in den Tank zurücklaufen kann.

Quelle: Daimler AG

23 Kommentare
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Neisyros
1 Monat zuvor

Gar nicht mal so komfortabel :/
Den Schalter zu drücken ist ja nicht schlimm aber dann erstmal 500m fahren.
Lohnt der ganze Aufwand denn überhaupt?

AMG Power
Reply to  Neisyros
1 Monat zuvor

Da die Tankstelle vermutlich eh weiter weg wie 500m von Zuhause ist, lässt sich das mit Sicherheit bewerkstelligen.

M.B.
Reply to  Neisyros
1 Monat zuvor

Also ich parke meistens nicht 6 Stunden neben der Zapfsäule 😉

Benzfahrer
Reply to  Neisyros
1 Monat zuvor

Naja, wenn der Tank noch zu 75% gefüllt ist, muss man ja auch nicht gleich zu beginn einer Fahrt nachtanken. Außerdem parkt man ja auch nicht immer direkt an einer Tanksäule. 😉

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Benzfahrer
Tom
1 Monat zuvor

Druck entlüften beim Tanken und Ausstoß der Emissionen beim Tanken.
Die Emissionen sind trotzdem vorhanden. Nur nicht im Fahrbetrieb und welchen Sinn macht das?
Brauche ich nur das Auto Bezahlen wenn ich fahre?
Oder ist das wegen dem WLT und Emissionsstoßwerten.

MadM
Reply to  Tom
1 Monat zuvor

Am besten nochmal aufmerksam lesen.
“Der Druckabbau erfolgt dann automatisch über den verbauten Aktivkohlebehälter…”

Tom
Reply to  MadM
1 Monat zuvor

Du bis ja ganz schlau. Herrlich lass mal deine Luft raus. Und pass auf wenn jemand was falsches schreibt. Schön aufpassen

Gaskopf
1 Monat zuvor

Hybrid – gefällt mir gar nicht.
2 Techniken, total aufwändig miteinander kombiniert + Mehrgewicht ohne Ende und komplex, wie Sau. Als Privatwagen ne Katastrophe nach x Jahren – die Kosten killen einen. 🙁
Seit über 10 Jahren eine Übergangstechnologie

Thomas
Reply to  Gaskopf
1 Monat zuvor

Mit dem Auslaufen der Steuervorteile für Hybride ist dieser Murks Geschichte. Und alt werden die Fahrzeuge aufgrund der Komplexität nicht. Eigentlich verrückt, welche Verschwendung da als ökologisch verkauft wurde.

Chris
Reply to  Gaskopf
1 Monat zuvor

Wohl noch nie wirklich einen Hybrid im Alltag gefahren oder? Mein A250e erfreut sich einem rein elektrischen Anteil von 95% bei einem Verbrauch von 0,4 L und 18,8 kWh pro 100 km. Klar braucht man ne gute Lademöglichkeit (Zuhause, Arbeit, …), aber man merkt wie alltagstauglich die ca. 60-70 km elektrische Reichweite sind. So sparsam im Verbrauch bin ich noch nie gefahren (trotz Mehrgewicht)

Helge
Reply to  Chris
1 Monat zuvor

Kann ich nur bestätigen. Der Hybrid macht so viel Spaß und sparsam ist er obendrein. Selbst wenn der Akku leer ist, ist der Kraftstoffverbrauch noch niedriger, als beim reinen Benziner, weil immer noch ein wenig Strom erzeugt wird (Rekuperieren). Im Programm Sport, wird überschüssige Leistung die nicht abgerufen wird, auch als Energie im Akku gespeichert. Vorallem steht immer noch genug Power zur Verfügung, selbst wenn der Wagen voll beladen ist. Der E-Motor schiebt dann immer noch kräftig an.

Helge
Reply to  Gaskopf
1 Monat zuvor

@Gaskopf: Also ich weiß zwar nicht,was so kompliziert sein soll.
Wir haben einen Verbrenner, und einen E-Motor und was höchstens kompliziert ist, ist die Software, um die beiden Antriebe miteinander harmonisch in Gleichklang zu bringen. Ansonsten arbeiten beide Antriebe autark. Ich kann ohne Verbrenner elektrisch fahren. Dann ist das Auto wie ein reines E-Auto oder ich fahre mit Verbrenner, wenn die Batterie leer ist. Dann wird über Rekuperation der Akku geladen. Nichts anderes passiert auch im reinen E-Auto, daß Bremsenergie zurück gewonnen wird.
Bei Mercedes wird nicht (im Vergleich zu VW) mit dem Verbrenner der Akku geladen.
Und im Sport Programm werden beide Antriebe zusammengeschaltet.

Der Hybrid ist eine sinnvolle Ergänzung. Man fährt in der Stadt elektrisch, und wenn man mal Reichweite braucht, muß man nicht eine halbe Stunde oder Stunde warten, bis der Wagen geladen ist und fährt dann einfach weiter.
Und, er wiegt weniger, als ein reines E-Auto und braucht weniger Ressourcen bei der Batterie, daß da der Akku kleiner ist.
Beim Mittelklasse-Auto und Kleinwagen macht die Technik absolut Sinn. Beim SUV wie GLC, GLE nicht. Da die Reichweite nicht passt, und das Auto ohnehin schon schwerer ist.

Gaskopf
Reply to  Helge
1 Monat zuvor

Sorry Fanboys! Habe meinen E300 d Hybrid vorzeitig zurückgegeben, hat mich alles andere als überzeugt. Allein schon das reduzierte Ladevolumen, das höhere Mehrgewicht, das scheiß Bremsgefühl….ist nicht meins. Bin mit meinem 400 CDI jetzt mehr als zufrieden!

S_B_G
Reply to  Gaskopf
1 Monat zuvor

Hat eigentlich nichts mit Fanboys zu tun. Bei meinem CLA als SB ist keine Stufe, hab im Urlaub super zwei Koffer flach nebeneinander bekommen. Eine Stufe wie im E hätte ich aber auch nicht akzeptiert. Bremse ist teils tatsächlich teigig, aber hab mich dran gewöhnt. Ich würde keinen reinen Verbrenner mehr haben wollen. Alleine schon wegen Preconditioning und dem llautlose fahren in der Stadt. Bei meinem Profil reicht einmal tanken im Monat (hab gerade 26l getankt und mit Bertha Pay nochmal 8 cent pro Liter gespart).
jetzt warte ich, was der C300e T kostet, der wäre perfekt (auch von der Leistung her).

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von S_B_G
Thomas
Reply to  Helge
1 Monat zuvor

Was das Problem ist?
einerseits ein kleiner Verbrennungsmotor inkl. Aufladung und Abgasnachbehandlung, der ohne E Unterstützung keinen Spass macht.
andrerseits ein E System, das zu klein dimensioniert ist, um Bremsenergie wirklich sinnvoll in die Batterie zu bekommen. Sieht man an den Verbräuchen. Und eine Batterie, die irgendwo unglücklich im Fahrzeug verbaut ist. Selbst bei den MFA2 Modellen.
Wer wirklich 70 bis 80 Prozent der Strecken elektrisch zurücklegt, sollte über ein Elektroauto nachdenken. Dann hat man ein vollwertiges Fahrzeug mit deutlich simpler Mechanik.

Carsten
Reply to  Thomas
1 Monat zuvor

@Thomas: Beim Verbrenner (MFA2 Plattform) gebe ich dir recht. Der 1,3 l ist nicht gerade für seine Laufruhe bekannt und eigentlich keines Mercedes würdig. Da läuft der 1,6er aus der Vorgänger-Baureihe schon besser.

Aber man muß auch sagen, daß der Verbrenner eher der Ausnahme-Antrieb sein soll beim Hybrid. Eigentlch sollte der Käufer ja ein Fahrprofil haben, welches sich überwiegend elektrisch bewältigen lässt, sodaß man den Verbrenner eher selten braucht.

Das E-System ist für die Fahrprofile (nämlich Kurzstrecken) und Stadtverkehr absolut ausreichend. Wem das System zu unterdimensioniert ist, müsste dann auch gegen jeden Mildhybrid wettern. Denn der spart insgesamt noch weniger Sprit. Das sind dann auf 100 km ca. 10 % Sprit.

Und ein reines E-Auto wird wohl erst die bessere Alternative zum Verbrenner sein, wenn die Batterietechnik so weit ist daß:

1.) im Winter kaum Reichweite “verloren geht”
2.) ich den Akku in 5-10 Min. nahezu voll bekomme, sodaß es annährend halbwegs mit einem Tankstop zeitlich vergleichbar wäre.
3.) Die Größe und das Gewicht vielleicht noch abnehmen
4.) Und die Herstellung bzw Gewinnung von Rohstoffen umweltfreundlicher wird.

Bis das wahr wird, gehts sicher noch 5 Jahre und länger.

Und wie gesagt. Es hängt auch viel am Fahrprofil. Wer täglich auf der Autobahn fährt kauft sich keinen Hybrid, bzw. sollte das nicht tun. Auch wenn der Steuervorteil da ist. Das wäre absoluter Nonsens. Dafür ist er nicht gebaut.

PeterR
Reply to  Helge
1 Monat zuvor

Da muss ich jetzt aber den GLE Hybrid verteidigen. Fast 100 km real erreichbare Reichweite passt glaub ich ganz gut. Mit Klima Heizung und anderen Verbrauchern ohne wesentliche Probleme möglich. Ich bin jetzt ca 15000 km damit gefahren und bin vom Gesamtkonzept total begeistert.
Auf der Langstrecke höchstens 7 l/100km auch ohne Zurückhaltung beim Tempo (mehr als 210 geht aber nicht). Insgesamt 80% E Betrieb, wobei hier in der Stadt manchmal 24 KWh/100km möglich sind.
Mir erscheint das Prinzip als sehr gelungene Brückentechnologie, kann mir aber als nächstes durchaus auch BEV vorstellen, wenn ich mir die Daten des EQS anschaue.
Vorerst bin ich aber froh, dass ich gerade noch ein Auto mit allen verfügbaren Ausstattungen bekommen habe.

Werk68
Reply to  PeterR
1 Monat zuvor

Für mich als Wohnwagen Fahrer ist Hybrid auch perfekt. EQC hatte ich für 6 Monate , völlig untauglich um Anhänger zu ziehen

martin
Reply to  Werk68
1 Monat zuvor

naja , ob eine A-Klasse da besser geeignet ist….?

Sternenkreuzer
1 Monat zuvor

Steh ich irgendwie auf der Pipeline?
Welche Emissionen, die nach dem Verbrennungsprozess gemessen werden, erzeugt denn das im Tank gelagerte Benzin?

Wenn ich das richtig verstanden habe und weiterspinne, erhalten bald noch die Luftauslässe aus dem Innenraum einen Aktivkohlefilter oder im E Modus wird automatisch auf Umluft gestellt, falls den Insassen etwas mehr als nur der Atem entfleucht?!

Helge
Reply to  Sternenkreuzer
1 Monat zuvor

Es geht nicht um das verbrannte Benzin, sondern die Dämpfe des unverbrannten Kraftstoffes.
Und was die Tankstellen angeht. So gab es mal bei Shell Zapfsäulen, die über der Zapfpistole noch einen Schlauch hatten. Damit wurden überschüssige Dämpfe gleich abgesaugt.

martin
Reply to  Helge
1 Monat zuvor

Die Dämpfe werden auch heute noch abgesaugt, das ist nämlich in der EU seit 2012 vorgeschrieben. Nur ist die Absaugvorrichtung an der Zapfpistole und dem Zuleitungsschlauch integriert und bedarf keiner seperaten Leitung mehr.

Superalex
Reply to  Sternenkreuzer
1 Monat zuvor

Ein Aktivkohlefilter zur Tankentlüftung ist seit 30 Jahren Standard. Mit Einführung von Euro 2 Pflicht.