Bereits auf der IAA Mobility im September in München zeigt Mercedes-Benz wohl einen ersten Ausblick auf die Elektroversion der G-Klasse – den EQG. Dabei wird das Modell keine Neuentwicklung sein, sondern ein Umbau der G-Klasse auf reinen E-Antrieb.

Mercedes-Benz zeigt auf der IAA Ausblick auf Elektro G-Klasse EQG

Ausblick der Serienvariante auf der IAA 2021 in München

Mit dem EQG – den man auf der IAA 2021 vermutlich noch nicht als Serienmodell (sondern als Concept) zeigen wird – wollen die Stuttgarter voraussichtlich verschiedene Leistungsvarianten sowie Akkugrößen anbieten. Serienmäßig ist aber der Allradantrieb 4MATIC mittels eines radselektiven Antriebs zu erwarten, wie auch entsprechende Geländetechnik (Sperren, Untersetzung). Offiziell bestätigt ist bislang aber weder die Vorstellung, noch irgendwelche Leistungsdaten.

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Leistungsvariante als 560 und 580 4MATIC

Die größere Leistungsvariante sollte über 500 PS bieten und über einen 108 kWh-Batterieblock verfügen, welcher gut (wenn auch gegenüber dem EQS modifiziert) in die Leiterrahmen-Konstruktion passt. Bei der Reichweite rechnen für den EQG mit um die 500 Kilometer, was dann aufgrund seines stattlichen Leergewichts durchaus beachtlich sein sollte.  Marktstart für die Serienvariante des EQG ist dann wohl 2022/2023 zu erwarten.

Symbolbilder (!): Daimler AG

23 Kommentare
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S-Fahrer
3 Monate zuvor

Das wird interessant. Ich bin sowohl sehr gespannt als auch ein wenig besorgt was den EQG angeht.

Der Bert
3 Monate zuvor

Und weg ist G500

MarkusGLK
3 Monate zuvor

„Dabei wird das Modell keine Neuentwicklung sein, sondern ein Umbau der G-Klasse auf reinen E-Antrieb.“

Verbrenner / Tank raus. Batterie und E-Motor rein. Darf man für einen EQG nicht mehr erwarten?

Marc W.
Reply to  MarkusGLK
3 Monate zuvor

Schon für den G hätte man eigentlich zeitgemäßere Angebote erwarten dürfen, also OM654M als 350de (der Akku macht beim großen Gewicht prozentual weniger aus als im C) – passt also schon, vor allem weil das robuste Grundkonzept zurecht weiter seine Fans hat.

driv3r
Reply to  Marc W.
3 Monate zuvor

Die Produktion ist bis 23 rein randvoll. Warum soll ich mir also zusätzliche Kosten für zusätzliche Varianten schaffen?

FrohesNeues
Reply to  driv3r
3 Monate zuvor

Amen. Viele kapieren nicht, dass der Markt entscheidet (entscheiden sollte) und man die Umsätze und Gewinne nicht einfach liegen lassen darf und sollte!

Joachim
Reply to  FrohesNeues
3 Monate zuvor

Ich glaube, man kann trotz dieser stark verkürzten Antwort davon ausgehen, dass das Thema so umfassend durchgerechnet wurde um „Umsätze und Gewinne nicht einfach“ liegen zu lassen.
Einfach Modellvariante anbieten => Gewinne mitnehmen=> klingt so easy, dass dies bei ganz vielen Entscheidern bestimmt auch ein erstmal sehr naheliegender Gedanke ist.
Übrigens: Wie soll man denn mit einer ModellvariannteGewinne machen, die man nicht vor 2023 liefern kann..?
Bis 2023 hatte man doch nur vorfinanzierte Kosten. Unddafür lässt man dann auch noch die AMG Kunden( höhere Rendite )noch länger warten. Also verzichtet auf zusätzliche Gewinne.

Chris
Reply to  Marc W.
3 Monate zuvor

Sowas hat doch keinen Markt… Gibt kaum PHEV-Märkte! Die meisten wollen entweder einen großen Verbrennungsmotor oder direkt einen BEV.

Raimund
3 Monate zuvor

Ich glaube nicht, dass die Reichweite von 500km dem Leergewicht geschuldet ist, sondern eher an dem schlechten cw-Wert und dass er so groß ist.
Ist der EQS wirklich soviel leichter?

martin
3 Monate zuvor

Mal ne Frage an die G-Fachleute:
bis 2018 war ja durch die uralte Karosseriekonstruktion die Rostproblematik an den Karosserieverbindungstellen schon quasi serienmässig eingebaut.
Seid der letzten Überarbeitung kann man auf Bildern nur immer erkennen das die WSS nun geklebt ist und der darunterliegende Flansch wegkunsturiert wurde.
Gilt das auch für die anderen Problemstellen wie z.B. den Flansch über den Rücklichtern?
Ich würde gerne noch einen gebrauchten G haben , bevor alles elektrisiert ist aber die Rosterei der bisherigen Autos hat mich immer wieder davon abgehalten.
Neuwagen zum Ansehen gibt es in der Umgebung keine.

Thorsten
3 Monate zuvor

Dann gehe ich von einem Bestellstop für den G63 in den nächsten 18 Monaten aus.

Man ht ja jetzt schon 2,5 Jahre Wartezeit…

Wenn man diese beiden Laufzeiten addiert dann ist man im Jahr 2025, ich gehe davon aus das in diesem Jahr kein V8 mehr im G erhältlich sein.

Eine weitere Ikone wird die Bühne verlassen.

FrohesNeues
Reply to  Thorsten
3 Monate zuvor

Deswegen werde ich meinen G63, der 2023 kommt, kaufen und dann nebenher Elektro leasen.

Gutowski Hartmut
Reply to  FrohesNeues
1 Monat zuvor

Da hast aber recht. Stuttgart wollte meinen GL320CDI nicht reinlassen, jetzt düse ich mit meinem G63 dort hin und alle sind zufrieden. Ich freue mich für dich! Genau das richtige Auto gekauft

Erwin
Reply to  Thorsten
3 Monate zuvor

Es ist echt komisch, dass der EQG noch auf Basis der alten G-Klasse kommt, schließlich wird er – wenn er 2022/23 kommt, nicht wirklich lang im Markt sein… Hätte man gleich in die neue Karosserie packen können. Aber sehr wahrscheinlich ist der CO2-Einspardruck so groß, dass man das noch in der aktuellen Generation einbauen musste.

Wegen Akku: Ich denke, unter 25 kW/h Verbrauch auf dem Papier wird wohl nichts gehen. Wie man dann auf über 500 Km Reichweite (WLTP) kommt, finde ich spannend. In der Praxis wohl ein ähnlicher Fall wie der EQV. Auf dem Papier über 400 Km, in der Realität (und von Shutteldiensten und Privatleuten nachgewiesen) leider nur 250-300 Km. Hoher cw-Wert / Stirnfläche und hohes Gewicht, das zu beschleunigen ist, lassen sich nun mal nicht verleugnen. Beim EQG kommen dann noch breite Geländereifen hinzu (mehr Rollwiderstand), ergo sollte man hier mit 300 Km + X als Praxiswert mit der 108 kWh Batterie zufrieden sein.

Frank E.
Reply to  Erwin
3 Monate zuvor

Für den Kundenkreis in meinem Bekanntenkreis sollte es trotzdem reichen: Kinder in der Kita abgeben und dann in die Stadt zum Shopping. Sollte er locker packen. Abundzu einen Pferdeanhänger – gut, da wird’s dann spannend, ob das Gespann noch 200km packt.

Engelbert
3 Monate zuvor

Also mal abgesehen von meinen Vorbehalten, um nicht zu sagen Ängsten, was die Optik betrifft finde ich den Fakt das dieses Auto das 1979 mal ein 230G mit Vergaser war und ein G65 mit V12 geworden ist jetzt auch noch ein alltagstaugliches E Auto wird das in der Reichweite dem ein oder anderen Benziner G in der Reichweite überlegen sein wird.
nuff said!

X218
3 Monate zuvor

So neu ist das nicht. Es gibt ein Unternehmen, das Kreisel heißt, die die G Klasse auf einen E Powertrain umrüstet. Ich glaube Arnold Schwarzenegger hat auch so eine G Klasse. Vielleicht kann man auf Erfahrung Kreise bauen.

Snoubort
3 Monate zuvor

Bin mit sicher dass das Ding ein Renner wird – und damit auch das Fortbestehen der V8 noch ne ganze Zeit sichern wird (3 bis 4 EQG „finanzieren“ dann quasi einen V8 mit – in Europa und wo sonst man noch solche Ideen haben wird.)
Den selben Ansatz hätte ich mit auch Richtung C63 etc. gewünscht – lieber ein Performance BEV AMG, der dann oldschool V8er mitschleppt, statt >2Tonnen 4 Zylinder „Performance“ Hybride…

Joachim
Reply to  Snoubort
3 Monate zuvor

Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, warum 3 bis 4 EQG einen V8“mitschleppen“ sollen. Ich kaufedoch keinen EQG und „finanziere“damit einer anderen mir fremden Person einen G V8. Die Geldwerten Zertifikatsvorteile von MB sollten doch bitte ausschließlich denen zugutekommen, die einen EQ kaufen.
Tesla macht damit seit Jahren Milliardengewinne, weil sie ihre „Rechte“ an andere „schmutzigere“ Autofirmen verkaufen.
Wer einen neuen V8 haben will , soll in Zukunft nicht nur die Mehrkosten derKleinstserie tragen, sondern auch die hochgerechneten Zertifikatskosten.
MB ist doch keine Sozialhilfestation/ Tafel für bedürftige V8 Neuwagen Erwerber.
Einen V8 Neuwagen kauft man in der heutigen Zeit aus Überzeugung!!!!! Mit allen damitverbundenen geldlichen Konsequenzen.

Snoubort
Reply to  Joachim
3 Monate zuvor

Das „Mitfinanzieren“ – extra in „“ gesetzt – bezog sich auf die CO2 Vorgaben der EU. 3 EQG + 1 G63 macht einen Schnitt von etwas über 100g CO2 / je km, was bei dem Einfluss auf das Flotten-Durchschnittsgewicht reichen sollte.

Mathias
Reply to  Joachim
3 Monate zuvor

»MB ist doch keine Sozialhilfestation/ Tafel für bedürftige V8 Neuwagen Erwerber.«

Das ist doch billige Polemik; als Käufer von Luxusgütern finanzieren Sie nämlich Etliches mit, das können Sie sich im Traum nicht einmal vorstellen.
Der Handel mit den Emissionszertifikaten ist sowieso kein Thema mehr, da quasi alle Autokonzerne die entsprechenden Hürden 2021 von sich aus Schaffen.

Ja, selbst Stellantis kriegt die Kurve – »trotz« Hellcat und Trofeo!

Das war es dann auch für Tesla, womit wir beim nächsten Punkt wären:

»Tesla macht damit seit Jahren Milliardengewinne«

Milliardengewinne? Seit Jahren? Echt jetzt?

Robin
3 Monate zuvor

Radnabenmotoren das wär’s!

Gino Manthey
3 Monate zuvor

Na das ist doch ein wirklich nachhaltiges Elektrofahrzeug. Damit kann man sich wieder in der Stadt sehen lassen? Wahrscheinlich Richtung 3 Tonnen Gewicht. 😀