Die V-Klasse von Mercedes-Benz Vans ist ein Multifunktionsfahrzeug – quasi das Schweizer Taschenmesser unter den Kleinbussen. Den „V“ gibt es dazu in drei Längen: als Kompakt, Lang und Extralang. Hinzu kommen Hinterrad- oder Allradantrieb samt drei verschiedener Leistungsstufen 120 kW/163 PS, 140 kW/190 PS und 174 kW/237 PS. Für unseren Alltagstest konnten wir die Topmotorisierung als V 300 d Lang in der Avantgarde Edition unter die Lupe nehmen.

Der V 300 d im Alltagstest mit Kind und Kegel

Dieselmotor mit viel Power

Beim Antrieb und Fahrverhalten ist die V-Klasse, insbesondere in der von uns gefahrenen stärksten Motorvariante, ganz vorne mit dabei. Der V 300 d fühlt sich damit handlich und spritzig an. Sein 2,0 Liter-Vierzylinder-Dieselmotor (OM 654) verfügt über eine Leistung von 237 PS und liefert zwischen 1.600 und 2.400 u/Min ein maximales Drehmoment von beachtlichen 500 Nm. Die Kraft von unten heraus ist beeindruckend und sorgt dafür, dass man die Größe der V-Klasse nicht wirklich anmerkt.

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Beim beherzten Tritt auf das Gaspedal marschieren die knapp 2,3 Tonnen stürmisch los. Der V 300 d kann – wenn man den will – auch schnellere Autobahngeschwindigkeiten erreichen, jedoch fährt es sich mit der ganzen Familie im Bereich zwischen 120 und 160 km/h am angenehmsten –  erst recht mit dem aktiven Abstands-Assistent DISTRONIC. Einmal die Wunschgeschwindigkeit eingestellt und dann steht einer entspannten Fahrt zum 1.000 Kilometer entfernten Urlaubsziel nichts im Wege. Es reagiert dazu zuverlässig auf langsamere Verkehrsteilnehmer – abgebremst wird früh und sanft. Auch das Beschleunigen übernimmt die Großraumlimousine dann wieder selbstständig. 

Der V 300 d im Alltagstest mit Kind und Kegel

Luftfahrwerk reduziert schaukeln

Überzeugend zeigte sich bei unseren Testwagen auch das seit einer Weile verfügbare optionale Luftfahrwerk AIRMATIC. Im Comfort Modus werden Schlaglöcher, Kanaldeckel und Bodenwellen durch die aufwändige frequenzabhängige Steuerung der Dämpfungsregulierung dazu ausgezeichnet geschluckt und es entsteht ein geschmeidiges Fahrgefühl. Im Gegensatz zum Serienfahrwerk kann jedes Rad bei kurzen Stößen frei ein- und ausfedern und zugleich durch die schnell reagierende Dämpfung die Karosserie schnell wieder beruhigen. Über Land und bei kurvenreichen kleinen Sträßchen verhält sich die Großraumlimousine im Fahrtest ruhig und schaukelt nur sehr wenig. Das typische Wanken und Wogen eines so hohen Aufbaus wird rundum gut geregelt. Im Sport-Modus ist das Fahrwerk spürbar straffer, ohne dabei bei groben Kanten und Löchern hart zu wirken. Als Fahrer ist man fast schon ein wenig erstaunt, wie stabil die V-Klasse jetzt auf der Straße liegt. Schnelle kurvige Passagen nimmt der V 300 d in der Sport-Stellung sehr gelassen und mit einer nochmals deutlich reduzierten Bewegung der hohen Karosserie.

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Positiv ist auch die Geräuschdämmung ausgefallen. Selbst bei voller Beschleunigung ist vom Dieselmotor der neuesten Generation akustisch nur sehr wenig zu hören. Bei Autobahntempo dominieren zudem die Wind- und Abrollgeräusche, aber selbst diese dringen auch nur gedämpft in den Innenraum. 

Der V 300 d im Alltagstest mit Kind und Kegel

MBUX und klassisches Cockpit

Das Cockpit der V-Klasse ist zwar nicht die aktuelle Design-Linie aus dem Hause Mercedes, aber es wirkt dennoch weiterhin frisch – trotz der klassischen Tachoanzeigen. Die Kombination aus schwarzem Leder, diversen Chrom-Zierelementen und einer großen gestreiften Dekoreinlage gibt dem Innenraum ebenfalls ein modernes Feeling. Mit dem 10,25 Zoll MBUX-Infotainmentsystem, inklusive Smartphone-Integration, ist der Van dafür aber auf dem aktuellen Stand. Alle typischen Funktionen sind verfügbar und auch die Touch-Möglichkeit direkt am Display ist neben dem Touch-Pad im unteren Bereich der Mittelkonsole vorhanden. Im Alltag haben wir festgestellt, dass das Touch-Pad nahezu ungenutzt bleibt und alle Bedienung direkt über das Display erfolgte. Ein Grund dafür ist wohl die Handlichkeit des Touch-Pads, denn ihm fehlt eine Auflagefläche, um während der Fahrt eine ruhige Bedienaktion ausführen zu können. So in der Form lenkt das Touch-Pad eher ab und die intuitive Bedienung ist merklich erschwert. Der direkte Fingertipp auf das Display ist einfacher. 

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Großer Innenraum für Reise und Transport

Mit 5,14 Meter Länge und über 2 Meter Breite bietet die V-Klasse Lang ausreichend Platz für jegliche Dinge im Leben, sei es der Großeinkauf, der Möbeltransport oder die Urlaubsreise mit der ganzen Familie. Unser Testfahrzeug war mit vier auf Schienen verschiebbaren und ausbaubaren Einzelsitzen in der ersten und zweiten Reihe ausgerüstet. So kann jeder Mitfahrer sehr viel Komfort und Raum genießen, denn auch die Beinfreiheit kann sich bei der Langversion der V-Klasse mehr als sehen lassen. 

Das V der V-Klasse steht aber auch für Volumen, für: Kofferraumvolumen. Die 1.030 Liter reichen bequem für die (Groß)-Familie mit richtig viel Urlaubsgepäck. Als sehr praktisch hat sich bei der Beladung die geteilt zu öffnende Heckklappe gezeigt. Zuerst das schwere Gepäck über die komplett geöffnete Heckklappe einladen und dann über die aufgeklappte Heckscheibe die restlichen Dinge unkompliziert oben drauf legen – ohne, dass das gesamte Gepäck wieder auf die Straße rutscht. Perfekt…..besser geht es nicht!

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Der V 300 d im Alltagstest mit Kind und Kegel

360°-Kamera nützliches Extra

Trotz seiner Größe ist die V-Klasse per se kein unübersichtliches Auto. Dennoch empfiehlt es sich die optionale 360-Grad-Kamera immer mitzubestellen. Das Rangieren besonders in engen Parkhäusern oder Parklücken wird damit um ein Vielfaches leichter, zumal mit gut 12 Metern der Wendekreis auch nicht gerade klein ausfällt. Apropos Parkhaus: hier passt die V-Klasse problemlos und ohne Einschränkungen in die gängigen Parkhäuser und Etagen.

In der Nutzung als Familienauto sind auch die beidseitigen Schiebetüren eine Pflichtausstattung – damit auch die Jüngsten die Tür öffnen können, am besten mit elektrischem Antrieb (welche dann auch noch von vorne gesteuert werden können).

Fazit

Wir haben knapp über 3.000 Kilometer mit dem V 300 d unter die Räder genommen. Bei Tag und bei Nacht waren wir neben diversen kurzen Abschnitten auch auf zwei Langstrecken unterwegs. In jeder Situation war die V-Klasse dabei ein guter und sicherer Begleiter und erzeugte ein Gefühl des rollenden Zuhauses, was auch an der luxuriösen Seite des Testwagens lag. Es bleiben kaum Wünschen unerfüllt.

Gefallen hat uns im Test das PKW-Feeling, denn im Fahreindruck merkt man der Großraumlimousine kaum an, dass es sich weiterhin um einen Van handelt. Das Gefühl beim Fahren ist alles andere als wie „Bus fahren“.

Die V-Klasse erzeugt eine ganze Portion voll Fahrspaß und das liegt nicht nur am sehr kraftvollen Motor, sondern auch an der überzeugenden Federung, die gekonnte die Mischung aus Komfort und Sportlichkeit beherrscht. Der geräumige Innenraum der Großraumlimousine ist für die Reise mit der Familie optimal. Genug Platz zu haben, ist auch Luxus. Nichts ist schließlich schlimmer ,als eng aneinander sitzende und nörgelnde Kinder im Auto zu haben. 

Überzeugen im Test konnte uns die V-Klasse auch beim Verbrauch. Zwar haben wird die vom Werk angegebenen 7,7 Liter verfehlt, mit 8.2 Litern Durchschnittsverbrauch bei voller Beladung waren wir aber dennoch mehr als zufrieden. So kamen wir mit dem V 300 d etwa 850 Kilometer weit mit nur einer Tankfüllung, was bei einer langen Fahrstrecke einen durchaus angenehmer Faktor darstellt.

Parallel zeigte sich der Vierzylinder Diesel in jeder Situation als durchzugsstark, mit voller Urlaubsgepäckbeladung und sechs Personen an Bord. Alles also kein Problem.

Der V 300 d im Alltagstest mit Kind und Kegel

Testfahrzeug im Detail

V 300 d Avantgarde EDITION Lang 75.219,90 €
Sport-Paket Exterieur 398,65 €
17″ Leichtmetallräder, 20-Speichen-Design, vanadiumsilber 0,00 €
Selenitgrau metallic 0,00 €
Leder Lugano schwarz 0,00 €
Zierelemente in Doppelstreifen-Optik 0,00 €
AIRMATIC 1.774,29 €
LED Intelligent Light System 0,00 €
Fernlicht-Assistent Plus 232,05 €
Spiegel-Paket 0,00 €
Fahrassistenz-Paket 0,00 €
Aktiver Abstands-Assistent DISTRONIC 1.140,02 €
Park-Paket mit 360°-Kamera 0,00 €
EASY-PACK Heckklappe 0,00 €
Separat zu öffnende Heckscheibe 0,00 €
Schiebetür links 0,00 €
Elektr. Betätigung für Schiebetür rechts 0,00 €
Elektr. Betätigung für Schiebetür links 0,00 €
Lederlenkrad in Leder Nappa 0,00 €
Fahrersitz und Beifahrersitz elektrisch einstellbar mit Memory-Funktion 2.168,18 €
Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer 0,00 €
Sitzkomfortpaket 116,62 €
Lordosenstütze Fahrer- und Beifahrersitz 0,00 €
Ambientebeleuchtung in drei Farben 0,00 €
Beleuchtung im Haltegriff Fond mit Lesespot 0,00 €
Klimatisierungsautomatik THERMOTRONIC 0,00 €
Klimaautomatik TEMPMATIC im Fond 0,00 €
MBUX Multimediasystem 0,00 €
Digitales Radio 0,00 €
Burmester-Surround-Soundsystem 0,00 €
Smartphone-Integrations-Paket 359,38 €
Navigation-Plus 103,53 €
PRE-SAFE 0,00 €
Colorverglasung im Fond 0,00 €
Dachreling eloxiert 0,00 €
Gewichtsvariante 3.200 kg 352,24 €
Reserverad 0,00 €
Heizung für Scheibenwaschanlage 246,32 €
Beleuchtung im Haltegriff Fond mit Lesespot 0,00 €
Staunetz Fahrer- und Beifahrersitzlehne 0,00 €
2 Cupholder aufsteckbar in Armlehnen hinten 60,69 €
Komfort-Öffnung und -Schließung mit IR-Fernbedienung 0,00 €
Kraftstofftank mit größerem Volumen 70 l 91,63 €
Steckdosen 12 V für die Sitzreihen im Fond rechts und links 0,00 €
Gesamtfahrzeugpreis 82.263,50 €

Bilder: © Philipp Deppe / MBpassion.de

25 Kommentare
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Driver
3 Monate zuvor

Toller Test, die Eindrücke kann ich als V-Klasse Fahrer nur bestätigen. Einziger Kritikpunkt ist für mich das mittlerweile doch eingestaubte Lenkrad, wenn man hier die Variante aus der Mopf 205 verbauen würde und vielleicht dazu noch das digitale Cockpit, das wäre noch ein Highlight.

Peter F.
Reply to  Driver
3 Monate zuvor

DA spricht mir einer aus der Seele! Nach der leichten Überarbeitung 2019 (die Maschinen taten gut!) wird diese V Klasse eine wirkliche MoPf wohl nicht mehr erfahren. Wünsche wie moderneres Lenkrad sind wohl technisch nicht umsetzbar oder auch zu teuer (digitales Cockpit). Gerade ein Plug-In-Hybrid wäre angebracht. Ist doch gerade die V-Klasse ein besonders ambivalentes Fahrzeug und ideal für die Stadt wie für die Langstrecke…
Weiß da jemand mehr und kann mir helfen? Warten bis 2025 und dann nur nur noch einen nicht langstreckentauglichen EQV?

tutnixzursache
Reply to  Peter F.
2 Monate zuvor

Das Warten lohnt sich, mehr gibt’s leider aktuell nicht dazu zu sagen.

Peter F.
Reply to  tutnixzursache
2 Monate zuvor

Danke für diese Aussage. Gern lese ich mehr zu gegebener Zeit…

Werk68
3 Monate zuvor

Ich hatte auch schon 2x eine V Klasse und war sehr zufrieden.Ein tolles Auto. Das müsste aber selenitgrau sein bei dem Testfahrzeug?

Nailzz
3 Monate zuvor

@Markus Jordan, darf man fragen wo Sie genau Urlaub gemacht haben? Das Fotomotiv mit den Bergen im Hintergrund und dem Busch vorne ist top !

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Reply to  Nailzz
3 Monate zuvor

Die Bilder sind von Philipp und wurden in Österreich Ecke Gaschurn / Partenen / Bludenz im Vorarlberg produziert.

Thomas
3 Monate zuvor

vermutlich ist die V-Klasse in allen Ausführungen insbesondere Marco Polo, neben der G Klasse das beste Auto welches MB aktuell baut.

Der Diesel läuft super und hat einen moderaten Verbrauch.

Eines der letzten Highlights im Mercedes Benz Regal.

Wobei man die Preiserhöhungen der V Klasse in den letzten Monaten schon wirklich als frech bezeichnen muss.

Naja Hauptsache Herr Lopez, ähhhh sorry verwechselt Öla spart nicht auch noch bei der V Klasse in Sachen Qualität ein.

Zuletzt editiert am 3 Monate zuvor von Thomas
Helge
3 Monate zuvor

Ein tolles Auto, vorallem als Marco Polo. Man hätte vielleicht auch dieses Auto als Diesel Plug-In oder auch Benzin Plug-In Hybrid auf den Markt bringen sollen. Denn wer den EQV mangels Gewicht, Zuladung und geringer Reichweite nicht möchte, hätte dann zum reinen Diesel noch eine attraktive Alternative gehabt. denn wenn man einen GLC oder GLE als Plug-In baut, kann man auch eine schwere V-Klasse so bauen.

Helge
3 Monate zuvor

@Markus Jordan. Wie würdet ihr fahrtechnisch (Federung, Motor usw.) den direkten Vergleich ziehen zwischen V-Klasse (300d) und EQV? Ihr habt ja beide gefahren. Für welchen würdet ihr Euch entscheiden?

Reply to  Helge
3 Monate zuvor

Ich hab die Frage an Philipp weiter – wird wohl in Kürze selbst drauf antworten.

Werk68
Reply to  Philipp Deppe
3 Monate zuvor

Nicht zu vergessen das viele V klasse Fahrer AHK brauchen und benutzen.. Alleine in meinem Freundeskreis 5 V Klasse Besitzer mit WW oder Pferd

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Reply to  Werk68
3 Monate zuvor

Als Zugtier bleibt die V-Klasse die bessere Wahl. Schon alleine die Lademöglichkeiten mit Anhänger (trotz seitlichen “Nasenlader”) ist oftmals ohne Abhängen gar nicht oder nur sehr schwer möglich. Will ich gar nicht dran denken. 🙂 (vor IONITY gehts schonmal gar nicht, da macht man oft schon die dahinterliegende Straße dicht…)

Christoph
3 Monate zuvor

Bei mir hieß das Auto noch Viano, V6, Vollausstattung. Ist schon 6 Jahre her, aber ich trauere dem Auto immer noch nach. Während Komfort und Geräuschdämmung beim V noch besser ist, ist leider damals auch die Länge um 15 cm gewachsen, ohne dass der Innenraum größer wurde – das war für mich w/ Garagenplatz dann das k.o.-Kriterium. Dazu damals noch fehlender 6-Zylinder (der 4-Zylinder mit 237 PS kam erst deutlich später) sowie die Wahl zwischen Wintertauglichkeit (=Allrad) oder geringer Wendekreis (=weiterhin Heckantrieb wie mein Viano).
Hybrid: den gab es mal vor Jahren auf der IAA zu sehen. Problem war und ist m.E. die Zuladung: schon ein vollausgestatteter V ist viel zu schwer. 600 Kilo Zuladung bei einem 6-Sitzer sind zu wenig. Wenn jetzt noch eine Batterie + E-Motor dazu gerechnet würden, wäre das Gesamtpaket viel zu schwer.

Vanessa
Reply to  Christoph
3 Monate zuvor

Stimmt. V6 war einfach gut. Wenn ein “neuer” V- Klasse Fahren in einen “alten” Viano V6″ steigt, dann kommt zuerst ein erstauntes Grinsen. Wow, welch ein Motorsound.

Ohne Zweifel, der neue Diesel ist gut, ökonomisch und mit der 9 Gang Automatik auch sportlich flott unterwegs.Aber der 6 Zylinder hat besser harmoniert mit dem Auto

Was mich an dem Bericht wundert. Wie lange wird die V-Klasse nun schon gebaut? 6 Jahre? Und dann kommt ein Erfahrungsbericht zur V-Klasse. Da schmunzlet jeder langjärige Viano/V- Klasse Kenner

Noch eine Info an Phlipp:
Phlipp. hast du mal Sitze ausgebaut und wieder eingebaut, bist du mal bei Regen gefahren, wenn die Seitenscheiben verschmutzen oder im Winter mit der V-Klasse ohne Zuladung über den Schnee geschliddert. Und hast du dich nicht gewundert, dass es kein Keyles Go gibt oder eine Distronic Plus. Warum gibt es keinen ECO Fahrmodus mit Segelmodus? Alles gibt es bei MB PKW.

Trotzdem hoffe ich, dass Phlipp als nächstes Auto eine V- Klasse bestellt.

Grüße
Vanessa (8 Viano, einige V- Klasse)

Christoph
Reply to  Vanessa
3 Monate zuvor

Winter Tauglichkeit – naja, meine Frau bekam von der Nachbarschaft “standing ovations” als sie mal vor der Haustür die Schneeketten aufziehen musste… Die Sitze waren sauschwer, deshalb und wegen der Traktion blieben die auch im Winter immer eingebaut. Unser Viano hatte mehrere Spitznamen – Partybus, weil wir mal mit 6 Kollegen zu einem Turnier gefahren sind und 4 hinten Poker gespielt haben, während der Tempomat auf der A9 auf 180 eingestellt war. Katapult, wenn auf der Landstraße mal ein Überholvorgang zügig abgeschlossen wurde. Und Hoppel, weil bei Teillast der Motor schlecht Gas annahm und der Wagen dann immer ruckelte – hat ca. 1 Jahr gedauert, bis das nach 2 Steuerungsupdates behoben war.

David
3 Monate zuvor

“Selbst bei voller Beschleunigung ist vom Dieselmotor der neuesten Generation akustisch nur sehr wenig zu hören. Bei Autobahntempo dominieren zudem die Wind- und Abrollgeräusche, aber selbst diese dringen auch nur gedämpft in den Innenraum.”
Sorry die V ist ein toller Raumgleiter…
aber wie in anderen Fahrberichten und Tests auch hier beschrieben, muss ich da deutlich widersprechen.
Der 300 ist im Vergleich zum 250 bei voller Leistungsabforderung leider noch kerniger.
Das kaum etwas in den Innenraum dringt ist wirklich sprichwörtlich fakenews.
Ihr müsst doch hier keine Werbetexte für die V Klasse publizieren.
Die Dämmung der OM654 ist nunmal ein Problem erst Recht in diesem Fahrzeugkonzept.
Da hilft es schon gar nicht die konzeptbedingten hohen Wind/Abroll/Dröhngeräsche im Innenraum schön zureden die das laute Brummen ab 120 sogar noch übertönen…
Eine dem Marketingtitel/ziel Luxusraumgleiter folgenden Preis entsprechenden Geräuschkomfort zu bieten, ist offenbar vom Dämmaufwand viel zu teuer und aufwendig, wenn nicht sogar konstruktionstechnisch unmöglich.
Jeder 0815 Kleinwagen heute und vor 10Jahren ist und war deutlich leiser.
Wenn man von einem C E oder gar S umsteigt, ist das ein Schock – aus einem E KFZ umgestiegen, glaubt man sich in einem anderen Jahrhundert.
Gottseidank gewöhnt sich Mensch Kunde schnell um…
Das ist beim T6.1 etc. übrigens genauso.

V Klasse Fahrer
Reply to  David
3 Monate zuvor

Kann ich bestätigen. Mein V300 ist ab 120kmh auch ziemlich laut. Trotz Airmatic. Die sollte die Akustik auch senken. Stimmt überhaupt nicht. Auf Autobahn mache ich auf Langstrecke Ohrstöpsel in die Ohren. Dann ist es ein Genuss. Und von der Airmatic hatte ich mir mehr erhofft. So ein Schwebe-Komfort wie bei Citroen im C5. Ohne schaukelig zu werden. Aber leider komfortmäßig eine Entäuschung. PS: Ich fahre seit 2015 jedes Jahr beruflich eine neue V Klasse. Der einzigste Vorteil der Airmatic ist bei voller Beladung das etwas sichere Fahrverhalten und dass er hinten nicht abtaucht. Würde ich nicht wieder nehmen.

emzetha
3 Monate zuvor

Ja, Vieles kann ich bestätigen.
ABER: im Innenraum gibt es genau 0 Ablagefächer für eine Familie. Der Kofferraum- ja, der schluckt wirklich Viel, aber wieder 0 Fächer, nicht Mal ein Kleines für einen Putzlappen, oder ein Beutel.
Das stört mich aktuell schon.

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Viano
3 Monate zuvor

Über 80.000 Euro für ein “Familienauto” geht’s noch!

Volker
2 Monate zuvor

Die Airmatic ist zu straff im Komfortmodus ausgelegt. Auf Langstrecken zittert bzw. vibriert das Cockpit. Lt. MB Werkstatt gibt es keinen Fehler im Airmatic-Fehlerspeicher. Woran kann das liegen? Bin mehr als enttäuscht:/

AndyB
21 Tage zuvor

Moin – meine Dritte und nun drei Wochen alte V-Klasse V300d4m überrascht in Fahrstufe “S”, die eigentlich unbrauchbar ist, mit einem Zusatzsound. Selbst der Verkäufer versuchte das auf höhere Drehzahlen zu schieben. Man kann ganz klar einen Soundbooster auf S vernehmen. Kann man das irgendwo aus- bzw. auf “M” auch einschalten??

Marco Polo
14 Tage zuvor

Meiner V-Klasse Marco Polo ist nun etwas älter als ein Jahr. Ein tolles Auto, aber… Bei so einem teuren Auto, erwarte ich nicht, dass Mängel sich über Generationen durchschleifen. Meiner brummt gelegentlich im Bereich der B-Säule, Navi nicht immer zuverlässig, im Ausland lass ich mit Smartphone-Navi mitlaufen, Kühlerwasserverlust aufgrund einer defekten Schweißnaht usw. Na das ist definitiv noch Luft nach oben….