Änderungsjahre der Kompakten ab kommenden Jahr früher

Mercedes-Benz stellt für sämtliche Kompaktfahrzeuge die Zeiträume der Änderungsjahre um. Während man bislang die Produktion jeweils im Juli und Dezember umgestellt hat, erfolgen die Änderungen nun bereits im März sowie September.

 

Ab dem kommenden Jahr 2024 wird Mercedes-Benz die Änderungsjahre bei den Kompaktmodellen vorziehen. Betroffen sind dazu sämtliche Kompaktfahrzeuge in allen Werken (A-Klasse W/V 177), CLA C/X 118), B-Klasse (W247), GLA (H247), GLB (X247) sowie EQA und EQB (H/X 243).

Die neuen Umstellungstermine in der Produktion für die Änderungsjahre in allen Werken von Mercedes-Benz rutscht bei den Kompaktmodellen nun von bisher Juli bzw. Dezember vor – auf März und September. Für den GLB gilt dabei ein abweichender Zeitraum – hier sind es zukünftig Mai sowie November des Jahres.

Quelle: Mercedes-Benz Group AG

 

 

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B3ernd
8 Monate zuvor

Änderungen kurz vor dem Abgesang der „Spielzeug-Klasse“ von MB.

Timbob Hansly
Reply to  B3ernd
8 Monate zuvor

Ist halt ein provokanter Kommentar, der nicht stimmt.

Die Kompaktklasse bleibt. A und B werden eingestellt, aber CLA (Coupe & SB), GLA und GLB bleiben.

Man baut ja auch extra die MMA Plattform für elektrische Kompakte und hat erst letztens das CLA Konzept vorgestellt.

Dr.med. Alexander
Reply to  B3ernd
8 Monate zuvor

Und genau das wäre der schlechteste Weg. Denn gerade z.B. die A-Klasse ist ein sehr gutes Auto und eröffnete manchem Kunden den Aufstieg oder auch Abstieg weil man eben kein großes Auto mehr braucht. Aus der Händlerschaft hagelt es ja auch bereits massive Kritik an der Luxury-Strategie von Mercedes. So titelte der Münchner Merkur vor kurzem „Mit Vollgas an die Wand“.

Urs Göschel
Reply to  Dr.med. Alexander
8 Monate zuvor

Eher mit „Vollstrom“ in die Zukunft! Der neue CLA wird schon jetzt als Tesla-Fighter (Model 3) gehandelt, der in jeglicher Hinsicht Benchmark ist. A-Klasse wird man verschmerzen können, da BMW den 1er ja auch einstellt…

Snoubort
Reply to  Urs Göschel
8 Monate zuvor

„Tesla-Fighter“ – da hab ich ein Deja-vu…

Wer handelt denn da?

schwob
Reply to  Dr.med. Alexander
8 Monate zuvor

Welche Händler? Meinst du die Vermittler?

Dr.med. Alexander
Reply to  schwob
8 Monate zuvor

Ich kann nur sagen was in dem Artikel steht. Es ist der „Händlerverband des Stuttgarter Premiumhersteller“.

Leser
Reply to  Dr.med. Alexander
7 Monate zuvor

Aber dennoch aus heute 7 Modellen überleben maximal 3 in der Sparte „ENTRY“.

Und vergleichbare Entry kann jeder beliebige Hersteller bauen, dafür bedarf es keinen Stern, außer bei den Stammtischbrüdern, die ihren Schlüssel auf den Tisch legen und prahlen, sie fahren Mercedes, obgleich diese Plastik-Schüsseln wie A, B & Co. jeder beliebige Hersteller auch bauen kann.

By the way, bis 1982 gab es KEINEN(!) einzigen Mercedes unterhalb der heutigen E-Klasse vergleichbar, die Basis hieß´W123_200 / 200D

Andreas
Reply to  Leser
7 Monate zuvor

Hi, also mein jetziger EQE ist genau so eine Plastikschüssel wie meine vorherige A Klasse. Ach ja, habe vergessen —> Luxuriös und ohne Plastik? Dann wohl Maybach und keine popelige A Klasse oder EQE wo Preis / Leistung nicht stimmt. Nur doof, dass der EQS wie der EQE daherkommt.

Wo ist das Problem eine A Klasse zu bauen die hochwertig ist? Vielleicht möchte ich ja ein kompaktes hochwertiges Auto und nicht unbedingt mit dem Maybach SUV durch die Stadt düsen?

Es ist eine Lachnummer, dass man beim EQE für das Ablagefach unter der Mittelkonsole draufzahlen muss.

Dafür gab es beim A zumindest intelligentes Licht Multibeam einzeln zu haben. Beim EQE sind da mal eben 13000 Euro fällig.

Ne Mercedes – so wird das nichts.

Tutnixzursache
Reply to  Andreas
7 Monate zuvor

Ihr Kommentar beweist doch eindeutig, je tiefer das Produkt im Segment eingestuft ist, desto billiger die gesamte Performance !

Oder wollen Sie ernsthaft behaupten, irgendein Mercedes „Entry“ kann eine bessere Verarbeitung/Haptik wie ein um ein oder zwei Klassen höheres Produkt des gleichen Hauses seinen Kunden anbieten ?

Wohl kaum, denn „unten“ bei den billigen Einsteigern wird am meisten bei der Qualität eingespart, da sich dort höhere Endpreise am wenigsten am Markt durchsetzen können.

Daher ist es nur folgerichtig die unteren Segmente als sogenannter Premiumhersteller besser ganz streichen und sich auf die höheren Segmente, die vielleicht noch einen Kauf eines Mercedes rechtfertigen, zu konzentrieren.

Ganz davon abgesehen, wer hohe Stückzahlen bevorzugt, sollte besser gleich bei Toyota, Nissan, Honda, Stellantis fündig werden, bei Mercedes ist derjenige mit dieser Denke fehl am Platz !

martin
Reply to  Tutnixzursache
7 Monate zuvor

das kann man tatsächlich behaupten.
Ich bin vom extrem schlecht verarbeiteten S 213 (schief hängende und von selbst zuklappende Türen, klapperndes und knarzendes Cockpit, ständig Elektronik Fehler bei den Assis, nicht funktionierende Standzeizung , immer wieder Fehlermeldungen bei der Airmatic) für knapp 90k € auf einen GLA 250e für 55 k € umgestiegen und der ist komplett mängelfrei. Somit ist doch klar in welchem Segment der Kernschrott zusammengeschustert wird.

Tutnixzursache
Reply to  martin
7 Monate zuvor

Schlechte Verarbeitung und noch schlechterer Service ist grundsätzlich in allen Fahrzeugklassen möglich, soweit Zustimmung.

BMW geschädigte Kunden können hiervon ein Lied singen !

Jedoch macht es generell keinen Sinn, sich als sogenannter „Premium Hersteller“ auf Einstiegsmodelle zu konzentrieren, denn das können praktisch alle anderen Hersteller der Welt besser und vor allem deutlich preisgünstiger als MB oder BMW & Co.

Auch besagt die Statistik per Q2.23, wurden bei Mercedes selbst nach Stückzahlen von der Sparte CORE 80% mehr Fahrzeuge abgesetzt als von der Sparte Entry, dessen Ausdünnung hierbei noch nicht einmal greift, da erst in Zukunft realisiert.

Also wäre es folgerichtig sinnvoller, die höheren Fahrzeugklassen, zweifelsfrei Margen trächtigeren Segmente weiter (spürbar) zu verbessern als „aufgemotzte“ Kleinwagen des Hauses weiter zu bauen.

Denn mit Kleinwagen wie A, B, CLA, & Co. hat MB keine globale Überlebungschance !

Andreas
Reply to  Tutnixzursache
7 Monate zuvor

Tutnix- Du hast es nicht verstanden.

Wenn ich einen EQE für 70.000 Euro habe, dann soll da bitte schön kein Billigplastik am Kofferraumzuzieher sein. Das Teil macht den Eindruck es würde jederzeit abfallen. Und Hartplastik in den Türverkleidungen ist dort auch unschön.
Und das Auto hat in Serie nicht einmal Tote Winkel Warner usw. .

Muss ein hochwertiges Auto groß sein? Nein. Gebt mir eine ordentlich gebaute und verarbeitete A Klasse wo das Preis Leistungsverhältnis stimmt. Das darf dann gerne teurer als ein VW Golf sein.

Was ist denn Entry und was ist Luxus? Klein und Groß? Nein.

Weser24
Reply to  Andreas
7 Monate zuvor

Unsinn, es geht hier auch nicht um die Beurteilung eines EQE, denn auch der neue BMW i5 steht bereits massiv in der Kritik in Sachen Verarbeitung nachlässig zu sein, die Luxury Line wurde sogar komplett und ersatzlos gestrichen !

Denn leider hat Tesla die „neue“ Richtung vorgegeben, wie an einer soliden Haptik gespart wird, andere Hersteller folgen diesen Trend wie auch Polstar, in Punkto Materialen spürbar unter einem vergleichbaren Volvo.

ABER: Ein sogenanntes Entry Mercedes Modell (=“untere Mittelklasse“) steht immer am Ende der Nahrungskette, solche Modelle sind und waren nie Premium, früher hat MB solche Billigfahrzeuge nicht einmal im Angebot gehabt.

Gut so, wenn diese lieblosen Plastik Gurken demnächst weitgehend ganz verschwinden, back to roots gewissermaßen.

Wenn Du dir keinen Mercedes oder Hersteller vergleichbarer Klassen der anspruchsvolleren Segmente leisten kannst, fahre besser einen beliebigen Koreaner, lasse es aber sein, eine simple A-Klasse & Co. dort hin zu hieven, wo diese Karre nie stand.

Tutnixzursache
Reply to  Andreas
7 Monate zuvor

Kleinwagen sind und waren nie Luxus, ein Golf, den du hier erwähnst, wurde selbst in Nordamerika, einem deutlich größeren Markt als Deutschland, bereits ersatzlos gestrichen.

Denn ein Honda Civic, Toyota Corolla kann im Prinzip alles mindestens genauso gut wie ein VW Golf, nur mit dem entscheidenden Unterschied, dass die Japaner weniger störanfällig und dazu noch vom Preis attraktiver sind als ein VW Golf oder eine simple Mercedes A-Klasse.

Ralf
Reply to  B3ernd
8 Monate zuvor

Welcher Abgesang? MMA kommt…

Leser
Reply to  Ralf
7 Monate zuvor

Korrekt, simple Kleinwagen des Hauses wird´s auch weiter geben, doch zu deren Preise fährt man bei der Konkurrenz gleich zwei Klassen höher, daher die vom CEO völlig berechtigte „Ausdünnung“ dieser Möchtegern Kleinwagen.

Ravenkranz
Reply to  Ralf
7 Monate zuvor

Schon heute verkauft Mercedes mit seiner Sparte CORE (C, E, GLC, GLE, EQE) fast doppelt so viele Fahrzeuge wie alle ENTRY Modelle zusammen. Auch aus Gründen der Marge macht es keinen Sinn die Einstiegsmodellreihen künstlich zu wuchten, wenngleich ENTRY natürlich nicht ganz auf null heruntergefahren wird.

Wer „Low-Budget“ fahren möchte, findet ganz sicher genügend Angebote am Auto-Markt, dann muss es eben kein Mercedes sein; das gab´s früher auch nicht wie ein anderer Kommentator bereits am Beispiel „vor 1982“ zutreffend in Erinnerung brachte.

Und nicht zu vergessen: bei „HIGH-END“ (S, EQS, AMG-GT, Maybach-S, G) liegt Mercedes weiterhin deutlich vor allen anderen Wettbewerbern, da spielt es keine Rolle, wenn die Stückzahlen quer über alle Fahrzeugklassen addiert sich eher seitwärts bewegen.

Dazu passt die aktuelle Pressemitteilung vom 23.11.23:
Zitat:
Die größten Autokonzerne der Welt haben bei Umsatz und Gewinn im dritten Quartal Rekordwerte erreicht. Bei der Gewinnmarge hatte mit Mercedes-Benz ein deutscher Autobauer die Nase vorn, zweite ist Toyota dann folgt BMW.
Trotz des massiven konjunkturellen Gegenwinds und eines schärfer werdenden Preiskampfes haben die größten Autokonzerne der Welt in den Monaten Juli bis September Höchstwerte bei Umsatz und Gewinn erreicht. Der Umsatz der Top-16-Autohersteller kletterte um elf Prozent auf gut 504 Milliarden Euro – das geht aus einer Analyse des Prüfungs- und Beratungsunternehmens Ernst & Young (EY) hervor. Der Gesamtgewinn stieg deutlich überproportional um 35 Prozent auf knapp 39 Milliarden Euro./ Zitat Ende