smart #3 punktet bei Euro-NCAP Jahreswertung

Mit Blick auf die Jahreswertung des harten Crash- und Sicherheitstests von Euro NCAP hat sich das neue smart #3 Modell deutlich von anderen Marken – und vor allen von Mercedes – abgegrenzt. In Summe kam das smart #3 Coupé auf Platz drei, davor nur der VW ID.7 sowie der Nio ET5.

smart #3 punktet bei Euro-NCAP Jahreswertung

smart #3 kam bei Gesamtwertung auf Platz 3

Bei der Euro NCAP Gesamtwertung 2023 konnte sich das neue VW ID.7 Modell über alle Disziplinen den Gesamtsieg sichern – mit einen Punkt Abstand vor dem Nio ET5. Auf Platz drei kam hingegen das neue smart #3 Modell. Das „Hashtag 3“- Modell konnte sich vor allen mit seinen Assistenzsystemen durchsetzen, wobei das neue SUV Coupé von smart sich in dieser Rubrik sogar gleich den Spitzenplatz für 2023 sichern konnte – und das direkt vor dem Mercedes-Benz EQE SUV aus Stuttgart.

Grundsätzlich in Summe eher enttäuschend zeigen sich die deutschen Hersteller BMW und Mercedes. Während der BMW 5er zwar sehr gute 5 Sterne im Crashtest erreichte, kam er bei der erzielten Gesamtpunktzahl im Jahr 2023 nur auf den fünften Platz. Das EQE SUV Modell kam unter 17 Fahrzeugen sogar nur auf Platz neun und reihte sich hinsichtlich Sicherheit damit hinter dem Nio EL7, dem BYD Seal U sowie den Lexus RZ ein. Im Jahr 2023 wurden verstärkt Elektroautos aus China getestet, wobei die Auswahl sich nach den Marktterminen der Neuerscheinungen gerichtet hat. Dabei kamen neun neue Fahrzeuge aus China, jeweils zwei Modelle aus Japan und Korea sowie ein Fahrzeug aus Vietnam. Nur drei Fahrzeuge kamen dabei von deutschen Herstellern.

smart #3 punktet bei Euro-NCAP Jahreswertung

smart #3 schlägt sich gut

In der Bestenliste kam der VW ID.7 – der grundsätzlich auf dem Niveau der oberen Mitteklasse rangiert, auf einen Erfüllungsgrad von insgesamt 88,2 Prozent – vor dem NIO ET 5 (Mitteklasse) mit 87,2 %. Das smart #3 Coupé SUV Modell – von der Fahrzeugklasse jedoch nur im Bereich der „unteren Mittelklasse“ einsortiert, kam auf gute 87,0 Prozent. Dahinter: der BYD DOLPHIN (85,8 %,), sowie der BMW 5er (85,4 %) und der NIO EL7 (86,0 %) sowie der BYD SEAL-U (85,2 %). Der Lexus RZ kam auf 85,2 %, der Mercedes-EQ EQE SUV auf 85,8 %, aber damit immerhin noch vor dem BYD SEAL mit 84,6 sowie BYD TANG mit 82,8 %.

Die Detailergebnisse zum smart #3 sind auf den Seiten von Euro NCAP hier nachzulesen  – die Daten zum VW ID.7 findet man dazu hier – zum NIO ET5 hingegen hier.

Bilder: smart Europe GmbH

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Hans Wurst
2 Monate zuvor

Haben sie gut gemacht, die Chinesen!

Ralf
Reply to  Hans Wurst
2 Monate zuvor

Ja, sie lernen – oder nehmen sich das Know-how von ausländischen Unternehmen in China.

Zuletzt editiert am 2 Monate zuvor von Ralf
EQ44fahrer
Reply to  Ralf
2 Monate zuvor

Genau so ist im Zeitalter der Industrialisierung „Made in Germany“ entstanden. Fast alles an Industriegütern nur abgekupfert und geklaut vom Engländer. Und dann ging der Schuss nach hinten los.

Im Zeitalter der Silizium-/Elektroindustrie gewinnt Deutschland keinen Blumentopf mehr und wird nach unten durchgereicht. Wir haben weder das Know-How, noch die Wertschöpfung, noch die richtigen Strompreise für all das. Die Blechlawine um E-Motor nebst Antriebsstrang, Batterie sowie Software als neues Kernstück des Automobils kann eigentlich jeder. Das war noch nie die ganz hohe Kunst.

Dr.med. Alexander
2 Monate zuvor

vor dem EQE SUV? Das kann nicht sein!

Dr.med. Alexander
Reply to  Markus Jordan
2 Monate zuvor

War eine rhetorische Frage

Gernot
Reply to  Dr.med. Alexander
2 Monate zuvor

Das ist auch kein Kunststück, wenn man US Ncap und IIHS nicht berücksichtigen muss. Wie NIO übrigens auch. Der eigentliche Knüller ist hier der ID7. Das ist offensichtlich ein sehr sicheres Auto.

Sandrell
2 Monate zuvor

Meine Frau wollte sich einen bestellen, aber die Mercedes Vertretung hat alles vermasselt.
Sie wollten ihren A250e Edition 2020 mit 34Tsd. Km für 21Tsd. Euro in Zahlung nehmen.
Im Hof beim Händler stehen die selben Exemplare für teilweise über 30 Tsd. Euro. Und Rabatt nur 3000 und die Leasingrate bei 514 hat den Smart disqualifiziert. Jetzt behalten wir die A Klasse bis zu einem Privatverkauf und Ich fahre meine C Klasse von 2023 so lange es geht.

Hans W.
Reply to  Sandrell
2 Monate zuvor

Gute Entscheidung!

Meine C-Klasse von 2013 läuft auch noch super trotz 200tkm auf der Uhr.

Bis jetzt war auch nur der Differenzdrucksensor und der Ladeluftschlauch kaputt, sonst ist das Teil super robust.

Der Innenraum sieht immer noch aus wie neu, da kann man nicht meckern!

Die Fahre ich bis das der Tüv uns scheidet

Dieter Schneider
Reply to  Sandrell
2 Monate zuvor

Und was stört dich jetzt daran genau? Dass der Händler Geld verdienen will/muss ?

Leider hält Daimler verkrampft an diesem antiquitierten Rabatt/Händler-Modell fest. Wieso sollte ich noch einen Zwischenhändler durchfüttern?

Tesla als Branchenprimus ist da einfach weiter – da bestelle ich direkt bei Tesla und muss auch kein halbes Jahr warten. Auch dieses Basar-Geschacher mit Rabatten und Verhandeln fällt weg.

Wieso kann Daimler das nicht?

Snoubort
Reply to  Dieter Schneider
2 Monate zuvor

Ist das ironisch gemeint?

Dieter Maier
Reply to  Snoubort
2 Monate zuvor

Wo siehst du hier Ironie? Bitte ausführen.

Dieter Schneider
2 Monate zuvor

Die Chinesen sind den Böblingern mittlerweile gefühlt voraus!