Mercedes-Benz verzahnt seine Fahrerassistenzsysteme MB.DRIVE ASSIST PRO und MB.DRIVE ASSIST PLUS zu einem durchgängigen Assistenzkonzept. Während MB.DRIVE ASSIST PRO für den Einsatz im Stadtverkehr ausgelegt ist und dort Fahrten von Punkt zu Punkt unterstützt, übernimmt außerhalb geschlossener Ortschaften nahtlos der MB.DRIVE ASSIST PLUS. Der Wechsel zwischen beiden Systemen erfolgt automatisch und übergehend , sodass der Fahrer die jeweilige Assistenzfunktion ohne Unterbrechung nutzen kann.
Die technische Basis beider Systeme von Mercedes ist identisch: Zehn Außenkameras (wobei für die Plus-Variante bereits 8 ausreichen), fünf Radarsensoren und zwölf Ultraschallsensoren liefern die Umgebungsdaten, verarbeitet werden sie von derselben Nvidia-Rechenplattform. Diese kommt in neuen Mercedes-Benz-Modellen zudem für Assistenzfunktionen wie DISTRONIC und den Spurhalteassistenten zum Einsatz. Für zahlreiche Baureihen ist die Hardware bereits ab Werk verfügbar, eine Freischaltung mittels Abo-Funktion, wird ab Freigabe im Frühjahr 2027 erfolgen.
Unabhängig vom Einsatzbereich bleibt der Fahrer weiterhin in der Verantwortung. Denn auch MB.DRIVE ASSIST PRO ist ein System der SAE-Stufe 2 und erfordert eine kontinuierliche Überwachung des Verkehrsgeschehens durch den Fahrer. Beim Level-2++-System muss der Fahrer jederzeit in der Lage sein, die Fahrzeugkontrolle zu übernehmen – anders als beim Level-3-System im EQS und in der S-Klasse, das eine Übernahmezeit von bis zu zehn Sekunden erlaubt.
Bilder: Mercedes-Benz Group AG



