Mercedes-AMG erweitert die Baureihe des AMG GT 4-Türer Coupé (C590) um eine dritte Motorvariante: Seit heute, dem 13. August 2026, lässt sich der AMG GT 53 4matic+ konfigurieren und bestellen. Damit steht dem bereits erhältlichen GT 55 4matic+ und dem Topmodell GT 63 4matic+ ein deutlich günstigerer Einstieg zur Seite.
Preis fast 40.000 Euro unter den V8-Brüdern
Mit einem Startpreis von 115.430 Euro inklusive Mehrwertsteuer positioniert sich der GT 53 rund 39.270 Euro unter dem GT 55 4matic+ (154.700 Euro) und knapp 81.000 Euro unter dem GT 63 4matic+ (196.350 Euro). Wie bei den beiden stärkeren Varianten gewährt Mercedes-AMG auch beim GT 53 keinen Rabatt auf den Listenpreis.
Wer least statt kauft, zahlt bei 48 Monaten Laufzeit, 10.000 Kilometern Jahresfahrleistung und ohne Anzahlung eine monatliche Rate von 1.524,39 Euro. Das entspricht einem Leasingfaktor von 1,321 – und damit dem günstigsten Wert im Trio, knapp vor dem GT 55 (1,329) und deutlich vor dem GT 63 (1,361).
Synthetischer Sechszylinder-Sound
Technisch markiert der GT 53 die Einstiegsstufe des elektrifizierten Antriebskonzepts der Baureihe. Statt der drei Axial-Fluss-Motoren der stärkeren Modelle kommen zwei permanenterregte Synchronmaschinen (PSM) zum Einsatz. Im Race- beziehungsweise Boost-Modus leistet der GT 53 maximal 400 kW (544 PS), die Dauerleistung über 30 Minuten liegt bei 270 kW (367 PS). Zum Vergleich: Der GT 55 kommt auf bis zu 600 kW (816 PS), der GT 63 auf bis zu 860 kW (1.169 PS).
Das maximale Drehmoment fällt mit 800 Newtonmetern ebenfalls deutlich niedriger aus als bei GT 55 (1.800 Nm) und GT 63 (2.000 Nm). Der Sprint von 0 auf 100 km/h dauert 3,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 230 km/h beziehungsweise 250 km/h mit optionalem Drivers-Package.
Um dennoch akustisch an die Markenwerte anzuknüpfen, hat AMG dem GT 53 einen künstlich erzeugten Sechszylinder-Sound spendiert – ein Kompromiss angesichts des rein elektrischen Antriebs ohne Verbrennungsmotor.
Kein Allradlenkung – dafür spürbar leichter
Mit 2.375 Kilogramm Leergewicht (DIN) bringt der GT 53 rund 85 Kilogramm weniger auf die Waage als seine beiden stärkeren Geschwister (jeweils 2.460 Kilogramm), wohl auch aufgrund der fehlenden Allradlenkung. Die Zuladung fällt dazu entsprechend höher aus: 545 Kilogramm stehen 460 Kilogramm bei GT 55 und GT 63 gegenüber.
Bei Reichweite und Effizienz profitiert der GT 53 von der geringeren Leistung: Der Energieverbrauch liegt bei 15,6 bis 18,5 kWh/100 km, die WLTP-Reichweite kombiniert bei 682 bis 809 Kilometern – die höchsten Werte der Baureihe.
Optisch reduzierter, technisch identische Ladeplattform
Äußerlich unterscheidet sich der GT 53 durch einen Frontgrill ohne zusätzliche Lüftungserweiterung sowie andere 19-Zoll-Räder von den stärkeren Varianten. In Deutschland gehört das Beifahrerdisplay beim GT 53 4matic+ serienmäßig zum Lieferumfang.
Bei der Ladetechnik unterscheiden sich alle drei Varianten nicht: Mit 800-Volt-Architektur, einer nutzbaren Nettokapazität von 106 kWh und einer maximalen DC-Ladeleistung von 600 kW soll der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent rund 11 Minuten dauern. In zehn Minuten lassen sich so bis zu 70 kWh nachladen, was beim GT 53 dank des geringeren Verbrauchs für rechnerisch bis zu 534 Kilometer zusätzliche Reichweite sorgt – ebenfalls der höchste Wert im Vergleich zu GT 55 (462 km) und GT 63 (460 km).
Bilder: Mercedes-Benz Group AG




