Mercedes-Benz verschiebt die Markteinführung des EQC Modells in den USA sowie in Kanada nun von 2020 in das Jahr 2021. Grund der Entscheidung ist es, zunächst die wachsende Nachfrage in Europa abzudecken. Eine entsprechende Anfrage wurde uns heute offiziell bestätigt.

EQC 400 4MATIC: erst ab dem Jahr 2021 in den USA sowie Kanada

Nach Angaben von Mercedes-Benz stößt der voll-elektrische EQC 400 4MATIC weltweit auf großes Interesse. Nach dem Marktdebüt in Europa folgte der Marktstart 2019 bereits in den Märkten in China, sowie im asiatisch-pazifischen Raum. Um die wachsende Kundennachfrage nach dem EQC abzudecken, wurde dazu der Marktstart für das Modell für den US-Markt sowie für die Kunden in Kanada verschoben. In der offiziellen Bestätigung heißt es, das es sich hierbei um eine strategische Entscheidung handelt, zuerst die Kundennachfrage in Europa zu unterstützen.

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Weitere Details zur EQC Markteinführung erst kurz vor Start

Ursprünglich war der Marktstart in den USA sowie Kanada für 2020 angedacht, der sich nun in das Jahr 2021 verschoben hat. Genaue Details zur Markteinführung in den USA werden erst kurz vor dessen Start bekanntgegeben.

Bekannt ist, das man den EQC 400 4MATIC voraussichtlich für 67.900 US-Dollar zzgl. Transportkosten in den USA anbieten möchte, wobei die Belieferung weiterhin aus dem Werk in Bremen erfolgt.

Symbolbilder: Mercedes-Benz / Daimler AG

54 Kommentare
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mbmb
1 Jahr zuvor

Ist das wirklich so? Daimler hätte vor der Ankündigung, den EQC 2020 in den USA auf den Markt zu bringen, doch merken müssen, dass die Nachfrage hier steigt. Daimler-Fans, mich eingeschlossen, haben uns vor Jahren noch über Tesla und ihre permanenten Ankündigungen lustig gemacht – wie sich das Blatt nur wendet.
Übrigens gibt’s schon neues zum B 250e?

Snoubort
Reply to  Markus Jordan
1 Jahr zuvor

Jaja, diese unfassbar große Nachfrage in Europa… Sowieso bekanntermaßen Daimlers strategisch wichtigster Markt…

Jadon
1 Jahr zuvor

Ich habe jetzt durch den Anruf des Verkäufers die Nachricht erhalten das unser im September bestellter A250e (Lieferzusage laut Vertrag Dezember 2019) erst im März 2020 ausgeliefert wird.
Hintergrund seien Akku Probleme sowie nicht erreichte Konformitätszulassungen.
Ich hoffe das wenigstens der März jetzt als verbindlicher Termin steht.
Schade das seitens Mercedes bis heute keine offizielle Stellungnahme erfolgt und eine Entschuldigung ausgesprochen wurde.
So geht man mit Kunden nicht um.
Das es mit der kompletten Elektrifizierung bei Mercedes nicht klappt zeigt sich an zig Beispielen.
Was bringen Werbung und Ankündigungen wenn das Produkt nicht zu dem Kunden kommt.
Es wird reichlich verbrannte Erde hinterlassen und der Kunde wendet sich woanders hin.
Das beste oder nichts, im Falle Elektrifizierung – nichts -.

harry
1 Jahr zuvor

Da der EQC so schnell nicht in die Staaten kommt, hätte man sich den Werbespot mit dem amerikanischen Superstar “The Weeknd” auch sparen können. “Heino” wäre da wesentlich kostengünstiger gewesen.

Christian Becker
Reply to  harry
1 Jahr zuvor

The Weeknd soll also nur amerikanische Kunden ansprechen? Sehr interessante These.

Wolfi
Reply to  harry
1 Jahr zuvor

@ harry
Ich dachte im ersten Moment, dass das Serge Gnabry vom FC Bayern ist, der im Werbespot auftaucht.
“The Weeknd”? Nie gehört!
Sind die, die “The Weeknd” kennen, wirklich die Zielgruppe? Keine Ahnung!

Gewindebolzen
Reply to  Wolfi
1 Jahr zuvor

Naja, the Weeknd ist international höchstwahrscheinlich um Welten bekannter als irgendein kleiner Fußballer vom FC Bayern, zumal seine Lieder hierzulande bei fast jedem Sender zu hören sind und er mehrere Nummer 1 Hits hat.

Christian
Reply to  Gewindebolzen
1 Jahr zuvor

Also ich bin mit 40 wohl auch Zielgruppe allerdings “The Weeknd” kannte ich bis gerade eben auch noch nicht. Nachdem ich Tante Google gefragt hatte wer das ist,okay……

CaliforniaSun86
Reply to  Gewindebolzen
11 Monate zuvor

Na ja, man merkt das du eher kein FC Bayern Fan bist 😉

CaliforniaSun86
Reply to  Gewindebolzen
11 Monate zuvor

Na ja, man merkt das du eher kein FC Bayern Fan bist 😉

Jürgen
1 Jahr zuvor

Ein reines Trauerspiel. Mehr kann man dazu nicht sagen.
September 2016 angekündigt und nicht vor 2021 lieferbar. Das ist ein halbes Jahrzehnt.

Merser
1 Jahr zuvor

In Europa sind doch ab 2020 die 95g/km CO2 einzuhalten, oder? Sowas gibt es in den USA bestimmt nicht. Um Strafzahlungen zu vermeiden, konzentriert man wohl deshalb alles auf Europa…

Rainer
Reply to  Merser
1 Jahr zuvor

In den USA insgesamt wohl nicht. Aber einzelne Bundesstaaten (Kalifornien speziell, mal eben der grösste Einzelmarkt für Autos in den USA) sind dabei, ihre Emissionsvorschriften drastisch zu verschärfen, bis hin zum “chinesischen Modell”, wo die Hersteller bestimmte Quoten aufgezwungen bekommen.

Vielleicht weiss ja bei MB noch jemand, wie man den alten B250e baut und holt ihn mal schnell wieder aus der Versenkung?
😉
Das wäre dann wenigstens ein Auto, was man tatsächlich liefern könnte.

Oder sie solle sich einfach Tesla-Einzelteile liefern lassen, die Karossen dann richtig lackieren, besser dämmen und einen Stern irgendwo vorne draufkleben und fertig ist der Mercedes.
Fensterheber-Bedienung und Lenkradstock sind ja schon im “old-school” Mercedes-Look, da kann man dann auch gleich die älteren Käuferschichten ansprechen, die möglichst nichts geändert haben wollen.
🙂

Chris
1 Jahr zuvor

Ersnsthaft? Aber dafür beim GLA CO2-reduziert direkt mit einer AMG-Motorisierung starten…

Wurden nicht vor kurzem erst die Preise für den EQC in den USA bekannt gegeben? War das auch “strategisch”?

Michael
1 Jahr zuvor

Man braucht wohl alle EQC-Fahrzeuge, um 2020 in Europa den Flottenverbrauch zu senken.

axxxtz
1 Jahr zuvor

Schlagt mich, kann auch sein das ich total falsch liege, aber irgendwie habe ich das dumpfe Gefühl das da mehr dahinter steckt.
Es gibt ja schon einige Stimmen die behaupten das der e-Antrieb eben nicht die Zukunft ist, sondern eher synthetische Kraftstoffe / Wasserstoff, etc.? …
Dann könnte die seitens Mercedes verschleppte Umstellung auf reine e-Fahrzeuge / die Strategie Sinn machen…
vielleicht weiß / ahnt Daimler da schon mehr als die Konkurrenz?
*Aluhut vom Kopf nimmt* 🙂

Snoubort
Reply to  axxxtz
1 Jahr zuvor

Nein, da würdest Du die völlig überschätzen…

Stefan Camaro
Reply to  axxxtz
1 Jahr zuvor

Möglich. Chinas E-Auto Förderung sollte die Hersteller nur ablenken, während die Chinesen im Hintergrund die Wasserstofftechnik führend machen.
Bald wird China den Wasserstoffhammer schwingen und dann schauen alle bis auf Hyundai, Toyota und evtl. Mercedes blöd die die Technik tot gesagt haben.
Gerade der VW Konzern könnte dann bald Geschichte sein.
Und wenn China auf Wasserstoff setzt, werden alle folgen, da es der größte Markt ist

Snoubort
Reply to  Stefan Camaro
1 Jahr zuvor

Keine Sorge, China wird nicht flächendeckend auf Wasserstoff setzen, die Technik ist zu ineffizient.

Horst Schlämmer
Reply to  axxxtz
1 Jahr zuvor

zum thema wasserstoff vs e-auto:
https://www.eti.kit.edu/img/content/Strategiepapier%20Elektroautos%20Stand%202019-10%20V1.5.pdf
Quelle Prof. Dr.-Ing. Martin Doppelbauer
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

https://www.volker-quaschning.de/artikel/Fakten-Auto/index.php
Quelle Prof. Dr. Volker Quaschning
Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin

Marc W.
1 Jahr zuvor

Die einzig sinnvolle Strategie ist es, so wenige E-Fahrzeuge wie möglich in 2019 und 2020 auszuliefern (wo noch viel zu lasche CO2-Grenzen und Strafen drohen), und ALLES für 2021ff. “aufzuheben”.
Ehrlichkeit wäre aber eine Tugend.

Michael
Reply to  Marc W.
1 Jahr zuvor

Diese Strategie klammert dann aber aus, dass man in der Folge auf dem (vermeintlichen) Zukunftsmarkt E-Mobilität zumindest bei den PKW immer weiter hinter Tesla zurückfällt – was Marktanteile, Technologie und Wahrnehmung in der Öffentlichkeit angeht.

Es ist zudem kein Automatismus, dass sich die Kunden 2021 plötzlich um E-Autos von Mercedes reißen. Insbesondere wenn sie technologisch nicht an der Spitze stehen.

Diese Rechenspiele sollte man sich ehrlich gesagt sparen und einfach so viele hervorragende Produkte wie möglich auf den Markt bringen.

Christoph Sing
1 Jahr zuvor

Wie viele von diesen Fahrzeugen wird Mercedes denn noch an den Mann bringen wenn Tesla das Model Y in Deutschland fertigt und auch in nennenswerten Stückzahlen fertigt?
Bei vermutlich geringeren Kosten pro Fahrzeug und mehr Reichweite im Realbetrieb sowie einer 100% kompatiblen und besseren Lademöglichkeit. Man sieht ja am Model 3 was möglich ist und wie weit hinten da Mercedes nun schon ist. Diese Fahrzeug ist eine Notlösung und als solche kommt sie noch nicht mal in nennenswerten Stückzahlen raus. Darauf zu warten macht mit Verlaub wenig Sinn denn auf das warten wird nur Enttäuschung folgen….

Cornelius S.
Reply to  Christoph Sing
1 Jahr zuvor

Der Verbrauch vom EQC mit ca. 22kWh/100km ist gar nicht schlecht und kann auch mit dem Model X mithalten, wenngleich dieses etwas größer ist. Das Model 3 dagegen hat zwar weniger Verbrauch, ist aber auch kleiner. Allerdings kommt wohl beim EQC, der die bestehende GLC-Plattform verwendet, maximal eine 80kWh-Batterie unter. Wahrscheinlich ist die dadurch etwas dürftige Reichweite den meisten potentiellen Käufern zu wenig, wenn es gleichzeitig von Tesla auch Autos gibt, die 30-40% mehr Kilometer schaffen. Anders wird das hoffentlich mit der neuen Elektro-Plattform für EQA und EQS. Hier passen auch größere Batterien rein, und die Reichweite dieser Autos sollte dann besser mit Tesla konkurrieren können.

driv3r
Reply to  Christoph Sing
1 Jahr zuvor

Was haben deutsche Model Y mit der Auslieferung von EQCs in den USA zu tun?
Richtig, dass Model 3 ist ja für seine Qualitäten wie Karosseriequalität (insbesondere im Bereich der Heckklappe), die intuitive Bedienung von Elementen wie Warnblinkschalter und Handschuhfachöffnung oder der hohen Qualität der Sitze sowie Zuverlässigkeit des Autopilotsystems bekannt. Von der guten Servicequalität und Ersatzteilverfügbarkeit ganz zu schweigen.

Im Ernst: Tesla baut eine sehr gute Batterie. Und dass ein Elektrofahrzeug auf dezidierter E-Plattform Vorteile hat ist auch kein Geheimnis. Gab erst einen schönen Vergleichstest e-tron, EQC, i-Pace und Model X. Einfach mal lesen.
Ich sehe die Lage nicht besorgniserregend zumal der EQC ja nicht lange alleine bleibt.

Snoubort
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

Das Spiel kann ich auch: gab erst einen schönen Vergleichstest zwischen Tesla 3, S4, C300de und 330e (Autozeitung), einfach mal lesen. Ich sehe die Lage ziemlich besorgniserregend. Der Punkt ist, natürlich kann Tesla noch nicht in jeder „klassischen“ Kategorie mithalten, aber sie holen dort in riesen Schritten auf (siehe 3 vs X) und sind in anderen Kategorien meilenweit entfernt. Warte mal den Nachfolger vom X ab (der wird in den USA auch nicht so lange nach dem EQC auf dem Markt sein…)

martin
Reply to  Snoubort
1 Jahr zuvor

Ich seh das völlig entspannt. Elektromobilität ist in Deutschland grade ein Riesenhype, der aber nur medial und von Teilen der Politik veranstaltet wird.
In den allermeisten Ländern der Welt ist das überhaupt kein Thema.
Und auch in Europa wird das reletiv schnell weider abflauen wenn mal eine nenneswerte Anzahl E-Fahrzeuge unterwegs sein sollte und das Stromnetz die Versorgung der (nicht mal vorhandenen) Ladesäulen nicht bereitstellen kann.
Wohin die Reise geht zeigen Toyota und Hyundai mit Mirai und Nexo die vollwerteige Mobiltät mit vernünftigen Reichweiten kombiniert.

Und Mercedes selbst hält die E-Mobilität selbst nicht für zielfühend sondern nur für eine Zwischentechnologie die ab 2025 schon wieder verschwinden wird.

driv3r
Reply to  Snoubort
1 Jahr zuvor

In einem Vergleich zwischen Elektro, Hybriden und Benziner-Modellen sehe ich wenig Aussagekraft, da die Antriebstechniken zu verschieden sind. Gerade das elendige Thema der Fahrdynamik ist aufgrund der Technologie einfach grundverschieden. Da lohnt ein Vergleich nicht, weil er schlicht schwachsinnig ist.
Es muss am Ende jeder selbst wissen und ausrechnen, welche Art von Antrieb am besten zu seiner Fahrleistung und seinem Fahrstil passt. Denn es sind dafür auch eben bestimmte Antriebstechnologien mehr oder weniger geeignet. Alle Technologien haben ihre Vor- und Nachteile.

Es tut mir Leid, aber Fortschritt kann ich leider bei Tesla nicht erkennen. Das letzte Model 3, dass ich begutachtet habe vor wenigen Wochen, hatte eine ähnlich grausam zusammengeflickte Karosserie und gefährlich weit abstehende Bordkantenzierstäbe außen, dass ich weder privat noch beruflich solch ein Fahrzeug zur Auslieferung geben würde. Und wir reden nebenbei noch immer über ein Fahrzeug mit mind. 44.000€ Grundpreis.
Tesla hat den Markt stimuliert (von dem man noch immer nicht weiß, wie schnell er die neue Technologie adaptieren wird) und Tesla hat eine sehr solide, leistungsfähige Batterie (wobei man nicht weiß, ob Batterie-elektrisch des Rätsels Lösung ist). Mehr “Kategorien” in denen Tesla “meilenweit entfernt” läge, sehe ich nicht.
Nachfolger von X oder S? Habe dazu noch gar nichts vom Elon gehört. Ich dachte, der mag keine Nachfolgemodelle, weil die aktuellen ja bereits wirklich “überragend” sind. Genau, und dann wären da ja erstmal noch Model Y, Cybertruck und der Semi…

Christoph Sing
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

…bitte nicht vergessen das der EQC auch in Deutschland nicht wirklich verfügbar ist – die gelieferten Fahrzeuge haben aktuell nichts mit einer Serienstückzahl zu tun – oder tauchen die irgendwo auf in einer Übersicht?

Und Fertigungsqualität… das ist bei Mercedes bestimmt nicht das gelbe vom Ei. Es gibt an dieser Stelle keinen Grund andere Hersteller schlechter zu stellen. Ich für meinen Teil hatte jetzt 3 Mercedes Neuwagen in Folge mit wirklich verheerender Qualität. Und ich rede hier nicht vom lächerlichen Spaltmaß sondern mit Reparaturkosten pro Fahrzeug innerhalb der Gewährleistung (kostenlos für mich) die weit im 5 stelligen Bereich waren. Teileverfügbarkeit war auch hier ein großes Thema – teilweise dauerten es Wochen / Monate bis Teile verfügbar waren (z.B. Aufstelldach V-Klasse). Oder die Tauschteile waren innerhalb von kurzer Zeit wieder defekt (Bremsen Viano).

Was Kundenfreundlichkeit angeht ist Mercedes Top – da sag ich gar nichts… nur muss man bei anderen Herstellern für ein Softwareupdate nicht in die Werkstatt (Funktionen für das Navi, Spritersparniss durch neue Entwicklung usw.). Neue Funktionen für das Fahrzeug werden z.B. bei Tesla kostenlos und ohne Werkstattbesuch nachgereicht was bei den deutschen Herstellern eher nicht wirklich gemacht wird. Es sei denn das KBA fordert es mit Androhung einer Stilllegung. Wir als Kunden deutscher Fahrzeuge erleben das Verkaufen und Vergessen Prinzip – während Tesla an der Stelle gerade den Markt vor sich her treibt. Die betreiben Produktpflege auch nach der Auslieferung – was ist völliges Neuland für die deutschen Hersteller.

https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/elektroauto-neuzulassungen-deutschland-juni-gesamtjahr-2019/

HrGrille
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

Da ist er wieder der Spaltmaß-Fetischist… Mich juckt so ein Spaltmaß mal gar nicht. Klar sieht toll aus und beeindruckt mich vom technischen Ansatz her wie die das so toll hinbekommen und hab ich lieber ein Auto unterm Hintern beim welchem die Spaltmaße nicht so geil sind als auf ein Auto warten zu müßen bei denen die Spaltmaße perfekt sind. Aber das kann ja jeder halten wie er will. Klar ist bei Tesla nicht alles Gold was glänzt aber bei Daimler eben auch nicht 😀

Daimler hat sich mit dieser unfassbaren vielfalt an Variationen ganz doll verspekuliert und zahlt nun den Preis dafür. Mittlerweile werden schneller Häuser gebaut als man bei Daimler einen bestellten Neuwagen ausgeliefert bekommt.

driv3r
Reply to  HrGrille
1 Jahr zuvor

Richtig, dass kann jeder halten wie er möchte. Ich würde ein Fahrzeug für mind. 44.000€ nicht akzeptieren was schief eingepasste Türen, Heckklappe und Stoßfänger hat und abstehende Zierleisten an den Fenstern. Von den Lacknasen an den Karosserieteilen gar nicht erst zu sprechen.
Wo Daimler sich jetzt verspekuliert haben soll, kann ich nicht nachvollziehen… Welche Variationen?

martin
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

Naja, also von Fehlern an der Exterieurqualität kann sich Mercedes auch nicht freisprechen.
Man beachte mal die entsprechenden Einträge in den einschlägigen Foren.
Schlecht passende Stossfänger bei A , CLA und C Klasse, bei der A-Klasse schlagen die Heckklappen auf den Stossfänger auf, Bordkantenzierstäbe die hochstehen von A bis E Klasse usw.

Aber wahrscheinlich kommt jetzt gleich der Einwand das man ja mind eine S-Klasse kaufen müsse um Qualität erwarten zu dürfen aber selbst da ist nicht alles Gold was glänzt.

driv3r
Reply to  martin
1 Jahr zuvor

So leid mir das für die individuell betroffenen Kunden tut, die sich in Foren umtun, so wenig lässt sich das in allgemeine Probleme ummünzen. Gleiches gilt für entsprechende Kommentare hier auf der Seite. Zwischen Einzelfällen und Häufungen muss differenziert werden. Und nein, 10 Meinungen bei 100.000 A-Klasse, + 100.000 CLA … sind noch nicht eine Häufung.

Alex
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

.. und die absolut schlechte Lackqualität !!!
DIe vielen Youtube Videos von professionellen Aufbereiter die vor der Ceramic Versiegelung bzw. Aufbereitungspolitur bei einem neuen Model 3 die Lack- und Klarlacktiefe gemessen haben sind Beweis genug. Absolut unglaublilch was da fuer Diskrepanzen vorhanden sind, von fast gar kein Klarlack bis 5 verschiedenen Tiefen. Alle wundern sich wie man mit so einer beschissenen Lackqualität ein Neuwagen ausliefern kann.

Andre Koch
1 Jahr zuvor

WARUM ? Können die nicht endlich mal eine Kompakten Wagen mit Elektro / oder Wasserstoffantrieb machen ?
Immer diese Riesenteile die aufgrund der Masse allein schon mehr verbrauchen, mal davon abgesehen das
da meisstens nur 1 Person drin sitzt und die dann 2 Tonnen bewegt. A Klasse mal mit Elektro ?

driv3r
Reply to  Andre Koch
1 Jahr zuvor

Wasserstoff hat zurzeit einen deutlich schlechteren Energienutzunggrad und keine Ladeinfrastruktur. Und selbst Kompaktwagen bekomme eine ziemliche Masse, wenn man Akkus unten reinsteckt.
A-Klasse mit Elektro? Guck auf der Seite hier mal nach EQA. 😉

MrUNIMOG
Reply to  Andre Koch
1 Jahr zuvor

Für “meistens nur 1 Person” gibt es doch schon das perfekte Auto: Den smart fortwo. Und sind es gelegentlich doch mal mehr als 2 Personen, bietet sich der forfour an. Beide elektrisch.

Ob aber die einzelne Person nun einen EQC bewegt oder den kommenden EQA (das wäre dann die elektrische A-Klasse bzw. GLA), das macht hinsichtlich der Überdimensioniertheit nun keinen so großen Unterschied.

Martin
1 Jahr zuvor

Das Werk in Bremen hat schon reichlich Fahrzeuge für den amerikanischen Markt produziert.
Könnten natürlich auch allesamt Vorführer bei den Händlern werden.

Peter Mohrfeld
Reply to  Martin
1 Jahr zuvor

Ach, einfach riesige Parkplätze mieten und die Kisten da abstellen, damit kennt sich die Autoindustrie doch mittlerweile aus 😀

Ein Vorführer macht ja erst Sinn, wenn es das Serienmodell auch zu kaufen gibt.

MartinBerlin
1 Jahr zuvor

Wie viele amerikanische Kunden sind denn hier unter den Kommentatoren? Eine Schlagzeile wie “Coca Cola Zero” erst ab 2022 wieder in Thailand erhältlich würde euch denn auch so aufregen? Hier geht es mal wieder nur ums erstmal Meckern, egal was…traurig

Snoubort
1 Jahr zuvor
driv3r
Reply to  Snoubort
1 Jahr zuvor

Tolle Beobachtung von Bloomberg, nur leider mit der völlig falschen Interpretation.
Die Model 3-Käufer sind völlig andere, als welche die sich für einen e-tron, EQC oder i-Pace interessieren. Das beginnt schon bei dem erheblichen Preisunterschied und der unterschiedlichen Fahrzeugklasse.

Dass nicht mehr i-Pace und e-tron in den USA zu sehen sind liegt auch daran, dass beide Modelle in 2019 ihren Produktionshochlauf hatten und dass auch bei Audi und Jaguar die europäischen Märkte aufgrund der stärkeren und nachhaltigeren Nachfrage vorrangig beliefert werden. Z.B. NL oder NOR. Darüber hinaus hat auch Audi eine Batterieknappheit und Jaguar – wie bei allen Modellen – einen chronischen Sales und Media-Nachteil.
Ergo: Die USA haben in weiten Teilen des Landes ein Nachfrage-Problem (bzw. eben keine Nachfrage) und keine europäischen Unternehmen, die “Angst” vor Tesla hätten. Darüber hinaus wird Tesla (wie ein GM oder Ford auch) immer einen “Nationalbonus” in den USA haben. Und dem ist selbst mit teilweise lokaler Produktion eben immer nur schwerlich bis gar nicht beizukommen.
Es war immer abzusehen, dass die Elektro-Nachfragekette China > Europa > USA > RoW sein wird.

Peter Mohrfeld
1 Jahr zuvor

Peinlich wie Daimler irgendwie nur noch mit negativ Schlagzeilen daherkommt.

Und die Mitarbeiter- und Fans quasseln immer noch das „Wasserstoff“-Geschwätz daher und motzen über Klassenprimus Tesla, obwohl sie erstmal die miese Qualität der eigenen Kisten in den Griff bekommen sollten (ist halt alles tot-gespart).

Nur weil China die Subventionen für E-Autos gekürzt oder gestrichen hat, muss man nicht gleich eine Verschwörungstheorie konstruieren.

Der Grund ist wohl eher, dass Elektro sich dort durchgesetzt hat, die Subventionen haben also ihr Ziel erreicht.

Bald wird viel Daimler-Wissen zu Tesla abwandern, da sich derzeit viele ehemalige Mitarbeiter / Zeitarbeiter bei Tesla in Berlin bewerben.

MaxL
Reply to  Peter Mohrfeld
1 Jahr zuvor

Ich weiß nicht, wo diese Aussagen immer herkommen. Daimler hat aktuell viele negativen Schlagzeilen, weil in den Medien eben auch gerne das Negative gesehen wird. Nein, es läuft sicher nicht alles gut. Aber zu düster muss man das Bild nun auch nicht zeichnen. Bei Tesla gab es ja auch eine ganze Zeit lang nur Negatives zu hören. Wie muss man das also bewerten? Die Qualität der Fahrzeuge wird übrigens zumindest von einschlägigen Institutionen in der Regel positiv bewertet (siehe z.B. ADAC Pannenstatistik und TÜV Report). Alles Verschwörung?

In meinen Augen hat die Verschiebung einen ganz praktischen Grund. Man setzt aufgrund der CO-Norm lieber so viele Elektrofahrzeuge wie möglich in Europa ab, zumal sie ja auch nicht in den USA gefertigt werden

Zudem: Wasserstoff-Geschwätz höre ich “vom Daimler” nur selten. Die Strategie dort wurde doch klar kommuniziert. Elektro für PKWs, Wasserstoff für größere LKW. Ist vertretbar.

Peter Mohrfeld
1 Jahr zuvor

Laut einer anderen Quelle ist der Grund: Angst vor Tesla

Eule
1 Jahr zuvor

Zum Schwerpunkt Europa:
https://www.welt.de/wirtschaft/article204706654/Mercedes-EQC-Nur-19-Autos-im-November-zugelassen.html
Ich weiß nicht, was ich davon halten soll…

harry
Reply to  Markus Jordan
1 Jahr zuvor

Einen EQC in freier Wildbahn konnte ich bis jetzt noch nicht erblicken! Audis E tron ist schon öfter zu sehen. Wieder einmal bezeichnend wie die deutsche Presse die E Fahrzeuge von Audi, Porsche und Mercedes madig macht.

driv3r
Reply to  Eule
1 Jahr zuvor

Ich halte davon vor allem eines: Dass bei Axel Springer eine allgemeine Abneigung gegenüber dem EQC besteht. Der vorweihnachtliche “Erfahrungsbericht” eines fachfremden Redakteurs gepaart mit dieser völlig beliebigen Aussage zu den Zulassungszahlen eines Monats (!) zeugt davon, dass sich in der Berliner Welt-Redaktion der automobile Sachverstand vollständig verabschiedet hat. (Man hat ja bereits vor wenigen Monaten die Rubrik “Auto” ohne Ankündigung einfach in “Wirtschaft” integriert.) Mittlerweile muss man glauben, dass ehemalige BILD-Redakteure in die Räumlichkeiten der Welt “rübergemacht haben” um solch völlig haarsträubenden Schlagzeilen zu produzieren, die an Mangelwertgehalt kaum zu unterbieten sind.

Markus nennet oben stehend bereits völlig andere, belastbarere Zahlen, die auch der Welt mit wenig Recherche zur Verfügung gestanden hätten.

Helge
1 Jahr zuvor

Heute kam auf VOX (Automagazin) ein interessanter 3er Vergleich (Test) zwischen dem Tesla, Audi E-Tron und dem Mercedes EQC.

Der Mercedes hat doch einige Schwächen offenbart und wurde nur Drittplazierter.
Überraschend war für mich der Bremsentest. Obwohl er die größten Bremsscheiben hatte, hat er am Schlechtesten verzögert. Gut, er hatte auch relativ schmale Reifen aufgezogen (damit wurde dann das Ergebnis begründet), aber das es nur daran lag, kann ich nicht so recht glauben.

Ebenso scheint die Bodenfreiheit auch nicht sehr groß zu sein. Den im Vergleich zu den anderen Kandidaten, streifte auf einem Waldweg der Unterboden am Untergrund.

Und dann gabs noch andere Dinge wie: im Vergleich zum Tesla kurze Reichweite (410 km), geringeres Ladevolumen usw.

Also so richtig überzeugt hat mich der Wagen nicht. Sicherlich kein schlechtes Auto. Aber man merkt schon, daß Tesla weiß, wie man E-Fahrzeuge baut, und da haben die deutschen Hersteller (auch Audi) schon noch Nachholbedarf.

Alois Haydn
1 Jahr zuvor

Habe den Vergleichstest heute auf VOX (auto motor und sport) ebenfalls gesehen. Das Abschneiden des EQC war blamabel. Er war in jeder Disziplin das schlechteste Auto. Die Überlegenheit des Tesla war schon beeindruckend.

driv3r
1 Jahr zuvor

Habe mir nach den Kommentaren hier auch den VOX (Automobil)-Report angesehen und kann nur mit Trauer ansehen auf welches völlig beliebige YouTube Niveau die Sendung abgesunken ist. Irgendwas zwischen TopGear und carwow.
Beginnen wir mit dem größten Schwachsinn: Es wird ein deutlich größerer Tesla Model X (sprich: GLE-Größe) gegen den e-tron und den EQC getestet. Das übersetzt sich frei in: Huch, das größere Auto hat den größeren Kofferraum. Mit anderen Worten: Der GLE ist größer als ein GLC. Na welch ein Wunder.
Die Fahrzeuggröße führt gleich zum nächsten schwachsinnigen Vergleichs: Reichweite, die sich direkt in maximal mögliche Akkugröße übersetzt. Logisch, dass man also mit einem kleineren Akku weniger weit kommt.
Weiter geht es mit dem völlig sinnfreien Rallye-Style Offroad-“Test” wo auf Zeit (wie dämlich ist allein das?) eine wilde “Auf-den-Waldweg-rauf-dann-wieder-runter”-Fahrt absolviert wird. Wer fährt bitte in dieser Art und Weise auf einem Waldweg durch die Gegend? Da wird einem allein beim Zusehen Angst und Bange um Fahrwerk, Lenker, Lenkung, Räder… Dass der EQC aerodynamisch möglich günstig tief liegt, wird ihm nun direkt als Nachteil angekreidet. Wenig Verständnis dafür, wo sonst jeder Automobiljournalist verlautbaren lässt, dass doch “eh niemals jemand mit einem SUV sich abseits befestigter Straßen bewegt”.

Auch die billigen und inhaltlich wirklich falschen Argumentationen von Alex Bloch – den ich sonst inhaltlich häufig schätze – sind unterirdisch. Für die Sendung, für die teilweise Fehlinformation der Öffentlichkeit und wenn er ehrlich ist, auch für ihn persönlich ist das ein Armutszeugnis. So macht man keinen seriösen Automobiljournalismus, auch nicht zur Elektromobilität. Ich lasse ja auch nicht einen GLE 400d 4MATIC gegen einen Tiguan mit 150PS fahren und stelle dann fest “oh, der VW beschleunigt langsamer auf eine halbe Meile”, “oh der Mercedes hat mehr Platz”, “oh, der VW setzt schon an einer leichten Steigung auf” … Oh, oh, oh bleibt mir da nur zu sagen. Und ein letztes “oh” dafür, dass sich anscheinend Automobilinteressenten – wie die Kommentare hier zeigen – sich von solch krumm dargestellten Informationen blenden lassen. Schade. Nicht für den EQC, sondern den redaktionell grauenvollen Beitrag von VOX.