Wer die Preise für die E-Klasse Modellpflege bereits jetzt wissen möchte, muss sich wohl nicht noch bis zur Verkaufsfreigabe Anfang Juni 2020 gedulden. Abhilfe schafft hier ein Blick auf den Ratenrechner der Mercedes-Benz Bank, der bereits jetzt die Grundpreise für die E-Klasse als Limousine (W 213) sowie dem T-Modell (S 213) auflistet.  Ob es sich um die tatsächlichen Preise handelt, wird jedoch erst die offizielle Preisliste aufzeigen.

E-Klasse Preise der Modellpflege bereits geleakt

Bestellfreigabe für E Limousine und T-Modell erst am 3. Juni 2020

Geht es nach der Mercedes-Benz Bank, liegen die Grundpreise für die E-Klasse Limousine und für das T-Modell in der Modellpflege bereits jetzt vor, auch wenn die Verkaufsfreigabe für das Modell erst zum 3. Juni 2020 geplant sind. So sind die Preise bereits komplett im Online-Ratenrechner der Bank ersichtlich, auch wenn man hier gewöhnlich auf die genaue Angabe der Centbeträge verzichtet.

E-Klasse Preise der Modellpflege bereits geleakt

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Deutliche Preisanhebung

Erwartungsgemäß hat man die Preise der Motorisierungen in der E-Klasse Modellpflege deutlich angehoben. So war die  „Vor-Mopf“-Variante als E-Klasse T-Modell in der  E 200 Motorisierung bislang für 50.301,30 Euro erhältlich und ist zukünftig erst ab  52.866 Euro bestellbar. Grob gerechnet hat man die Preise durchgängig über alle Motorisierungen mindestens um 2.000 – 3.000 Euro angehoben (wobei die Ausstattung nun auch erweitert wurde).

E-Klasse Preise der Modellpflege bereits geleakt

E-Klasse startet zukünftig bei 49.385 Euro

Nach den Informationen des Ratenrechners der Mercedes-Benz Bank liegen die neuen Grundpreise inkl. 19 % MwSt. – natürlich unter Vorbehalt – für die Limousine (W 213) in der E  „Mopf“-Variante bei:

  • E 220 d 51.146 Euro
  • E 220 d 4MATIC 53.883 Euro
  • E 300 de 58.959 Euro
  • E 300 de 4MATIC 61.696 Euro
  • E 400 d 4MATIC 66.438 Euro
  • E 200 49.385 Euro
  • E 200 4MATIC 52.122 Euro
  • E 300 56.025 Euro
  • E 300 e 4MATIC 59.970 Euro
  • E 450 4MATIC 65.527 Euro
  • Mercedes-AMG 53 4MATIC+ 82.646 Euro

 

Die T-Modell (S 213) Preise für die E-Klasse Modellpflege liegen nun bei:

  • E 220 d 54.388 Euro
  • E 220 d 4MATIC 57.126 Euro
  • E 220 d 4MATIC All-Terrain 61.291 Euro
  • E 300 de 61.844 Euro
  • E 300 de 4MATIC 64.581 Euro
  • E 400 d 4MATIC 69.323 Euro
  • E 400 d 4MATIC All-Terrain 72.893 Euro
  • E 200 52.866 Euro
  • E 200 4MATIC 55.603 Euro
  • E 300 58.911 Euro
  • E 450 4MATIC 68.413 Euro
  • E 450 4MATIC All-Terrain 72.459 Euro
  • Mercedes-AMG 53 4MATIC+ 85.531 Euro

E-Klasse Preise der Modellpflege geleakt - start ab 49.385 Euro

E-Klasse Preise der Modellpflege bereits geleakt

Die exakten bzw. offiziellen Preise der E-Klasse Modellpflege – als Limousine (W 213) sowie als T-Modell (S 213) – reichen wir pünktlich zur Verkaufsfreigabe am 03. Juni 2020 nach.

Und noch ein kleiner Hinweis an die Redakteure, die gerne bei uns abschreiben: fair und hilfreich wäre eine einfache Verlinkung.

E-Klasse Preise der Modellpflege geleakt - start ab 49.385 Euro

Bilder: Daimler AG

19 Kommentare
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Nexusband
1 Jahr zuvor

Der 300de wäre damit ca. 3500 Euro teurer, als vor der Mopf. Na da bin ich mal gespannt, wie viele Wegrationalisierungen von praktischen Kleinigkeiten man dafür bekommt (Schalter zum Umklappen der Sitze ist ja schon weggefallen…mal sehen was noch so weggefallen ist)

Ich hab langsam echt Probleme trotz Rosa Brille einen Stern zu rationalisieren…

Frank E.
Reply to  Nexusband
1 Jahr zuvor

Ich hab mich früher ja auch auf die neuen Modelle gefreut, aber zwischenzeitlich hab ich jedes Mal Angst, was nun verschlimmbessert wurde. Wirklich freuen kann ich mich so langsam nicht mehr auf das, was mal mein Traumauto war.

Benzfahrer
1 Jahr zuvor

Ein Teil der Preiserhöhung wohl auch daran, dass die Basisaustattung jetzt die Avantgarde-Line ist.
Die kostete beim vorMoPf ca. 2300€ (Kombination aus Ext./Int.).
Da muss man wohl mal genau vergleichen, wenn die Preislisten raus sind.

Snoubort
Reply to  Benzfahrer
1 Jahr zuvor

Das ist schon richtig, wir müssen erst einmal sehen, welche Umfänge (auch LED Scheinwerfer, Display etc.) jetzt wirklich Serie werden – und Multibeam und große Displays dann extra-kosten. Allerdings scheint man sich seiner Monopol-Stellung für Diesel PHEVS in Kombination mit den neuen Steuerregelungen doch bewusst zu werden (Siehe auch GLC300de) – und es zeigt auch, wie in völlig anderen Dimensionen Kosten in der Produktion eingespart und Verkaufspreise nach oben angepasst werden.
Und, falls sich die UPEs (noch weiter) von der Zahlungsbereitschaft im Markt entfernen werden – wird sich der deutsche Vertrieb (MBVD und Händler) schon noch mit entsprechenden Aktionen (gerne im Leasing versteckt) zu helfen wissen 😉

Snoubort
1 Jahr zuvor

„Aber wie gesagt es zählt eben der Vergleich mit den Mitbewerbern“ – der Punkt ist, der Wettbewerb orientiert sich halt umgekehrt auch an MB, mit einem gegenseitigen Überbietungswettkampf bei der UPE als Folge (und die neue Runde wird jetzt gerade eingeleutet).
Volvo hatte das in der Vergangenheit gelernt, als „günstigerer“ Wettbewerber erst recht nicht am Markt durchzukommen (ernst genommen zu werden).
Denn was heute (bei allen 4 Wettbewerbern) im deutschen Markt entscheidend ist, ist ein formal möglichst teures Auto möglichst billig geleast zu bekommen… („Dealmaker“)

driv3r
Reply to  Snoubort
1 Jahr zuvor

Ich sehe keinerlei „Überbietungskampf“ hinsichtlich der Listenpreise.
Das durchschnittliche Rabattniveau ist – wie in der Presse auch stets zu lesen – bei MB konstant am geringsten, während man 3er und 5er mit gut 20% (und mehr) bekommt und Audi seit jeher A3 und A4 mit erheblichem Nachlass in den Markt drückt.

Gleiches gilt auch für Leasingmodelle. Nicht ohne Grund fährt Lidl-Kaufland jetzt 5er.

Was Autozeitschriften „vergleichbar“ nennen, ist leider häufig nicht wirklich vergleichbar.

Snoubort
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

Dann lies doch bitte was ich schreibe – mein „Überbietungswettkampf“ bezog sich nicht auf die Nachlässe, sondern auf die UPE – die durchschnittlichen Nachlässe sind dann nur wieder das Angleichen an die Realität – und ja, bei den anderen Herstellern (insb. auch Volvo!) mag die Diskrepanz noch höher liegen (bei den Nachlässen bzw. bei den „echten“ Leasingraten.- und nicht nur bei einzelnen Kunden).
Audi, BMW und Volvo sind eben der Überzeugung, am meisten Gewinn machen zu können, wenn sie mindestens die selben UPE wie MB aufrufen (man sieht sich ja genauso als Premium), und MB meint darüber positioniert zu gehören (und so läuft das Spiel immer weiter…).
Ich denke auch dass die E-Klasse im Vergleich zu den 3 genannten Konkurrenten nicht zu teuer positioniert ist (und sein wird), aber dass sich alle 4 bei den offiziellen Preisen zusammen völlig von der Realität entfernt haben (die man dann bei den echten Leasingraten wiederfindet).

driv3r
Reply to  Snoubort
1 Jahr zuvor

Wenn man eine ernsthafte Ausstattungsbereinigung vollzieht, wird man selbst bei den UPE zwischen BMW, Audi und MB erhebliche Unterschiede finden. Da findet keinerlei Überbietungswettkampf statt. Im Gegenteil, da gab es in der jüngeren Vergangenheit genügend „Tricks“ mit denen gearbeitet wurde um Preise und Aufpreise künstlich niedrig zu halten. Aber mehr will ich dazu gar nicht sagen.

Die Preise steigen aufgrund von Inflation und gestiegenen Basisausstattungen quer durch alle Modelle und Baureihen und über alle Hersteller hinweg.

driv3r
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

Die vier Modelle sind selbstverständlich vergleichbar, jedoch ist die „ausstattungsbereinigte Rechnung“ der Autozeitschriften nicht immer ganz „ausstattungsbereinigt“ bzw. die „testrelevanten Extras“ sind selten nachzuvollziehen, womit die gesamte Preisbetrachtung dann hinkt.

Marc W.
Reply to  Snoubort
1 Jahr zuvor

Das „Dealmaking“ müsste noch intensiviert werden. Der „Geber“ macht den Deal, freut sich, steht generös da und der „Nehmer“ muss mehr versteuern und Steuereinnahmen werden sehr bald wirklich händeringend gesucht werden.

Ronald
1 Jahr zuvor

Und „jesmb.de“ hat ganz dreckig kurz nach 13:00 Uhr die identischen Inhalte von Euch hier übernommen (Veröffentlichungszeitpunkt lässt sich schön im RSS Stream nachvollziehen). Mehr als kopieren kann der wohl nicht mehr, auch wenn er früher mal durchaus aktuell war… kratzt er jetzt nur noch hinterher.

Peinlich, was der „JESMB“ da vollzieht, – und natürlich total unauffällig am gleichen Tage. Das heute ist nur ein Beispiel von vielen…, vergleichbares war die letzten Wochen dort auch schon zu bemerken. Infos hier zuerst, danach wird fleißig kopiert (was die AMS übrigens bei Euch auch macht!). Die Mühe, selbst Inhalte zu suchen spart man sich so natürlich.

Rainer
Reply to  Ronald
1 Jahr zuvor

Das ist quasi die 2020-Definition von Journalismus.
😉

driv3r
Reply to  Rainer
1 Jahr zuvor

Weder dieser Blog noch andere ähnlich ausgerichtete, privat betriebene Seiten und Blogs, sind journalistische Erzeugnisse im Sinne des Berufsjournalismus der Presse.
Ich wüsste also nicht, weshalb dieser Journalismus in einen Zusammenhang mit einem privat betriebenen Blog gestellt wird?

(Und meine Aussage ist keinesfalls eine Abwertung der Arbeit von Blogs.)

Joachim
1 Jahr zuvor

Was ich sehr positiv finde ist, dass bei der E-Klasse der 450er 4matic erstmals mit dem neuen M256 anstatt V6 und erstmals mit ISG lediglich rund 1.000 Euro teurer geworden ist. Damit werden u.a. die Verschlechterungen durch den Einbau des OPFs in der Beschleuigung wieder mehr als ausgeglichen. Beim CLS sind die Werte für den 450er R6 und dem 53er mit lediglich Diff. 0,3 sec. angegeben.
Aber unabhängig von der Beschleunigung ( Einzelaspekt ), der M256 ist auch in anderen Punkten ein absoluter Zukunftsmotor. Mit konstruktiven Alleinstellungsmerkmalen bereits seit 2018 ( Einführung am Markt beim CLS ) bis heute. Die anderen Premium-Hersteller freuen sich wahrscheinlich immer noch über ihren äußerlich „angebastelten“ , preiswerteren RSG ( u.a. mit konstruktiv bedingt wesentlich geringerer Leistung und Abschaltung bei rd.1/3 Drehzahlobergrenze und und und ….. ) in der Oberklasse.
Dass das die Entwickler solange mit den mitentwickelnden Firmen vor der Konkurrenz verheimlichen konnten …

Helge
1 Jahr zuvor

Wie war das neulich mit dem „Brot und Butter“ Auto…..E-Klasse.
Bei den Preisen.
Und selbst wenn es so gemeint ist, daß Daimler so ein Auto für seine Bilanz braucht, muß man so ein Auto zu diesem Preis erstmal an die Frau bzw. den Mann bringen, auch wenn es die Meisten nur leasen.
Bin mal gespannt, ob die E-Klasse dann ein Erfolg wird.
Zu wünschen wäre es Daimler, denn sie haben ja einige „Baustellen“.

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/kaellenius-104.html

Vossie
1 Jahr zuvor

Zu dem Preis fing zur Jahrtausendwende fast das Topmodell an…

Helge
1 Jahr zuvor

Schade, daß man beim T-Modell den 300e (Hybrid) weg gelassen hat. Nachvollziehbar ist das nicht.
Aber vielleicht liegts auch an der Stufe im Kofferraum, die es schon bei der C-Klasse gab und gibt.

Dennoch hätte der E-Klasse auch ein Benzin-Hybrid (im T-Modell) gut zu Gesicht gestanden.
Aber Hauptsache man hat einen 450er 4matic.

Thomas
Reply to  Helge
1 Jahr zuvor

…und endlich gibt es den 450er Benziner als All-terrain und nicht mehr Dieselzwang beim AT 🙂

Ivo Reuter
1 Jahr zuvor

Also es ist ja nur recht und billig, die Preise entsprechend anzuheben, schließlich bekommt der Kunde damit die modernste E-Klasse Generation so far und ein Technikfeuerwerk. Was die Diskussion zum Thema „Entfeinerung“ anbelangt: Hier kann man nur sagen, dass jedes Unternehmen KVP-Maßnahmen durchführen müssen darf und Mercedes-Benz eben hier optimiert, wo es Sinn macht, um in Zukunft auch weiterhin den Kunden sehr attraktive Produkte anbieten zu können. Es ist sogar verwunderlich, dass das Mercedes-Modell im aufgeführten Vergleichstest nicht das teuerste Modell war, schließlich muss (ungeschriebenes Gesetz) ein MB immer das teuerste und damit beste Modell sein. Im Vergleichstest war dies der Fall, nur ist hier die Preiserhöhung dringend angebracht, schließlich kann es nicht sein, dass ein China-Volvo mittlerweile mehr kostet als ein Mercedes made in Germany.