Mercedes-Benz bietet zukünftig ein erweitertes Angebot von On-Demand Ausstattungen an. Neuerungen betreffen hier sowohl die C-Klasse, wie auch den kommenden EQS und EQE – aber auch den AMG One und Fahrzeuge mit MBUX.

Adaptiver Fernlicht-Assistent und Projektionsfunktion von DIGITAL LIGHT auch nachträglich

Wer mit der neuen C-Klasse die LED Scheinwerfer (Code 631/632) mitbestellt, kann per On-demand-Ausstattung – und somit auch nachträglich den Adaptiven Fernlicht-Assistenten über den Mercedes me Store erwerben. Wer sich bei der Bestellung auf das DIGITAL LIGHT (Code 316/317/318) beschränkt und später doch die Projektionsfunktion des Systems nutzen möchte, kann dies ebenso zukünftig nachordern.

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EQS nachträglich erweiterbar

Für den neuen EQS sind die On-Demand Dienste erwartungsgemäß umfangreicher. So ist die optionale 4,5 “ Hinterachslenkung nachträglich via Over-the-Air Update auf 10 Grad Lenkwinkel erweiterbar (sofern 360 Grad Kamera und Parktronic Code 501 bzw. 235 vorhanden).

IONITY Unlimited Tarif für den EQS !

Die Funktionen Fahranfängermodus, Parkdienstmodus und die Fernsteuerungen dazu – ohne das wir dazu bereits Details vorliegen haben – sind beim EQS ebenso nachträglich über den Store buchbar. Interessant wird es hingegen beim IONITY UNLIMITED Tarif für den EQS, der ein Jahr kostenloses Laden an allen IONITY Ladesäulen ermöglicht. Hierzu fehlen uns aber noch genaue Preisangaben.  Ebenso nachträglich bestellbar ist für den AMG One die Fernvorheizung für das Antriebssystem.

Eine Anzeige und Suchfunktion von Sonderzielen für Fahrzeuge mit MBUX Multimediasystem mit Navigation (Code 365 oder PBF, bzw. PBG) ist ebenso nun nachträglich im Store erhältlich (u.a. MFA, E-Klasse, sowie AMG GT und V-Klasse), wie Van Uptime für den Sprinter (i.V.m. mit einen ServiceCare-Servicevertrag).

Symbolbilder: Daimler AG

35 Kommentare
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S-Fahrer
8 Monate zuvor

Einfach nur Schwachsinn, ich kann kann das System aus wirtschaftlicher Sicht verstehen, würde meine Kunden aber niemals so verars**en.
#ripp-off

MarcS
Reply to  S-Fahrer
8 Monate zuvor

Man kann es gut finden oder nicht, das wird die Zukunft sein. Möglichst wenig Varianz in der Produktion, möglichst viel über Software. In anderen Branchen hat sich das ohnehin bereits durchgesetzt.

Und für den Kunden kann es auch Vorteile haben. Ich kaufe ein Auto und merke nach 1 Jahr, dass ich gerne eine Sitzheizung hätte. Also lasse ich es für 1 Woche testweise freischalten und entscheide mich dann dafür oder dagegen.

Die Denke ist halt völlig anders als früher. Je nach Modell könnte man z.B. die Kunden ihre Ausstattung auch in den Neuwagen „mitnehmen“ lassen, sich Abo-Modelle ausdenken usw. Ich sage jetzt nicht, dass dies gut oder schlecht ist. Aber auf den Zug werden vermutlich alle Hersteller aufspringen.

ilike
Reply to  MarcS
8 Monate zuvor

„Und für den Kunden kann es auch Vorteile haben. Ich kaufe ein Auto und merke nach 1 Jahr, dass ich gerne eine Sitzheizung hätte. Also lasse ich es für 1 Woche testweise freischalten und entscheide mich dann dafür oder dagegen.“

Super Argument. Also ernst gemeint. Man könnte sie sich auch nur für den Winter evtl. freischalten lassen.

Mercedes könnte es auch der Gamer-Branche gleichtun und gerne auch noch verschiedene Tachoblätter/Nadel usw. gerne mit als Option anbieten, die man dazu kaufen kann. Damit würde sich sicherlich eine Menge Geld verdienen. Wenn man überlegt wie viele Skins usw. alles so verkauft werden. Ich sehe es schon vor mir: Im Dezember released dann immer ein Weihnachtsdesign für das Kombiinstrument 😀 Spaß bei Seite, ich glaube da an ein gutes und lohendes Geschäftsmodell!

Helge
Reply to  MarcS
7 Monate zuvor

@MarcS: Sonderausstattungen per Softwarefreischaltung nachrüsten zu können, könnte noch ganz andere Vorteile mit sich bringen, auch was die Logistik und Lagerhaltung betrifft.

So könnte man Teile auch einsparen. Also beispielsweise nur noch ein Modell eines Steuergerätes, welches alle Funktionen beinhaltet, die eben bei Bedarf gegen Entgelt nur vom
„Freundlichen“ freigeschaltet werden müssen.
Oft ist es ja bislang so, daß je nach Baujahr und Fahrzeugtyp es unterschiedliche Modellnummern bei den Teilen gibt. So könnte ich problemlos auch ein Elektronikteil in verschiedenen Baureihen einsetzen und bräuchte es nur entsprechend umprogrammieren. Wirtschaftlich und ökologisch wäre das durchaus zu begrüßen.

MarcS
Reply to  Helge
7 Monate zuvor

@Helge
Ganz genau. Zwar hat man womöglich etwas höhere Materialkosten, dafür vereinfacht es die Prozesse und Varianten enorm. Das kommt auch der Qualität zu Gute.

Und wenn ich über meine App einfach bestimmte Sonderausstattungen testweise dazubuchen kann (der Hersteller könnte die z.B. über Aktionswochen zu Sonderpreisen anbieten), ist die Hemmschwelle geringer. Für Hersteller hat das ganz direkte ökonomische Vorteile. Und auch als Kunde sehe ich da einige Vorteile. Daher bin ich ziemlich sicher, dass sich das bei allen Herstellern durchsetzen wird.

@ilike
Mal abwarten, was sich die Entwickler alles ausdenken. Mercedes bietet ja auch ein offenes SDK, meines Wissens nach.

S-Fahrer
Reply to  S-Fahrer
8 Monate zuvor

Natürlich hat diese Politik Vor- und Nachteile. Ich persönlich finde es schade für die Leute die unnötig um ihr Geld gebracht werden, finde das Konzept selbst aber sehr gut, da ich auch genug Leute kenne die locker dazu in der Lage sind alle programmierten Extras nachträglich über einen Hack freizuschalten.
So gibst alle Extras quasi kostenlos bzw. zu einem Bruchteil des von Mercedes aufgerufenen Preises.

Dennoch finde ich so eine solche Preispolitik wenigstes moralisch fragwürdig.

Herr Gottlieb
Reply to  S-Fahrer
7 Monate zuvor

Was ist an Aufpreisen für Mehrleistung „moralisch fragwürdig“?

Herr Gottlieb
Reply to  Herr Gottlieb
7 Monate zuvor

Naja gut, er hat schon recht, man könnte dem Kunden, der ein sowieso schon unverhältnismäßig teures Produkt kauft auch einfach mal was gönnen und auf seine Kosten nicht noch Reibach machen.
Pay to Play ist für eine Marke wie Mercedes eigentlich schwer vermittelbar. Bald soll ich dann vermutlich noch dafür Bezahlen, dass mir Mercedes den Türgriff für mein eigenes Auto überlässt!

Snoubort
Reply to  Herr Gottlieb
7 Monate zuvor

Genau, müssen eigentlich vom Werk aus alle 5 Gurte freigeschaltet sein? Braucht doch nicht jeder…

Maik
Reply to  S-Fahrer
7 Monate zuvor

Viel Spaß beim hacken – glaub jetzt nicht, dass es künftig einfach sein wird. Wie ich gehört habe, sind da die OEMs ziemlich stark dran, die Steuergerät ziemlich gut „abzuschotten“.
Ich glaube nicht, dass das dann noch so leicht gehen wird

Thomas
Reply to  Maik
7 Monate zuvor

Auch die Autohersteller (bzw. die Entscheider dort) werden lernen, dass jedes System hackbar ist. Und das Prinzip „Abschottung“ noch nie richtig funktioniert hat.

Tyler
Reply to  Thomas
7 Monate zuvor

Denke auch, dass in der digitalen Welt meist der Hacker dem Entwickler aufzeigt wo Lücken sind und dann wird erst reagiert bzw. nachgebessert. In der analogen Welt ist es mit den Sicherheits- und Schliesssystemen ja genau das Gleiche. Wieso macht es Daimler nicht wie ein amerikanischer E-Mitbewerber und lässt andere für sich arbeiten und das auch noch für Peanuts im Vergleich zu eigenen Entwicklungskosten. Er hatte einen Wettbewerb ausgerufen und prämiert diejenigen, die es schaffen in die unterschiedlichen Fahrzeugsysteme zu kommen. Kein firmeneigenes Entwicklerteam ist so stark und fokussiert wie eine Vielzahl ambitionierte Hacker. Ich finde alleine die Idee genial…pragmatisch, effektiv und kostengünstig.

Maik
Reply to  Tyler
7 Monate zuvor

Ach, ich denke sowas wird sicher noch kommen. Ich weiß nicht, ob nicht ein top Entwickler Team, dass sich auf die it Sicherheit konzentriert (und dafür auch ausgebildet ist) nicht mit hoch motivierten Hackern mithalten kann. Es soll ja mittlerweile „Hacker“ geben, die it-technisch top sind aber dennoch für einen OEM arbeiten wollen

Maik
Reply to  Thomas
7 Monate zuvor

Das müssen sie, glaube ich, nicht lernen sondern wissen das genauso gut wie jeder der denkt , dass nur er es weiß. Nur glaube ich, ist das mittlerweile (fast) jedem klar.
Aber was ich damit eher meinte, dass die OEMs es künftig den „Hackern“ deutlich schwerer machen werden bzw. wollen

Herr Gottlieb
8 Monate zuvor

Ist auch für GW Käufer interessant, man kann sich SA freischalten lassen, die beim Neuwagen nicht mitbestellt wurden, das sehe ich durchaus positiv.

DerOssi
8 Monate zuvor

Naja, ressourcentechnisch natürlich eher kontraproduktiv weil dann quasi das Auto schon immer für alles die Hardware mit an Board haben muss…. aber wen jucken schon Ressourcen, Hauptsache im Tagestakt mal Sitzheizung oder nicht

HrGrille
7 Monate zuvor

Mich würde das steuerlich mal interessieren. Mann dann ja die Basis nehmen und nachher alles freischalten ohne die BLP zu erhöhen

DerOssi
Reply to  Markus Jordan
7 Monate zuvor

Ist das so? …für den Fall gibt es sehr wahrscheinlich noch keine Vorschriften… bei uns zählt der BLP bei Zulassung…

Peter
Reply to  Markus Jordan
7 Monate zuvor

Nein, für die Berechnung des geldwerten Vorteils ist im Steuerrecht immer der Bruttolistenpreis zum Zeitpunkt der Auslieferung entscheidend, übrigens auch für Gebrauchtwagen. Eine Veränderung ist – ebenso wie eine Berechnung zum Inflationsausgleich – nicht vorgesehen.

Ist übrigens auch für die Kfz-Steuer so. Es gilt die Variante, in der ausgeliefert wurde. Tauscht man nachher die Räder, die den CO2-Wert hochgetrieben hätte, passiert auch nix.

Frank E.
7 Monate zuvor

Ich glaube das ist eine (Auto-)Generationsfrage. Und alles hat seine Vor- und Nachteile, die eben unterschiedlich gewichetet werden.

In den späten 80ern und 90ern fand ich das bisschen Digital, das es gab, toll und hätte bei einem Auto Baujahr 2021 sicher ein paar feuchte Stellen in der Bekleidung gehabt.

Heute liebe ich die analogen Instrumente meines W124 und ärgere mich über das ganze Touch-Zeug, wohl wissend, dass man die ganzen Funktionen heute nicht mehr nur mit mechanischen Schaltern, etc. darstellen kann.

Funktionen zubuchen? Remote-Parking wenn’s in der Garage oder im Parkhaus mal wieder eng ist? Wäre mein Favorit. Leider muss man schon so viel Sonderausstattung dazukaufen (siehe z.B. oben: …sofern 360 Grad Kamera und Parktronic Code 501 bzw. 235 vorhanden), dass man sich fragt, warum man dann nochmal für noch etwas, das anscheinend ohne Mehraufwand verfügbar ist, extra zahlen soll. Und ist das in 5 Jahren noch verfügbar? Wenn ich für etwas bezahle, möchte ich auch dauerhaft und uneingeschränkt darüber verfügen können, also KAUFEN.

Aber ich denke wir haben heute auch eine Generation, die sich Dinge schneller an veränderte Bedürfnisse anpassen möchte. Und die finden ABO toll. Auch wenn ICH das nicht so sehe.

Herr Gottlieb
Reply to  Frank E.
7 Monate zuvor

Ich weiß nicht wie alt sie sind, ich bin Bj. 65 und würde mich über die neuen Möglichkeiten freuen, ich muss nicht alles, was ich nutze, auch besitzen (ist bei Software und anderen immateriellen Rechten auch nur schwer darstellbar).

BTW: Bei einem PC kaufen sie auch die gesamte Hardware, die vorhandene Hardware „kann“ auch bereits zB Photoshop und eventuell ist Photoshop auch bereits auf ihrem PC vorinstalliert, trotzdem müssen sie um die Software in vollem Funktionsumfang nutzen zu können, extra bezahlen.

Und genau so ist das mit Remote-Parking, das was sie noch extra bezahlen ist die Nutzungsgebühr für die Software (deren Entwicklung auch etwas kostet). Und ja, die Preise für Softwarenutzung sind sehr unterschiedlich kalkuliert und selbstverständlich hat in dem Fall DAI den Vorteil, dass sie nicht einfach ein anderes Produkt kaufen/mieten können.

Ich arbeite selbst in der Software-Branche, jeder Kunde, der bei uns kauft, bekommt mehr oder minder das Gesamtpaket, sein Lizenzschlüssel schaltet aber nur die Funktionen frei, die er bezahlt, wen er mehr will muss er nachzahlen, irgendwer muss auch meinen S213 bezahlen 😉

Frank E.
Reply to  Herr Gottlieb
7 Monate zuvor

Bei reiner Software, die auf eine ohnehin vorhandene Hardware aufbaut, ist das ja auch nachvollziehbar. Aber man sieht ja an den vorgeschriebenen Pflichtausstattungen, dass das im Auto nicht ganz so einfach ist. Ein voll „vorgerüstetes“ Auto ist damit nunmal in der Herstellung immer die teuerste Variante.

Und dann habe ich viele „Vorrüstungen“ mitbestellt und muss diese teilweise ja auch schon mit Codepreisen bezahlen, kann sie aber nicht vollumfänglich nutzen. Und spätestens dann fühle ich mich mit zusätzlichen Abos benachteiligt.

Und bei anderen E-Auto-Herstellern hört man dann ja auch gelegentlich, dass Funktionen einfach mal entfallen. Mag sein, dass die damit die Skepsis gegenüber den Abo-Modellen schüren.

MrUNIMOG
7 Monate zuvor

Bei Softwarefeatures ist es eine Sache – Dazu mag man im weitesten Sinne noch Dinge wie den Adaptiven Fernlichtassistenten oder die Projektionsfunktion zählen…

Aber bei verbauter Hardware, die künstlich in der Funktion beschnitten wird, um nachträglich gegen Aufpreis freigeschaltet zu werden, hört es für mich auf. Da wird dann irgendwann tatsächlich nur noch eine Sitzvariante verbaut, Heizung/Belüftung/Massage zum freischalten per Abo, aber das Mehrgewicht fahren alle spazieren..

Vollkommen absurd und ein Armutszeugnis in meinen Augen, dass Daimler diese bedenkliche Entwicklung mitmacht (oder gar anführt?) 🙁

DerOssi
7 Monate zuvor

Mein Reden

Snoubort
7 Monate zuvor

Ich bin dann vor allem mal auf den After Market gespannt – wird bestimmt auch andere Möglichkeiten geben vorhandene Funktionen freizuschalten.

Thomas
Reply to  Snoubort
7 Monate zuvor

Ich weiß auch nicht, ob das so sinnvoll ist. Das Vorhandensein dieser Optionen erhöht die Motivation das System zu hacken. Einfach, um Geld zu sparen.

Frank E.
7 Monate zuvor

Als Controller kann man es aus meiner Sicht abwarten, wie die für’s Abo aufgerüsteten Hardwarekomponenten bei zu geringer Abobuchung wieder in abgespeckte und vollausgestattete Variante getrennt werden.

Daimler verkauft so viele Autos, dass es hinsichtlich Einkaufsstückzahlen oftmals egal sein dürfte, ob es eine oder zwei Varianten gibt, aber wenn man 100.000x 10 Euro sparen kann, wird wieder abgespeckt.

Und dann ist das Abo wieder nur in „vorbereiteten“ Fahrzeugen verfügbar. Dann brauch ich auch kein Abomodell mehr, sondern kann’s gleich als Code verkaufen. Mal sehen, wie lange die das durchhalten. Wobei da sicherlich nach Märkten zu differenzieren ist.

Timo
3 Monate zuvor

Kann ich eigentlich auch nachträglich bei der neuen C-Klasse W206 AMG Line die „Extra“ Ambientebeleuchtung (SA-894) über die on-demand Ausstattung (me store) dazu buchen? Und wie sieht es mit der aktiven Abstands-Assistent DISTRONIC (SA-239) aus? Danke

Thomas
1 Monat zuvor

Kennt jemand die Preise für die Freischaltung der Projektionsfunktionen in der neuen C-Klasse?
Und muss man Animationen, Linien und Symbole extra freischalten?
Konnt bisher keine Info dazu finden.