Am 1. Dezember 2021 würdigt Mercedes-Benz Virgil Abloh mit einer Präsentation von Project MAYBACH im Rubell Museum. Statt der ursprünglich geplanten Presseveranstaltung ist das Werk nun am 01. und 02. Dezember für die Öffentlichkeit zugänglich. Als bescheidener Beitrag in Virgils Vermächtnis veranschaulicht das Mercedes-Maybach Showcar die Möglichkeiten zukünftigen Designs. Es ist das Ergebnis einer seit Längerem andauernden Zusammenarbeit mit dem Multitalent, Künstler, Architekten, Kreativdirektor, Modedesigner und Philanthrop – angetrieben von einer gemeinsamen Leidenschaft, den Diskurs über Luxusdesign zu bereichern.

Mercedes-Benz bedauert den Tod von Virgil Abloh zutiefst. Unsere Gedanken sind bei Virgils Familie und seinen Teams. Um die Arbeit eines einzigartigen Designtalents respektvoll zu würdigen, das durch seine ungezügelte Vorstellungskraft endlose Möglichkeiten der Zusammenarbeit geschaffen und alle inspiriert hat, die seine Arbeit kannten, öffnet Mercedes-Benz Project MAYBACH und damit Virgils einzigartige Vision der Öffentlichkeit.“ – Mercedes-Benz AG

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Project MAYBACH

Project MAYBACH wurde von Grund auf neu entwickelt – ein Design, wie es noch nie zuvor von Mercedes-Benz gezeigt wurde. Gorden Wagener und Virgil Abloh haben die Luxus-Funktionalität der Marke mit einer neuen Designsprache interpretiert und dabei neue Wege im Hinblick auf funktionales Design, Stil und in ihrer kooperativen Kreativität beschritten.

Inspiriert durch die freie Natur, kombiniert das zweisitzige, batterieelektrische Offroad-Coupé eindrucksvolle Gran Turismo-Proportionen, große Offroad-Räder und markante Anbauteile und stellt damit eine traditionell urbane Marke mit einem deutlich unterscheidbarem Off-Road Umfeld in Zusammenhang.

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Eine Vision von verantwortungsvollem Zukunftsdesign war wichtig für Abloh und Wagener. Losgelöst von jeglichen Produktionsanforderungen und mit absoluter kreativer Freiheit haben die Designteams eine Vision vom luxuriösen Reisen im Zeitalter elektrischen Fahrens entwickelt. Unter der transparenten Oberfläche der Fronthaube des Showcars befinden sich zum Beispiel Solarzellen, die die imaginäre Reichweite von Project MAYBACH erhöhen.

Project MAYBACH scheut sich nicht davor, durch provokantes Design zu polarisieren und manifestiert Ablohs Leidenschaft, den Status quo in Frage zu stellen sowie die Regeln für anspruchsvolles Design neu zu schreiben. Der X-Faktor von Project MAYBACH ergibt sich nicht nur aus seinen beeindruckenden Dimensionen – fast sechs Meter Länge – und seinen ganz eigenen Charakterzügen, sondern vor allem aus seinen spannenden Kontrasten – hauptsächlich bestimmt durch das Designmotiv “Sophisticated Luxury trifft Outdoor-Adventure”.

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Die Strahlkraft von Ablohs Arbeit liegt nicht nur im Produktdesign, sondern auch in den explorativen Gesprächen, die seine Arbeit angeregt hat. Während das Project MAYBACH Showcar davon inspiriert war, wie man mit Maybach die Natur in einem einzigartigen Luxuskontext erkunden kann, danken die Teams bei Mercedes-Benz Virgil Abloh für die Inspiration, jeden Tag in der Kraft eines branchenübergreifenden Dialogs zu erkunden – für eine bessere und aufgeschlossenere Zukunft.

 

Bilder: Mercedes-Benz AG

27 Kommentare
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driv3r
8 Monate zuvor

Okay… Mir fehlen – zugegebenermaßen selten – die Worte…
Man darf es wohl als skulpturale Erscheinung zwischen G und MM betrachten. Glücklicherweise kein Serienbotschafter wie der Concept XM der Münchner Kollegen. 😉

P.S.: Greenhouse-Design ist MM-typisch top, da findet sich auch MM Vision 6 wieder.

Snoubort
Reply to  driv3r
8 Monate zuvor

Der XM wird ein einschlagen, da gehe ich jede Wette ein.
Das Auto hier ist mir an der Front auch viel zu viel Rolls Royce, aber ich freue mich ja schon mal wieder so etwas wie Kanten zu sehen.
Und – hier kann ich auch wirklich ein „Projekt“ erkennen, und habe nicht wie beim Vorgänger „Project“ das Gefühl dass sie bei Daimler jetzt völlig durchgeknallt sind.
RIP

Dr.med. Alexander
Reply to  Snoubort
8 Monate zuvor

Sowohl beim Anblick des Projekt Maybach als auch beim XM von BMW mußte ich ein stark wirksames Antiemetikum einnahmen. Und selbst das hat nichts geholfen.

Pano
Reply to  driv3r
8 Monate zuvor

Wenn man bei BMW der Meinung ist, daß das erste eigenständige M-Modell seit Jahrzehnten ein Monster-SUV sein soll dann ist es halt so. Auch in diesem Fall entscheidet letztlich der Markt.
Was das Project Maybach angeht, muß man das nicht unbedingt aus einer Designperspektive betrachten. ME ist es vielmehr ein weiterer Beleg dafür, daß man ernsthaft daran arbeitet die Marke Maybach weiterzuentwickeln. Das war beim Relaunch 2002 nicht wirklich der Fall was ua ein Grund ist, warum der W/V 240 grandios gefloppt ist.
Ob nach dem mittlerweile vierten Vision/Konzept/Project-Fahrzeug wieder ein eigenständig gezeichnetes Maybach-Modell kommt würde ich jedoch nicht erwarten. Es sei denn, die künftige MB.EA-Plattform lässt dies auch aus wirtschaftlicher Sicht zu.
Grüße
Pano

Zuletzt editiert am 8 Monate zuvor von Pano
Garry
8 Monate zuvor

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden – nichtsdestotrotz erinnert mich der Wagen von vorne und der Seite eher an einen Konkurrenten aus Südengland.

Was mich an beiden Concept Cars mit Virgil Abloh erstaunt hat: Es ist offenbar doch noch erlaubt bei Fahrzeugen dieser Art mal richtig “aus der Reihe zu tanzen” und etwas ganz neues (wenn auch meiner Meinung nach völlig sinnfreies) zu kreiieren. Designern tut es zur Abwechslung von der Serienentwicklung mit Sicherheit gut sich auszutauschen und dadurch Einblicke in völlig andere Arbeitswelten & -weisen zu bekommen. Eines haben beide Fahrzeuge, obwohl diese niemals in Serie gehen werden, gezeigt: Es könnte in Stuttgart auch mal wieder eine Zeit mit mehr Mut zur Kante und weniger One-Bow-Lolli geben.

Rest in piece.

Snoubort
Reply to  Garry
8 Monate zuvor

“One-Bow-Lolli” gehört getrademarktet.

Stefan Camaro
8 Monate zuvor

Wie kann man nur Geld in sowas stecken?

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Thorsten Baier
8 Monate zuvor

An diesem Fahrzeug ist wirklich alles grässlich… Die Form, die Farbe, die Stilmittel, Front, Seitenansicht, Heck, Räder… Furchtbar.

Anon
Reply to  Thorsten Baier
8 Monate zuvor

Hauptsache in Nah- und Fernost gefällts …

Peter
8 Monate zuvor

Ich weiß ehrlich gesagt nicht was daran Maybach sein soll

S-Fahrer
8 Monate zuvor

Das Showcar erinnert doch schon sehr an die Modelle von Rolls Royce. Interessant fände ich es, wenn aus all den Visionen einmal tatsächlich wieder ein eigenständiges Maybach oder von mir aus auch Mercedes-Maybach-Modell resultieren würde. Gerade die technische Plattform des EQS sollte doch eine gute Basis für ein solches Fahrzeug bieten.

Ilike
8 Monate zuvor

Die details als solches sehr schön. Aber ingesamt Zuviel Style verwürfet und somit: nein.

Marc W.
8 Monate zuvor

Oh. Wow. Sensual. Pure. Really ?
Nicht wirklich fassbar. Der Beweis, dass die Menschheit nicht ums Überleben ringt.
Sondern, Zeit hat – für – ja für was ??
Nie hatte ich mehr Fragezeichen – aber ich hatte immerhin Zeit zur Kommentierung 😉

Snoubort
Reply to  Marc W.
8 Monate zuvor

Doch, beim „Project Geländewagen“ hatte ich noch viel, viel mehr Fragezeichen, da kam ich mir vor wie in einem David Lynch Film.

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Snoubort
Reply to  Snoubort
8 Monate zuvor

bzw. einer Satire Sendung

harry
8 Monate zuvor

Sieht aus wie ein LV Koffer. R.I.P. VIRGIL!!!

Engelbert
8 Monate zuvor

Mercedes braucht dringend einen Therapeuten! Das ist der vollständige Realitätsverlust. Eine Marke mit tiefsitzender Persönlichkeitsstörung.
Das ist ein Rolls Royce, kein Maybach. Ich bin einfach nur noch sprachlos…

Snoubort
Reply to  Engelbert
8 Monate zuvor

Richtig – offensichtlich hat man ja das selbstgesteckte Ziel erreicht, mittlerweile die jüngsten Kunden zu haben.
Der Punkt ist nur, dass man das ja gar nicht allein durch neue, junge Kunden hätte erreichen können – sondern rein logisch schon nur durch den gleichzeitigen Verlust von ehemaligen (meist Stamm-) Kunden.
Eine Firma bzw. ein Management also, die/das sich einerseits völlig von der eigenen Historie und Kundschaft – und teilweise von der eigenen Marke – entsagt, gleichzeitig aber den realisierbaren Preisaufschlag aus genau dieser als eigenen Verdienst bzw. eigene Kompetenz betrachtet.

Zuletzt editiert am 8 Monate zuvor von Snoubort
Pano
Reply to  Snoubort
8 Monate zuvor

Ob eine Studie die lediglich 6000 Autokäufe des ersten Halbjahres auswertet und bei Mercedes auf ein knackiges Durchschnittsalter von 41,4 Jahren kommt repräsentativ ist, kann man durchaus hinterfragen.
Und natürlich kann man auf das Management schimpfen. Fakt ist aber auch, dass das Manager Magazin Källenius zum Manager des Jahres gewählt hat. Aus Versehen ist das eher nicht passiert.
Grüße
Pano

axxxtz
8 Monate zuvor

ich möchte hierzu arnie aus predator1 zitieren (nur die dt. version ^^): “du bist so abgrundtief hässlich” xD

Toni
Reply to  axxxtz
8 Monate zuvor

Ich finde im Englischen harmoniert die Line mindestens genauso gut ^^

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axxxtz
Reply to  Toni
8 Monate zuvor

*rofl* 😀

Snoubort
8 Monate zuvor

Wenn ich mir die Seitenlinie angucke, dann ist das für mich eine Kombi aus RR (Coupe/Cabrio) unten und 911er Dachlinie oben, gewürzt mit einer Prise Cyber-Truck.
Soviel zum “Erfinder des Automobils”

Reimund Kauchel
Reply to  Snoubort
8 Monate zuvor

Viele Elemente von diesem Auto werden ja in einem neuen Modell oberhalb des EQS in Serie gehen, wenn auch nicht so extrem. Aber Maybach dürfte (v.a.) in China und den USA eine bessere Zukunft als zu W/V240 Zeiten haben.

MichaDesign
8 Monate zuvor

Wenn ich mir die aktuellen EQ-Modelle und dieses Projekt Maybach anschaue, offebart sich mir die Erkenntnis, dass es Mercedes schafft, nie dagewesene Hässlichkeit in einem Bogen zwischen den Extremen von Rundgelutscht zu Betonquader zu interpretieren und präsentieren.
Umter Anwendung der Lebensphilosophie “Alles ist zu gebrauchen … und sei es nur als abstoßendes Beispiel, wie man es nicht machen sollte”, bekommt dieses Projekt einen Haus von Sinnhaftigkeit: Gratuliere, es wurde geschafft, ein “Etwas” als Auto zu kreieren, an dem mir aber auch wirklich rein gar nichts gefällt!
Mercedes hat es immer wieder geschafft, mich mit dem Haben-Wollen-Virus zu infizieren … aber hier wünsche ich mir nur noch eine erweiterte FFP2-Maske mit integriertem Augenschutz.
R.I.P, Multipla – Du wurdest gerade als hässlichstes Fortbewegungsmittel abgelöst!

Michael O. Vasold
8 Monate zuvor

✌️✌️✌️Einfach nur gut! Avantgarde at it’s best! Leider trauen sich die wenigsten Firmen gutes Design in die Tat umzusetzen und so müssen wir uns mit angepassten Spießertum herum ärgern! Mehr Mut und Freude für gutes Design und Lebensfreude!!