Für die Mercedes-Benz S-Klasse gibt es nun eine zusätzliche Erweiterung bei der optionalen Ausstattung. So kann das bekannte URBAN GUARD Pakete optional auf Wunsch noch erweitert werden: durch ein einbruchhemmendes Verbundsicherheitsglas mit Wärme- und Geräuschdämmung.

Einbruchhemmendes Verbundsicherheitsglas

Für die Mercedes-Benz S-Klasse der aktuellen Baureihe 223 wurde der URBAN GUARD Fahrzeugschutz erweitert. Das bekannte URBAN GUARD-Paket kann jetzt optional auch noch durch die Option URBAN GUARD einbruchhemmendes Verbundsicherheitsglas mit Wärme- und Geräuschdämmung (Code 596) erweitert werden.

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Das Besondere der Erweiterung sind dabei zusätzliche Folien zwischen den Scheiben des Verbund-sicherheitsglases, die vor Vandalismus und Diebstahl schützen können. Die Folien sind dazu sehr stabil und reißfest und können nur mit hohem Kraftaufwand und damit auftretendem Lärm zerstört werden.

 

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Zusätzliche Minderung  der Windgeräusche

Die zusätzlichen Folien zwischen den Scheiben des Verbundsicherheitsglases mindern zusätzlich ungewollte Windgeräusche, wie das typische Zischen. Zusätzlich halten sie auch Lärm wie durch Leitplanken oder entgegenkommende Fahrzeuge ab.  Außerdem wärmt sich der Innenraum durch den Infrarot-schützenden Effekt weniger auf. Das spüren man unmittelbar an weniger aufgeheizten Armlehnen, am Lenkrad oder den Sitzen – und entlastet gleichzeitig die Klimaanlage.

Das Paket besteht aus Verbundsicherheitsglas sowie Akustik- sowie Infrarot-schützenden Folien rundum und sind für alle Motorisierungen optional (i.V.m. DISTRONIC PLUS ohne Kombination mit dem URBAN GUARD Plus Paket) bestellbar.  Im S 500 4MATIC, S 580 4MATIC, sowie bei den Plug-In Modellen ist das Paket bereits Teil der Serienausstattung.

Symbolbilder: Mercedes-Benz Group AG

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13 Kommentare
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Rainer
7 Monate zuvor

Das sollte es für alle Autos geben.
Wobei: wahrscheinlich kostet der Ersatz dann viel Geld und wenn sich durch die Krafteinwirkung noch Schäden an der Karosserie ergeben, hat man hinterher nichts als Ärger.

Markus R.
Reply to  Rainer
7 Monate zuvor

Zu dem „Wobei“ kann ich beitragen*: Besserer Einbruchschutz (härtere Schlösser oder Gläser) führt zu weniger, dann aber teuren Zusatzschäden durch höhere Gewalteinwirkung – unterm Strich ist die Hinderungswirkung effizienter. Auf deutsch: (Meist spontan agierende) Einbrecher suchen sich – bei Autos wie bei Hauseinbrüchen – lieber weichere Objekte.

*ich bin im Hauptberuf u.a. mit Kfz-Einbruchsstatisik und kriminalpsych. forensischen Effekten befasst

Zuletzt editiert am 7 Monate zuvor von Markus R.
Helge
Reply to  Markus R.
7 Monate zuvor

Das ist ja alles schön und gut, aber nachdem mittlerweile oft in den Medien schon gezeigt wurde, daß hochwertige Autos mittels Schwachstellen in der Keyless Go Technik gestohlen werden, müsste man meines Erachtens auch da noch ansetzen. Bei einem Auto die Scheibe einzuschlagen, ist wohl nicht die klügste Variante das Fahrzeug zu entwenden. Und wenn ein Dieb es auf Wertsachen im Innenraum abgesehen hat, da muß man dann zum Besitzer sagen: „Selber Schuld.“ Solche DInge lässt man nicht im Auto zurück. Bliebe also nur noch das bordeigene Navi das entwendet werden könnte. Aber der Aufwand dürfte bei einer S-Klasse sehr hoch sein…Da frage ich mich, wozu soll dieses Glas dann gut sein, außer daß es mir kostet, und wahrscheinlich auch mehr wiegt. Ich erinnere mich da gerne an die Doppelverglasung im W140.

Marc W.
7 Monate zuvor

Rein technisch würden mich die Unterschiede der Verglasung im Detail sehr interessieren.
Also, Gewicht und IR-/UV-/dB-Dämmwerte von:

  • Doppelglas des C140
  • Einfachglas des S212
  • Dickeres Einfachglas (da rahmenlos) des X218
  • Akustikglas des S213
  • Standardglas des W223
  • EVS-Glas, wie oben

Man denke nur mit Schrecken an das Einfachstsparglas im G31 🙂

Jerome Reuter
Reply to  Marc W.
7 Monate zuvor

Ich habe im w220 Verbundglasscheiben. Einen wesentlichen Nachteil ggü der Doppelverglasung im W140 konnte ich nicht feststellen. Mich würde interessieren, ob das damalige Verbundglas dem der heutigen Akustikverglasung gleicht?

Markus R.
Reply to  Jerome Reuter
7 Monate zuvor

Um einen etwaigen Nachteil (neutraler: Unterschied) W 220 // W 140 festzustellen, müsste man den Schwerpunkt vergleichen… was ceteris paribus natürlich nicht möglich ist.

Jerome Reuter
Reply to  Markus R.
7 Monate zuvor

Meine Aussage bezog sich auf Vergleichsfahrten mit beiden Modellen auf identischer Strecke. Eine merkbar bessere Geräuschdämmung durch die Doppelverglasung des gefahrenen W140 ggü dem W220 konnte ich nicht feststellen.

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Stranger
Reply to  Marc W.
7 Monate zuvor

Ja, das würde mich auch interessieren. Auch, welchen Schutzklassen ( P1A – P5A bzw. darüber P6B – P8B ) die Verglasungen zugerodnet sind.
In meinen beiden W 211(!) hatte ich übrigens auch schon vor fast 20 Jahren die entsprechende SA 596 „Wärmedämmendes und Infrarotreflektierendes Verbundglas rundum, einbruchhemmend“ verbaut.
…..die sah richtig edel violett aus und die Heckscheiben-Heizung hatte andere, feingliedrigere Heizdrähte 😉

Peter
Reply to  Stranger
7 Monate zuvor

Die normalen Scheiben werden keinen Schutzklassen zugeordnet. Diese Messungen gibt’s m.W. nur bei den gepanzerten Fahrzeugen.
Allein vom Code her (596) dürfte es der seit Jahrzehnten verfügbaren Verbundverglasung entsprechen, die bei E und S lieferbar ist. Mein 213er hat sie auch, wenn auch dort nur über die Koppelung im Akustik-Komfort-Paket lieferbar. Die Scheiben werden dort auch als einbruchhemmend (weil VSG immer mehr Schutz hat als ESG), lärmdämmend, wärmedämmend und IR-reflektierend beschrieben. Dürfte also mehr oder minder die selbe Verglasung sein, zumal beim E jetzt auch (wieder) die Folien statt der Bedampfung, die beim 211er zuweilen Probleme mit Verzerrungen hatte, zum Einsatz kommen.

Markus R.
Reply to  Marc W.
7 Monate zuvor

G31.. BMW?

Guter Ansatz, top Frage, Marc W! Denn Glas ist ja nicht gleich Glas. Ich erinnere, dass der Daimler beim W 140 in der Entwicklung (ebenso Ford beim Scorpio) nacharbeiten musste, weil die großen Glasfläche den Schwerpunkt buchstäblich zu hoch hoben.

Simon says
Reply to  Marc W.
7 Monate zuvor

Schön ist, dass beim S auch noch die Heckscheibe in Verbundglas ist. Das gibt es woanders nicht mal für Geld und gute Worte.
War ja schon froh, dass der GLE auch die hinteren Seitenscheiben endlich in VSG hat!
Absoluter Mehrwert für mich.

Was ist beim G31 anders als beim „normalen“ ESG?

Wo wir schon dabei sind…persönliche Erfahrung von zahlreichen Steinschlägen:
Frontscheibe von Audi ist Carglass Liebling, dann kommt VW, BMW und so gut wie nie Mercedes.

Thomas
Reply to  Simon says
7 Monate zuvor

Naja:
Nach den ersten 2 Monaten GLE ist die dritte Windschutzscheiben drin und Nr2&3 auch nochmal repariert. Alles Steinschläge.
GLE ist wohl stark Steinschlag gefährdet und die Scheibe hält wenig aus.
Nr3 ist jetzt von United und scheint zu halten.

Den letzten Winter bin ich tatsächlich ohne neuer Scheibe durchgekommen. Juhu.

Andi C
7 Monate zuvor

Bei meinem 222er war ja die einbruchhemmende Doppelverglasung so sinnlos wie ein Kropf! Bei meinem wurde die Dreiecksscheibe binnen Sekunden ausgehebelt. Die Kripo meinte, dass dies bei den Dieben auch bekannt sei! Hier 2 Fotos: https://magentacloud.de/s/ydaQMdqk7tYWPNi Ich kann nur hoffen, das dies beim neuen behoben wurde. Denn was nutzt die einbruchhemmende Verglasung, wenn sich mühelos die ganze Scheibe heraushebeln lässt. Eine Safe-Sicherung, die die Türöffnung verhindert gibt es ja auch nicht, und schon ist man im Auto!