Mercedes‑Benz erweitert den „MBUX Voice Assistant“ mit einem neuen Mercedes me Dienst: den akustischen Reiseführer „Tourguide“.

Mit digitalen Dienstleistungen macht Mercedes‑Benz zahlreichen Kunden das automobile Leben unterhaltsamer und interessanter. Genau passend zur Haupturlaubszeit ist der neue Mercedes me Dienst „Tourguide“ als Teil des „MBUX Voice Assistant“ verfügbar. Der akustische Reiseführer liest auf Wunsch wissenswerte Informationen über Sehenswürdigkeiten entlang der Fahrtroute auf deutschen Autobahnen vor. Urlaubsreisen lassen sich damit kurzweiliger verbringen.

„Tourguide“ – der akustische Reiseführer von Mercedes‑Benz

In den Baureihen EQS, EQE, C‑Klasse, S‑Klasse, AMG SL, dem neuen GLC sowie dem neuen EQS SUV, die seit dem 1. Juni 2022 produziert werden, steht im Rahmen des „MBUX Voice Assistant“ von Mercedes me der Audio-Reiseführer „Tourguide“ zur Verfügung. Er erweitert die bisherigen Funktionen der Travel Knowledge um ein interessantes und unterhaltsames Feature. Auf den Sprachbefehl „Hey Mercedes, starte Tourguide“ liest das Infotainmentsystem MBUX umfangreiche Informationen über Sehenswürdigkeiten entlang der Fahrtroute vor. Der neue Audio-Reiseführer ist zunächst exklusiv in Deutschland nutzbar. Weitere Länder folgen zu einem späteren Zeitpunkt. Das System reagiert auf die rund 3.400 braunen touristischen Unterrichtungstafeln entlang der deutschen Autobahnen.

Neu als Mercedes me Dienst: Der MBUX Voice Assistent

Wissenswertes über die Sehenswürdigkeiten auf der Strecke

Ist der neue „Tourguide“ aktiviert, liest MBUX bei der Vorbeifahrt automatisch wissenswerte Einzelheiten zu der Sehenswürdigkeit vor. Auf Urlaubsreisen, beim Wochenendausflug oder auch für Mitarbeiter im Außendienst ist der „Tourguide“ eine willkommene und auch lehrreiche Abwechslung auf längeren Fahrten. Die Inhalte der automatischen Ansagen wurden für die Mercedes‑Benz Group AG exklusiv erstellt.

Taucht das erste Schild am Straßenrand auf, beginnt die automatische Sprachansage. Macht der Fahrer eine Pause oder verlässt er die Autobahn, schaltet sich der Service nach 90 Minuten automatisch ab. Selbstverständlich kann der Fahrer den Dienst auch jederzeit deaktivieren, wiederum per Sprachbefehl oder Touch. Besonders komfortabel: Wer durch das automatische Vorlesen Appetit auf die Sehenswürdigkeit bekommen hat, kann sich per Anwahl der Navigationsfunktion direkt dorthin leiten lassen, ohne Straßen- oder Ortsnamen ansagen oder eingeben zu müssen.

Mercedes-Benz The next level of “MBUX Voice Assistant” Demonstration

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Quelle: Mercedes-Benz Group AG

9 Kommentare
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Hannes
4 Monate zuvor

Ich kann mich noch erinnern, wie vor wohl 15 Jahren Falk mit einem entsprechenden „Reiseführer-Navi“ auf den Markt kam. Ich konnte das damals mal ausprobieren – wenn man Lust drauf hatte, war das eine tolle und lehrreiche Funktion. Schön, dass diese Idee überlebt hat!

Als künftiger EQC-Fahrer finde ich natürlich schade, dass diese Funktion offenbar der neuesten MBUX-Generation vorbehalten bleibt. Ist aber wohl nicht zu vermeiden.

Benzfahrer
4 Monate zuvor

Ob man so einen Reiseführer braucht, der einem auch während dar Fahrt vollquatscht?
Da lasse ich mir lieber etwas von meiner Frau erzählen.

Mal etwas OT:
Mir ist aufgefallen, dass auf den Pressebildern meistens helle Innenräume abgebildet sind.
Schaut man sich aber die vorproduzierten Fahrzeuge im Shop an, dann sind alle innen in tristem schwarz und fast alle außen in langweiligem grau und schwarz.

Markus R.
Reply to  Benzfahrer
4 Monate zuvor

Zu Innenraumfarben:
Ja und ja. Für Werbezwecke hell dargestellte Innenräume wirken auf die Betrachter großzügiger, exklusiver.
Gekauft – und vorproduziert – wird weiterhin meist schwarz. Da sind die Deutschen offenbar ziemlich deutsch… oder sie denken an den Wiederverkauf, bei dem „Beamtenmetallic“ gefragt ist 🙂

Das aktuelle Manufaktur-Bonbon-Rot, etwa für die E-Klasse, sehe ich sehr, sehr selten. Ebenso kaum bis nie eine A-Klasse (à la iPhone) in Gold-Rosé.

driv3r
Reply to  Markus R.
4 Monate zuvor

Also, verfügbar sind hellere Farben in den allermeisten Modellen schon. Die sind nicht nur zu Werbezwecken dargestellt. Nur gekauft werden sie viel (!) leider zu selten.

In Asien, wo man bereits erkannt hat, dass ein heller Innenraum den „Aufheiz-Effekt“ im Sommer reduzieren kann, gibt es z.T. mehr Auswahl bei hellen Innenräumen: Siehe V213 in der Kombination Leder (Nappa) Yachtblau-Macchiatobeige.

Und: Wer einen Vergleich wagen mag: W205 zu W206: Was gab es für den 205er von Beginn bis zur Mopf für tolle Innenraum-Farbkombinationen. Der Hersteller wird sich nicht rot, beige, blau, braun, grau in Stoff, Leder, Artico hinlegen, wenn am Ende alle nur Artico-Dinamica schwarz oder Leder schwarz bestellen.

Nichtsdestotrotz ist auch meine Haltung, dass „Luxury“ auch für Auswahl stehen muss/sollte. Im Interieur dann gerne zwangsverheiratet mit Sitzheizung und Sitzklima oder Multikontursitz für die gewagteren Farbkombinationen oder gesteuert über MANUFAKTUR.
Die Münchner schaffen es seit Generationen für den 3er/4er die BMW Individual Volllederausstattung anzubieten (rd. 4500€ Aufpreis zzgl. I-Sitzheizung & Soundsystem).

Benzfahrer
4 Monate zuvor

Ich habe das Gefühl, dass sich die Fahrzeuge immer mehr vom eigentlichen Zweck Menschen und Güter von A nach B zu transportieren zu mobilen Entertainment-Buden oder mobilen Büros entwickeln.

Muss man nicht verstehen, ist aber wohl dem Wandel der Zeit geschuldet.

JML
Reply to  Benzfahrer
4 Monate zuvor

Hat Mercedes das Automobil nicht in irgendeiner Präsentation mal as „Third Space“ neben Wohnung und Arbeitsplatz definiert? Gerade für einen Premiumhersteller ist das ja die Grundexistenzberechtigung. Auch wenn Anekdote =/= Gesamtresentiment, kann ich für mich sagen, dass ich mich erst nach der Erkenntnis, dass ich im Jahr gut zwei Wochen im Auto verbringe (also ~ 400 Stunden) wieder für Premiumwagen interessiere. Für die Fahrt zum Supermarkt reicht ein Dacia.

Benzfahrer
Reply to  Benzfahrer
4 Monate zuvor

Wenn in der Zukunft der eigentliche Fahrt-Prozess immer mehr automatisiert wird,“

Das scheint auch bitte nötig zu sein.
Viele sind ja schon mit der Bedienung des Fahrtrichtunganzeigers oder der korrekten Benutzung der Nebelschlussleuchte überfordert zu sein.

Dafür klappt dann die (verbotene) Bedienung des Smartphones problemlos…

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Südhesse
Reply to  Benzfahrer
4 Monate zuvor

Mercedes hatte noch nie den Anspruch Menschen einfach von A nach B zu transportieren. Wenn es nur darum geht, kann man auch Opel oder Dacia fahren. Da kommt man auch an, und das deutlich günstiger.

Erik
4 Monate zuvor

Warum erst für Fahrzeuge ab 1. Juni 2022.
Das ist nur Software vom MBUX, das angeblich OTA aktualisiert wird.
Warum werden neuen Funktionen nicht auf bestehende Fahrzeuge nachgeschoben?

Mich kotzt es schon an, dass der Waschanlagenmodus nicht in Bestandsfahrzeuge kommt, aber ein Codierer kann mir die existierende Funktion in meinem MBUX freischalten.

Unfähiger Laden.