Nachdem Mercedes-Benz die Verkaufsfreigaben für den G 350 d, G 400 d sowie den G 63 als Änderungsjahr 20 bereits gestartet hat, folgt das 8-Zylinder Modell des G 500 leicht verzögert zum 11.08.2020. Die Auslieferung des G 500 erfolgt dann nicht mit den anderen Motorisierungen ab 1. September, sondern ab 1. Oktober 2020.

Das Mercedes-Benz G 500 Modell erhält die gleichen Änderungen, wie die anderen Motorisierungen. Somit steht auch für den normalen 8-Zylinder eine Neuzertifizierung nach der Emissionsnorm Euro 6d-ISC-FCM an, was die bisherige alte Zertifizierung Euro 6d-TEMP EVAP ISC ersetzt.

Speziell für den G 500 ist die Sonderausstattung der Sportauspuffanlage nun aus der AMG Line entfallen und wird zuskünftig gegen Aufpreis für den G 500 – auch ohne AMG Line – für 595 Euro Aufpreis bestellbar sein. Das Sondermodell STRONGER THAN TIME ist auch für den G 500 zukünftig nicht mehr verfügbar.

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Wie auch bei den anderen Motorisierungen erhält der G 500 eine erweiterte Serienausstattung:

  • Park-Paket mit Rückfahrkamera (EZ7)
  • o Widescreen Cockpit (J25)
  • o Warnweste für Fahrer und Passagiere (FM2)
  • o Kraftstofftank mit größerem Volumen 100l (K81)
  • o Sidebags im Fond (SH1)
  • o EASY-PACK Laderaumabdeckung (V57)
  • o Trennnetz (FB1)
  • o Fußmatten schwarz (VP3)

Bilder: Daimler AG

 

 

17 Kommentare
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Cousin von Aloys (Väterlicherseits)
1 Jahr zuvor

Beim G ist noch alles in Ordnung. Da bekommt man im Gegensatz zu allen anderen Baureihen bei einem Änderungsjahr mehr anstatt immer weniger für sein Geld. 🙂

Snoubort

Naja, ich würde mal sagen, es sind jetzt ein Paar Extras Zwangsausstattung geworden, + noch ein kleiner „Inflationsausgleich“ (bei den Netto-Preisen) dazu.
Bin bei der Bestellfreigabe der Brüder zunächst auf die MwSt.-Senkung reingefallen… 😉

Gefahrer
1 Jahr zuvor

Was
ist
mit
MBUX
?
?
?

FrohesNeues
Reply to  Markus Jordan
1 Jahr zuvor

Das ist einfach nur ganz schwach von Daimler!

Frank E.
Reply to  FrohesNeues
1 Jahr zuvor

Das ist Ansichtssache! Schlimm genug, dass es nur noch das Display gibt und der Analog-Tacho weggefallen ist. Wer MBUX und so Zeug will, soll einen GLx kaufen.

TJ
1 Jahr zuvor

Was ist an der Meldung dran, dass der V8 als G500 aus dem Programm genommen werden soll?

TJ
1 Jahr zuvor

Ok, danke für die Info. Habe nochmal recherchiert. Der G500 soll wohl nur „bis auf weiteres“ nicht bestellbar sein, später aber wider zum Modellprogramm hinzukommen. Ist in eurem Artikel ja aber auch schon zu beginn erwähnt worden.
War nur etwas verwirrt, da dies von anderer Seite so dargestellt wurde, dass der G400d den G500 ersetzen würde.

Eva
1 Jahr zuvor

Ola hat gesagt: „ Es wird eine emissionsfreie EV-Version der Mercedes G-Klasse geben.“
Die G-Klasse mit seinen kräftigen und emissionsstarken Motoren verhagelt dem Unternehmen die CO2-Bilanz.
Als Konsequenz käme nur die Einstellung des ikonischen Modells in Frage, oder die Abkehr von konventionellen Motoren hin zum E-Antrieb.
Also kein V8 mehr, kann sein das der Alte noch mal zum Einsatz kommt.

TJ
Reply to  Eva
1 Jahr zuvor

Ich bezweifle, dass die geringen Stückzahlen und die hohen Margen bei der G-Klasse dem Unternehmen in wirtschaftlicher Hinsicht schadet, trotz der CO2-Bilanz, egal wie fett die (Verbrennungs-) Motoren auch sein mögen. Hätte sich beispielsweise der G65 besser verkauft, gäbe es ihn wahrscheinlich immer noch. Bestes Beispiel ist der G500 4×4^2 der wohl tatsächlich einen Nachfolger bekommen wird. Der, ich vermute mal EQG, wird nur zur Erweiterung der Palette beitragen.

martin
Reply to  Eva
1 Jahr zuvor

Der G ,die AMG´s, die SUV´s und auch die S sowie E-Klasse sind meines Erachtens das was Ola zukünftig im Portfolio haben will (natürlich elektrisiert) . Das geht meines Erachtens aus der Aussage man wolle künftig nur noch Luxery produzieren so hervor.
Ob es von allen anderen Baureihen noch Nachfolger geben wird, darf daher mit den jetzigen Entscheidungsträgern mehr als bezweifelt werden.
Speziell die A Klasse und der B sind den Herren vermutlich ein Dorn im Auge ,weil sie in Deutschland produziert , dem Vorstand nicht genug Gewinn abwerfen. Zudem passen sie ja nicht zum Image des Luxusherstellers.
Ob sich das so bewahrheitet und man die „Aufstiegskunden“ nicht mehr will ist die eine Frage. Ob der Kurs von Mercedes in dieser Hinsicht zielführend ist eine Andere.

TJ
Reply to  martin
1 Jahr zuvor

Es würde definitiv zum Anspruch passen, aber den Gewinn des Unternehmens eher negativ beeinflussen. Das reine Image kann bei aktueller Lage eigentlich nur profitieren. Dann müsste man tatsächlich nur noch damit aufhören die Fahrzeuge weiter zu „entfeinern“ und endlich wieder eine Liebe zum Detail anbringen, die wieder echte Begehrlichkeiten weckt, die nicht von einem Auftreten in den Sozialen Medien abhängt.

Snoubort
Reply to  TJ
1 Jahr zuvor

Richtig, mehr „Klasse als Masse“ ist bestimmt eine sinnvolle Strategie, und sollte auch den „Zetsche-Jüngern“ eine Lehre sein, die die vermeintlichen (weil ohne Wertzuwachs fürs Unternehmen) Verkaufserfolge als Folge der Modellerweiterung nach unten so abgefeiert haben.
Allerdings habe ich eben genau die Sorge, dass sich die „neue“ Strategie („oberes Ende der Segmente“) lediglich auf den Preis, und nicht auf die Produkteigenschaften /-Qualität bezieht (siehe Entfeinerungen).
Ola‘s neues großes Vorbild (LVMH) ist für mich der Inbegriff einer inhalts- / seelenlosen Label-Verwaltungs Maschinerie – statt „Labels“ wie Maybach, AMG und G weiter auszubauen (sprich zu verramschen) sollte man sich lieber wieder auf die Kernwerte der wirklich wertvollen Marke Mercedes besinnen – und damit der eigenen Tradition als branchenführendes Ingeneurs-Unternehmen.
Der G ist doch gerade heute nicht wegen dem „Label“ erfolgreich, sondern weil er – im Gegensatz zu den sonstigen Benzen von heute – noch „aus dem Vollen geschöpft wirkt“ – mit zeitlosem Design, statt geisteskranker („bipoloar“) Design-„philosphie“.

Laurin S.
1 Jahr zuvor

Hallo zusammen,

weiß denn inzwischen mal jemand, ab wann die G-Klasse das MBUX erhält?

Weder mein Händler vor Ort, noch der Ansprechpartner bei AMG konnten mir da weiterhelfen.

LG