Während Mercedes-Benz zum Änderungsjahr 2022/1 die EQS 350 Variante entfallen lässt, führt man dafür zwei zusätzliche 4MATIC-Varianten ein: den EQS 450 4MATIC und den EQS 500 4MATIC. Wir haben die Leistungsdaten inkl. Gewichtsangaben dazu.

EQS 450 4MATIC und EQS 500 4MATIC ab Dienstag bestellbar

 

 

 

EQS 450 4MATIC mit Mehrleistung gegenüber dem EQS 450+ 

Während der EQS 450+ mit 245 kW / 333 PS und 565 Nm Drehmoment weiterhin im Angebot bleibt, bietet der EQS 450 4MATIC eine Leistung von 265 kW / 360 PS und 800 Nm Drehmoment. Die EQS 500 4MATIC Variante wird mit 330 kW / 449 PS angeboten und verfügt über 855 Nm. Somit passt man die Leistung analog zum EQS SUV Modells an, wobei der EQS 580 4MATIC unverändert mit 385 kW / 523 PS so im Angebot bleibt.

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Bei der Beschleunigung gibt Mercedes-Benz den EQS 450 4MATIC mit 5.6 Sekunden auf 100 km/h an, während die Höchstgeschwindigkeit bei 210 km/h abgeriegelt wird. Das Leergewicht liegt bei 2.615 kg, die Zuladung bei 445 kg (Vergleich zum EQS 450+: 2.480/465 kg). Vorne und hinten verbaut man jeweils einen PSM Antrieb.

EQS 450 4MATIC und EQS 500 4MATIC ab Dienstag bestellbar

EQS 500 4MATIC wiegt mehr als EQS 580 4MATIC

Der EQS 500 4MATIC beschleunigt in 4.8 Sekunden auf die 100 km/h und wird ebenfalls – wie alle anderen zivilen E-Antriebe des EQS – bei 210 km/h abgeriegelt. Das Leegewicht liegt bei 2.615 kg, die Zuladung bei 445 kg. Interessant ist der Vergleich zum EQS 580 4MATIC, der beim Leergewicht bei 2.585 kg liegt, seine Zuladung bei 475 kg. Auch beim EQS 500 4MATIC  wird vorne und hinten jeweils ein PSM E-Motor verbaut.

 

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Preise für EQS 450 4MATIC sowie EQS 500 4MATIC

Preislich sollte der EQS 450 4MATIC bei mindestens 111.000 Euro liegen, der EQS 500 4MATIC wird nicht unter 123.000 Euro (jeweils inkl. 19 % MwSt.) bestellbar sein. Genaue Details bringen wir am 2. Mai 2022, sobald die Preislisten verfügbar sind.

EQS 450 4MATIC und EQS 500 4MATIC ab Dienstag bestellbar

EQS 350 Variante entfällt ersatzlos

Die EQS 350 Variante mit 90,56 kWh Batterie wird hingegen zukünftig nicht mehr im Angebot sein, wie wir bereits berichtet hatten. Somit steigt der Einstiegspreis in das EQS Modell entsprechend auf mindestens sechsstellig – auf 107.326,10 Euro für den EQS 450+ mit Heckantrieb.

Symbolbilder (zeigen andere Motorisierungen): Mercedes-Benz Group AG

16 Kommentare
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Philipp
4 Monate zuvor

Hallo, gibt es einen technischen Hintergrund für Abriegelung bei 210 km/h? Komponentenschutz o.ä.?

JoeSt
Reply to  Philipp
4 Monate zuvor

Vielleicht weil in den Regionen der Verbrauch extrem hoch ist ?

Dr.med. Alexander
Reply to  Philipp
4 Monate zuvor

Also unser neues Familienmitglied Model 3 Performance rennt 260 km/h ohne Komponentenschutz-Probleme. Sicher würde die Reichweite bei wiederholtem Vorstoß in diese Geschwindigkeitsbereiche arg schmelzen, aktuell liegt diese konstant bei ca. 450 km und dabei sind durchaus öfters Beschleunigungsorgien dabei. Einfach weil diese irre Beschleunigung (den Kindern) Spaß macht.

Racer1985
4 Monate zuvor

Tja, das wars wohl mit dem Wunsch zu schlankeren Antriebsangeboten bei Mercedes-Benz. Zwei 4MATIC-Modelle (450, 500) mit komplett identischer Technik…

Cornelius
Reply to  Racer1985
4 Monate zuvor

Tesla lässt grüßen. Nur vier verschiedene Modelle im gesamten Konzern, 3, S, X und Y. Die Varianten beim Antriebstrang teilen sich 3 und Y bzw. S und X. Scheint dort die Produktionskosten niedrig zu halten, und diese Hoffnung hat man wahrscheinlich bei Mercedes auch.

Racer1985
Reply to  Cornelius
4 Monate zuvor

Nicht nur das. Damals ist man beim Modell S zwar auch anders gestartet, aber heute gibt es maximal 3 Antriebsvarianten je Modell:

  • kleiner Akku/RWD
  • großer Akku/AWD
  • großer Akku/AWD Performance bzw. Plaid

Ein zusätzliches Modell mit großem Akku und RWD als reichweitenstärkstes Modell kann ich noch absolut nachvollziehen, aber dann hört es auch auf. Selbst den Unterschied zwischen 450 4M, 500 4M und ggf. 580 4M könnte man theoretisch per kostenpflichtigen Software-Update lösen. Sowas bietet man inzwischen auch bei Tesla und Polestar an.

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Eric
4 Monate zuvor

Voll beladen 3 to. Ein technischer Offenbarungseid.
Nix gelernt, weiter wie bisher.

JML
Reply to  Eric
4 Monate zuvor

Naja, anders geht das mit der aktuellen Batterietechnik eben nicht, sofern man nicht alle 60 Kilometer laden möchte. Die netten Essenzialien wie Airbags, Seitenaufprallschutz, Assistenzsysteme, etc. wiegen halt auch viel, von den vom Käuferkreis verlangten Ausstattungen ganz zu schweigen. Vielleicht werden ja irgendwann einmal die Feststoffbatterien so leicht sein, dass man angemessene Reichweite wieder unter 2t bekommt.

Rainer
Reply to  JML
4 Monate zuvor

Ok, aber das Tesla Model S Plaid wiegt ja knapp 2.2 Tonnen. Da sind zwar etwas weniger Batterien drin (dafür ein dritter Motor), aber trotzdem ist die Frage, ob man da nicht beim Gewicht hätte was einsparen können.

Urs
Reply to  Rainer
4 Monate zuvor

Klar, wenn das Auto so rappeln darf wie der Tesla. Will der Mercedes-Kunde aber meistens nicht.

Jonas
4 Monate zuvor

Und zack , kein ganzes Jahr auf dem Markt und schon ist die Modellpalette wieder in höchstem Maße unübersichtlich.

Lars
Reply to  Jonas
4 Monate zuvor

So schwer ist es ja nun nicht

Jonas
Reply to  Lars
4 Monate zuvor

Ja gut,

333 Ps – 450+
360 Ps – 450 4M
476 Ps – 500 4M
544 Ps – 580 4M
653 Ps – 53
761 Ps – 53+

Reichen würden auch 450 (333Ps), 580 (544Ps) und der 53er (761Ps).

Ich hatte erwartet, dass nach der Einführung des 350er keine Varianten mehr nachkommen würden, vor allem, da sie sich nur marginal voneinander unterscheiden.

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Christian W.
Reply to  Jonas
4 Monate zuvor

Ich hätte aber gerne 4matic, aber mehr als 360 PS bräuchte ich allerdings nicht.

Racer1985
Reply to  Christian W.
4 Monate zuvor

Technisch gesehen ist der 450 4M ja nur ein gedrosselter 500 4M. Beim 580 4M scheint dagegen ein technischer Unterschied zu bestehen. Deswegen fände ich ein Leistungsplus per kostenpflichtigem Update besser.
Einzig bei der Nomenklatur müsste man sich dann halt etwas neues einfallen lassen.