Vom vollelektrischen Streifenwagen bis zum mobilen Drohnenarbeitsplatz: Mercedes-Benz präsentiert in Leipzig innovative Einsatzfahrzeuge für Polizei, Zoll und Sicherheitsbehörden
Auf der GPEC General Police Equipment Exhibition & Conference 2026 in Leipzig demonstriert Mercedes-Benz, wie moderne Fahrzeugtechnik die Arbeit von Polizei, Zoll und Sicherheitsdiensten effizienter, sicherer und nachhaltiger gestalten kann. Der Hersteller zeigt auf seinem 290 Quadratmeter großen Messestand in Halle 2 ein breites Spektrum speziell ausgestatteter Pkw und Vans – von vollelektrischen Einsatzfahrzeugen bis hin zu hochgeschützten Spezialmodellen.
Die Fachmesse gilt als wichtigste europäische Plattform für Polizei- und Sicherheitsbehörden. Mercedes-Benz nutzt die Veranstaltung, um seine langjährige Partnerschaft mit Behörden zu unterstreichen und aktuelle Entwicklungen im Bereich Einsatzmobilität vorzustellen.
„Bei Mercedes-Benz verstehen wir Sicherheit als eine Symbiose aus wegweisender Innovation und tiefgreifender Verantwortung“, betont Kersten Trieb, Leiter Direktgeschäft & ABH Vans im Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland. Ziel sei es, Einsatzkräfte mit zuverlässigen und zukunftsfähigen Fahrzeuglösungen bestmöglich zu unterstützen.
Elektromobilität hält Einzug in den Behördenalltag
Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen die neuen vollelektrischen Modelle GLB und GLC, die speziell für den Einsatz bei Polizei und Behörden vorbereitet wurden. Mit ihnen treibt Mercedes-Benz die Elektrifizierung von Einsatzflotten konsequent voran.
Der neue elektrische GLB wurde von der CARS Technik & Logistik GmbH als Polizeifahrzeug aufgebaut und dient als Plattform für künftige Ausstattungskonzepte. Neben einem umfassenden Sondersignalsystem verfügt das Fahrzeug über eine BOS-Digitalfunkanlage, speziell entwickelte Schonbezüge für den anspruchsvollen Polizeialltag sowie ein neu konstruiertes Trenngitter zum Insassenschutz. Dank lokal emissionsfreiem Antrieb und großzügigem Stauraum eignet sich das Modell insbesondere für urbane Einsatzszenarien.
Auch der neue vollelektrische GLC richtet sich an moderne Behördenanforderungen. Dachbalken, Front- und Heckblitzer sowie eine Funkvorrüstung gehören zur einsatzspezifischen Ausstattung. Mercedes-Benz kombiniert dabei die Vorteile eines Elektroantriebs mit Komfort, Sicherheitsassistenzsystemen und hoher Alltagstauglichkeit.
S 680 Guard: Sicherheit auf höchstem Niveau
Für besonders sensible Einsatzbereiche präsentiert Mercedes-Benz den S 680 Guard. Die gepanzerte Luxuslimousine erfüllt die Schutzklasse VPAM VR10 und zählt damit zu den am stärksten geschützten Serienfahrzeugen weltweit.
Neben dem hohen Schutzniveau bietet das Fahrzeug modernste Assistenzsysteme, hohen Fahrkomfort und einen leistungsstarken Antrieb. Die Kombination aus Sicherheit, Dynamik und Reisetauglichkeit macht den Guard zu einer bevorzugten Lösung für Personenschutz- und Regierungsaufgaben.
Flexibles Einsatzkonzept für den Zoll
Ein besonderes Augenmerk richtet Mercedes-Benz auf die Bedürfnisse der Zollbehörden. Das ausgestellte E-Klasse T-Modell wurde gemeinsam mit der Generalzolldirektion sowie der CARS Technik & Logistik GmbH entwickelt und verfügt über ein neuartiges Ausstattungssystem.
Die Besonderheit: Zollbeamte können die Innenausstattung individuell an ihren jeweiligen Auftrag anpassen. Zur Auswahl stehen unter anderem Dokumentenprüfkoffer, Hundeboxen, Waffenkästen oder Kontrollstellenpakete. Dadurch lässt sich das Fahrzeug flexibel für unterschiedliche Kontroll- und Fahndungseinsätze konfigurieren.
Der Vito wird zum mobilen Einsatzbüro
Noch einen Schritt weiter geht Mercedes-Benz mit dem neuen modularen Heckausbau des Vito. Das Konzept verwandelt den Transporter in ein flexibel anpassbares Einsatzfahrzeug.
Fünf austauschbare Module decken unterschiedliche Aufgabenfelder ab: von der Kraftstoffkontrolle über die Unterbringung von Gefahrstoff-Detektionsgeräten und Dokumentenprüfsystemen bis hin zum Diensthundetransport oder einer integrierten Reinigungseinheit mit Waschbecken und Frischwassersystem.
Die Module können schnell gewechselt werden und ermöglichen es, ein Fahrzeug für verschiedene Einsatzzwecke zu nutzen. Das gemeinsam mit der Generalzolldirektion sowie dem Aufbauhersteller BINZ Ambulance- und Umwelttechnik entwickelte System wurde auf der Messe erstmals symbolisch an die Behörde übergeben.
Sprinter 4×4 als mobile Kommandozentrale
Für anspruchsvolle Gelände- und Spezialeinsätze zeigt Mercedes-Benz einen allradgetriebenen Sprinter mit umfangreicher Spezialausstattung. Auffälligstes Merkmal ist der integrierte Drohnenarbeitsplatz im Fahrgastraum.
Zwei Monitore ermöglichen die Echtzeitüberwachung von Drohneneinsätzen, während eine vis-à-vis-Bestuhlung und ein stufenlos verstellbarer Arbeitstisch ein mobiles Lagezentrum schaffen. Ergänzt wird das Konzept durch eine widerstandsfähige Polycarbonat-Komplettverglasung, ein speziell entwickeltes Trenngitter sowie ein umfangreiches Regalsystem für Ausrüstung und Technik.
Dank Allradantrieb bleibt das Fahrzeug auch auf unbefestigten Wegen und bei schwierigen Wetterbedingungen einsatzfähig.
Behördenmobilität zwischen Digitalisierung und Nachhaltigkeit
Der Messeauftritt von Mercedes-Benz auf der GPEC 2026 verdeutlicht die aktuellen Trends in der Behördenmobilität: Elektrifizierung, Digitalisierung und modulare Fahrzeugkonzepte gewinnen zunehmend an Bedeutung. Während vollelektrische Modelle wie GLB und GLC den Weg zu nachhaltigeren Einsatzflotten ebnen, sorgen intelligente Innenraumlösungen und digitale Arbeitsplätze für mehr Effizienz im täglichen Einsatz.
Bilder: Mercedes-Benz Group AG








