Vorrüstung für MB.DRIVE ASSIST Pro im CLA Coupé bestellbar

Für das CLA Coupé Modell hat Mercedes-Benz nun die Vorrüstung den MB.DRIVE ASSIST PRO freigegeben. Die Ausstattung ist optional ohne Aufpreis bestellbar, jedoch noch nicht für die Shooting Brake Variante oder des GLB Modell.

Mit der Ausstattung der Vorrüstung für den MB.DRIVE ASSIST PRO erhält das CLA Coupé weitere zwei Kameras – jeweils seitlich in den vorderen Kotflügeln – sowie die notwendige Steuerungsmodule, um später technisch für das Digitale Extra das MB.DRIVE ASSIST PRO (Code PAB) vorbereitet zu sein, wobei das Extra selbst als digitales Extra bislang nicht im Store von Mercedes verfügbar ist. Während die Vorrüstung optional – ohne Aufpreis bleibt, ist der voraussichtliche Abo-Preis des Assistenten für Europa noch nicht bekannt – in den USA verlangt man für eine Laufdauer von drei Jahren jedoch stolze 3.950 US-Dollar.

Wichtig zu wissen: wer das System für den Level 2++ Asisstenten nicht ab Werk mitbestellt, hat später keine Möglichkeit das System nachträglich im Fahrzeug zu verbauen. Die erforderliche Sensorik ist dazu zu tief in die Fahrzeugarchitektur integriert und umfasst nicht nur die genannten zwei zusätzlichen Kamers und speziellere Steuergeräte, sondern ebenso eine angepasste Verkabelung sowie erweiterte Datenverarbeitungskapazitäten. Ein Retrofit wäre technisch äußerst aufwendig und wirtschaftlich kaum darstellbar.

Bilder: Mercedes-Benz Group AG

 

 

 

18 Kommentare
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Peter
28 Tage zuvor

Die 3900€ sind doch für 3 Jahre, oder?

Zerballitum
28 Tage zuvor

Zum Glück bieten sie es kostenfrei an. Vll bekämen sie Probleme, wenn es was kosten würde und das Feature am Ende nicht so ausgerollt wird, wie angekündigt. Gab es ja schon oft genug mit dem aktiven Spurwechselassistenten etc. – also dass etwas angekündigt wurde, am Ende dann aber nie kam oder nach kurzer Zeit wieder gestrichen wurde.

Zuletzt editiert am 28 Tage zuvor von Zerballitum
Bernhard
28 Tage zuvor

Unbrauchbar solange der Fahrer in der juristischen Verantwortung für alle Fehler bleibt, die die Assistenzsysteme machen – das werden gerade in der Stadt häufig Personenschäden sein.

Was habe ich von einem Assistenzsystem das ich laufend überwachen MUSS um im Fehlerfall sofort korrigieren zu können? Da fahre ich lieber selbst denn dann sehe ich wie sich kritische Situationen entwickeln und bin nicht überrascht.

Die Einordnung als ‚Assistenzsystem‘ ist die bequeme Hintertür für den Hersteller sich aus jeglicher Haftung zu stehlen. Die dummen Nutzer sammeln gegen Aufpreis Praxisdaten für den Hersteller und wenns schiefgeht…..Not our business.

Ich werde Autonomes Fahren sofort nutzen wenn ich das Fahren dem Fahrzeug überlassen kann und der Hersteller für alle Sach- und Personenschäden haftet. Denn erst dann kann man sicher sein dass die Systeme in 99.99% aller Fälle auch wirklich funktionieren.

Ralf
Reply to  Bernhard
28 Tage zuvor

So, erstmal gemeckert – oder das System schon selbst erlebt?
In dem das System teilw. das Fahren abnimmt, bleibt ja für einen selbst mehr Freiraum auch kritische Situation zu beachten. So kann z. B. immer ein Fuß auf der Bremse bleiben.
Deinen Taschenrechner musst du auch überwachen (beim eintippen), trotzdem ist es ein große Hilfe im Vergleich zum handschriflichen Ausrechnen…

Phil Osovi
Reply to  Ralf
27 Tage zuvor

Den Taschenrechner überwacht man während des eintippens nicht, sondern man gibt Daten ein. Überwachen kann man sich dabei maximal selbst, ob die richtigen Daten eingegeben wurden. Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Die Argumente des Vorposters haben durchaus ihre Berechtigung.

B B
Reply to  Phil Osovi
27 Tage zuvor

Definitiv nicht unbegründet, die Argumente.

Gerade der Abstandshalteassistent ist so sehr verschlimmbessert worden, dass das Frustrationsniveau deutlich höher ist als wenn ich mit meinem alten BMW fahre (den ich immer noch habe – Youngtimer halt). Inzwischen wird ja teilweise 300 bis 500m vor dem LKW schon runtergebremst vom System, so dass man permanent durch den Gasfuß übersteuern muss – oder eben links bleibt.

Einige Zeit wurde die Geschwindigkeit des vorausfahrenden Fahrzeugs erst sehr spät – nach dem Eingriff – angezeigt im Display (circa in den letzten zwei Jahren), so dass man also nicht mal die Differenzgeschwindigkeit sehen konnte zur Entscheidungsfindung. Mit den letzten Modellen / Updates (W214 im Juni abgeholt) ist zumindest das besser geworden, aber er bremst immer noch mit maximaler Bevormundung hunderte Meter vorher runter statt möglichst spät (wer später bremst, ist länger schnell!!). Manchmal bekomme ich absolute Aggressionen für das „permanente gegen mich Kämpfen“ des Autos. Von den ganzen Notbremsungen in der Stadt wegen angeblichen Kollisionen mit Autos am Straßenrand mal abgesehen, wenn die Straße eine Kurve zu viel hat. Echt zum Kotzen.

Wer nicht gerne bremst (so wie ich), der profitiert nur mittelbar von den „Assistenz“systemen… ein zweischneidiges Schwert.

Ralf
Reply to  B B
27 Tage zuvor

Der Abstand der Distronic lässt sich einstellen. Das frühe Bremsen habe ich bei der Einstellung von wenig Abstand so nicht erlebt – auch nicht bei den neuesten Modellen.
Ich selbst habe „von den ganzen Notbremsungen in der Stadt“ nicht viel mitgekriegt. Da kollidieren wohl die Parameter des Assistenzsystems mit dem Fahrstil, wenn das so häufig auftritt. Oder das System sollte einmal neu kalibriert werden.

Bernhard
Reply to  B B
27 Tage zuvor

„…gegen mich kämpfen des Autos…“ trifft den Nagel auf den Kopf. Geht mir beim EQE ganz genauso. Auch bspw. das Verlangsamen hunderte von Metern vor einer Geschwindigkeitsbegrenzung/Ortsschild ist im fliessenden Verkehr intolerabel. Und seien wir ehrlich – anderen Autos hinterherfahren oder Geschwindigkeitsbegrenzungen sind ja keine Herausforderungen wie selbstständiges Fahren. Wenn da die Rate an Unzulänglichkeiten ähnlich hoch ist möchte ich zumindest nicht in der juristischen Verantwortung stehen.

Zerballitum
Reply to  Bernhard
27 Tage zuvor

Schalte den Eco Assist aus und dann bremst er nicht mehr automatisch…

Bernhard
Reply to  Zerballitum
26 Tage zuvor

Eco Assist hat der 53 nmW gar nicht. Im 350 war ich mir nicht bewusst es aktiviert zu haben. Aber Danke für den Tipp. Prüfe ich nochmal.

Ralf
Reply to  Phil Osovi
27 Tage zuvor

Nein, der Vorposter versteht nicht, das Unterstützung auch Hilfe bedeutet, auch wenn man selbst noch dafür verantwortlich ist.

Manfred Bauer
Reply to  Ralf
27 Tage zuvor

Ich will aber selber fahren !

Zerballitum
Reply to  Bernhard
27 Tage zuvor

Hast schon iwo recht. Aber was ist dann dein Vorschlag – dem Kunden keine Erleichterung via Assistenzsystemen anbieten bis autonomes Fahren mit Fremdhaftung komplett möglich ist?

Da nehme ich lieber die Assistenzsysteme und komme schon jetzt entspannter ans Ziel als selber zu fahren.

Ralf
Reply to  Zerballitum
27 Tage zuvor

Korrekt. Und der Hersteller muss auch Daten sammeln, um das System zu „trainieren“. Wer sich darüber aufregt, hat offensichtlich andere Probleme und kennt die Materie nicht.

Bernhard
Reply to  Zerballitum
27 Tage zuvor

Ich finde Systeme gut und nutze Sie gerne die mir beim Fahren assistieren, also Totwinkelwarner, Abstandswarner, Notbremsasssistent. Denen gemein ist dass ich mich nicht auf sie verlasse sondern im Ernstfall (meistens) eine zusätzliche Warnung erhalte.
Sobald wir über Systeme sprechen, die das Fahren übernehmen ändert sich die Situation grundlegend. Wenn man irgendwie von diesen FSD-Systemen profitieren soll muss man einen Teil seiner Aufmerksamkeit anderen Dingen als dem Fahren zuwenden können. Der schlechteste Zustand ist der bei dem ich (an)gespannt darauf warten muss wann das System den nächsten Fehler macht. Und genau dazu verpflichtet mich die Rechtslage solange Hersteller sich bzgl. Verantwortung einen schlanken Fuss machen.
Ein – nicht mehr ganz aktuelles aber auch nicht vorsintflutliches – Beispiel ist das assistierte Lenken und Fahren in unseren EQE (53 und 350SUV). SEHR positiv betrachtet funktioniert das aber es kommt doch immer wieder zu Manövern bei denen man als der juristisch Verantwortliche lieber proaktiv die Reissleine zieht. Der Stresslevel bei Nutzung dieses assistierten Fahrens ist deutlich höher als wenn ich selbst agiere denn als aktiver Fahrer sieht man intuitiv wie sich Situationen entwickeln und muss nicht plötzlich auf unvorhersehbare Systemfehler reagieren.
Wenn Hersteller gerne Praxiserfahrung sammeln wollen sollen Sie ein Programm anbieten für das sich interessierte Kunden melden können und dieses Programm dann auch intensiv begleiten.

Zerballitum
Reply to  Bernhard
26 Tage zuvor

Ist doch ok, dann warte einfach bis ein Hersteller das vollständig autonome Fahren im Level 3 anbietet. Bislang tut es halt keiner.
Ich nutze gerne die Assistenten und ich weiß auch wo die Grenzen liegen. Auf Autobahnen, Landstraßen etc. kein Stress. Bei engen Kurven, dichter Stadtverkehr etc. weiß ich, dass es nicht funktioniert. Dann schalte ich es ab.
Ich denke nicht so schwarz-weiß sondern nutze es gerne als Erleichterung. Wenn es für Sie eine Belastung ist, dann einfach nicht nutzen. Egal bei welchem Hersteller.

Quenti
Reply to  Bernhard
24 Tage zuvor

Ganz so drastisch würde ich es nicht ausdrücken, teile aber die Haltung weitgehend.
Ich fand den Drive Pilot mit Level3 in der S-Klasse viel attraktiver und verstehe den Verzicht nicht wirklich. Klar mit der Begrenzung auf 60km/h war das eher eine Spielerei. Mit der Aufwertung auf 95km/h am Ende aber gar nicht mal so uninteressant. Keine Lösung für immer, aber bei dichtem Verkehr verliere ich kaum Zeit wenn ich hinter dem LKW bleibe anstatt Links mit nur ein paar km/h im Mittel unterwegs zu sein. Und dann kann man nebenher noch was anderes machen.

Finde es daher fatal das einzustampfen. Die Begründung der wenigen Bestellungen fand ich auch schwierig. Das System war wirklich extrem teuer und gleichzeitig entfielen fast alle Bestellungen für die Zeit als nur die 60km/h möglich waren.